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Serie: Altona. Altona 93: „Wir können alles werden“

Berkan Algan, Trainer von Altona 93, blickt auf ein bewegtes Fußballerleben zurück – und das im Alter von erst 40 Jahren. Ein Gespräch über frühe Straßen-Kicks in Altona, unzählige Vereinswechsel und schmerzhafte Höhepunkte im UEFA-Cup

 *Das Interview haben wir vor dem Aufstieg von Altona 93 geführt. 

SZENE HAMBURG: Berkan Algan, Sie haben in Ihrer Kindheit und Jugend sowohl für Altona 93, als auch für den FC St. Pauli und den HSV gespielt. Wie haben Sie diese so unterschiedlichen Vereine damals wahrgenommen?

Berkan Algan: Ich war viereinhalb Jahre alt, als ich beim FC St. Pauli angefangen habe, Fußball zu spielen. Schon als Kind fand ich, dass es ein rundum toller Verein ist, mit angenehmen Strukturen und vor allem Zeit für die Spieler, sich zu entwickeln. Hinzu kam damals natürlich noch das schöne alte Stadion. Alles Gründe, warum ich insgesamt 14 Jahre geblieben und er erst mit 18 zum HSV gegangen bin, wo natürlich alles komplett anders war, viel professioneller, ohne damit St. Pauli als unprofessionell bezeichnen zu wollen.

Und Altona?

Mit Altona verbinde ich nicht nur den wunderbaren Verein, den ich immer geliebt habe und bis heute liebe. Ich bin auch in Altona aufgewachsen, habe jede freie Minuten nach der Schule in den Straßen gekickt. Ich war schon früh gut genug, um bei den 14-, 15-Jährigen mitspielen zu dürfen.

Was haben Sie beim Straßenfußball gelernt?

Dass man schon mal gegen den Zaun geworfen wird, wenn man einen von den Großen tunnelt (lacht). Wer die Älteren bloß stellte, musste auch mit der Quittung umgehen können. Allgemein habe ich mir auf der Straße ein dickes Fell zulegen können, was mir später in meiner Karriere geholfen hat. Wobei mein unbedingter Wille, immer zu gewinnen, eher nicht von der Straße kommt, sondern vom Training beim HSV.

Weil dort jedem Spieler von Beginn an beigebracht wurde, dass Verlieren keine Option ist?

Genau. Ich war zwar an sich schon sehr ehrgeizig und fleißig, hatte die besten körperlichen Werte. Aber bei einem Verein wie dem HSV entwickelt ein junger Spieler noch einen zusätzlichen Kämpfergeist. Das ist einerseits natürlich gut, weil es leistungssteigernd wirken kann. Andererseits kann es einen auch zermürben, weil man für besondere Anstrengungen nicht unbedingt besonders belohnt oder auch nur beachtet wird.

Ehrgeiz, Fleiß und offensichtlich Talent waren also vorhanden. Irgendwelche Defizite? Es heißt, mit der Geduld hätten Sie es nicht so gehabt, was auch die vielen Vereinswechsel im Karriereverlauf erklären würde.

Dazu kann ich nur sagen: Den besten Honig können nur Bienen liefern, die an vielen verschiedenen Blüten waren.

Eine dieser „Blüten“ war in Ihrem Fall der finnische Verein Haka Valkeakoski, für den Sie von 2000 bis 2001 aktiv waren und sogar zwei UEFA-Cup-Spiele gegen Union Berlin absolvierten. Für Sie auch die beiden wichtigsten Begegnungen Ihrer Laufbahn?

Von der Wertigkeit vielleicht, aber ich habe mit Buraspor auch in der ersten türkischen Liga gegen Fenerbahce Istanbul gespielt (1998; Anm. d. Red.), das war auch ziemlich spannend. Und was die UEFA-Cup-Spiele angeht, habe ich davon gar nicht so viel mitbekommen. Ich stand zu dem Zeitpunkt unter starken Schmerzmitteln, weil mir zuvor so ein Riesen-Finne im Haka-Training gegen meine Schulter gesprungen war. Um spielen zu können, habe ich heftige Pain-Killer genommen, die man normalerweise nur beim Eishockey einsetzt.

