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Hamburg zu Wasser

Hamburg, die Stadt am Wasser. Sobald es wärmer wird, zieht es viele raus auf‘s kühle Nass. Wo es besonders viel Spaß zu Wasser macht, sagen wir euch hier:

Paddeln

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Paddeln auf der Alster, ein echter Klassiker (Foto: Felix Willeke)

Das gut alte Kanu ist ein echter Klassiker: Egal ob bei „Zur Gondel“ am Stadtpark oder beim Supper Club, Kanuverleihe gibt es rund um die Alster reichlich. Doch auch abseits der bekannten Spots gibt’s noch einiges zu entdecken. So lassen sich bei Paddel-Meier in den Vier- und Marschlanden die Dove Elbe, beim Bootshaus Bergedorf die Bille oder nördlich der Fuhlsbüttler Schleuse auch die verwunschenen Abschnitte der Alster erkunden. Ps: Bei „Der Anleger“ in Eppendorf kann man sogar Drachenboote mieten – perfekt für das nächste Firmenevent oder das Teambuilding nach langer Zeit im Homeoffice.

diverse Kanuverleihe
Saisonbeginn zwischen Ostern und dem 1. Mai

Segeln

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Die Alster – ein Traum für Segler:innen (Foto: unsplash/Steffen B.)

Neues Jahr bedeutet neue Vorsätze. Wer die zum Frühling schon über Bord geworfen hat, kann sich ja für den Sommer das Segeln vornehmen. Mit der Alster hat Hamburg eines der schönsten Segelreviere zu bieten. Um sich jedoch vom Wind übers Wasser treiben zu lassen, braucht man einen Segelschein.

Segelschule & -verleih Pieper

SUP

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Schon lange mehr als nur Trend: Stand-Up-Paddling (Foto unsplash/Peter Csipkay)

Stand-Up-Paddling (SUP) ist jetzt kein allzu neuer Trend, doch gerade in Hamburg gibt es auf den Kanälen und Wasserflächen unglaublich viele Gelegenheiten für das Ganzkörper-Workout. Egal ob Stadtpark, Alster oder Eppendorfer Mühlenteich: überall sieht man Supper:innen auf’s Wasser gehen. Neben dem SUP CLUB oder dem Sup Port gibt es dazu in der Stadt etliche Anbieter, um sich zum ersten Mal auf dem Board auszuprobieren.

SUP Club Hamburg

Surfen

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Surfen in Hamburg: Es muss nicht immer Meer sein (Foto: unsplash/Joshua Chai)

Surfen in Hamburg? Ja, das geht! Und zwar Windsurfen auf dem Oortkatener See. Der See im Südosten der Stadt ist schon ein etablierter Spot für Windsurfer:innen. Besonders für Anfänger:innen gibt es hier gute Bedingungen. Deswegen bietet Windsurfing Hamburg hier auch regelmäßig Kurse an. Für 185 Euro kann man an nur einem Wochenende den international anerkannten VDWS-Grundschein erwerben. Damit kann dann in allen scheinpflichtigen Revieren gesurft werden – auch außerhalb Hamburgs.

Windsurfing Hamburg
Wochenend-Surfkurse ab dem 23. April 2022

Tauchen

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Abtauchen in Hamburg, das geht beim dive team (Foto: unsplash/Joseph Northcutt)

Während die einen über den Oortkatener See gleiten, üben die anderen das Fortbewegen Unterwasser. Der See ist einer der Spots für Tauchkurse des dive team Hamburg. Seit mehr als 15 Jahren bildet die Schule neben Anfänger:innen auch Tauchlehrer:innen aus. Zur praktischen Ausbildung im See oder Schwimmbad gehört selbstverständlich auch die theoretische Grundlage. Wer also im Sommerurlaub die Unterwasserwelten entdecken möchte, kann sich in Hamburg perfekt darauf vorbereiten. 

dive team Hamburg

Wasserski & Wakeboard

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Wakeboard und Wasserski mit Neoprenanzug geht das fast immer (Foto: unsplash/Joel Meyer)

Ein Ruck, ein Schreck und schon liegt man vorne über mit dem Gesicht im Wasser. So ging es vermutlich fast allen, die sich das erste Mal auf Wasserski oder ein Wakeboard gewagt haben.

