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„Wo ist denn die Wohnung, in die die Menschen ziehen sollen?“

Der Sozialverband Deutschland setzt sich als Lobbyist für eine bessere Sozialpolitik ein. Was Armut verursacht, die soziale Spaltung vergrößert und was sich ändern muss, erzählt Klaus Wicher, Landesvorsitzender Hamburg und Mitglied im Bundesvorstand

Interview: Hedda Bültmann 

SZENE HAMBURG: Herr Wicher, wen trifft Armut?

Klaus Wicher: Armutsgefährdet, wie es heißt, ist man, wenn 60 Prozent eines mittleren Einkommens nicht erreicht werden. Das sind ungefähr 340.000 Menschen in der Stadt. Die Anzahl steigt seit dem Jahre 2005 kontinuierlich und steil an. Dann gibt es rund 190.000 Hartz-IV-Empfänger. Hier sind auch Studenten erfasst, die aktuell kein Geld verdienen können, aber durch eine gute Bildung die Chance haben, aus der Armut wieder rauszukommen. Zudem können rund 47.000 Rentnerinnen und Rentner nicht von ihrer Rente beziehungsweise Erwerbminderungsrente leben und haben eine Grundsicherung beantragt.

Wir haben festgestellt, dass etwa 39 Prozent aller sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten in sogenannten atypischen Beschäftigungen tätig sind. Atypisch ist zum Beispiel Zeitarbeit bei Frauen, die auch oft in Teilzeit arbeiten. Selbst wenn sie einen hohen Stundenlohn erhalten, aber nur die Hälfte der Arbeitszeit tätig sind, werden sie nie eine ausreichende Rente erzielen. Aktuell erhalten in Hamburg nur 4,3 Prozent eine Rente von 2000 Euro oder mehr. Und viele Hamburger arbeitet in 450 Euro-Jobs. All das ergibt eine relativ hohe Armutsquote. Wir gehen davon aus, dass es etwa 500.000 Menschen in Hamburg, vorsichtig ausgedrückt, nicht gut geht. Das ist für so eine reiche Stadt wie Hamburg ein Armutszeugnis, denn Hamburg gehört zu den reichsten Metropolen Europas.

„Von Armut betroffene Menschen infizieren sich häufiger mit Corona“

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In Hamburg fehlt die Durchmischung, sagt der Sozialverband Deutschland (Foto: Erik Brandt-Höge)

Die sogenannte soziale Spaltung.

Eine grobe Schätzung besagt, dass es in Hamburg etwa 42.000 Vermögensmillionäre gibt. Natürlich kann man sagen, wenn einer eine Million hat, so richtig reich ist er nicht. Aber wenn man auf sein eigenes Konto guckt, ist das schon ein beachtlicher Betrag, der einen ruhig schlafen lässt. Und es gibt einige Tausende, deren Einkommen die Million im Jahr überschreitet. Hier zeigt sich das extreme Auseinanderdriften der Gesellschaft, das sich auch in den Stadtteilen widerspiegelt.

Von Nienstedten bis Veddel …

Nienstedten ist der reichste Stadtteil in Hamburg. Dort liegt das Durchschnittseinkommen pro Jahr bei etwa 150.000 Euro. Einer der ärmsten Stadtteile ist Veddel mit einem Durchschnittseinkommen von etwa 17.000 Euro. Im Hamburger Westen sind Rissen, Blankenese, Klein Flottbek und Ottensen reiche Stadtteile. Im Norden Volksdorf und Wohldorf-Ohlstedt. Besonders von Armut betroffene Bereiche sind Hamburg-Mitte und Harburg. Hier haben sich aufgrund der Armut, die Menschen auch besonders stark mit Corona infiziert. Sie haben weniger Möglichkeiten, sich zu schützen.

„Es braucht eine Durchmischung“

Das sind die Extreme, aber wie bewerten Sie die Durchmischung der Stadtteile?

In den Sechzigerund Siebzigerjahren gab es einen Bauboom, in dem sehr uniform gebaut wurde. In dieser Zeit sind Hochhaussiedlungen mit ausschließlich Sozialwohnungen entstanden. Der gute Wille war zwar da, aber, dadurch, dass alle auf einem Fleck gebaut wurden, haben sich ProblemStadtteile entwickelt. Dort wohnen überwiegend Menschen mit kleinen Einkommen und dadurch ist auch keine Kaufkraft vorhanden. Das Einkaufszentrum in Steilshoop zum Beispiel ist völlig heruntergekommen. Wie sollen da die Händler zurechtkommen? Es braucht eine Durchmischung von Eigentumswohnungen, normalen Mietwohnungen und Sozialwohnungen. Wobei mindestens 5000 Sozialwohnungen pro Jahr gebaut werden müssen, damit der Wohnungsbestand im sozialen Bereich überhaupt mal steigt. Das aktuelle ein Drittel ist zu gering.

Mieten sind ein Thema, das uns Hamburger seit Langem umtreibt.

Die Mieten sind ein weiterer Aspekt, warum es in Hamburg höhere Armut gibt. Ein großer Anteil der Bewohner muss 30, 40, 50 Prozent und mehr seines Einkommens für Mieten ausgeben. Je kleiner das Einkommen, umso größer ist der Anteil für die Miete. Für die, die Hartz IV oder eine Grundsicherung erhalten, wird eine angemessene Miete vom Staat bezahlt. Aber auch hier gibt es Quadratmeter-Höchstzahlen und nur wer diese einhält, wird voll gefördert. Wenn jemand eine größere Wohnung hat, wird der Antragsteller aufgefordert, umzuziehen. Dann kommen die Betroffenen oft zu uns in die soziale Rechtsberatung. Wenn wir Widerspruch einlegen, wird die Aufforderung meist zurückgezogen, denn wir fragen immer: Wo ist denn die Wohnung, in die die Menschen ziehen sollen? Die gibt es ja gar nicht.

