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Top 5 – Ramen wie in Japan esst ihr in diesen Restaurants

Ramen: Die köstliche Suppe mit traditionellen japanischen Nudeln und frischen Zutaten schmeckt wunderbar würzig – diese fünf Restaurants bereiten sie fast wie in Japan zu

Foto (o.): Miguel Maldonado via Unsplash

Sortierung alphabetisch und nicht nach Platzierung – zuletzt aktualisiert 6/2019

 

1) Kokomo Noodle Club – Ohne Fleiß kein Preis

Gerade weil es hier so grandiose Ramen gibt, waren wir überrascht, dass die beiden Inhaber des Kokomo noch nie in Japan waren. Das gleichen sie durch sehr viel Engagement aus, mit dem sie in ihren heimischen Küchen so lange geübt haben, bis die Rezepte ihrer Suppenkreationen genau wie in Tokio oder Osaka schmeckten. Lecker!

Kokomo Noodle Club: Clemens-Schultz-Straße 41 (St. Pauli)

 

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2) Momo Ramen – Klassisch und „Dry“

Sitzplätze im Momo sind nicht nur abends, sondern auch unter der Woche mittags hart umkämpft – so gut ist das Essen hier. Neben klassischen Ramen in Suppenform gibt es auch „Dry Ramen“ ohne Brühe, also Nudeln mit Öl und Ei, fast wie bei einer japanischen Carbonara. Nach Feierabend locken außerdem die zahlreichen, asiatisch angehauchten Cocktailkreationen.

Momo Ramen: Margaretenstraße 58 (Eimsbüttel)

 

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 3) Ramen Bar Zipang – Exzellente Variationen

Einen kleinen Blick ins japanische Alltagsleben bietet die Ramen Bar Zipang. Sie ist einer japanischen Ramen-ya, einer Mischung aus gemütlicher Kneipe und kleinem Restaurant, nachempfunden und serviert exzellente Ramen in allen Variationen. Besonders gut schmeckt es hier, weil von der Brühe bis hinzu den Nudeln alles selbst gemacht wird. Ein absoluter Genuss!

Ramen Bar Zipang: Eppendorfer Weg 62 (Eimsbüttel)

 

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4) Takumi – „Meister seines Fachs“

Obwohl erst vor gut einem halben Jahr eröffnet, gilt das kleine Restaurant bereits als feste Größe unter Ramen-Fans. Das liegt wahrscheinlich an dem hohen Anspruch, der schon im Namen des Restaurants steckt. „Takumi“ bedeutet nämlich „Meister seines Fachs“ auf Japanisch – und der ist hier bei der Zubereitung der Suppen definitiv am Werk.

Takumi: Große Rainstraße 20 (Ottensen)

 

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5) Ume no Hana – Traditionelles aus zwei Ländern

Das außergewöhnlich gestaltete Restaurant mit dem malerischen Namen „Pflaumenblüte“ kombiniert die Suppen-Traditionen zweier Länder. Denn hier finden Gäste sowohl die deftig-würzigen Ramen aus Japan als auch die leicht-aromatische Phở aus Vietnam. Klingt widersprüchlich, aber beide Spezialitäten werden mit viel Liebe und Zeit zubereitet und begeistern Fans beider Länderküchen.

 Ume no Hana: Thadenstraße 15 (St.Pauli)

 

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Diese Topliste stammt aus unserem Gastro Guide: SZENE HAMBURG ESSEN+TRINKEN ist seit April 2019 für 9,90 Euro im Handel und zeitlos im Online-Shop erhältlich! Ab dem 3.4.2019 im Handel: Der neue SZENE Hamburg Gastroguide


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Top 10 – Hamburgs heißeste Gastro-Neuzugänge

Neueröffnungen – Die Gastroszene in Hamburg boomt. Diese zehn Neuzugänge seit Frühjahr 2018 sollten Sie im Blick behalten.