Neben dem Neuländer See in Harburg kann auch vor den Toren der Stadt bestens übers Wasser geflitzt werden: Etwa im Spotz Wakeboard Park in Norderstedt oder in der Cablesport Arena in Pinneberg. Und da besonders Anfänger:innen mit Neoprenanzug unterwegs sind, sind Wassertemperaturen unter 20 Grad alles, nur keine Ausrede.

diverse Spots in und um Hamburg

Green Kayak

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Green Kayak: Sinnvoll for free paddeln in Hamburg (Foto: Florian Besser)

Wer sich auf dem Wasser bewegen und gleichzeitig noch etwas für die Umwelt tun will, ist bei Green Kayak genau richtig. Die NGO aus Kopenhagen kämpft gegen die Müllverschmutzung von Gewässern. Hamburg war die erste Stadt außerhalb Dänemarks, die sich der Idee anschloss: Man leiht sich einen Green Kayak for free und sammelt dafür Müll in den Hamburger Gewässern. Was früher in Hamburg traditionell die Aufgabe der Fleetenkieker war, können heute alle machen: die Gewässer der Hansestadt sauber halten. Green Kayaks können bei fünf Hamburger Bootsverleihern gemietet werden, einfach online unter greenkayak.org buchen.

Green Kayak
in Hamburg bei Paddel-Meier, Zur Gondel, Sub Club, Bootshaus Bergedorf und Seehaus Hamburg

Schwimmen

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Viele Freibäder sind das ganze Jahr geöffnet, wie das Bille-Bad (Foto: Bäderland Hamburg)

Draußen ist es zwar angenehm warm und es fühlt sich nach Frühling an, doch sobald die Sonne weg ist, wird es immer noch empfindlich kalt. Deswegen ist auch an die Öffnung der Naturfreibäder in der Stadt nicht zu denken. In Hamburg gibt es dennoch viele Freibäder, die das ganze Jahr über betrieben werden. Und wenn es dann die ersten Tage mit mehr als 20 Grad gibt und es nachts nicht kälter als 12 Grad wird, ist auch die klassische Freibadsaison nicht mehr in weiter Ferne. 

Hamburger Freibäder
zum Teil ganzjährig geöffnet, ansonsten je nach Wetter (ab 20 Grad)

Rudern

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Rudern geht romantisch, aber auch sportlich (Foto: unsplash/Clay Banks)

Rudern geht in Hamburg immer, ob als romantisches Freizeitvergnügen auf einem alten Holzkahn oder als Sport wie Hamburgs Ex-Bürgermeister Olaf Scholz morgens auf der Alster. Neben dem romantischen langsamen Rudern ist der Sport ähnlich wie auch Tennis, Segeln oder Golf als Elitesport verschrien. Dass das auch anders geht, zeigt der RC Protesia von 1907. Der kleine Club gegenüber Kampnagel bezeichnet sich selbst als der FC St. Pauli unter den Ruderclubs. Hier sind alle jederzeit willkommen, um mal auszuprobieren, ob der Sport auf den schmalen Booten etwas für einen ist.

RC Protesia
Probetermine und Kurse für Anfänger:innen auf Anfrage

Schlafen

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Schlafen im Hafen, da ist der Name Programm (Foto: Schlafen im Hafen)

Neben üblichen Hausbooten gibt es in Hamburg auch immer mehr Unterkünfte auf dem Wasser. Zum Beispiel im Harburger Binnenhafen bei Schlafen im Hafen. Egal ob man Besuch bekommt oder selbst eine Staycation braucht, auf dem Wasser übernachten lässt es sich in Hamburg prima.

Schlafen im Hafen


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Top 6: Orte zum Paddeln und Schwimmen in Hamburg

Egal, ob auf dem Wasser, daneben oder mittendrin. Hauptsache umgeben vom kühlen Nass! Hamburg bietet einige Möglichkeiten – nicht nur Elbe und Alster

 

Paddeln

Zum Anleger

Wilhelmsburger Idylle. Direkt am Kanal befindet sich der Biergarten Zum Anleger. Mitten im Grünen mit einem frisch gezapften kühlen Bier in der Hand ist dieses Plätzchen ausgezeichnet, um die Seele baumeln zu lassen. Doch nicht nur am Wasser: auch auf dem Wasser. Denn Zum Anleger vermietet auch Kanus und Tretboote. Oder man schnappt sich ein Stand Up Paddling Board, um Wilhelmsburg auf dem Wasserweg zu erkunden. Vom Biergarten geht’s dann ab zu der Willi Villa, einer kleinen, vom Wasser umringten Oase im Inselpark. Hier gibt es Snacks und Getränke zur Stärkung für den Rückweg. Wieder angekommen im Zum Anleger kann der Tag bei Gegrilltem und dem ein oder anderem Bier zu Ende gehen.

