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10.06. | Theater | Hysteria – Gespenster der Freiheit | Schauspielhaus

Inspiriert von Luis Buñuel inszenierte Schauspielhaus-Intendantin Karin Beier mit „Hysteria – Gespenster der Freiheit“ eine Gesellschaft in Angst: Eine Familie kehrt aus Asien zurück, wo sie aus beruflichen Gründen lange Zeit gelebt hat. Mit Kollegen, Freunden, Nachbarn soll Einzug gefeiert werden. Doch die Unsicherheit ist groß: Ist die Rückkehr nach Deutschland Abstieg oder Aufstieg? In was für ein Land kehren sie zurück? Worauf müssen sie sich einstellen, worauf können sie sich verlassen? Was sind das für Menschen da draußen? Und dieser neue Nachbar, was will er?

Das Fundament des neu bezogenen Hauses steht offenbar auf schwankendem Boden und der Blick durch die gläserne Fassade auf das, was Heimat war und nun wieder werden soll, begegnet rätselhaften Zeichen. Vertraute Sätze klingen plötzlich bedrohlich, Gedanken enthüllen Verschwörung und Meldungen handeln von Katastrophen. Eigenes wie politisches Leben entpuppt sich als endloser Krisenzusammenhang. Es braucht nicht viel, um aus Unsicherheit Angst und aus Angst Hysterie werden zu lassen.

/ IR

Schauspielhaus
10.6.2020, 18 Uhr


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