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31.10. | Literatur | Eine kurze Geschichte des Films | Ian Smith

Kritik

Text: Marco Arellano Gomes

 

„Eine kurze Geschichte …“-Titel erfreuen sich im Buchhandel großer Beliebtheit. Das verwundert kaum, trugen doch einige der erfolgreichsten Werke der vergangenen Jahrzehnte eben diesen Titel: „Eine kurze Geschichte der Menschheit“ von Yuval Noah Harari, „Eine kurze Geschichte der Zeit“ von Stephen Hawking oder „Eine kurze Geschichte von fast allem“ von Bill Bryson, um nur einige zu nennen.

Eine kurze Geschichte des Films“ nennt sich auch das Werk von Autor Ian Haydn Smith – und es weckt damit Erwartungen, die es nicht so recht erfüllen kann und auch gar nicht muss. Smith, Herausgeber des Curzon Magazine und des Filmmaker Magazine, kennt sich unzweifelhaft in der Materie aus und gibt einen optisch ansprechenden und kurzweiligen Überblick zu den vielen einzelnen Aspekten des Films.

Das Buch ist in vier Sektionen (Genres, Film-Highlights, Strömungen und Techniken) unterteilt. Die Geschichte des Films wird deshalb nur indirekt und schemenhaft deutlich. Die Auswahl der Filme ist nachvollziehbar und doch subjektiv. Vielleicht wäre für dieses Nachschlagewerk der Titel „Mein Überblick über Stile, Genres und Techniken des Films“ passender gewesen. Aber das klingt und verkauft sich einfach nicht so gut.

Ian Haydn Smith: Eine kurze Geschichte des Films, Laurence King Verlag, 224 Seiten, 18 Euro


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