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Hamburger Kunsthalle: Serien

Die Hamburger Kunsthalle zeigt noch bis zum 15. August 2021 Druckgraphiken von Warhol bis Wool

Text: Marco Arellano Gomes

 

Serien erfreuen sich großer Beliebtheit – und das nicht erst, seit Netflix diese im Bereich Film so sehr zur Blüte brachte, dass man den Film vor lauter Serien nicht mehr zu sehen vermag. Doch auch in der Kunst sind Serien ein gern genutztes Mittel, um Dinge auszudrücken, hervorzuheben und zu verdeutlichen.

Warhol Marilyn, Blatt 7; © 2019 The Andy Warhol Foundation for the visual Arts, Inc. Licensed by Artists Rights Society, New York/Foto: Christoph Irrgang

Warhol Marilyn, Blatt 7; © 2019 The Andy Warhol Foundation for the visual Arts, Inc. Licensed by Artists Rights Society, New York/Foto: Christoph Irrgang

Die Hamburger Kunsthalle hat ihren Bestand an druckgrafischen Serien durchforstet und stellt nun ihre Highlights in einer Sammlung von 50 Folgen zusammen, die von der PopArt der 1960er-Jahre bis heute reichen. Darunter sind auch Hauptwerke des Genres, wie „Campbell’s Soup“ (1968) und die „Marilyn-Porträts“ von Andy Warhol, der die serielle Wiederholung von Bildern zu seinem Markenzeichen machte. Serien sind offene Systeme, die Geschichten erzählen, indem sie mit dem Rhythmus spielen und Variationen erlauben. Das wird auch in Josef Albers’ „Hommage au Carré“ (1965) über David Hockneys Zyklus „A Rake’s Progress“ (1961–63) und Roy Lichtensteins „Haystack“ (1969) deutlich, aber auch bei modernen Beispielen, wie „Mid Sentence“ (2018) von Nina Canell. Integriert in die Ausstellung sind Filme über die unterschiedlichen Drucktechniken sowie experimentelle Druckwerkstätten und Interviews mit Künstlern und Künstlerinnen. So wird auch die Geschichte des Mediums Druckgrafik und seine Entstehung erfahrbar. Allerdings nur noch bis zum 15. August.

Serien in der Hamburg Kunsthalle, zu sehen bis zum 15.8.; hamburger-kunsthalle.de


 SZENE HAMBURG Stadtmagazin, August 2021. Das Magazin ist seit dem 29. Juli 2021 im Handel und auch im Online Shop oder als ePaper erhältlich!

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Sharing is caring #2 – Rustikale Brettljause

Wir verzichten gerne auf aufwendige Gerichte, fancy Haute Cuisine und edles Porzellan, wenn es so entspannt und einfach sein kann. Denn zusammen is(s)t man weniger allein… Hier kommt Teil 2 unserer Serie “Sharing is caring”.

Text: Mira Eggerstedt
Illustration: Katja Paradiek

„An Guadn!“ Alle Bergsteiger und Almhütten-Fans wissen, wovon wir sprechen: Jausen sind einfach genial! Die mit regionalen Käse- und Wurst-Köstlichkeiten üppig belegten Brotzeitbrettl, darunter Bergkäse, Schweinsbraten oder Kaminwurzen, schmecken nicht nur in den Sommer- oder Skiferien. Sie eignen sich auch bestens als Zwischenmahlzeit mit guten Freunden oder nach Feierabend mit den Kollegen. Dazu ein Gläschen Wein – und schon sind wir glücklich!

Hier gibt’s Köstliches aus Österreich

1) Marend

Die Abendbrotplatten im Marend können sich wirklich sehen lassen. Das Beste: Es gibt sie in drei verschiedenen Größen. So geht man sicher, dass wirklich alle am Tisch satt werden.

Feldstraße 29 (St. Pauli), www.marend.net

2) Gassenhaur

Die Brettljause vom Gassenhaur ist wohl eine der besten in der Hansestadt. Hier kommen hausgebeiztes Rindfleisch, Südtiroler Schinkenspeck, Wacholderschinken, Landjäger, Knoblauchwurst, Bergkäse, Radi und Essiggemüse auf den Tisch. Dazu gibt’s ofenfrisches Brot und Butter. Na, hungrig geworden?

Kastanienallee 32 (St. Pauli), www.gassenhaur.de

3) Alpenkantine

Die Alpenkantine ist die kulinarische Anlaufstelle für alle Eimsbüttler Bergfreunde. Neben leckeren Knödeln und Salaten gibt es hier auch tolle Stullen und ein deftiges Alpengedeck mit Sauerteigbrot, Fenchelsalami und Heumilchkäse. Mahlzeit mitanand!

Osterstraße 98 (Eimsbüttel), www.alpenkantine.de

4) Privatbrauerei Gröninger

Das Althamburger Bürgerhaus ist eines der letzten Barockgebäude in der Hamburger Altstadt. Den deftigen Brotzeitteller mit Tiroler Speck, Pfefferwurst und Käsewürfel lässt man sich am besten bei einem Glas Landwein oder kühlen Pils schmecken.

Willy-Brandt-Straße 47 (Hamburg-Altstadt), www.groeninger-hamburg.de



Dazu der Getränketipp vom Profi

Gerd Rindchen empfiehlt Grünen Veltliner zur Jause. Foto: Bertold FabriciusDer Weingroßhändler Gerd Rindchen empfiehlt: „Zur Jause würde ich einen Grünen Veltiner reichen. Am besten den ‚Urkristall‘ meines österreichischen Freundes Alfred Maurer – ein reines Produkt mit klarer, etwas karger Frucht und mineralischem Nachhall. Alfreds Weine habe ich schon seit 1997 im Programm.“


Dieser Text ist ein Auszug aus SZENE HAMBURG Essen+Trinken 2018/2019. Das Magazin ist zeitlos in unserem Online Shop oder als ePaper erhältlich!


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