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N Klub – die Show: So leicht geht Nachhaltigkeit

Seit 2008 gibt es den N Klub, um das Thema Nachhaltigkeit neu zu denken und weiter voranzubringen. N Klub – die Show bringt diese neuen Gedanken auf die heimischen Bildschirme

Text: Felix Willeke

 

Die Initiatoren des N Klubs, Autor und Fernsehmodera­tor Tobias Schlegl und Lars Meier von der Gute Leude Fa­brik, laden vier Mal im Jahr ein. Der N Klub will Ideen, Projek­te, Initiativen und Menschen unter dem Thema Nachhaltig­keit zusammenbringen und dabei helfen, anzuschieben und umzusetzen. Darüber hinaus will das Netzwerk dem Thema Nachhaltigkeit mehr öffent­liche Aufmerksamkeit ver­schaffen und zeigen, dass Nach­haltigkeit nicht nur Spaß macht, sondern auch absolut notwendig ist.

 

Die Show

 

Damit diese Botschaft aber auch die Menschen zu Hause er­ reicht, gibt es N Klub – die Show. Hier geben sich gute Musik und spannende Gespräche die Klinke in die Hand. Gerade ist die vierte Ausgabe auf nklub.de erschie­nen. Hier spricht nicht nur Roman Hottgenroth, Betriebs­leiter von Stilbruch in Hamburg, darüber, welche Rolle Nachhal­tigkeit heute spielt und wie Themen wie Kreislaufwirtschaft in der Gesellschaft Platz finden. Auch Lars Meier ist mit dem Format „Der N Klub fragt nach“ wieder mit dabei und diskutiert mit Katharina Beck (Spitzen­kandidatin der Grünen Ham­burg für die Bundestagswahl) und Marcus Weinberg von der CDU über die ihre politischen Ziele im Bereich Nachhaltigkeit.

 

Nachhaltige Initiativen

 

Zudem wird der mit 2.500 Euro dotierte PSD Bank Nord Förder­preis vergeben. In diesem Fall geht er an besser zuhause e. V., die sich für ein altersgerechtes Zuhause einsetzen. Im Format „100 Sekunden“ stellen sich bei N Klub – die Show wieder vier Initiativen vor: Neben dem HVV und seinem Kulturticket ist unter anderem oclean dabei. Die Initiative hat sich Müll zum Thema gemacht. Mit öffentli­chen Müllsammelaktionen, Workshops und anderen Aktio­nen wollen sie darauf aufmerk­sam machen, wie viel Müll pro­duziert wird und schlussendlich auch in die Weltmeere gelangt. Ziel ist es, dass möglichst kein Müll von Hamburg aus über Elbe und Alster in die Meere ge­langt. oclean ist ein Beispiel für die vielen Initiativen, die sich beim N Klub versammeln, ver­netzen und zeigen, wie einfach nachhaltiges Handeln ist und dass schon das Engagement im Kleinen viel bewirken kann.

nklub.de


 SZENE HAMBURG Stadtmagazin, September 2021. Das Magazin ist seit dem 28. August 2021 im Handel und auch im Online Shop oder als ePaper erhältlich!

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Kleiderspende: Hier könnt ihr Altkleider abgeben

Ihr habt euren Kleiderschrank aussortiert? Gut erhaltene Textilien könnt ihr bei diesen Stellen in Hamburg abgeben.

Text: Michelle Kastrop

 

Die Stadtreinigung hat alle 120 Altkleider-Container in der Stadt abgebaut, auch das Deutsche Rote Kreuz sperrte seine Container. Die Hauptgründe: Die Tatsache, dass unbrauchbare Textilien gespendet werden und die hohe Menge, weil die Hamburger während der Corona-Pandemie ihre Schränke ausgemistet haben. Wer trotzdem helfen oder die Kleidung aus Umweltgründen länger im Kreislauf halten möchte, sollte sich die Frage stellen: Würde ich es meinem besten Freund geben? Wenn die Antwort Nein ist, gehören die Textilien auf Recyclinghöfe. Wenn sie Ja lautet, nehmen folgende Stellen die Ware entgegen.