 

„Ich will mit Altona einfach jedes denkbare Ziel erreichen.“

 

Wie genau sahen die Nebenwirkungen aus?

Ich bin im Rückspiel in der Halbzeit umgekippt. Als ich wieder zu mir kam, war das Spiel schon wieder in vollem Gange. Kurz darauf wurde ich dann operiert, ein Knochen wurde aus der Hüfte gesägt und oben wieder eingesetzt. Das Ende meiner aktiven Karriere.
Dafür könnte Ihre Trainerkarriere bald an Höhepunkten gewinnen. Nach dem verpassten Aufstieg in die Regionalliga mit Altona 93 im vergangenen Jahr könnte es jetzt gelingen …

… was eine schöne Geschichte wäre. Man muss sich hierzu auch mal die Lage des Vereins vergegenwärtigen: Altona 93 ist fest verankert in einem wachsenden, polarisierenden, einfach starken Stadtteil. Wir sind offen für alle und können gemeinsam auch alles werden.

 

Welches Ziel wäre in Ihren Augen das höchstmögliche?

Ich will jetzt erst mal aufsteigen. Und dann will ich noch mal aufsteigen. Und am liebsten nochmal. Ich will mit Altona einfach jedes denkbare Ziel erreichen. Wir Verantwortlichen wollen von der Fan-Kultur bis zum letzten Mann auf der Bank alles schaffen, was irgendwie geht.

/ Interview: Erik Brandt-Höge / Foto: Philipp Jung


Berkan Algan…

…wurde 1977 in Hamburg geboren. Als Jugendfußballer spielte er für Altona 93, den FC St. Pauli, den Hamburger SV und den VfL Pinneberg. Nur einige seiner späteren Stationen: 1. FC Köln II, Buraspor, Haka Valkeakoski, SC Concordia Hamburg, FC Sylt. Algan wurde für die U-21-Nationalmannschaften von Deutschland und der Türkei eingesetzt. Seit Sommer 2015 ist er Trainer bei Altona 93 und ist mit dem Club von der Griegstraße jetzt aus der Oberliga in die Regionalliga aufgestiegen.

Serie: Altona. Das Künstler-Kombinat. Hausbesuch Teil 2

Im Eschelsweg hat sich über 16 Jahre hinweg ein Ort entwickelt, der Musiker, Tonstudios und kreative Werkstätten unter einem Dach vereint. Teil 2 unseres Hausbesuches: das Musik Kombinat im Zwischengeschoss 

/ von Regine Marxen. Fotos: Philipp Jung

Zwischengeschoss. Das Musikkombinat. Achim Köllner & Arne Ghosh

 

Eine große Küche, eine Sofaecke, drei Tonstudios sowie ein Aufnahmeraum: Willkommen im Zwischengeschoss Musikkombinat. Hier haben Achim Köllner (42, Beitragsbild links) und Arne Ghosh (44) 2001 ihr erstes Studio ausgebaut – und damit den Grundstock für eine Musik-Kreativ-Künstler- WG gelegt, die sich inzwischen über drei Stockwerke verteilt. „Damals“, sagt Arne, „waren wir noch aktive Musiker mit einer Band namens Wunder, die sehr viel Eigeninitiative mitgebracht hat, von Aufnahmen bis zum Booking. Wir hatten einen Proberaum in Hamm, der Aufnahmen nicht hergab. Wir brauchten einen größeren Raum.“

Über Sprinkenhof waren sie an die Räumlichkeiten im Zwischengeschoss gelangt. Und haben zugeschlagen. „In dem Jahr hatten wir ein bisschen Geld, und dann standen wir da mit Akku-Bohrer und  Styropor-Wänden und haben das alles selber ausgebaut. Ein Studio nutzten wir selber, zwei haben wir vermietet.“ 2008 hätten sie dann eine weitere Fläche im dritten Stock gemietet und ebenfalls ausgebaut. „Weil wir den Platz brauchten. Und der Bedarf da war“, sagt Achim.