Zum Anleger: Vogelhüttendeich 123 (Wilhelmsburg)

Bodos Bootsteg

Direkt an der Außenalster im Stadtteil Harvestehude wird auf Bodos Bootssteg gerne ein Kaffee getrunken oder der Ausleihservice beansprucht. In dem rustikalen Café gibt es Snacks und Erfrischungen für den kleinen Hunger und Durst. Kein empfehlenswerter Stop für alle, die sich ein feines Essen wünschen, aber ein klasse Platz, um sich den Blick auf die Außenalster mit einem Bier noch zu versüßen. Dann geht es los für eine Runde auf der Alster mit dem Kanu oder Tretboot. Auf dem See im Herzen Hamburgs gibt es immer viel zu sehen: Jogger, die im Park ihre Strecken ablaufen, Sänger, die am Alsterufer ein Liedchen trellern oder die Seebewohner wie Schwäne und Enten, die der Alster das Leben einhauchen.

Bodos Bootsteg: Harvestehuder Weg 1b (Harvestehude)

Bootsvermietung am Stadtparksee

Direkt auf der Liebesinsel im Stadtparksee ist auch die kleine Bootsvermietung. Das rote Ausleihhäuschen hat mit dem See vor der Tür einen romantischen Charme. Besonders für einen kürzeren Seeausflug ist der Stadtpark die richtige Anlaufstelle. Es ist der perfekte Ort, um sich einfach treiben zu lassen. Vom Stadtpark aus werden allerdings auch weitere Touren unternommen! Unter der Brücke durch, geht es auf den Goldbekkanal. Von dort aus führt der Wasserweg zur Außenalster oder durch die weiteren Kanäle in Hamburg. Und nicht zu vergessen, der Stadtpark bietet sich für einen anschließenden Spaziergang an. Der Rosengarten oder der Pinguinbrunnen in direkter Seenähe sind dafür ideale Zielorte.

Stadtparksee: Südring A5 (Winterhude)

 

Schwimmen

Boberger See

In dem Naturschutzgebiet Boberger Niederung befindet sich auch der circa 7,9 Hektar große See. Es gibt zwei Möglichkeiten, um sein Auto abzustellen: der Parkplatz am Flugplatz des Hamburger Aero-Clubs oder der am Friedhof Billwerder. Die nächste Station der öffentlichen Verkehrsmittel ist die Bushaltestelle Billwerder Kirche. Der See wird durch das Grundwasser gespeist und verfügt dadurch über ausgezeichnete Wasserqualität. Am nordöstlichen Ufer befindet sich der 16 Meter lange Strand. Aufgepasst: Wer nicht von nackten Personen überrascht werden möchte, der läuft besser nicht am Südufer entlang. Wichtig: sich selbst Verpflegung mitzubringen, denn in der naturbelassenen Landschaft gibt es keine Einkaufsmöglichkeiten.

Boberger Niederung (Billwerder)

Sommerfreibad Aschberg

In diesem Freibad tobt das Leben! In Hamm an der Bushaltestelle Braune Brücke liegt wohl das spaßigste Freibad der Hansestadt. Das Herzstück dieser Poolanlage ist eine 111 Meter lange Rutsche. Die flach absteigende Rutsche ist nicht nur für große Kids, sondern auch für die kleineren geeignet. Wer sich traut, springt von einem der Sprungtürme ins Wasser. Das ist aber noch nicht alles! Zudem gibt es ein 50-Meter-Mehrzweckbecken und für alle Sportbegeisterten ein Volleyball- und Basketballfeld. Die kleinen Planscher können sich in einem großzügigen Nichtschwimmerbereich und auf einem Spielplatz austoben. Nach so viel Toben ein Eis in die Hand und ab auf die Liegewiese. So lässt es sich aushalten!

Sommerfreibad Aschberg: Rückersweg (Hamm)

Bäderland Finkenwerder

Dieses Freibadparadies hat ganz klar einen Vorteil: der direkte Ausblick auf die Elbe. Auf die andere Elbseite geht es am einfachsten mit der Fähre – kleine Hafenrundfahrt inklusive. Das Freibad bietet alles, was ein entspannter Tag mit der Familie braucht. Wer es sportlich mag, kann im 50-Meter-Becken seine Bahnen ziehen. Für noch mehr Action gibt es eine Fußballwiese, eine Tischtennisplatte, ein Beachvolleyballfeld und einen Basketballkorb. Nicht zu vergessen: der Sprungturm und der Wasserspielplatz. Bei so viel Bewegung darf man auch hinterher auf der Liegewiese faulenzen. Für eine kleine Stärkung sorgt der Kiosk mit leckeren Pommes rot/weiß – im Freibad schmecken sie eh am besten.

Bäderland Finkenwerder: Finksweg 82 (Finkenwerder)


 SZENE HAMBURG Stadt, Land, Sommer 2020/2021. Das Magazin ist seit dem 4. Juli 2020 im Handel und  auch im Online Shop oder als ePaper erhältlich! 

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