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„Sicherheitszone“: Katrin Seddigs neuer Roman

Katrin Seddigs Familienroman „Sicherheitszone“ spielt vor dem Hintergrund des G20-Gipfels in Hamburg. Ein Gespräch über gesellschaftliche Brüche, die Unübersichtlichkeit der Welt und Wege aus der Ohnmacht

Text & Interview: Ulrich Thiele

 

Zu Beginn steht ein Zitat der polnischen Dichterin Wisława Szymborska: „Ich ziehe das Chaos der Hölle dem Chaos der Ordnung vor.“ In „Sicherheitszone“ zerfällt die Ordnung der Familie Koschmieder. Die 17-jährige Imke ist bei „Jugend gegen G20“ aktiv. Ihr großer Bruder Alexander steht als Polizist auf der anderen Seite. Thomas, der Vater, verlässt die Familie für eine jüngere Frau – die Ernüchterung folgt schnell. Während einer Demo gerät er auf der Suche nach Imke in einen Tumult und wird von einem Polizisten attackiert: „Er hatte die ganze Zeit gedacht, er könne außen vor bleiben, alles als Beobachter sehen, und sein eigener Irrtum wird ihm so kalt und klar, so höhnisch bewusst, als wäre er ein Irrtum nicht nur in diesem Moment, sondern seines ganzen Lebens.“

Seddigs Roman ist die Geschichte eines Umbruchs und der damit verbundenen Verunsicherung: „Die Welt, wie wir sie kannten, die ist vorbei. Sie ist schon länger vorbei, aber wir haben’s jetzt erst gemerkt“, konstatiert Thomas zum Schluss. Selten wurde das Chaos der Ordnung präziser seziert als in „Sicherheitszone“.

 

SZENE HAMBURG: Katrin, du hast Kultur einmal als lebenswichtig bezeichnet, weil mit ihrer Hilfe Krisen verdaut werden. Hast du G20 nun verdaut?

Katrin Seddig: Nein, ich spüre immer noch Wut und nicht aufgearbeitete Prozesse in mir. Aber während der Arbeit am Roman habe ich gelernt, Abstand zu nehmen und die Ausschreitungen wie ein historisches Bild zu betrachten.

Und kannst du die Ereignisse inzwischen irgendwie für dich einordnen?

Privat war das für mich ein Bruch. Mir wurde schlagartig klar, dass ich mich auf bestimmte Dinge nicht verlassen kann. Ich wusste schon vorher, dass es schwarze Schafe bei der Polizei gibt. Ich sehe auch ein, dass das eine schwierige Lage für die Polizisten war. Aber dass so massiv vorgegangen wird – etwa bei der Räumung des Camps – hat mich schockiert.

Ich habe da erst begriffen, dass man systematisch Gesetze brechen kann und dafür nicht belangt wird, wenn man Macht hat. Das ist vielleicht naiv, aber ich musste das wohl erst sehen, um es zu wissen.

 

Ein strukturelles Problem

 

Wo ist die Wurzel des Problems?

Das ist ein strukturelles Problem. Es ist keine Entscheidung von einzelnen Polizisten, dass es keine Folgen hat, wenn auf Menschen eingeprügelt wird, die schon am Boden liegen. Es gab damals noch keine Kennzeichnung von Polizisten, eine unabhängige Beschwerdeinstanz gibt es bis heute nicht. Und die Leute, die die Befehle geben, sind verantwortlicher als 20-jährige Polizisten, die die ganze Zeit angespuckt werden und irgendwann ausrasten.

Das entschuldigt nichts, ist aber menschlich nachvollziehbarer, als wenn fragwürdige Räumungsbefehle gegeben werden, obwohl man den Überblick hat und gar nicht physisch in Gefahr ist. Du hast die Ereignisse fiktiv verarbeitet.

Welche Rolle spielt das Narrative bei der Aufarbeitung?

Mir ist aufgefallen: Je weiter die Menschen weg von den Ereignissen waren, umso klarer war ihre Vorstellung davon, wie es gewesen ist. Diejenigen, die mittendrin waren, hatten gar keine Vorstellung, weil es so kompliziert und unübersichtlich war. Man kann immer nur einen Bruchteil sehen.

Manche Entwicklungen lassen sich durch Geschichten besser erfassen als durch Berichte. Ich biete nur eine Geschichte von vielen möglichen an. Deswegen war es mir wichtig, kein Sachbuch zu schreiben, sondern einen Familienroman.

Warum ein Familienroman?

Das kommt aus meiner persönlichen Situation heraus, weil ich in einer Familie lebe. Außerdem ist die Familie tatsächlich auch die kleinste Zelle der Gesellschaft, so klischeehaft das klingt. Darin spiegeln sich Konflikte vereinfacht wider. Und ich wollte ein Bild eines gesellschaftlichen Bruchs zeichnen.

