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Verlosung: Gewinnt ein „Lichtjahre Live“-Paket von Madsen

Sebastian und Co. von Madsen hatten keine Scheu vor Pop, vor Melodien, die fürs Radio taugen und Texten, mit denen sich ein breites Publikum identifizieren kann. Ihre Hits erscheinen nun gebündelt auf „Lichtjahre Live“

Text: Erik Brandt-Höge

 

Noch die „Perfektion“ im Ohr? Den Schreihals-Rocksong aus 2005, der auf höchster Rotationsstufe im Musikfernsehen lief und Soundtrack von unzähligen Jugendzimmerszenen wurde? Das Stück kam von Madsen, der Brüder-Band aus dem Wendland, die so wild und wütend und spannend wirkte, dass eine langlebige Karriere geradezu garantiert zu sein schien.

„Perfektion“ war Madsens erster kleiner Hit. Und tatsächlich: Sebastian (Gesang, Gitarre, Texte), Johannes (Gitarre) und Sascha Madsen (Schlagzeug) sowie ihr Kumpel Niko Maurer (Bass) etablierten sich im Musikgeschäft. Die Anhängerschaft wuchs ruck, zuck, die kommerziellen Erfolge nahmen immer mehr zu. Das lag nicht zuletzt am musikalischen Wandel, den Madsen mit der Zeit vollzogen. Weg von der Teenage Angst, hin zur Massentauglichkeit – ohne dabei belanglos zu werden.

 

 

Sebastian und Co. hatten einfach keine Scheu vor Pop, vor Melodien, die fürs Radio taugen und Texten, mit denen sich ein breites Publikum identifizieren kann. Bestes Beispiel: Ihr 2018 eschienenes Album „Lichtjahre“. Titel wie „Rückenwind“, „Sommerferien“ und „Kapitän“ waren ein Zeugnis für eine erwachsen gewordene Band, die im vierzehnten Jahr nach ihrer Gründung relevanter denn je war. Jetzt erscheint „Lichtjahre Live“ (CD/DVD; VÖ: 21.2.). Das sind Highlights verschiedener Konzertmitschnitte, aufgenommen Ende 2018. Und es ist ein Nachweis dafür, wie viel Energie weiterhin in dieser Formation steckt.


 Wir verlosen 3x „Lichtjahre Live“ auf CD/DVD!

Wie könnt Ihr mitmachen? Na so:

  • Mail senden an verlosung@vkfmi.de
  • Betreff: „Madsen“
  • Einsendeschluss: 21.02.20 
  • Bitte gebt für die Teilnahme euren vollständigen Namen an

Szene_Hamburg_Februar_2020_Cover SZENE HAMBURG Stadtmagazin, Februar 2020. Das Magazin ist seit dem 30. Januar 2020 im Handel und  auch im Online Shop oder als ePaper erhältlich! 


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LEA – “Ich wollte ein Studentenleben”

(Promotional Content) Lea schüttet ihren Zuhörern ihr Herz aus und wird dafür gefeiert. Der Erfolg begann auf Youtube:  2007 wurde die selbstgeschriebene Piano-Ballade „Wo ist die Liebe hin“ millionenfach geklickt. Die damals 16-Jährige entschied sich, erst mal zu studieren und hat 2016 das Album „Vakuum“ veröffentlicht. Jetzt gilt sie bei manchen als neue deutsche Pop-Hoffnung und geht diesen Sommer auf Tour.

 

Du hast deinen ersten Song „Wohin willst du schon?“ mit 16 bei Youtube eingestellt. Der hatte wahnsinnig viele Aufrufe. Mit dem Elektro-Mix hast du sogar Platinum erreicht. Mit welchem Ziel hast du das damals eingestellt?

Ich habe meinen ersten Song einfach mal ins Internet gestellt, um zu schauen, was Leute sagen, die mich persönlich nicht kennen, ohne große Hintergrundgedanken. Ich hätte niemals gedacht, dass das so viele Klicks haben wird.

„Ich wollte ein Studentenleben“

Du hast dich dann nicht nur auf Musik konzentriert, sondern Sonderpädagogik studiert. War Musik ein Plan A und das Studium ein Backup? Oder umgekehrt?

Ich habe studiert, um einen geregelten Alltag zu haben und, um nicht komplett von der Musik abhängig zu sein, da einfach noch freier zu sein. Aber ich habe trotzdem schon während des Studiums mein Album aufgenommen. Ich bin viel gependelt zwischen Hannover und Berlin und habe viel Energie in die Musik gesteckt. Aber ich wollte trotzdem einfach mal studiert haben und ein Studentenleben führen. Ich glaube, ich hätte das total vermisst, wenn ich es nicht gemacht hätte. Es war eine superschöne Zeit. Dieses Studentenleben in einer Studentenbude ist schon ein besonderer Lifestyle. Ich bin sehr froh, dass ich das hatte.

In deinem Song „Leiser“ singst du von deinen eigenen Erfahrungen. Ist es bei allen deinen Liedern so, dass du sie aus der persönlichen Erfahrung heraus schreibst?

Ich nutze das Songschreiben, um Gedanken und Erlebnisse zu verarbeiten. Und „Leiser“ habe ich auch genau so erlebt. Ich habe aufgeschrieben, was passiert ist, wie dieser Mensch zu mir war. Diese Erfahrung war nicht so schön, weil es nur um ihn ging, was ich nicht wahrhaben wollte. Das Schreiben hat mir geholfen, das zu verarbeiten und darüber hinwegzukommen.

Sehr mutig!

Man wird natürlich angreifbar, wenn man sich verletzbar macht und alles so ehrlich ausspricht. Ich merke aber selber, dass viele Leute sagen: „Das habe ich auch erlebt. Du hast es endlich mal ausgesprochen.“ Dass ich so ein Feedback bekomme, ist natürlich schön. Dass ich nicht die einzige bin, die solche Gefühle hat.

Die Songs sind sehr emotional. Hast du da manchmal Angst, in die kitschige Ecke gestellt zu werden?

Es ist genau das, was aus mir herauskommt. Wenn das kitschig ist, dann ist das eben so. Ich kann das auch nicht ändern. (lacht)

„Das Lied sagt mir, wie es klingen will“

Es gibt so viel deutsche Popmusik. In welches Genre packst du dich?

Ich denke nicht in Schubladen. Ich glaube, man kann genreübergreifend Menschen erreichen. Ich kriege öfter mal Nachrichten wie: „Ich höre eigentlich nur Heavy Metal, aber dein Song gefällt mir total gut.“ Und man denkt: Ah, krass. Das hat gar nicht nur mit Leuten zu tun, die Popmusik hören. Ich würde es natürlich als Deutschpop bezeichnen. Aber ich habe keine großartigen Vorbilder im Deutschpop-Bereich. Ich gucke eher: Was will das Lied? Das Lied sagt mir beim Schreiben, wie es klingen will.

Hattest du wirklich nie ein Vorbild, das dich inspiriert hat?

Nee, nie.

Interview: Anne May


Am 4.8.2018 ist LEA der Support für Glasperlenspiel im Stadtpark.