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Digitale Helfer: Apps zum Studienstart

Neue Stadt, neue Leute, Klausurenstress und kaum Kohle auf dem Konto – der Studienstart kann oft unübersichtlich werden. Das Handy ist der Retter: Wir stellen euch fünf Apps vor, die den Uni-Alltag leichter machen

Text: Sophia Herzog 

 

Stadtrad

Das Fahrrad ist kaputt und der Bus gerade abgefahren – auch in einer Großstadt wie Hamburg wird die Reise von A nach B manchmal kompliziert. Zum Glück gibt es in Hamburg inzwischen an fast jeder Straßenecke eine Stadtrad-Station, an der sich registrierte Kunden ein Fahrrad ausleihen können. In der App wird angezeigt, wo in der Nähe noch eines der roten Räder verfügbar ist, die Ausleihe erfolgt ebenfalls über das Smartphone – im schicken, neuen Design ist die App übersichtlich gestaltet und funktioniert reibungslos. Teuer ist die Stadtrad-Nutzung nicht: Studenten zahlen eine Jahresgebühr von fünf Euro, bei einer Registrierung wird derselbe Betrag als Startguthaben angerechnet. Die ersten 30 Minuten der Fahrt sind sogar kostenlos.

Fazit: Auch, wenn das eigene Rad im Keller steht – eine Mitgliedschaft bei Stadtrad lohnt sich, um für alle Eventualitäten vorbereitet zu sein. Der Service ist günstig, die Räder meistens in sehr gutem Zustand und die App leicht zu bedienen.

stadtrad.hamburg.de; Preis: kostenlos, Fahrrad-Nutzung kotenpflichtig;
Betriebssystem: Android, iOS

 

Clubplan

Von den Kneipen auf dem Hamburger Berg bis hin zu den Techno-Schuppen unter der Sternbrücke – Hamburg hat eine vielfältige Clublandschaft, die Studierenden zuverlässigen Ausgleich zum stressigen Campus-Leben bietet. Um einen guten Überblick über die vielen Angebote zu bekommen, lohnt sich ein Blick in die App des Clubkombinats: Der Verein ist seit 16 Jahren die wichtigste Interessenvertretung der Hamburger Clubbetreiber. Auf Clubplan werden alle Termine der Mitglieder in einer praktischen Übersicht gesammelt. Mit dabei sind unter vielen anderen zum Beispiel das Docks, Fundbureau, Grünspan oder Knust. Die Veranstaltungen lassen sich einfach nach Datum, Genre, Art der Veranstaltung oder Location filtern und für später speichern.

Fazit: Für Musik-Fans ist die App des Clubkombinats fast schon Pflicht: Clubplan sammelt alle wichtigen Infos in einer App, sodass niemand mehr an der Frage verzweifeln muss, wo es denn heute Abend hingehen soll.

app.clubkombinat.de; Preis: kostenlos; Betriebssystem: Android, iOS

 

UHH mobile

Acht Fakultäten, über 170 Studiengänge, 40.000 eingeschriebene Studierende – die Universität Hamburg ist eine der zehn größten Hochschulen Deutschlands. Dieses Labyrinth aus Vorlesungssälen und Seminarräumen kann ganz schön unübersichtlich werden. Die hauseigene App der Uni Hamburg soll Hilfestellung leisten: Auf einer übersichtlichen Karte der Stadt sind alle wichtigen Orte verzeichnet. Wer zum Beispiel das Uni-Café Knallhart sucht, gibt den Namen einfach in die Suche ein und kann gleich die entsprechende Route abrufen. Für Studierende, die einen besonders guten Überblick bekommen möchten, wird die App bei einer Campus-Tour zum digitalen Fremdenführer. Außerdem aufgelistet werden in der App wichtige Kontaktinformationen und die aktuellen Speisepläne aller Hamburger Mensen.