Ein anderer Aspekt ist die Preissteigerung der Energiekosten, der man nicht ausweichen kann. Menschen, die wenig haben, können es sich nicht leisten, wenn der Gaspreis plötzlich um 100 Prozent erhöht wird. Das macht sich aktuell bemerkbar, denn die Tafeln, die kostenfrei Essen und Lebensmittel anbieten, haben Hochkonjunktur. Auch in dem Sozialkaufhaus, das wir in Osdorfer Born betreiben, merkt man zunehmende Armut und ein höheres Aufkommen der Menschen.

Solidarität

Sollten in unserer sozialen Gesellschaft reiche Menschen mehr zur Verantwortung gezogen werden?

Mit unserer neuen Bundesregierung ist die Diskussion der Umverteilung noch einmal hochgekommen beziehungsweise wurde gedeckelt. Eine Steuerpolitik, die diejenigen, die mehr Geld haben, etwas stärker belastet, kommt ja nicht zustande. Das wäre aber notwendig. Wir fordern natürlich eine starke Umverteilung und eine Veränderung der Steuerpolitik ist der Weg, der eingeschlagen werden muss. Es muss eine Vermögenssteuer eingeführt werden. Der Spitzensteuersatz, die sogenannte Reichensteuer, muss erhöht werden. Es werden unglaublich hohe Erbschaften weitergegeben, auf die nur so ein paar kleine Steuern fällig werden. Wenn all das geändert werden würde, könnte man locker im Jahr 50 Milliarden oder je nachdem wie hoch die Veränderungen wären, auch 100 Milliarden einnehmen. Auf der anderen Seite gibt es Leute, die sagen, dass dies ihnen persönlich schadet.

Dagegen behaupten wir, wenn jemand mit beispielsweise einem Jahreseinkommen von 250.000 Euro zwei, drei Prozent mehr Steuern zahlen muss, bemerkt er das in dieser Größenordnung gar nicht. Wir haben in Deutschland einen unglaublichen Reichtum von 7,3 Billionen Privatvermögen. Und das ist in der Pandemie noch einmal gestiegen. Während die Anzahl derjenigen am unteren Ende, die nichts haben oder sogar Schulden, deutlich ansteigt. Das heißt, die Schere, die wir bereits oben erwähnt haben, geht in der Gesamtgesellschaft auseinander. Und das beobachten wir auch in Hamburg. Deshalb ist die Solidarität der Gesellschaft eine Grundforderung, damit es denjenigen, den es nicht so gut geht, ein bisschen besser geht.

Existenzängste

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Klaus Wicher hat 2019 das Buch „Lebenswertes Hamburg. Eine attraktive und soziale Stadt für alle?“ herausgegeben (Foto: Henning Scheffen)

Gibt es eigentlich noch die sogenannte Mittelschicht?

Ja, die gibt es noch. Aber auch hier wird ein sehr starker Abstieg verzeichnet und sie wird dünner. Früher hieß es, dass es aus der Mittelschicht allenfalls nach oben geht. So ist das heute nicht mehr. Das hat die Pandemie noch mal deutlich gezeigt. Solo-Selbstständige und Kleingewerbetreibende, die zum Teil eine gute Perspektive hatten und zurechtgekommen sind, mussten schließen. Und plötzlich waren sie arbeitslos und da sie meistens nicht in die Arbeitslosenversicherung einbezahlt haben, bekamen sie direkt Hartz IV. Das geschieht aber auch in normalen Zeiten. Und es gibt nicht mehr die Sicherheit: Ich bin im Mittelstand mit gutem Verdienst, baue ein Häuschen und wenn ich alt bin, dann lebe ich in dem Häuschen. Das ist leider so nicht mehr und erzeugt Existenzängste.

Mit was für Anliegen oder Sorgen kommen die Menschen zum Sozialverband Hamburg?

Das ist sehr unterschiedlich. Wir machen ja soziale Rechtsberatung, also keine Sozialberatung im eigentlichen Sinne. Acht Juristinnen und Juristen beraten und prüfen, ob die Fälle, die an uns herangetragen werden, rechtens sind und ob etwas dagegen unternommen werden kann. Zum Beispiel, wenn die Krankenkasse Anträge ablehnt oder die Erwerbsminderungsrente zu niedrig ist. Aber auch wenn der Grad einer Behinderung nicht richtig eingeordnet wurde und die Person dadurch Nachteile hat. Dann legen wir Widerspruch ein und notfalls klagen wir auch vor dem Sozialgericht. Es geht um Sozialrecht und um Leistungen, die einem zustehen. Wir können nicht immer etwas tun, manchmal sind auch uns die Hände gebunden, weil die Gesetze einfach nicht gut sind.

Viele Probleme, wenig Kommunikation

Außerdem betreibt der Sozialverband klassische Lobbyarbeit, oder?