Texte: Jasmin Shamsi
Beitragsbild: René Flindt (100/200)

1) Underdocks

Die gute alte Fischbude, sie ist vom Aussterben bedroht! Um sie von ihrem verstaubten Image zu befreien, haben sich zwei junge Hamburger etwas Besonderes einfallen lassen: Im Underdocks werden Klassiker wie Backfisch oder Fischbrötchen neu interpretiert – die Soßen und Füllungen sind der Clou – und das Angebot um angesagte, etwas mondäner klingende Leckerbissen wie Lobster Roll oder Ceviche ergänzt. Umgeben von diversen Bars, Clubs und Konzertlocations, eignet sich das Underdocks bestens zum Vorglühen, Stärken – oder Auskatern.

Neuer Kamp 13 (Sternschanze); www.under-docks.de

 

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2) LOUIS by Thomas Martin

Als im Jacobs Restaurant Anfang 2018 Renovierungsarbeiten anstanden, nutzte Sternekoch Thomas Martin die Gelegenheit, um mal etwas ganz anderes zu machen. Zusammen mit seinem Team ließ er sich von Food-Trends wie Smart Farming oder Fusion Cuisine inspirieren und stellte ein experimentelles Menü zusammen.

Als Pop-up-Restaurant im Carls an der Elbphilharmonie gestartet, ist das Louis by Thomas Martin inzwischen fester Bestandteil der Gastroszene in der HafenCity. Der Namensgeber ist mittlerweile wieder an seinen angestammten Platz zurückgekehrt – nicht ohne seinem ehemaligen Souschef Rüdiger Mehlgarten das Zepter zu übergeben.

Am Kaiserkai 69 (HafenCity); www.louisrestaurant.de

 

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3) Umé no hana

Auf der Terrasse vor dem Umé no hama (hier entlang zur Restaurantkritik; Anm.d.R.) sitzt es sich wie am Straßenrand einer vietnamesischen Großstadt: Aluminium-Klapptische stehen eng an eng, die Gäste hocken auf niedrigen Plastikstühlen und überall hört man es angeregt plappern. Die Inhaber Thuy und Khan, ein junges vietnamesisches Ehepaar, kombinieren das Beste ihrer Landesküche mit der Japans. Die Trend-Suppen Pho und Ramen spielen hier die Hauptrolle, wobei die appetitlich angerichteten Reisnudelsalate oder Dim Sums ein ebenso gutes Gefühl auf der Zunge hinterlassen.

Thadenstraße 15 (St. Pauli); www.facebook.com/umenohanahamburg

 

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4) 100/200

Wer bei Thomas Imbusch essen geht, muss sich auf ein Abenteuer einlassen. Es gibt keine Speisekarte und gezahlt wird auch schon im Vorfeld. Der Besuch des 100/200 (hier entlang zur Restaurantkritik; Anm.d.R) gleicht einer Theatervorstellung: In der Mitte ein massiver, gut ausgeleuchteter Molteni-Herd, die „verbindende Feuerstelle“, und drum herum 40 Sitzplätze, von denen aus das Spektakel in der Küche in aller Ruhe beobachtet werden kann. Imbusch hat bis vor Kurzem noch in Tim Mälzers Madame X gekocht, jetzt revolutioniert er mit seinem Konzept das Wie des Essengehens. Nach dem Motto „From Nose to Tail“ und „From Leaf to Root“ wird in der Gastronomie auf einer denkmalgeschützten Fläche an den Elbbrücken die Liebe zum Produkt gefeiert. Eine Verbeugung vor dem Erzeuger und dem Kochhandwerk.

Brandshofer Deich 68 (Rothenburgsort); www.100200.kitchen

 

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5) Pizza Social Club

Der Name hält, was er verspricht: Im Pizza Social Club (hier entlang zur Restaurantkritik; Anm.d.R.) ist die neapolitanische Steinofenpizza absoluter Star des Abends. Alles, was daneben angeboten wird – Bruschetta, Burrata, Salumi, erlesener Wein – gehört zu ihrer Bühnenshow. Das Ambiente: very sophisticated würde man in London sagen, wo Inhaber und Ex-Banker Sönke Becker zuletzt tätig war. Mit seinem Restaurant am Mühlenkamp hat er sich einen Traum erfüllt. Dahinter stecken eine Menge Geduld, jahrelange Recherche und Liebe zum Detail. An langen Holztischen finden viele Pizzaliebhaber Platz, perfekt also zum Socializen und Genießen.