Cover_Seddig_SicherheitszoneWie war das, dich in so unterschiedliche Charaktere hineinzudenken, die teilweise konträr zu deiner Einstellung stehen?

Unterschiedlich schwer. Mich in Jugendliche hineinzuversetzen, fällt mir schwerer, weil ich in dieser Gemeinschaft nicht mehr lebe und gerade Jugendliche sich stark von Erwachsenen abgrenzen durch ihre Sprache und sie sind untereinander ganz anders als vor Erwachsenen. Ich habe deswegen keine Jugendsprache verwendet, dieser Versuch hätte nur scheitern können. +

Natürlich ist es einfacher für mich, mich in Menschen meines Alters hineinzuversetzen, und leichter in Frauen als in Männer. Grundsätzlich kann man sich aber in alle Gedankengänge hineinversetzen, auch in böse. Man hat alle Regungen in sich, wenn man die konsequent weiterverfolgt, dann kann man sich alles denken.

Du sagst, es fällt dir leichter, dich in Frauen hineinzuversetzen als in Männer. Interessanterweise vertritt der Vater im Roman viele der Thesen und Meinungen, die du in deiner Taz-Kolumne vertrittst.

Das liegt vielleicht daran, dass der Vater die Hauptfigur sein musste, falls es überhaupt eine Hauptfigur in dem Roman gibt. Er ist der erste Handelnde, indem er die Familie verlässt. Er ist auch die tragischere und zugleich komischere Figur, weil er viel mehr der Lächerlichkeit preisgegeben wird als die anderen Figuren.

Warum eignet sich der Vater am besten für die Rolle der Hauptfigur?

Ich beobachte in meinem Umfeld, dass feinfühlige Männer meines Alters mit dominanten Vätern aufgewachsen sind. Sie haben größere Schwierigkeiten als Frauen, sich in der heutigen Welt zurechtzufinden – gerade weil sie nicht so sein wollen wie ihre Väter, aber doch noch ungewollt in dieser Welt stecken. Es ist bezeichnend, dass Frauen immer noch mehr im Haushalt machen. Der Mann ist also am besten geeignet für diese Art von ambivalenter Figur.

Außerdem ist es als Mann einfacher, auf komische Art zu scheitern. Männern wird mehr zugestanden, sie können großspurig scheitern. Frauen müssen ihren Weg gehen – wenn sie scheitern, ist das tragisch.

Warum ist das deiner Meinung nach so?

Weil die Frau immer als die Mutter gesehen wird. Wenn sie als Mutter scheitert, ist das tragisch für die Kinder. Wenn der Vater scheitert, gibt es für die Kinder noch die Chance, dass die Mutter gut für sie sorgt. Natürlich gibt es auch Fälle, in denen die Frau schwach ist und die Männer einspringen müssen, aber das sind eher die Ausnahmen.

Dein Blick auf die Menschen ist erst einmal desillusionierend, aber nicht verurteilend. Gehst du so an deine Figuren heran – mit kaltem Blick und Menschenliebe?

So kann man das nennen. Ich muss auf jeden Fall genau sein und darf nichts beschönigen. Gerade wenn man präzise auf einen Menschen blickt, kann man verzeihend sein. Wie man auch mit sich selbst umgehen sollte, so gehe ich mit den Figuren um.

Wie blickst du auf Alexander?

Er ist kein schlechter Mensch. Er ist liebevoll und der Familie zugeneigter als Imke. Er kümmert sich um die Großmutter und hat ein warmes Verhältnis zur Schwester. Er sucht eben nach Orientierung. Sein Problem ist eher, dass er zu wenig Einstellung hat.

 

„In der Schnelligkeit liegt der Teufel, dadurch ist der Blick auf die Welt oberflächlicher“

 

Was andeutungsweise mit einer Grundverunsicherung einhergeht, weil er adoptiert ist. War das eine bewusste Entscheidung von dir?

Ja, schon. Als Komposition in der Familie. Es gibt keine Familie, in der alle Kinder gleich behandelt werden. Aber bei einem Adoptivkind kommt es insofern zu Problemen, als es sich einbilden kann, dass es zurückgesetzt wird. Im Roman wird auch immer wieder angedeutet, dass Alexander dunkler ist, dass er eventuell migrantische Wurzeln hat. Er kann auch als Abbild der Gesellschaft für migrantische Kinder gesehen werden, die nie als ganz angenommen gesehen werden. Das ist ein gesellschaftliches Problem, wie damit umgegangen wird, wenn jemand nicht zu 100 Prozent dazu passt. Bei der Polizei findet Alexander Zugehörigkeit.