Genau. Bundesweit haben wir ungefähr 620.000 Mitglieder und in Hamburg, der größte Stadtverband im Verbund, etwa 24.000. Wir gehen auf die Politik zu, äußern unsere Bedenken und machen Vorschläge. Auf Bundesebene kümmern wir uns, und das betrifft nicht nur die Abgehängten in der Gesellschaft, um das Rentensystem, Krankensystem, Pflegesystem, Arbeitslosensystem und das System der behinderten Menschen. Das sind die fünf großen Bereiche der klassischen Sozialversicherung. Zum Beispiel hat die neue Bundesregierung ein anderes Rentensystem vor Augen, sie wollen ja sozusagen die Rente mit Aktien stützen (lacht). Zu genau diesem Punkt nehmen wir Stellung, um den Menschen am Schluss eine vernünftige Rente präsentieren zu können. In Hamburg ist es unter anderem das Thema Pflege-Aufsicht, um das wir uns kümmern. Pflegeheime müssen, gesetzlich vorgeschrieben, kontrolliert werden. Das wurde eine Zeit lang sehr vernachlässigt und die Frage ist, wie baut man das nach der Pandemie wieder auf?

Wie läuft die Zusammenarbeit mit Hamburgs Politikern?

Wenigstens einmal im Jahr setze ich mich mit den Parteispitzen der Bürgerschaft für ein Orientierungsgespräch zusammen und weise sie auf das hin, was im Argen liegt und präsentiere unsere Vorschläge, damit es weitergeht. Wir sprechen mit allen Parteien außer mit der AfD, das hat keinen Sinn, denn sie hat nichts zu bieten. Dann spreche ich natürlich auch hin und wieder mit unserer Sozialsenatorin Frau Dr. Leonhard und den Staatsräten wie Herrn Schulz aus der Schulbehörde. Und wir tauschen uns aus mit den Fachsprechern aus. Zum Beispiel haben wir der Fachsprecherin für öffentlich geförderte Beschäftigung, zu der Frage, wie man aus Hartz IV rauskommt, einen Vorschlag unterbreitet, den sie gut fand. Da bleiben wir dann dran.

Ein anderes Beispiel: Bei der Grundsicherung im Alter gibt es die Möglichkeit, dass die Stadt diese aus eigenen Mitteln aufstockt. München macht das bereits seit sieben Jahren und stockt mit 21 Euro im Monat auf. Das scheint nicht viel, aber Menschen, die nichts haben, leben eine Woche davon. Die Stadt Hamburg macht das nicht. Und dazu sind wir jetzt in einer schärferen Auseinandersetzung mit Frau Dr. Leonhard.

„Wir sehen eine Bedrohung unserer Gesellschaft“

Armut macht mit dem Menschen ja was. Wie wirkt sich das auf die Gesellschaft aus?

Das Hauptproblem, das wir sehen, ist eine Bedrohung unserer Gesellschaft. Das sind nicht nur Menschen, die, was ich auch verstehe, Angst vor der Impfung haben. Sondern, und das wird jetzt sehr sichtbar, Menschen, die unsere Gesellschaft gar nicht wollen. Natürlich haben auch wir Kritik an unserem Wirtschaftssystem. Aber grundsätzlich finden wir die Gesellschaft in Ordnung. Doch die wollen raus aus der Gesellschaft. Das sind nicht alles Faschisten, aber auch. Das heißt, die wollen eine Diktatur errichten. Oder die Reichsbürger würden gerne wieder einen Kaiser haben.

Und dann gibt es Menschen, die sind enttäuscht von dieser Gesellschaft. Die in der Pandemie so gelitten haben und nun das Gefühl haben, dass jetzt auch mal was zurückkommen muss. Deshalb haben wir dazu aufgefordert, dass die Stadt den Menschen mit Grundsicherung und Hartz-IV-Empfängern jeweils 80 Euro im Monat geben soll, solang die Pandemie andauert. Darauf erfolgte keine Reaktion. Unsere Sorge ist, dass sich die Menschen immer weiter von dieser Gesellschaft entfernen.

Die sozialpolitischen Leitlinien und mehr finden sich beim Sozialverband Deutschland


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Wohnungsbau in Hamburg: „Jedes Jahr eine neue Kleinstadt“

Die steigenden Mietpreise sind – neben Covid-19 und dem Klimawandel – das brennende Thema der Stadt. Wir sprachen mit der Stadtsoziologin Prof. Dr. Ingrid Breckner über die bisherige Entwicklung, Erfolge und Misserfolge und die Schwierigkeit, Bauen und Nachhaltigkeit unter einen Hut zu bekommen

Interview: Marco Arellano Gomes

 

 

SZENE HAMBURG: Frau Prof. Dr. Ingrid Breckner, wann haben Sie zuletzt in Hamburg eine Wohnung gesucht?

Prof. Dr. Ingrid Breckner: Das ist schon lange her. Das war, als ich nach Hamburg zog, also im Jahr 1995.

Da sahen die Preise fürs Wohnen wahrscheinlich anders aus, oder?

Ja, aber es war schon damals nicht einfach, eine Wohnung zu finden. Der Wohnungsmarkt war angespannt. Ich bin dann durch Freunde und Zufall an meine erste Hamburger Wohnung gekommen.

Die Miet- und Kaufpreise steigen in Hamburg seit Jahren. Von 1999 bis 2019 sind die durchschnittlichen Nettokaltmieten von 5,70 Euro/m² auf 8,66 Euro/m² gestiegen. Bei Neuvermietungen sind es 13,40 Euro/m². Ist Wohnen ein Luxusgut geworden?Lukas, Gratulation zu zwei Silbernägeln und einem Bronzenagel. Mit welcher Idee hast du abgeräumt?