Fazit: Mit Campus-Karte und Mensaplänen eine praktische Orientierungshilfe – für erfahrene Studierende, die sich auskennen, hält die App allerdings wenig andere brauchbare Funktionen bereit.

uni-hamburg.de; Preis: kostenlos; Betriebssystem: Android, iOS

 

StudySmarter

Wenn die Klausurenphase ansteht, fangen viele Studenten an zu schwitzen. Denn: Lernen muss gelernt sein. Wichtig sind dabei vor allem eine gute Struktur und sortierte Materialien. Dafür gibt es inzwischen einige digitale Tools – eins davon ist die App StudySmarter. In die Smartphone-App und die passende Desktop-Anwendung können Studierende ihre Vorlesungsskripte hochladen und sich daraus Zusammenfassungen und digitale Karteikarten erstellen. Der Algorithmus lernt beim Abfragen sogar, welche Infos schon sitzen und welche vielleicht noch öfter wiederholt werden sollten. Die Lernmaterialien lassen sich einfach mit Freunden teilen, außerdem existieren für viele große Hochschulen bereits Lernmaterialen, auf die Nutzer zugreifen können – auch für die Uni Hamburg.

Fazit: Die vielen Funktionen von StudySmarter wirken zu Beginn etwas überwältigend – wer sich einmal in die App eingefuchst hat, kann aber viel aus ihr herausholen. Großer Pluspunkt: Über die App hat man alle Lernmaterialen an einem Speicherort und damit gut im Blick. Nur auswendig lernen muss man noch selbst.

studysmarter.de; Preis: kostenlos; Betriebssystem: Android, iOS

 

ZenJob

Am Ende des Monats richtig knapp bei Kasse? Nicht verzweifeln: Über die Plattform ZenJob können sich Studierende kurzfristig Minijobs in Unternehmen suchen, die flexibel Personal suchen. Nach der Anmeldung müssen die Studis zwar zum persönlichen Gespräch im Unternehmenssitz in Hamburg vorbeikommen, danach läuft aber alles digital ab. Wer gerade Bedarf hat, bekommt über die App Vorschläge für Jobs aus den Bereichen Industrie, Handel, Logistik, Event und Messe. Meist ist keine Qualifikation nötig, wenn doch – beispielsweise ein Führerschein – dann wird die Arbeit auch etwas besser bezahlt. Ein Mindestlohn von elf Euro pro Stunde ist aber sicher. Je mehr Jobs die Nutzer zu der Zufriedenheit der Arbeitgeber erledigen, desto bessere Jobs werden angeboten. Die Menge der Arbeit ist flexibel. Über die Semesterferien mehr zu arbeiten oder in der Klausurenphase zu pausieren, ist also kein Problem.

Fazit: Wer über ZenJob Arbeit sucht, kommt schnell an sein Ziel – Anmeldung und Vermittlung der Jobs funktionieren gut. Und: Die Suche über ZenJob ist so flexibel, dass sie gut neben dem Studien-Stress zu bewältigen sind.

zenjob.de; Preis: kostenlos; Betriebssystem: Android, iOS


Cover_SZ1020 SZENE HAMBURG Stadtmagazin, Oktober 2020. Das Magazin ist seit dem 27. September 2020 im Handel und auch im Online Shop oder als ePaper erhältlich! 

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Fahrrad-Stadt: So baut Hamburg den Radverkehr aus

Velorouten, Stadtrad und mehr Stellplätze: Hamburg baut die Infrastruktur für Fahrradfahrer aus. Warum ein funktionierender Verkehr auch immer einen guten Mobilitätsmix braucht, erklärt Radverkehrskoordinatorin Kirsten Pfaue

Interview: Sophia Herzog
Foto (o.): Fahrrad.Hamburg

 

SZENE HAMBURG: Frau Pfaue, Hollandrad oder Fixie-Bike?

Kirsten Pfaue: Hollandrad.

Ist das Fahrrad Teil Ihres Alltags?

Ja, definitiv. Entweder ich bringe meine Tochter zur Kita, oder ich fahre zum Einkaufen oder zur Arbeit. Ein Leben ohne Rad könnte ich mir gar nicht vorstellen.

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Kirsten Pfaue macht Hamburg Stück für Stück zur Fahrradstadt / Foto: BWVI Hamburg

Verbinden Sie besondere Erinnerungen mit dem Fahrradfahren?

Für mich steht das Fahrrad für Unabhängigkeit und Freiheit. Früher habe ich mit dem Fahrrad viele Reisen durch Europa gemacht. Dabei konnte ich das Land immer ganz unmittelbar erleben. Es ist so schön, einfach an einem französischen Marktplatz anzuhalten und vor Ort Obst oder Käse einzukaufen. Das Lebendige am Radfahren hat mich schon immer begeistert.

Diese Leidenschaft ist 2015 schließlich Teil Ihres Jobs geworden – was genau macht eine Radverkehrskoordinatorin?

