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Untreue in der Fabrik? Neue Entwicklungen

Am Vormittag des 31. Mai 2021 hatte die Hamburger Polizei und Staatsanwaltschaft die Fabrik Hamburg und die Privaträume ihrer Geschäftsführerin durchsucht. Der Verdacht der Veruntreuung von Stiftungsgeldern und Spenden steht seitdem im Raum. Jetzt hat sich Kultursenator Carsten Brosda zu den Vorfällen geäußert  

Text: Felix Willeke

Laut dem Hamburger Abendblatt gibt es neue Entwicklungen rund um die Fabrik in Altona. Das Blatt hatte schon im Juli 2021 von einer Razzia im Mai 2021 berichtet, die auf den Vorwurf der Untreue zurückgeht. Der Fabrik-Leiterin wurden die Veruntreuung von Stiftungsgeldern und Spenden vorgeworfen. Konkret geht es bei den Anschuldigungen laut dem Abendblatt um die Abrechnung von vermeintlich privaten Flug- und Zugreisen, von Wohnungsumzügen und anderen vermeintlich privaten Ausgaben. Jetzt hat sich der Kultursenator zu diesem Sachverhalt geäußert.

Brosda fordert Veränderungen

Laut dem Abendblatt fordert Kultursenator Carsten Brosda Veränderungen in der Fabrik. „Die im Raum stehenden Vorwürfe wiegen schwer, und ich hoffe sehr, dass die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen bald abgeschlossen sind“, so zitiert das Abendblatt Brosda. Man habe der Fabrik und seinem Stiftungsrat „geraten, die Aufsichtsstrukturen zu verändern“. Jetzt bleibt das Ergebnis der Ermittlungen abzuwarten. Unterdessen geht der Konzert- und Veranstaltungsbetrieb in der Fabrik weiter. Das Kulturzentrum wird zwar von der Stadt gefördert, trägt sich aber zum größten Teil selbst.


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