Es gibt im Bereich der mittleren Einkommen viele Menschen, die die gestiegenen Wohnkosten in der Stadt nicht mehr bezahlen können oder bei denen die Mietbelastung 40 bis 50 Prozent des Einkommens ausmacht. Eigentlich gelten 30 Prozent des Einkommens als verträgliche Mietbelastung.

Warum ist das Wohnen in den Städten so teuer geworden?

Das hat mehrere Ursachen. Ein zentraler Punkt ist die Verknappung des Bodens und die damit einhergehenden Steigerungen der Bodenpreise. Die machen einen hohen Anteil der Kosten beim Wohnungsbau aus. Ein weiterer Grund ist, dass Investitionen in Immobilien spätestens seit der Finanzkrise als lukrativ angesehen werden, um Vermögenswerte aufzubauen. Ein dritter Grund für die Anspannung im preisgünstigeren Segment ist der Rückgang des Anteils von Sozialwohnungen, infolge geringen Neubaus und auslaufender Belegungsbindungen binnen 15 bis 30 Jahren. Hamburg hatte mal 40 Prozent Sozialwohnungen. Heute sind wir bei knapp über zehn Prozent. Dabei ist ein großer Prozentsatz der städtischen Bevölkerung darauf angewiesen.

Wie viele Menschen betrifft das in Hamburg?

In Hamburg haben etwa 50 Prozent der Einwohner einen Anspruch auf eine Sozialwohnung.

Ist das für eine wohlhabende Stadt nicht ein Armutszeugnis?

Die Entwicklungen der Löhne und Wohnkosten laufen seit Jahren auseinander. Dadurch rutschen viele in die Kategorie hinein, in der man einen Wohnberechtigungsschein bekommen kann.

 

Politische Maßnahmen

 

Über das „Bündnis für das Wohnen“ ist es in Hamburg zumindest gelungen, knapp 10.000 Baugenehmigungen pro Jahr zu erteilen. Ein zentrales Element hierbei ist der sogenannte Drittelmix. Reicht das, um die Entwicklung zu korrigieren?

Das dürfte wahrscheinlich nicht reichen. In einzelnen Projekten wird der Drittelmix daher auch nicht mehr angestrebt, sondern ein Halbmix von bis zu 50 Prozent.

Ist das „Bündnis für das Wohnen“ ein Erfolg?

Es ist eine Strategie, die das Bundesland Hamburg mit privaten Bauherren, Genossenschaften und Mietervereinen verfolgt, um die ehrgeizigen Ziele im Wohnungsneubau zu erreichen. Die Stadt alleine würde es sicher nicht schaffen, weil sie dann eigene Wohnungsunternehmen aufbauen müsste, die sie überhaupt nicht hat. Insofern ist die Stadt darauf angewiesen, Kompromisse auszuhandeln.

Tatsächlich wurden seit dem Jahr 2011 etwas mehr als die Hälfte der genehmigten Wohneinheiten fertiggestellt. Ist das Bündnis eine Mogelpackung?

Das mag auf dem ersten Blick so aussehen, aber die baurechtliche Feststellung und Genehmigung ist nur ein Aspekt beim Wohnungsbau, ein anderer ist der Bau selbst. Der hängt von vielen weiteren Faktoren ab. In der jüngeren Vergangenheit waren das Lieferengpässe durch Corona, Holzknappheit sowie gestiegene Bodenpreise. Da kann es passieren, dass ein Bauherr sagt: „Ich warte noch ein bisschen, bis sich die Situation beruhigt, um nicht teurer bauen und entsprechend mehr Miete verlangen zu müssen.“

Was kann Hamburg noch tun, um der Mietpreisentwicklung entgegenzuwirken?

Es gibt die Möglichkeit des Vorkaufsrechts. Dieses können Städte vor allem in sozialen Erhaltungsgebieten wahrnehmen, in Hamburg gibt es 16 davon. Das Problem mit dem Vorkaufsrecht ist bloß, dass die Städte nicht genug Geld haben, um dieses in großem Maßstab wahrzunehmen. Und es stellt sich die Frage, ob man bei den derzeit überhöhten Preisen Vorkaufsrechte überhaupt wahrnehmen sollte. Man setzt hier immerhin Steuergelder ein – und befeuert im ungünstigsten Fall zusätzlich die Preisentwicklung.

Klingt nach einem Teufelskreis. Was kann noch getan werden?

Alle Formen, die Wohnfläche zu reduzieren, helfen natürlich auch. Es gibt zunehmend neue Gemeinschaftswohnformen, die weniger Platz brauchen. Da hat dann nicht jeder ein privates Gästezimmer, sondern es gibt ein gemeinschaftliches.

Up in the air: In Hamburg dürfte in Zukunft mehr in die Höhe gebaut werden, wie hier in der östlichen HafenCity; Illustration: Hosoya Schaefer/Chipperfield

Up in the air: In Hamburg dürfte in Zukunft mehr in die Höhe gebaut werden, wie hier in der östlichen HafenCity; Illustration: Hosoya Schaefer/Chipperfield

Wie sieht es denn mit dem Mietpreisdeckel aus?

Der Mietpreisdeckel ist in Berlin gescheitert, weil das Land diesen eingeführt hat. Laut Verfassungsgericht darf dies aber nicht auf Landesebene beschlossen werden, sondern nur auf Bundesebene. Es bräuchte also einen bundesweiten Mietendeckel. Nachdem wir gesehen haben, wie schwer in der Pandemie einheitliche Entscheidungen auf Bundesebene zu treffen waren, befürchte ich, dass eine solche bundeseinheitliche Regelung so schnell nicht zustande kommt.