Meine Aufgabe ist es, Hamburg jeden Tag ein Stück fahrradfreundlicher zu machen. Das Wichtigste dabei ist, dass alle, die sich in der Verwaltung der Stadt Hamburg um dieses Thema kümmern, an einem Strang ziehen. Deshalb laufen bei mir alle Fäden zusammen. Jede Entscheidung, die ich treffe, soll den Radverkehr in Hamburg nach vorne bringen. Dazu spreche ich natürlich mit meinen Kollegen, mit Staatsräten, und auch mit Polizisten vor Ort oder den Hamburgern selbst.

Wie motivieren Sie die Hamburger dazu, öfter mal aufs Rad umzusteigen?

Erst einmal bauen wir natürlich stadtweit die Infrastruktur und die Services aus, wir wollen aber auch mit den Hamburgern ins Gespräch kommen. Deshalb haben wir die Kampagne „Fahr ein schöneres Hamburg“ ins Leben gerufen. Mit dieser Kampagne wollen wir die Bereitschaft der Hamburger für das Radfahren steigern, das Engagement der Stadt sichtbar machen und über unsere Angebote informieren.

 

Hört hier den Song „Von Hamburg bis zum Meer“ zur Kampagne „Fahr ein schöneres Hamburg“

 

Wie verändern sich Städte, wenn mehr Menschen das Fahrrad nutzen?

Ziel des Hamburger Senats ist es, bis Ende der 2020er Jahre einen Fahrradverkehrsanteil von 25 Prozent zu erreichen. Gerade sind wir bei rund 15 Prozent. Ein hoher Radverkehrsanteil steht für die Lebensqualität einer Stadt, weil Städte durch Radverkehr viel lebendiger werden. Und er löst auch viele Herausforderungen, vor denen wir heute stehen. Radverkehr bringt bessere Luft, weniger Lärm und weniger Stau. Daher ist es ganz wichtig, dass wir den Radverkehr in Hamburg fördern.

Grundlage für diese Förderung ist auch das „Bündnis für den Radverkehr“, das unter Olaf Scholz 2016 unterzeichnet wurde. Was hat sich seitdem konkret getan?

Sehr viel! Seit der Unterzeichnung des Bündnisses haben wir in Hamburg eine Radverkehrsförderung, wie es sie vorher noch nie gab. Wir haben seitdem vorangebracht, dass an allen U- und S-Bahnhöfen hochwertige Abstellanlagen gebaut werden. Unser Stadtrad-System ist erweitert worden, sogar um E-Lastenräder. Und natürlich wird auch das Velorouten-Netz ausgebaut. Das wird immer sichtbarer, an der Ecke Krugkoppelbrücke und Harvesterhuder Weg ist beispielsweise gerade ein Kreisel auf der Veloroute 4 fertig geworden.

Jährlich entstehen rund 30 bis 40 Kilometer Radverkehrsanlagen. Das findet auch bundesweit Anerkennung, wir werden 2021 den Nationalen Radverkehrskongress mit dem Bund hier in Hamburg als Gastgeber durchführen. Dies ist ein großes Kompliment an das, was wir in den letzten Jahren geschafft haben.

 

„Wir müssen den Stadtraum völlig neu aufteilen“

 

Es wird oft kritisiert, dass Radfahren auf Hamburgs Straßen nicht sehr sicher ist, was vielerorts auch an den Konflikten zwischen Autofahrern, Radlern und Fußgängern liegt. Wie lässt sich dieses Konfliktpotential verringern?

Gute Radverkehrsförderung bedeutet auch immer Förderung für den Fußverkehr. Hamburg wächst, wir werden bald die Zwei-Millionen-Marke knacken. Das heißt, dass wir auf den Fußwegen mehr Platz brauchen, die aber gerade häufig von schmalen Radwegen besetzt sind. Der Radverkehr muss also von dort auf die Straße gelenkt werden, wo es wiederum sichere und breite Fahrradspuren braucht. Wir müssen den Straßenraum also völlig neu aufteilen.

Deshalb der Ausbau des Velorouten-Netzes in der Stadt…

Genau, beim Veloroutenausbau setzen wir auf mehr Platz für die Radfahrer. Wir wollen loskommen von diesen hubbeligen, handtuchbreiten Wegen. Stattdessen wollen wir breite Radrouten, auf denen die Fahrradfahrer sicher, zügig und komfortabel fahren können. Platz schafft Sicherheit. Wie das aussieht, können die Hamburger zum Beispiel schon an den Fahrradstraßen Chemnitzstraße oder Leinpfad sehen. Ab August wird der Ballindamm umgebaut, Radfahrer bekommen dort bis zu 2,75 Meter breite Radstreifen.