Mühlenkamp 29 (Winterhude); www.pizzasocialclub.de

 

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6) AHOI St. Pauli

Fuddern wie bei Muddern – ist das nicht das Beste nach einer arbeitsintensiven Woche? Im Ahoi St. Pauli finden alle Trostsuchenden und Nostalgiker solide Hamburger Küche wie Pannfisch, Labskaus, Birnen, Bohnen und Speck oder Senfeier. Dazu gibt es ein überwältigendes Angebot an Bier– und Rumsorten sowie hausgebackenes Treberbrot. Jede Menge Holz an Wänden, Tischen und der Bar, Kerzen in alten Flaschen und ein lässiger Service sorgen für Muckel- und Schunkelstimmung.

Reeperbahn 157 (St. Pauli); www.ahoi-kiez.de

 

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7) Han-Mi

Wenn man es genau nimmt, ist das Han-Mi keine Neueröffnung, sondern eine Wiedereröffnung – aber was für eine! Liebhaber koreanischen Barbecues konnten ihren Augen kaum trauen, als sie in der neuen Bleibe in St. Pauli auf allen Tischen einen integrierten Grill entdeckten. Beim koreanischen Barbecue werden in dünne Scheiben geschnittenes Fleisch, Gemüse oder Pilze auf den Grill gelegt, anschließend in Salatblätter eingewickelt und in einen scharfen Dip getunkt. Dazu gibt es verschiedene Beilagen wie Kimchi oder eingelegten Spinat. Köstlich! Als sei das nicht schon genug, ist die Abendkarte um diverse weitere Spezialitäten ergänzt worden. Sogar mehrgängige Menüs werden im Han-Mi neuerdings angeboten.

Kleine Seilerstraße 1 (St. Pauli); www.hanmi.de

 

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8) Hobenköök

Spitzenkoch Thomas Sampl hat lange an der Idee einer Markthalle gefeilt, die ausschließlich regionale und saisonale Produkte im Programm führt. Dafür hat er sein riesiges Netzwerk an Produzenten rund um Hamburg mobilisiert und sich eine erfahrene Restaurantleiterin und einen Sommelier an die Seite geholt. Sein Objekt der Begierde: eine große Halle am Oberhafen. Im August 2018 war es dann soweit, das Hobenköök öffnete seine Tore. Neben Marktständen findet man dort ein Restaurant, das von Frühstück über Mittagessen bis Abendbrot alles verarbeitet, was das Marktangebot so hergibt. Unbedingte Empfehlung: das Frühstück am Samstag. Am besten draußen auf der Terrasse genießen.

Stockmeyerstraße 43 (HafenCity); www.hobenkoeoek.de

 

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9) Tortue – Jin Gui

Glamourös und kosmopolitisch zeigt sich das neue Boutique-Hotel am Bleichenfleet in der Neustadt. Durch das Tortue weht Pariser Flair; die Kombination aus Nonchalance und Understatement spiegelt sich sowohl in der Inneneinrichtung wie auch dem gastronomischen Konzept wider. Hier waren Profis am Werk: Marc Cinius und Anne-Marie Bauer, ehemals verantwortlich für das preisgekrönte East Hotel, sowie Tarantella-Chef Carsten von der Heide. Wer etwas Besonderes erleben will, besucht das Jin Gui, ein von der Designerin Joyce Wang gestaltetes Restaurant mit Wintergarten und Außenplätzen im Innenhof. Die Küche ist asiatisch inspiriert, wobei der Anspruch ist, nur regionale und saisonale Zutaten zu verwenden.