Wie steht es zumindest um die Mietpreisbremse?

Die Mietpreisbremse hat sich als nicht sonderlich schlagkräftig erwiesen, weil es zu viele Schlupflöcher gibt, um sie zu umgehen. Da müsste man nachjustieren, aber das ist wohl politisch nicht mehrheitsfähig.

Was ist mit Enteignungen?

An Enteignungen stellt das Grundgesetz sehr hohe Anforderungen. Ich bezweifle auch, dass Enteignungen bei großen Wohnungseigentümern durchsetzbar sind. Die Initiativen betonen ja ausdrücklich, dass sie keine generelle Enteignung wollen, sondern nur partielle – speziell im Falle der großen, spekulativen Wohnungsunternehmen. Aber auch da muss der Staat sehr genau nachweisen, warum eine Enteignung denkbar und möglich ist. Ich halte das für kein geeignetes Instrument.

 

Der Markt

 

Nun wollen zwei große Immobilienunternehmen, Vonovia und Deutsche Wohnen, fusionieren.

Da sieht man, wie hart bereits darum gekämpft wird, wer im Wohnungsmarkt die Oberhand hat. Auf der einen Seite private Immobilienbesitzer und auf der anderen Seite kommunale, föderale und nationale Institutionen.

Der Immobilienmarkt ist nicht gerade ein Musterbeispiel für Transparenz, oder?

Es gibt tatsächlich ein Defizit in der Transparenz über den Bodenbesitz. Die Stadt weiß zwar durch ihr Grundstückskataster sehr wohl, wer die Eigentümer sind. Diese Informationen sind allerdings nicht öffentlich zugänglich. Niemand will die Immobilienbesitzer in die Hände von Protestgruppen liefern. Hierbei spielt auch der Datenschutz eine Rolle. Das ist eine Abwägung zwischen dem Schutzbedürfnis von Eigentümern und dem öffentlichen Informationsbedürfnis.

In Hamburg gibt es etwa 720.000 Wohnungen, davon sind 440.000 in Privatbesitz, 130.000 in städtischer Hand und ebenfalls um die 130.000 gehören Baugenossenschaften. Der Großteil also ist in Privatbesitz. Liegt da das Problem?

Grundsätzlich spricht nichts gegen einen hohen Prozentsatz privaten Wohnungseigentums, nur gibt es unterschiedliche Qualitäten von privat. Es gibt diejenigen, die eine Immobilie gekauft haben, um von den Mieteinnahmen zu leben und sich für das Haus verantwortlich fühlen. Und es gibt auf der anderen Seite des Spektrums Investoren, die eher aus Spekulationsgründen Immobilien erwerben, um bei einem Wiederverkauf gute Renditen zu erzielen.

Wie kann man Letzteres unterbinden oder zumindest reduzieren?

Die Politik geht zunehmend dazu über, Erbbaurechte zu vergeben, also städtischen Boden zu verpachten, statt zu verkaufen. Das ist sinnvoll, denn wenn Städte ihren Boden verkaufen, haben sie keine Interventionsmöglichkeit mehr. Das hat man beispielsweise im Gängeviertel gesehen, wo ein internationaler Investor das Objekt gekauft hat und dann sechs Jahre lang nichts unternahm. Erst nach der künstlerischen Besetzung hat sich die Stadt dazu bereit erklärt, das Grundstück zurückzukaufen.

 

Gute Beispiele und Möglichkeiten

 

Gibt es Städte, die Hamburg als Vorbild dienen können?

Wien wird gern genannt. Dort wurde in den vergangenen 100 Jahren der größte durch die Kommune steuerbare Bestand an Wohnimmobilien aufgebaut. Diese Immobilien sind nicht alle im Eigentum des Landes und der Stadt Wien, sondern auch von Bauträgern, die die Wohnungspolitik des Landes Wien mittragen.

Hat Hamburg diese Steuerungsmöglichkeit nicht in Bezug auf die SAGA?

Es ist ein Glück, dass die SAGA nicht verkauft worden ist. Das stand ja schon mal zur Debatte. Im Unterschied zu vielen anderen Städten, die ihren kommunalen Wohnungsbestand veräußert haben, um Schulden zu tilgen, wie beispielsweise Dresden oder Berlin, hat Hamburg rechtzeitig die Bremse gezogen. München kauft inzwischen wieder Wohnungen zu hohen Preisen zurück.

Ziemlich beliebt bei Mietern sind Genossenschaften, weil die Mieten dort vergleichsweise moderat steigen. Wie schaffen die das?

Genossenschaften planen von vornherein für den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes und kümmern sich um die notwendigen Instandhaltungsmaßnahmen. Das führt dazu, dass ein Gebäude eine hohe Lebensdauer erreicht. Genossenschaften entstanden vor allem im Kaiserreich als kollektive Nothilfeeinrichtung, als der Wohnraum knapp war und der Zuzug in die Städte zunahm.

Das erinnert doch stark an die gegenwärtige Situation?!

Es gab in den vergangenen Jahren in der Tat einen sehr starken Zuzug in Städte, wodurch Angebot und Nachfrage im Wohnungsmarkt ganz klar aus dem Gleichgewicht kamen. Bis 2019 wuchs Hamburg jährlich um 20.000 Menschen. Das ist jedes Jahr eine neue Kleinstadt.