 

Stilbruch

Als Tochterunternehmen der Stadtreinigung Hamburg ist Stilbruch bekannt für Gebrauchtwaren, die sonst auf dem Müll landen. Auch Privatpersonen können ihre ausrangierten, aber noch brauchbaren Sachen zu Stilbruch bringen – natürlich auch Klamotten. Die Kleidungsstücke müssen allerdings in absolutem Topzustand und eigentlich zu schade zum Wegwerfen sein. Dann nehmen die Gebrauchtwarenkaufhäusern von Stilbruch sie gerne entgegen. Die Stores sind übrigens der perfekte Ort für Schnäppchenjäger.

Ruhrstraße 51 (Altona)
Helbingstraße 63 (Wandsbek)
Lüneburger Straße 39 (Harburg)
stilbruch.de

 

Oxfam Shops

Mittlerweile gibt es 54 Oxfam Shops in Deutschland. In den drei Hamburger Filialen können gut erhaltene Kleidungsstücke abgegeben werden. Doch es geht nicht nur um die Qualität der Secondhand-Artikel, sondern aktuell auch um die Quantität: eine Tasche oder eine kleine Kiste mit Kleidung, die zur Saison passen, reichen aus. Die Oxfam Shops stehen außerdem für nachhaltigen und bewussten Modekonsum und nehmen keine Artikel aus der Fast-Fashion-Industrie an. Die erwirtschafteten Finanzmittel kommen der Nothilfe, den Entwicklungsprojekten sowie der Kampagnenarbeit von Oxfam Deutschland e. V. zugute.

Bahrenfelder Straße 130 (Ottensen)
Hoheluftchaussee 58 (Hoheluft-Ost)
Wandsbeker Marktstraße 10 (Wandsbek)
shops.oxfam.de

 

Hanseatic Help

Im August 2015, als die Flüchtlingsströme in Europa ihren Höhepunkt erreichten, brachten viele Hamburger ihre Spenden zu der Kleiderkammer in den Messehallen. Aus dieser Aktion entstand zwei Monate später der Verein Hanseatic Help. Seit 2016 hat der Verein seinen neuen Standort am Fischmarkt. Es werden alltagstaugliche, saubere und intakte Spenden benötigt und derzeit nehmen die Helfer nur maximal zwei Taschen, Kartons oder Säcke pro Person an. Welche Textilien besonders gebraucht werden, steht auf der Homepage. Da die Festival-Sammelaktion von Hanseatic Help dieses Jahr nicht stattfinden kann, fehlt es insbesondere an Schlafsäcken und Isomatten.

Große Elbstraße 264 (Altona)
hanseatic-help.org

 

Kleiderkammer Caritas

Bis Anfang Oktober öffnen die Caritas im Norden nur die „Kleiderkammer to go“ am Mariendom 5 für Spendenausgaben. Danach nimmt sie wieder Altkleiderspenden entgegen. Die benötigten Klamotten sind: Jeans, Kapuzenpullis und Sportschuhe für junge Männer. Wichtig bei allen Artikeln ist neben der 1A-Qualität, dass sie passend nach Saison abgegeben werden. Kurze Sachen zum Frühling und Sommer, Winterjacken und Pullis zum Herbst und Winter. Also: Im September anfangen auszumisten und Anfang Oktober spenden!

Danziger Straße 66 (St. Georg)
caritas-im-norden.de

 

Nutzmüll

Nutzmüll e.V. wirkt aktiv an der Verbesserung der Lebensqualität von sozial benachteiligten Menschen mit. Die Stärke des Vereins ist die Verknüpfung von Beschäftigung, Qualifizierung sowie beruflicher und sozialer Integration von Langzeitarbeitslosen und Schwerbehinderten. Zugleich praktiziert Nutzmüll Umweltschutz durch Müllvermeidung, Wiederverwendung und Upcycling. Die Abgabe von Spenden ist in Bahrenfeld, Wandsbek und Billstedt möglich.

Boschstraße 15b (Altona) 
Am Stadtrand 56 (Wandsbek) 
Billbrookdeich 266, Zufahrt Berzeliusstraße 95f (Mitte) 
www.nutzmuell.de

 


 SZENE HAMBURG Stadtmagazin, September 2020. Das Magazin ist seit dem 29. August 2020 im Handel und  auch im Online Shop oder als ePaper erhältlich! 

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