„Wenn du günstige Proberäume suchst, findest du Räume in Rissen oder in Billstedt. Aber auf jeden Fall nicht in Altona. Da gibt es die Bunker, und das war’s. Wir wollten aus den Bunkern raus. Wir dachten, es muss eigentlich nicht sein, dass wir die nächsten 20 Jahre ohne Tageslicht in einem Keller mit Eierschachteln verbringen.“

Als sich mit dem letzten Vermieterwechsel 2013 die Möglichkeit ergab, die nächste Fläche im ersten Stock über dem Zwischengeschoss zu mieten, schufen Achim und Arne schließlich eine Kombilösung aus Arbeits- und Bürowerkstätten und Studios. Der Name Zwischengeschoss für das Gesamtkonstrukt blieb dabei bestehen. Oben und unten befinden sich Studios mit Aufnahmeräumen, in der Mitte als Pufferzone ein Coworking Space für freischaffende Kreative wie Grafiker, Fotografen und Promoter.  „Wir legen Wert darauf, dass es kein typischer Coworking Space ist. Unsere Verträge laufen mindestens einen Monat. 22 Plätze bieten wir an. Ein wenig Fluktuation herrscht hier, aber wenig. Bei den insgesamt elf Studios dagegen haben wir seit 16 Jahren keinen Leerstand.“

„Das hier, das ist unser Mutterschiff“

Geplant war diese Expansion nicht, sie ergab sich über die Jahre quasi von selbst.

„Wir haben festgestellt, je mehr gutes Umfeld du zusammenführen kannst, desto mehr Synergie-Effekte entstehen. Die Idee ist, dass alle zusammenschmeißen und sich unterstützen. Mit Equipment und Know-how“, so Arne.

Monetär sei das Zwischengeschoss nicht relevant. „Das hier ist nichts, was uns ruiniert, aber auch kein Geschäftsmodell. Das müssen wir uns manchmal schönrechnen“, sagt Achim lachend. „Das ist einfach ein guter Ort für kreative Leute, den wir hier hingebaut haben. Und der trägt sich eben so. Und wir haben die Möglichkeit, hier mittendrin zu sitzen, mit Künstlern zusammenzuarbeiten, zu helfen.”

Lebenswege ändern sich. Aber das Zwischengeschoss als Klammer bleibt. 

Obwohl, so oft sind Achim und Arne nicht mehr im Zwischengeschoss anwesend. Mitte der 2000er Jahre kam der Shift und die berufliche Veränderung. Arne verschrieb sich immer stärker dem Manager- Dasein, gründete parallel die Firma 380 Grad und betreut neben internationalen Künstlern unter anderem die Hamburger Band Boy oder Fotos. Er ist viel unterwegs, auf Tour, in seinem Zuhause auf dem Lande vor den Toren Hamburgs oder in Berlin, wo er ein weiteres Büro aufgebaut hat.

Achim gründete zwischenzeitlich ein eigenes Label, macht immer noch Musik, ist zudem als Programmierer tätig und verbringt die Hälfte des Jahres im Ausland. Dennoch, im gefühlten Niemandsland in Altona haben die zwei Zwischengeschoss-Gründer eine Heimat gefunden.