Wenn es in Hamburg einen Zuzug von 20.000 Menschen gibt, dann reichen doch weder die Genehmigung von 10.000 noch der tatsächliche Bau von etwa 5.000 Wohneinheiten aus.

Der Zuzug ist in den letzten beiden Jahren zumindest etwas zurückgegangen. Das kann aber auch mit Corona zusammenhängen. Dadurch, dass so viel Wohnungsbestand im bezahlbaren Segment fehlt, denke ich, dass man da mit Sicherheit nachlegen muss. Das hängt aber von vielen weiteren Faktoren ab, wie den Wanderungsbewegungen, der wirtschaftlichen Entwicklung, den Alters- und Haushaltstrukturen.

Hamburg gilt als Single-Hauptstadt. Welche Rolle spielt das bei den Mietpreisen?

Das spielt durchaus eine Rolle. Wenn immer mehr Menschen alleine in einer Wohnung leben, dann wird mehr Wohnraum pro Person verbraucht, weil jeder nun mal ein Badezimmer, eine Küche und einen Schlafraum hat. Das Single-Dasein betrifft in Hamburg immerhin 50 Prozent aller Haushalte, wobei nicht alle Singles alleine wohnen.

 

Modernisierung und Verdrängung

 

Über einen wichtigen Aspekt haben wir noch nicht gesprochen: Modernisierungen. Es ist vielen unbegreiflich, wie man zulassen konnte, dass Vermieter sich die hohen Investitionen zu großen Teilen mit Steuergeldern fördern lassen und im Anschluss acht Prozent der entstandenen Kosten auf die Miete aufschlagen – und zwar ohne zeitliches Limit. Wer hat sich denn solchen Irrsinn ausgedacht?

Das ist schon ein Stück weit verrückt. Eigentlich rechnet man ja damit, dass pro Jahr mindestens fünf Prozent der Mieteinnahmen für Instandhaltung aufgewendet beziehungsweise angespart werden. Viele Immobilienbesitzer blieben aber lange Zeit untätig oder kauften mit den Ersparnissen weitere Immobilien, die ebenfalls nicht modernisiert wurden. Als dann genug Anreize da waren, schlugen sie alle zu, brachten die Wohngebäude auf den aktuellen Standard – mit entsprechend hohen Modernisierungskosten und -forderungen. Eigentlich hätte man die Summe der unterlassenen Instandhaltung von den Modernisierungskosten abziehen müssen. Dem Mieter hätte auch nur der Anteil berechnet werden dürfen, der tatsächlich eine Verbesserung darstellt…

… stattdessen fühlen sich die betroffenen Mieter verzweifelt. Ältere Menschen sehen sich gezwungen, an den Rand der Stadt ziehen.

Ja, für diese Menschen bedeutet das den Verlust ihres Zuhauses, ihres Freundeskreises, ihres vertrauten Wohnumfeldes. Die müssen sich komplett neu orientieren. Das ist eine große Belastung.

Durch den „Vertrag für Hamburgs Stadtgrün“ verpflichtet sich der Senat, die Grünflächen der Stadt beim Wohnungsbau stärker zu schützen. Erschwert das nicht den Wohnungsbau?

Als der Naturschutzbund (NABU) diese Idee erstmals vorbrachte, empfand ich es als absurde Konfrontationsstellung. Die Verhandlungen sind aber ein wichtiger Schritt, um Wohnen und Umwelt gemeinsam zu denken. Es hat ja niemand etwas davon, wenn man eine Wohnung hat, aber keine saubere Luft atmen kann.

 

Nachverdichtung

 

Nicht wenige sehen Nachverdichtungen kritisch. Wie sehen Sie das?

Die entscheidende Frage ist, wie nachverdichtet wird. In welchen Gebieten? Auf welche Weise? Und in welchem Ausmaß? Hamburg hat viele Einfamilienhaus-Gebiete. Das sind Flächenfresser. Je nachdem wie die Grundsteuerbemessungen ausfallen, werden einige überlegen, ob man nicht zwei oder dreigeschossig bauen kann. An den Magistralen und am Hafen gibt es viele unterausgenutzte Grundstücke. Viele Gebäude in der Stadt wird man auch abreißen müssen. Es gibt also noch Möglichkeiten zum Wohnungsbau.

Was halten Sie von der Idee, in die Höhe zu bauen?

Im verdichteten städtischen Raum scheint es mir nicht verkehrt, zumindest in Richtung vier bis sechs Stockwerke zu denken. Das ist ja in Stadtteilen wie Eimsbüttel längst üblich – und schlecht wohnt man da ja nicht. Das muss man von Ort zu Ort diskutieren: An welcher Stelle sind welche Höhen möglich und passend? Wie wirkt sich das auf die Umgebung aus?

Ist eine Nachverdichtung angesichts der Pandemie nicht ohnehin fragwürdig?

Da müsste man sich anschauen, welche Möglichkeiten man hat, in Zukunft darauf zu reagieren. Als wir Professoren Studierende in einer Lehrveranstaltung fragten, wie sie mit dem Home-Learning zurechtkommen, haben sie geantwortet: „Sie haben wahrscheinlich einen Balkon! Wir sitzen in unserem 20-QuadratmeterZimmer und müssen darin kochen, arbeiten, essen und schlafen.“

Und haben Sie einen Balkon?

