Beiträge

Sharing is caring #3 – Deftiges Abendbrot

Gibt es etwas Schöneres, als in geselliger Runde zu essen und dabei Stück für Stück, Bissen für Bissen zu teilen? Wir glauben nicht. Hier kommt Teil 3 unserer Serie “Sharing is Caring”.

Wir Deutschen lieben unsere Brotzeit! Umso besser, wenn die Platte richtig fett belegt ist und mit guten Leuten geteilt wird. Drauf kommt, was schmeckt und für eine gute Grundlage sorgt: Landbrot, Zwiebelmett und ordentlich Käse! Ein kühles Bier dazu ist Pflicht. Na dann: Ein Prooosit auf muckelige gemeinsame Stunden!

Hier gibt’s Abendbrot wie wir es kennen und lieben

1) Altes Mädchen

Bei einem kühlen Zwickel und einer großen Käse-Wurst-Platte, die mit allerlei feinen Dingen gespickt ist, kann man im Alten Mädchen wunderbar versacken. Auch die Stullen sind großartig. Alle Fleischprodukte kommen übrigens vom Biohof Landwert aus Stahlbrode in Vorpommern-Rügen.

Lagerstraße 28b (St. Pauli), www.altes-maedchen.com

2) Alles Elbe

Richtig gemütlich bei Alles Elbe! Hier gibt’s Abendbrot wie bei Muddern. Zur Auswahl stehen Schinken, Salami, Sülze, Käse und hausgemachte vegane Dips. Dazu gibt’s kerniges Schwarzbrot, Horster Butter und Spreewaldgürkchen. Haben wir was vergessen? Ach ja, Bier! Gibt es hier natürlich auch, und zwar selbst gebrautes und handgemachtes aus Deutschland und Tschechien.

Hein-Hoyer-Straße 63 (St. Pauli), www.alleselbe.de

3) Kropkå

Brot, Brot, Brot! Alle, die es lieben, werden hier ihre wahre Freude haben. Die dick belegten Stullen mit Schinken, Pilzen, Mett, Avocado usw. sind einfach zu köstlich. Das Brot wird nach traditionellem Handwerk im Holzofen gebacken, der Käse kommt von glücklichen Kühen.

Eppendorfer Weg 174 (Hoheluft-West), www.daskropka.de

4) Oberhafen-Kantine

Das Abendbrot in der Oberhafen-Kantine ist zum Niederknien. Eine kleine Auswahl gefällig? Rauchfisch aus dem eigenen Räucherofen, Matjes- und Lachstatar, grobe Bratwürste nach Hausrezept, Hamburger Weißwurst, Roastbeef und vieles mehr. Angerichtet werden die Leckereien in Schüsselchen und Schälchen auf einem großen Holzbrett.

Stockmeyerstraße 39 (HafenCity), www.oberhafenkantine-hamburg.de

5) Pappenheimer Wirtschaft

Die Küche der Wirtschaft ist original fränkisch. Das gilt auch für die Zutaten, die Wurstspezialitäten kommen zum Beispiel direkt vom Metzger aus Nürnberg. Hier wird alles frisch von Hand zubereitet und net zweng (= nicht zu wenig) auf großen Tellern serviert.

Papenhuder Straße 26 (Uhlenhorst), www.pappenheimer-wirtschaft.de



Dazu der Getränketipp vom Profi

Daniel Ehlich

Foto: Felix Valentin / Jupiter Union

Daniel Elich vom Altem Mädchen empfiehlt: „Zum deftigen Abendbrot passt ein Bio-Bier super! Das ‚Organic Wheat Ale‘ von Ratsherrn ist ein frisch-würziges Bier, das mit getreidigen und floralen Noten besticht. Die Naturtrübe verleiht gute Trinkbarkeit, macht es aber trotzdem geschmacklich individuell. Passt hervorragend zur Abendbrot-Platte!“


Dieser Text ist ein Auszug aus SZENE HAMBURG Essen+Trinken 2018/2019. Das Magazin ist zeitlos in unserem Online Shop oder als ePaper erhältlich!


 Auf den Geschmack  gekommen? Für mehr Stories aus Hamburgs #foodszene folge uns auf Facebook und Instagram.


Appetit auf mehr?

Wissen, was gut ist #1 – Bio-Obst Augustin in Jork

Wer sich mit guten und ehrlichen Lebensmitteln beschäftigt, will wissen, wo sie ihren Ursprung haben. Hier kommt Teil 1 unserer Serie „Wissen, was gut ist“.

Zwischen Stade und Altem Land liegen die Demeter-Höfe, die Bio-Obst Augustin beliefern. Der Obstanbau hat hier aufgrund der Bodenfruchtbarkeit und des Klimas eine lange Tradition. Seit Jahrhunderten sind die Höfe in Familienhand und werden bis heute von Generation zu Generation weitergegeben. 1990 stellten Katrin und Dierk Augustin ihren Apfelhof auf ökologischen Landbau um. Seit 2001 richten sie sich außerdem nach den strengen Vorgaben von Demeter, dem ältesten Bio-Verband Deutschlands. Dabei geht es um den respektvollen Umgang mit Böden, Pflanzen und natürlich auch mit den Menschen. Schließlich tragen auch die Mitarbeiter mit ihrem Engagement zu einer guten Ernte bei. Das soziale Engagement und die Mitarbeiterbindung wird daher bei Familie Augustin großgeschrieben.