Stadthausbrücke 10 (Neustadt); www.tortue.de

 

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10) Heat

Früher hieß es Mehl, jetzt heißt es Heat. Geblieben ist der Fokus auf Pizza. Seit die neapolitanische Kunst des Pizzabackens 2017 von der UNESCO geehrt wurde, scheinen entsprechende Lokale in Hamburg eine Renaissance zu erleben. Neu ist das Augenmerk auf hochwertige Produkte und besondere Konzepte, die dem italienischen Fladenbrot zu neuem Glanz verhelfen. Im Heat darf man keine normale Pizza erwarten – weder in Hinblick auf die Präsentationsform noch hinsichtlich der Produktwahl (Nachfragen erwünscht). Dazu gibt es Naturweine aus Deutschland, Antipasti und tollen Kaffee.

Harkortstraße 81 (Altona-Nord); www.dasheat.com

 

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Pho & Ramen – zwei Food-Trends im Ume no Hana

Ume no Hana: Das vietnamesisch-japanische Restaurant nimmt es mit den zwei Food-Trends Pho und Ramen auf einmal auf.

Wer schon einmal in Vietnam war, weiß die Außenbestuhlung des Ume no Hana sicherlich zu schätzen: Auf den niedrigen Plastikhockern, die sich hier auf der Terrasse vor dem Restaurant reihen, könnten Kinder wohl weitaus bequemer sitzen, die Aluminium-Klapptische haben schon einige Kratzer und stehen dicht gedrängt aneinander. Was bei anderen Restaurants vielleicht als Makel angemerkt werden würde, macht den Besuch im Ume no Hana nur noch authentischer. Denn genauso niedrig, eng und unglamourös sitzt man am Straßenrand von Saigon.

Im Inneren sieht es schon weniger nach Straßenküche und mehr nach Restaurantbetrieb aus: bunte Stühle, farbenfrohe Lampions und handbemalte Wände treffen hier auf dunkle Tische und eine Bar mit Holzverkleidung – bodenständiges Asia-Flair ohne klischeehafte Deko. Bei einem schnellen Blick durch den Raum fallen nur die japanischen Manga-Ausschnitte aus dem Konzept, mit denen Teile der Wände tapeziert sind. Hat hier jemand die asiatischen Länder durcheinander gewürfelt?

Street-Kitchen-Flair mit Klapptisch und Plastikhocker. Foto: Jasmin Shamsi

Weit gefehlt: Die Inhaber Thuy und Khan, ein junges Ehepaar mit vietnamesischen Wurzeln, kombinieren ihre Landesküche mit der Japans, und legen den Fokus dabei besonders auf die berühmten Suppen Pho und Ramen. Ursprünglich ein günstiger Snack, haben sich beide Gerichte inzwischen zum weltweiten Trend-Food entwickelt.

Das Ume no Hana hat es geschafft, das Rezept beider Suppen zu perfektionieren: Mit viel frischen Kräutern, Reisnudeln und fein aufgeschnittenem Rindfleisch überzeugt das Pho Bo Tai (8,90 Euro). Die Spicy Miso Ramen (13,50) Euro) punkten mit einer kräftigen, cremigen Brühe, etwas bissfesten Nudeln und einem Spritzer hausgemachtem Chiliöl, das dem Gericht seine angenehme Schärfe verleiht. Auch das Angebot abseits der Nudelsuppen fällt dagegen nicht ab. Die gefüllten Hackfleischröllchen des Bun Nem Met (9,90 Euro) sind knusprig, aber nicht zu fettig und werden neben Grünzeug und Reisnudeln eindrucksvoll auf einem Bananenblatt serviert.

Nur zu den obligatorischen vietnamesischen Sommerrollen (4,90 Euro), die zwar mit Mango und Kräutern leicht und frisch schmecken, würde man sich einen ausgefalleneren Dip als die unspektakuläre Hoisin- und Fischsoße wünschen – der Wow-Effekt bleibt aus. Der Sticky Rice mit Mango (6,90 Euro) zum Nachtisch versöhnt wieder, und schickt uns zufrieden zurück auf die Straßen Saigons … äh, Hamburgs, natürlich.

Text: Sophia Herzog

Ume no Hana: Thadenstraße 15 (Sternschanze)


 Dieser Text stammt aus SZENE HAMBURG Stadtmagazin, Oktober 2018. Das Magazin ist seit dem 29. September 2018 im Handel und zeitlos im Online Shop oder als ePaper erhältlich! 


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