„Es ist das zweitlängste Zuhause nach meinem Elternhaus“, sagt Arne. „Und in zwei Jahren das am längsten. Das hier, das ist unser Mutterschiff.“

Interesse an einem Schreibtisch im Zwischengeschoss? Mehr Infos findet ihr hier: www.zwischengeschoss.de

Serie: Altona. Das Künstler-Kombinat. Hausbesuch Teil 1

Im Eschelsweg hat sich über 16 Jahre hinweg ein Ort entwickelt, der Musiker, Tonstudios und kreative Werkstätten unter einem Dach vereint. Hier macht jeder sein Ding. Allein – und doch zusammen. Teil 1 unseres Hausbesuches: Die Schaltzentrale & die Esche

/ von Regine Marxen. Fotos: Philipp Jung

Ein Gewerbehaus, Baujahr 1960. Die Südseite ist eingerüstet, auf der Nordseite sieht man die langen Laubengänge, die sich an zwei Stockwerken entlangziehen. Eigentlich an drei, aber eine der Etagen ist ein Zwischengeschoss, also nur von der Nordseite sichtbar. Steht auch dran, in großen schwarzen, abblätternden Buchstaben auf der Fensterfront. Das C und das G fehlen inzwischen ganz. „Der Lack ist ab“, wird Achim Köllner vom Zwischengeschoss Musikkombinat später in unserem Gespräch sagen. Stimmt nicht. So ganz und gar nicht.

Eschelsweg

Im Nirgendwo in Altona hat sich über fast 16 Jahre hinweg eine Hausgemeinschaft entwickelt, die eines eint: Hier wird nicht gechillt, sondern gemacht! Musik. Bücher. Grafiken. Texte. Illustrationen. Fotos. Modelle. Und wilde Basteleien. Willkommen im Eschelsweg. Foto: Philipp Jung

An diesem Morgen beginnt unser Besuch in der Kreativ-WG im Eschelsweg bei Torsten Meyer. In seinen Räumen im Zwischengeschoss auf dem Laubengang links laufen alle Fäden zusammen. Er verwaltet das Gebäude für die HGG Immobilien, die das Haus im Auftrag einer Hamburger Familie betreut. 2012/13 hat diese den  Komplex von einem großen Immobilienunternehmen gekauft. Von einer „Heuschrecke“, die das Haus vor Jahren von der Hamburger Immobiliengesellschaft Sprinkenhof erworben hatte – und der es vor allem um den Werterhalt, weniger um Wertsteigerung ging. Investitionen gab es keine, ein Interesse an dem Haus auch nicht.

„Die machen hier richtig Alarm.“

Anders bei der Hamburger Familie, die namentlich nicht genannt werden möchte. „Wir suchten bereits lange nach einem Gebäude dieser Art, um ein Jugendkunsthaus zu gründen und der Stadt etwas zurückzugeben“, heißt es auf Nachfrage. „Das konnten wir im Eschelsweg im Erdgeschoss mit der Esche sehr gut umsetzen. Deshalb kauften wir das Haus. Wir haben viel investiert in dieses Objekt, in die Esche und in das Gebäude selber, und haben großen Spaß daran.“

Torsten Meyer, der Mittelsmann vor Ort, ist seit 2016 mit im Boot. „Ich hatte schon langweiligere Jobs“, sagt der 54-Jährige und schmunzelt. Das liegt vor allem an den Mietern, diesem Mix aus mehreren Musik- und Tonstudios und kreativen Freigeistern. „Turbulent. Normal ist das hier nicht“, sagt Torsten Meyer. „Aber erfrischend.“ Im Eschelsweg herrsche immer Betriebsamkeit, 24 Stunden, sieben Tage die Woche. „Die Chillgeneration“, sagt Torsten, „ist hier nicht unterwegs. Alle die hier sind, machen irgendwas. Die machen hier richtig Alarm.“

Erdgeschoss. Esche. Das Jugendkunsthaus

 

Esche

Andreas Fleischmann von der Esche hat den Laden im griff und starke Partner im Boot. Foto: Philipp Jung

 