Ab wann kann die Stadt denn auf dem fertigen Velorouten-Netz erkundet werden?

Als ich meinen Job als Radverkehrskoordinatorin angefangen habe, war das Thema Velorouten ein unbeackertes Feld. Der Plan lag zwar in der Schublade, wurde aber nicht umgesetzt. Inzwischen haben wir 253 Maßnahmen über das ganze Stadtgebiet angestoßen, die gerade in Planung oder im Bau sind. Bis Ende 2020 werden wir dafür 30 Millionen Euro Bundesmittel verbaut haben. Dann wird auch das Streckennetz überwiegend fertig sein. Allerdings gibt es auch Maßnahmen, die erst danach umgesetzt werden, was einfach daran liegt, dass manche Planungen länger brauchen, weil beispielsweise Grundstücke gekauft oder Bauzeitfenster gefunden werden müssen.

 

„Bis 2025 bauen wir an S- und U-Bahnhöfen rund 25.000 Abstellplätze für Fahrräder“

 

Nicht jede Strecke lässt sich mit dem Rad fahren. Wie bringen sie Menschen dazu, die beispielsweise mit dem Auto zur Arbeit in die Innenstadt pendeln?

Da arbeiten wir an zwei Strängen. Zum einen sind das die Velorouten, die sternförmig aus dem Hamburger Umland in die Stadt hineinführen. Durch E-unterstütze Räder kann man inzwischen auch ganz andere Strecken zurücklegen als mit dem herkömmlichen Rad. Und zum anderen brauchen wir wirklich gute Mobilitätsketten. Das heißt, ein Pendler muss wissen, dass es beim nächsten Bahnhof sichere Abstellanlagen gibt, bei denen das Rad tagsüber gut aufgehoben ist.

Deshalb bauen wir bis 2025 an allen S- und U-Bahnhöfen rund 25.000 Abstellplätze in einem hohen, einheitlichen Standard. Und in der Stadt angekommen, können sich die Pendler dann ein Stadtrad schnappen und damit in die Nähe des Arbeitsplatzes fahren.

Apropos Stadtrad: Im letzten Jahr wurden neue Stationen gebaut, und die Flotte wurde erweitert. Wie geht es weiter?

Vor einem Jahr hatten wir noch 214 Leihstationen mit 2.450 Fahrrädern. Heute gibt es bereits 224 Stationen, diese werden in den kommenden Jahren schrittweise auf 350 Stationen mit 4.500 Leihrädern ausgebaut. So erreichen wir eine Vollabdeckung in der Stadt. Unser Ziel ist es, dass die Hamburger im ganzen Stadtgebiet an allen S- und U-Bahnhöfen und in allen Stadtteilzentren eine Station finden. Die erste halbe Stunde der Nutzung ist kostenlos, und per App kann man vorher prüfen, an welcher Station noch Fahrräder verfügbar sind. Das Stadtrad ist damit ein sehr komfortables Verkehrsmittel, das viele Hamburger schätzen und lieben.

Das Stadtrad scheint ein elementarer Teil des Mobilitätskonzepts der Stadt zu sein. Aber sind 4.500 Stadträder wirklich genug, um ganz Hamburg zu versorgen?

Ja, das Stadtrad erfreut sich großer Beliebtheit. Es ist sogar das meist genutzte Fahrradverleihsystem Deutschlands. Unser Ziel ist eine große Stationsdichte, die an Orten mit hohem Kundenpotenzial sowie mit hoher Einwohnerzahl im Umkreis von 500 Metern liegt. Wichtig ist uns dabei stets auch ein qualitativ hochwertiges und gepflegtes Erscheinungsbild des Stadtrad-Systems. Deshalb wachsen wir lieber im guten Tempo als zu rasant.

Gibt es andere Fahrradstädte, Kopenhagen zum Beispiel, die Hamburg sich als Vorbild nehmen könnte?

Ganz bestimmt. In diesen Städten wird schon viel weitergedacht, das merkt man oft an den Feinheiten. In Groningen zum Beispiel gibt es Radfahr-Ampeln, die bei Regen längere Grünphasen haben. So werden die Radler bei Rot nicht so lange im Regen stehen gelassen. Schöne Sache. Das sind Kleinigkeiten, die zeigen: Wir nehmen den Radfahrer ernst und geben ihm eine hohe Priorität im Straßenverkehr.