Ich habe einen Balkon, ja. (lacht)


 SZENE HAMBURG Stadtmagazin, August 2021. Das Magazin ist seit dem 29. Juli 2021 im Handel und auch im Online Shop oder als ePaper erhältlich!

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Top 8 – Hamburgs beste Event-Locations von edel bis günstig

Gibt es einen Garant für eine gelungene Party? Klar: die Location! Damit euer Fest gelingt, empfehlen wir euch diese acht besten Hamburger Event-Locations: Von edel bis hip, von kostspielig wie Goldkrönchen bis günstig wie Flohmarkt-Schmuckstück – hier lässt es sich prima feiern. Alle hier bei uns, im wunderschönsten Hamburg

Rolling Taste Room – Kreativ, regional, authentisch

Industriecharme trifft auf traditonelle Favourites. Die Eventlocations des Rolling Taste Room glänzen mit Liebe zum ungewöhnlichen Detail: Originales Interieur aus dem 19. Jahrhundert trifft auf Comiclook. Zu den Locations zählen neben dem Bleichenkontor am Fleet, dem Gaga Club und dem Kaispeicher B auch das Wasserwerk am Inselpark und das VJU Energie in Wilhelmsburg.

  • Seit wann gibt es die Locations? Seit 2014.
  • Wie viele passen rein? Hängt von der Location ab. Von 20 bis 600 Personen ist fast alles möglich.
  • Für welche Anlässe geeignet? Alle Arten von Veranstaltungen: Von Geburtstagen, Hochzeiten, über Produkt­präsentationen bis hin zu Tagungen.
  • Catering zubuchbar? Nachhaltig und selbstgemacht.
  • Preise: Auf Anfrage.
  • Mindestverzehr: Auf Anfrage.
  • Reinungspauschale? Auf Anfrage.
  • Security? Hängt vom Veranstaltungsort und der Veranstaltung ab.
 
 
 
 
 
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Goldmarie (Bernsteinzimmer) – Eventlocation im Herzen von St. Pauli

Das Bernsteinzimmer im Souterrain der Loca­tion hat Platz für bis zu 50 Personen. Du kannst die Goldmarie aber auch komplett mieten. Den Empfangsbereich und die Flure teilen sich alle Feiernden, dafür gibt es auch zwei Stempel für die Orientierung – die Abende im gediegenen Goldmarie-Ambiente sind nämlich so fein, dass die Drinks mit den Lieben dort gleich doppelt so gut schmecken.

  • Seit wann gibt es die Location? Seit 2013
  • Wie viele passen rein? 150 Thronsaal mit Empfangsbereich, 100 Bernsteinzimmer mit Empfangsbereich. Die Räume sind einzeln buchbar.
  • Für welche Anlässe geeignet? Geburtstage, Firmenfeiern, Veranstaltungen aller Art
  • Catering zubuchbar? Ja, frei wählbar, gerne aber von Die Leckeren
  • Preise: Moderat, es gibt Vorzugspreise für Gastgeber
  • Mindestverzehr: 450 Euro im Thronsaal, 250 Euro im Bernsteinzimmer
  • Reinungspauschale? Die Reinigung ist in der Raummiete von 150 Euro enthalten.
  • Security? 50 Euro anteilig für jeden Raum

Theater im Zimmer – Klassizistische Villa mit toller Atmosphäre

Das Theater im Zimmer ist ein historische Gebäude im Stile des Dänischen Klassizismus aus dem frühen 19. Jahrhundert umfasst ganze 600 Quadratmeter. Dazu kommt ein exorbitanter Garten – 350 Meter von der Alster entfernt. Eine Party im altertümlichen Gemäuer begleitet das Event-Team auf Wunsch mit Liveband, DJ, klassischem Ensemble oder sogar einer Improvisations-Theater-Show. Kultur-Location at it’s best für die Feiermeute mit Anspruch …

  • Seit wann gibt es die Location? Das Haus wurde 1829 gebaut
  • Wie viele passen rein? Bis zu 200 Personen
  • Für welche Anlässe geeignet? Firmenevents, Hochzeiten und Theater
  • Catering zubuchbar? Ja, große Liste an Business- und Privat-Caterern
  • Preise: Auf Anfrage
  • Mindestverzehr: Nein
  • Reinungspauschale? Auf Anfrage
  • Security und Service? Auf Anfrage
 
 
 
 
 
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Pony Bar – Ungezwungen, gemütlich, vielfältig, studentisch

Am Campus der Universität Hamburg finden sich tagsüber Studenten, Professoren und Passanten zum Kaffee-Techtelmechtel ein. Doch der Slomo-Schein trügt: Die Pony Bar im Grindelviertel verwandelt sich zu später Stunde in „Hamburgs kleinstes Kulturzentrum“. Das Programm steht ganz im Sinne der Kultur- und Nachwuchsförderung, aber auch der legendären Privatpartys für Geburtstagskinder und andere Party-People.