„Wir möchten ein Bewusstsein schaffen, das sich am Wohle des Ganzen orientiert.“

Demeter-Anbau bedeutet im Vergleich zu den Vorgaben anderer Öko-Verbände vor allem eins: mehr Aufwand. Er bietet laut Familie Augustin aber auch die Chance, den ökologischen Landbau und den eigenen Betrieb weiterzuentwickeln: „Wir möchten ein Bewusstsein schaffen, das sich am Wohl des Ganzen orientiert. Ein Teil dessen ist für uns die Demeter-Landwirtschaft: Sie versteht den Hof als geschlossenen Kreislauf, der das lebendige Zusammenspiel zwischen Boden, Pflanze, Tier und Mensch fördert“, erklärt Catharina Augustin. Das Ergebnis: besonders geschmackvolle Früchte mit hoher Vitalkraft, die gut für Körper, Geist und Seele sind. Am Ende profitieren nicht nur die Umwelt und der Betrieb vom nachhaltigen Bioanbau, sondern auch die Kundschaft.

Text: Mira Eggerstedt
Beitragsfoto: Philipp Schmidt

Klein Hove 21, 21635 Jork, www.bioaugustin.de


Dieser Text ist ein Auszug aus SZENE HAMBURG Essen+Trinken 2018/2019. Das Magazin ist zeitlos in unserem Online Shop oder als ePaper erhältlich!


 Auf den Geschmack  gekommen? Für mehr Stories aus Hamburgs #foodszene folge uns auf Facebook und Instagram.


Appetit auf mehr?

Sharing is caring #1 – Herzhaftes Smørrebrød

Eine Platte und ein paar Leckereien – mehr braucht es oft nicht! Denn gibt es etwas Schöneres, als in geselliger Runde zu essen? Wir glauben nicht. Hier kommt Teil 1 unser Serie „Sharing is caring“.

Text: Mira Eggerstedt
Illustration: Kaja Paradiek

Ein Skål auf die Butterbrot-Kultur unserer nordischen Nachbarn! Die skandinavische Alternative zur Stulle heißt in Dänemark Smørrebrød und wird üblicherweise mittags gegessen. Grundlage ist meist ein kräftiges Schwarzbrot – was drauf kommt, ist Ansichtssache. Klassische Kombinationen wären Heringssalat, Roastbeef, Lachs und gekochte Eier. Übrigens: Das Smørrebrød wird meist mit Messer und Gabel gegessen. Bei einem Gläschen Aquavit, dem Nationalgetränk der Skandinavier, stimmt man auch gerne mal ein Trinklied an – fürs Gemeinschaftsgefühl, und weil es eigentlich immer einen Grund zum Feiern gibt!

Hier gibt’s skandinavische Leckereien – mittags wie abends:

1) Jussi

In dem skandinavischen Krimibuch- Café bekommt man nicht nur leckeren skandinavischen Kuchen, sondern auch reich belegte, herzhafte Smørrebrøds.

Lehmweg 35 (Eppendorf), www.jussi-krimicafe.de 

2) Speicher 52

Inspiriert von den unterschiedlichsten Landschaften Skandinaviens und Norddeutschlands serviert der Speicher 52 „Neue Nordische Küche“ in gemütlich-modernem Ambiente. Empfehlenswert: das Roastbeef-Smørrebrød mit Röstzwiebeln und Remoulade.

ABC-Straße 52 (Neustadt), www.marriott.de  

3) Brüder Lund

Die Brüder Lund bringen dänische Esskultur in die Hansestadt. Christoffer und Frederik servieren in ihrer nordischen Weinstube hausgemachte Köstlichkeiten wie mehrstöckige Sandwiches und „Nordic Tapas“.

Eppendorfer Weg 283 (Eimsbüttel), www.facebook.com/BruederLund

4) Genusshelden

Nach skandinavischem Vorbild gibt es bei den Genusshelden im Levantehaus hausgebackenes Vollkornbrot, das je nach Gusto üppig belegt wird, z. B. mit Corned Beef, Ei oder Makrelen.

Mönckebergstraße 7 (Hamburg-Altstadt), www.diegenusshelden.de



Dazu der Getränketipp vom Profi:

Jens Lühmann empfiehlt einen Aquavit von Helbing. Foto: Bertold FabriciusJens Lühmann, Spirituosen-Großhändler aus Hamburg, empfiehlt: „Ein schöner Aquavit von Helbing passt bestens zum Smørrebrød. Die aromatischen Noten von Anis, Kümmel und Dill gehören zur skandinavischen Küche und machen sich daher super als Getränke-Begleitung zur herzhaften Platte.“



Dieser Text ist ein Auszug aus SZENE HAMBURG Essen+Trinken 2018/2019. Das Magazin ist zeitlos in unserem Online Shop oder als ePaper erhältlich!


 Auf den Geschmack  gekommen? Für mehr Stories aus Hamburgs #foodszene folge uns auf Facebook und Instagram.


Appetit auf mehr?