Macht die Unübersichtlichkeit dir auch zu schaffen?

Es macht mich fertig. Vor allem die Schnelligkeit der Nachrichten überfordert mich, gerade weil ich genau hinsehen und die Zusammenhänge verstehen will. Man muss aushalten, dass in dem, was man ablehnt, auch richtige und gute Anteile enthalten sein können. Und zugleich muss man immer die eigene Einstellung hinterfragen, weil man in seiner eigenen politischen Position immer auch selbstgefällig ist. Das ist eine große Arbeit, die die Medien nicht leisten könnten. In der Schnelligkeit liegt der Teufel, dadurch ist der Blick auf die Welt oberflächlicher. Die Zersplitterung führt auch zur Handlungsunfähigkeit. Aber auch im Zweifel muss man sich für eine Handlung entscheiden, sonst kann man nicht politisch aktiv sein.

Was glaubst du, wie man in 100 Jahren mit dem Segen der Spätgeborenen auf unsere verunsicherte Gesellschaft blickt?

Ich lese gerade die großen Gesellschaftsromane von Balzac, darin kann man sehen, wie die Menschen im 19. Jahrhundert lebten und dachten. Und wenn man Jane Austen liest und sieht, wie die Menschen in ihren Romanen miteinander umgehen – das sind die gleichen Peinlichkeiten wie heute. Austen ist so originell, weil man zwischendurch vergisst, dass ihre Romane in einer anderen Zeit und Gesellschaftsschicht spielen. Ich glaube, was im Menschen gleich bleibt, sind seine Schwächen. Die sind universell, auch wenn es regionale und zeithistorische Färbungen gibt.

Katrin Seddig: „Sicherheitszone“, Rowohlt Berlin, 464 Seiten
Autorenlesung am 5.9. in der Bücherhalle Elbvororte, 19 Uhr


 SZENE HAMBURG Stadtmagazin, September 2020. Das Magazin ist seit dem 29. August 2020 im Handel und  auch im Online Shop oder als ePaper erhältlich! 

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Unsere Tipps gegen die Quarantäne-Langeweile

Zeit alleine zu verbringen, muss nicht unbedingt Langeweile bedeuten! Hier sind Tipps der Redaktion für eine erfolgreiche, gemeinsam einsame Zeit im Corona-Ausnahmezustand.

 

 

Angucken

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Foto: Ikhsan Sugiarto via Unsplash

 

Ich bin Old-­School-­Fernsehgucker: Was läuft, gucke ich. Also nicht alles, aber das, was mich im vorgegebenen Programm in­teressiert. Streaming mache ich nicht, Mediatheken nutze ich nicht. Ich vertraue den Sendern, dass schon was für mich dabei ist. Das zahlt sich in der Regel nur am Feierabend aus. Oder am Wochenende. In dieser unfassbaren Zeit hingegen muss ich nicht lange warten.

Aufstehen, einschalten. Und zappen, was das Zeug hält. Voll meins! Klar, anfänglich wollte ich nur Nachrichten sehen. Allerdings war der Overload schnell eingestellt und Corona durch die Info­flut gefühlt in jede Ecke meines Wohnzimmers gespült. Selbstauferlegte Regel seitdem: News täglich nur dreimal, nämlich morgens, mittags, abends. Dazwi­schen verzichte ich bewusst auf Absurdes und setze auf Dokus. Ehrlich: Noch nie so viele Dokus gesehen! Und so gute. Zum Beispiel über Politik kurz vorm 20. Jahrhundert. Über Mode der 1960er. Über Börse im Allgemeinen. Über Bachforellen im Speziellen. Corona­-Krisen-­Fernseh-­Fazit bisher: ungewollt, aber viel gelernt.

/ Erik Brandt-Höge

Buch: „Fast genial“ – Benedict Wells, Podcast: „Freistil“, Film: „Herr Lehmann“

 

Aufheben

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Vor einer Weile habe ich mir einen Müll­greifer für gut 15 Euro im Internet bestellt. Kurz nach Neujahr habe ich begonnen, da­mit an der Alster aufzuräumen. Konfetti, Raketenstile, Flaschen, Feuerwerkskörper und deren Verpackungen. Zu diesem Zeitpunkt sah es dort fürchterlich aus.