Können Sie sich vorstellen, dass in Hamburg irgendwann nur noch Radfahrer unterwegs sind?

Nein, das ist auch nicht unser Ziel. Es gibt auch gute Gründe, in einer so großen Stadt den öffentlichen Nahverkehr stark auszubauen und dem Fußverkehr einen großen Stellenwert einzuräumen. Und natürlich wird es weiter Autos und Lieferwagen geben. Das ist doch selbstverständlich, gerade in einer Wirtschafts- und Logistikmetropole wie Hamburg. Es muss uns aber nur allen klar sein, dass es so, wie es jetzt ist, nicht weitergeht. Wir brauchen neue Angebote, um gerade den individuellen Autoverkehr zu reduzieren. Sonst steht der Verkehr. In einem zukunftsfähigen Mobilitätsmix wird das Fahrrad eine zentrale Rolle spielen, aber sicher bleibt auch: Die Mischung macht’s.

Fahrrad.hamburg


Dieser Text stammt aus SZENE HAMBURG, September 2019. Titelthema: Mobilität – Das bewegt die Stadt. Das Magazin ist seit dem 29. August 2019 im Handel und zeitlos im Online Shop oder als ePaper erhältlich!


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SZENE HAMBURG im September 2019: Titelthema Mobilität

Lest in unserem Editorial, auf welche Geschichten ihr euch im September freuen könnt

Foto: Kevin Grieve via Unsplash (Symbolbild)

Aufreger des Monats: die überall rumliegenden E-Roller. Quer über den Bürgersteig, auf Verkehrsinseln, vor Eingängen und Ausfahrten. Und in den Sperrzonen. Unabhängig von deren Sinnhaftigkeit, sollte es erkennbar sein, dass ein irgendwo fix hingeschmissener Roller für andere Menschen nervig bis gefährlich sein könnte. Den momentanen ökologischen Wert der Roller mal ganz beiseite. Aber: Die E-Roller sind ein weiterer Versuch die Mobilität in der Stadt zu verändern, zu erweitern – und das ist gut.

Denn die bisherigen Maßnahmen scheinen sich auszuzahlen. Statistiken zeigen, dass die Leute seit 2002 immer weniger Strecken in Hamburg mit dem Auto zurücklegen. Wir sind zwar noch weit entfernt von einer Fahrradstadt wie Kopenhagen, aber es tut sich eine Menge. Immer mehr Velorouten durchziehen die Stadt, mehr Stadtrad-Stationen sollen kommen und die Bike+Ride-Stationen werden ausgebaut. So erzählt es die Radverkehrskoordinatorin Kirsten Pfaue im Interview.

 

Das Umdenken ist im Gange – der Verkehr im Wandel

 

Das kommt (nicht nur) den Bewohnern in Altona entgegen. Diese haben sich mit der Initiative Cities4People zusammengesetzt und Ideen für die Umgestaltung des Verkehrs gesammelt. Einstimmig war der Wunsch nach mehr Raum für Fahrräder. Dem würde bestimmt auch Alex zustimmen. Unser Redakteur war einen Tag lang mit dem Fahrradkurier unterwegs und hat unterwegs zwischen Autos und Fußgängern einiges erlebt.

Das Umdenken ist im Gange, der Stadtverkehr im Wandel – noch ist alles natürlich nicht optimal, an einigen Stellen, wie bei den Kosten für die Nutzung von alternativen Verkehrsmitteln, muss geschraubt werden und sich zurechtruckeln – aber es wird!

Text: Hedda Bültmann, Redaktionsleitung SZENE HAMBURG


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Foto: Sophia Herzog

Hedda Bültmann, unsere Redaktionsleiterin, hat den Kopf voller Ideen und bei der SZENE HAMBURG das Ruder in der Hand. Mit ihrem Spirit, Tatendrang und ihren Ideen prägt sie unser Stadtmagazin. Lust auf Austausch? Ihr erreicht sie unter hedda.bueltmann@vkfmi.de


Dieser Text stammt aus SZENE HAMBURG, September 2019. Titelthema: Mobilität – Das bewegt die Stadt. Das Magazin ist seit dem 29. August 2019 im Handel und zeitlos im Online Shop oder als ePaper erhältlich! 


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