  • Seit wann gibt es die Location? Seit 2004
  • Wie viele passen rein? Die Größe des Raumes beträgt in etwa 40 qm, es stehen gemütliche Sitzplätze für ungefähr 15 bis 20 Personen zur Verfügung. Im gesamten Raum finden bis zu 60 Personen Platz.
  • Für welche Anlässe geeignet? Privatpartys, Firmenfeiern, Präsentationen, Konzerte
  • Catering zubuchbar? Extern ja
  • Preise: Studentenpreisniveau
  • Mindestverzehr: Nein
  • Reinungspauschale? Nein
  • Security? Nein
 
 
 
 
 
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Nachtigall – Entspannt …

Im Herzen des Kiezgeschehens und am Rande des Hamburger Bergs liegt ein wunderschön verwunschener Ort. Es ist die Nachtigall. Hört sich so märchenhaft an, wie es ist. In den puristisch gehaltenen Räumen der Eventlocation geht es nur um eines: dass ihr ein Fest feiert, von dem ihr euren Enkelkindern noch erzählen könnt. Geburtstag, Weihnachtsfeier, Klassentreffen – oder unkonventionelle Hochzeit, das hauseigene Tresenpersonal, ein waschechter Türsteher und ein DJ-Pult für eure eigene Playlist – all das ist im ziemlich fairen Mietpreis inbegriffen …

  • Seit wann gibt es die Location? August 2015
  • Wie viele passen rein? 40 bis 80 Personen
  • Für welche Anlässe? Jeder Anlass ohne Bestuhlung
  • Catering? Ja, von Die Leckeren aus Hamburg
  • Preise: Bier 2,50 bis 4 Euro und Longdrinks zwischen 6,50 und 7,50 Euro
  • Mindestverzehr: 450 Euro
  • Reinungspauschale und Miete: (inkl. DJ-Equipment) 250 Euro
  • Security: 50 Euro

 

 
 
 
 
 
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Fabrik der Künste – Kunst- und Kulturzentrum

Die Fabrik der Künste: Drei Geschosse für ein Event im Zeichen der Kultur. Wo sonst Präsentationen neuer Designerprodukte stattfinden oder Künstler die Räume als Atelier benutzen, da kannst du deine avantgardistische Megaparty feiern. Das Gemäuer wurde 2007 aufwendig restauriert, die alten Produktions- und Lagerräume designorientiert umgebaut – aber der Charme des alten Gebäudes ist erhalten geblieben. Eine besondere Eventlocation für alle, die Platz brauchen, Kultur lieben und keine Lust auf überkandidelte Goldstuckräumchen haben. Chapeau – das sieht aus!

  • Seit wann gibt es die Location? Die Fabrik der Künste wurde 2007 gegründet
  • Wie viele passen rein? ca. 250 Personen (Reihenbestuhlung auf einer von zwei Ebenen)
  • Für welche Anlässe geeignet: Ausstellungen, kulturelle Veranstaltungen, Fotoshootings, Tagungen, Seminare/Vorträge, Workshops
  • Catering zubuchbar? Ja und an kein Catering gebunden
  • Preise: Variabel
  • Mindestverzehr: Nein
  • Reinungspauschale: 250 Euro
  • Security: Auf Anfrage

Fabrik-der-Kuenste

Sturmfreie Bude – Charmantes Apartment, urban wie ein Kreativspot

In der Küche nicht nur kochen, sondern gastronomisch durchdrehen, auf der XL-Couch nicht nur entspannen, sondern gekonnt abdriften, nicht nur Feierabendbier, sondern auf der Dachterrasse aufs Leben anstoßen … klingt nach einem privaten Märchen, ist aber buchbar! Die inspirierende Location der Sturmfreien Bude kannst du für die Feier mit deinen Freunden buchen. Vielleicht ist eines der Apartments im angesagten Karoviertel ja sogar die richtige Entscheidung für den nächsten Junggesellenabschied. Seit einiger Zeit gibt es auch eine zweite Bude – in der Lübecker Straße, nahe der Alster

  • Wie viele passen rein? Bis zu 50 Personen
  • Für welche Anlässe geeignet? PR-Events, Seminare, Kochevents, Privatpartys
  • Catering zubuchbar? Vermietung nur in Kombination mit den Partner-Caterern Hobenköök, Rolling Taste oder Traiteur Wille
  • Preise: Bis zu fünf Stunden kosten 950 Euro, fünf bis neun Stunden kosten 1.400 Euro, jede weitere angefangene Stunde kostet zusätzlich 120 Euro
  • Mindestverzehr: Pro Person halbtags 16 Euro, ganztags 23 Euro
  • Reinungspauschale? Nein
  • Security und Service? 20 Euro pro Servicekraft und Stunde, aber on demand
 
 
 
 
 
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Sky Lounge – Feiern im Herzen Hamburgs

Über den Dächern Hamburgs in einem der angesagtesten Spots feiern – herrlich. Die Sky Lounge im SIDE Hotel kann man exklusiv mieten, wenn einen die Feierlaune packt. Im achten Stock gelegen, bekommen deine Gäste hier nicht nur exzellentes Catering im Stile von „endless – sophisticated BBQ’s“ mit Dry-aged-Steak, einer enormen Auswahl erlesener Weine, frischer Craft Biere und leckerer Cocktails sowie feinsten Desserts, sondern auch die frische Luft des Hamburger Himmels geboten – und die große Fensterfront eröffnet einen kongenialen Blick über unsere Hafen­metropole.

  • Seit wann gibt es die Location: seit 2001
  • Wie viele passen rein? Auf über 200 Quadratmetern ist viel Platz für Gäste
  • Für welche Anlässe geeignet? Dinner, Empfänge, Präsentationen
  • Catering zubuchbar? Ja, das Meatery Event Erlebnis
  • Preise: Raummiete ab 2500 Euro, Dachterrasse zusätzlich zu nutzen… Menü ab 69€
  • Mindestverzehr: Raummiete als Basis
  • Reinungspauschale? nein
  • Security und Service? Zusätzlich buchbar

 

 
 
 
 
 
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