Esche-Geschäftsführer Andreas Fleischmann (35) sieht müde aus heute. „Meine Kollegin ist im Urlaub, da habe ich hier gut zu tun”, sagt er und begrüßt parallel die hereinströmenden Kids. Der Graffiti-Kurs unter Leitung des legendären und nicht minder lässigen Beat Boy Delles startet gleich. Die Esche im Erdgeschoss ist jüngstes Mitglied der umtriebigen Mieterschar im Eschelsweg. Am 1. Februar 2016 feierte das Jugendkunsthaus seine Eröffnung. Das Ziel: Kinder und Heranwachsende ab der 5. Klasse an die Kunst heranzuführen und sie langfristig zu halten. Die Esche ist spendenfinanziert – und wird wunderbar angenommen.

Rund 150 bis 200 Kinder nutzen die insgesamt 18 kostenlosen Kurse von Tanz bis Songwriting, DJing, Trickfilm oder Rap jede Woche. „Bei uns wird nicht gechillt“, betont Andreas. „Wir haben eine Küche, in der immer Äpfel oder Tee und Wasser stehen. Aber ausruhen dürfen sich die Kinder hier nicht. Sie müssen dann schon an einem der Kurse teilnehmen.“ Schlaflose Nächte hatte Andreas, als die Esche loslegte. Der Wahl-Hamburger und geborene Münchner begleitete den Verein von Anfang an, vernetzte sich, bildete Schulkooperationen und holte starke Partner wie Lütville oder DeluxeKidz ins kommt, wenn wir eröffnen.“ Immerhin hat die Hamburger Familie, die die Esche ins Leben rief, viel investiert und auf rund 600 Quadratmeter helle und moderne Trainings- und Gruppenräume geschaffen, die auch bespielt werden wollen. Andreas’ Sorge hat sich inzwischen erledigt. Denn für das, was die Esche bietet, herrscht großer Bedarf – in Altona und darüber hinaus.

„Die Esche, glaube ich, kann Lebenswege ändern.“

Die Jugendlichen kommen aus der ganzen Stadt, auch wenn Andreas seinen Schwerpunkt in der Vernetzung auf diesen Stadtteil legt. „Wir möchten hauptsächlich Kinder erreichen, deren Eltern sich keine Tanz- oder Malschule leisten können. Wenn man Eltern hat, die Flyer lesen, dann sind das meistens engagierte Eltern. Deren Kinder kommen sowieso. Wie aber erreiche ich die anderen? Das versuche ich über die Jugendberatungszentren, die Schulen, das Jugendamt, den Jugendschutz. Die Jugendschutz- Polizei hat auch gerade Kinder vorbeigebracht“, so Andreas. „Wir wollen eine Ergänzung für die offene Kinder- und Jugendarbeit sein. Jugendzentren bieten auch Kickern und Ähnliches an, das machen wir nicht. Hier gibt es nur feste Kurse.“

Neben dem eigenen Programm vermietet die Esche auch Räume für Veranstaltungen oder organisiert Workshops,  zum Beispiel an die Zeit-Stiftung, um diese möglichst gut auszulasten und weitere Synergien zu bilden. Das funktioniert auch innerhalb des Hauses. „Wir passen wunderbar rein hier. Mit den Grafik- Büros und mit den Werbetextern habe ich mich schon abgestimmt für Flyer und mit Attraktor e.V. sind wir vernetzt und nutzen auch deren Räume, um Schaltkreise oder Lego-Roboter zu produzieren. Das ist total gut und nett mit den Leuten.”

Klingt klasse, läuft klasse und fühlt sich klasse an.

„Die Esche, glaube ich, kann Lebenswege ändern. Wir wollen Jugendliche nachhaltig für Kunstformen begeistern. Die hängen sich echt rein. Ich weiß, einige haben es nicht leicht da draußen. Aber hier finden sie ihre Struktur.“

Mehr Informationen über das Jugendkunsthaus ESCHE gibt es im Internet unter www.esche.eu