Dieses Fleckchen Erde in Ottensen (Foto oben) war mir schon lange ein Dorn im Auge. Also die leeren Kippenpackungen, Bierdeckel, Plastikfolien, Einwegbecher und Schnapsflaschen, die in den toten Sträuchern fast schon eingewachsen wa­ren. Ich spreche aus Erfahrung, wenn ich sage, dass man beim Müllsammeln schnell schlechte Laune bekommt, schließlich macht man den Dreck anderer Menschen weg. Sehe ich zum Ende einer Aktion eine saubere Grünfläche, dann erfüllt mich das mit Stolz. Es geht aber um mehr als meinen Stolz. Und zwar darum, dass mich meine Mitmenschen sehen, dass sie dadurch an ihren eigenen Konsum erinnert werden und im eigenen Viertel oder Hinterhof vielleicht selbst zum Schnapper greifen. Schließlich sind Schmutz und Unsauberkeit auch Verursacher von Krankheiten, vom Anblick ganz abgesehen. Ich nutze die freie Zeit also gern, um meine Stadt etwas reiner zu machen.

/ Basti Müller

Buch: „Into Thin Air“ – Jon Krakauer, Podcast: „Jonna & Pumba“, Film: „Scary Movie“

 

Anhören

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Mit 15 habe ich im Kinderzimmer meines Onkels seine alten Platten aus den 80ern gefunden. Darunter viel von Die Ärzte, zum Beispiel das Dreifach-­Live-­Album „Nach uns die Sintflut“ und die „Ab 18“­EP. Weil ich Ärzte-­Fan war und alles, was im Entferntesten mit der besten Band der Welt zu tun hatte, gesammelt habe, war ich völlig aus dem Häuschen, als mein Onkel mir die Platten einfach geschenkt hat. Da brach mein purer Materialitätsfetisch durch, diese riesigen Platten sind ja viel schöner als CDs und als MP3s sowieso und dann rochen die Platten meines Onkels auch noch so antik.

Ich habe mir dann jedenfalls vorgenom­men, eine Plattensammlung aufzubauen. 15 Jahre später besteht diese Sammlung aus sage und schreibe 30 (!) Platten, die bis vor einer Woche keine Verwendung fanden, weil ich die ganze Zeit keinen Plattenspieler hatte. Jetzt aber, haha!

Letzte Woche kam, nach 15 Jahren der Prokrastination, völlig aus dem Nichts die Einsicht aufgeploppt, dass ich mir jetzt sofort eine Vinyl­ Anlage kaufen muss. Hab’ ich dann auch gemacht. Konnte sie zum Glück noch rechtzeitig abholen, nur einen Tag später, und es wäre zu spät (höhöhö) gewesen, Co­rona hätte mir einen Strich durch die Rechnung gemacht – und ich hätte mein Anlie­gen wieder liegenlassen. Achso: Während der Quarantäne werde ich einfach die gan­ze Zeit schlafen.

/ Ulrich Thiele

Buch: „Naokos Lächeln“ – Haruki Murakami, Podcast: „Dear Reader“, Film: „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“

 

Ausmisten

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Foto: Sarah Brown via Unsplash

 

Bett, Bücherregal, Kommode, Schreibtisch, Pflanze – mein Hab und Gut nimmt einen Großteil meines 14-Quadratmeter­-WG­-Zimmers ein. Das stört mich im Re­gelfall überhaupt nicht, es macht mein Zuhause sogar richtig gemütlich. Wäre da nicht die Quarantäne. Denn spätestens an Tag drei der selbstauferlegten Isolation rücken die Wände immer näher und der Hamburger Himmel beim Blick aus dem Fenster immer weiter weg. Die Lösung: Ausmisten.

Wenn die Klaustrophobie zu­nimmt, muss eben mehr Platz her. Wer braucht schon den zerknautschten Sessel in der Ecke, der sowieso immer unter einem Haufen Klamotten verschwindet? Und apropos Klamotten: Die alten Blusen ganz hinten in der Schublade kommen auch in fünf Jahren nicht mehr in Mode. Klar, der Schnickschnack im Wandregal sieht ganz nett aus – aber die eingerahmten Fotos von der Abi­-Fahrt und die ungelesenen Ratgeber fangen dort nur Staub. Was raus muss, wird auf dem Dachboden zwischengelagert und gespendet, wenn das Leben irgendwann wieder in gewohnten Bahnen verläuft. Außerdem: Wer hat im schnelllebigen Alltag die Zeit, sich durch sein ganzes akkumuliertes Eigentum zu wühlen? Ausmisten ist also nicht nur eine wunderbare Beschäftigungstherapie, sondern auch ein Projekt, das wir insgeheim schon alle viel zu lange aufschieben.

/ Sophia Herzog

Buch: „Alles Licht, das wir nicht sehen“ – Anthony Doerr, Podcast: „Your Own Backyard“ (Englisch), Film: „Lost in Translation“


 SZENE HAMBURG Stadtmagazin, April 2020. Das Magazin ist seit dem 28. März 2020 im Handel und  auch im Online Shop oder als ePaper erhältlich! 

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