Genuss-Guide: Anonym. Kritisch. Unabhängig.

Egal ob Kiosk, Lieblingsbuchhandlung oder online: Der Genuss-Guide Hamburg ist wieder da. Der Restaurantführer führt auch in diesem Jahr kompetent, anonym, kritisch und unabhängig durch die Gastro-Szene Hamburgs und liefert darüber hinaus Informationen zu wichtigen Food-Themen

Text: Felix Willeke

 

Ein Leben ohne Gastronomie ist – frei nach Loriot – möglich, aber sinnlos. Doch im Frühjahr 2020 mussten viele Restaurants ihre Türen schließen, die Corona-Pandemie hat auch der Food-Szene extrem zugesetzt. Doch seit dem Sommer 2021 ist wieder mehr möglich: War es zuerst die Außengastronomie und dann auch die Innenräume der Lieblingsrestaurants, die Gastro-Szene erwacht wieder zum Leben und womit lässt sich das besser feiern als mit dem Genuss-Guide der SZENE HAMBURG. Viele Tester:innen sind im letzten halben Jahr über 700 Mal ausgeschwärmt um zahlreiche Neueröffnungen und alte Bekannte zu testen. Dabei stehts anonym, kritisch und unabhängig.

 

Mehr als ein Restaurantführer

 

Das Ergebnis sind 438 Seiten voller kulinarischer Höhepunkte. Neben den Restauranttests, den Sieger:innen des Genuss-Michel 2021, dem Hamburger Gastropreis und den Testsiegern des Genuss-Guide der SZENE HAMBURG gibt es im neuen Restaurantführer auch wieder viele Themen aus der Food-Szene. Dabei beleuchten die Autoren neuste Tipps und Trends, diskutieren die Zukunft der Gastronomie in Hamburg und hinterfragen das Thema Wertschätzung in der Branche. In diesem Sinne: Es gilt besonders in dieser Zeit die Gastronomie der Hansestadt wieder zu entdecken und das geht nach wie vor am besten mit dem Genuss-Guide der SZENE HAMBURG.

Genuss-Guide der SZENE HAMBURG, ab sofort am Kiosk und im gut sortierten Buchhandel, 12,50 Euro; noch mehr Themen rund um Genuss in Hamburg gibt es auf genussguide-hamburg.com


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Genuss-Guide: Neues Portal für Hamburgs Gastronomie

SZENE HAMBURG ESSEN+TRINKEN ist jetzt auch digital am Start: Der Genuss-Guide Hamburg! Wo gibt es die beste Pizza? Welches Restaurant serviert authentische Länderküche? Wo gibt es richtig gutes Fleisch? Und wo coole Drinks? Ein digitales Nachschlagewerk und viele spannende Geschichten rund um Hamburgs Gastronomie und das Thema Food auf einer einer Website. Und als APP!

Text: Beke Detlefsen

 

Lust auf Pizza? Hungrig auf Burger? Oder doch lieber Fine Dining? Und keine Ahnung, wohin? Dann ab auf das neue Online-Portal von SZENE HAMBURG Essen+Trinken: Der Genuss-Guide Hamburg ist ab dem 9. Dezember 2020 am Start!

Mit mehr als 600 Restaurantkritiken, heißen Tipps und Top-Adressen, egal ob es dabei um den frischesten Fisch, den besten Brunch oder die lässigsten Pizza-Läden geht. Hier gibt’s alles rund um die Gastronomie und das Thema Food in der schönen Hansestadt.

 

Restaurantkritiken, heiße Tipps und Top-Adressen

 

Immer und überall verfügbar, ob unterwegs oder zu Hause, der Genuss-Guide führt durch die passenden Restaurants in der Nähe. Genießer können hier ganz gezielt danach suchen, wonach ihnen gerade ist – und mit dem Genuss-Guide sind sie dabei immer up to date!

Denn wir testen die neuesten Gastro-Perlen, schreiben Hintergrundberichte und sprechen mit Gastronomen. Und wissen deshalb auch, wo die besten Restaurants der Stadt und im Umland stecken. Außerdem führt der Genuss-Guide gewohnt sicher durch die Hamburger Adressen für Drinks – egal, ob es dabei um aromatischen Kaffee, kühles Bier oder spritzige Cocktails geht.

 

Genuss-Guide: Der digitale Gastro-Guide

 

Für etwas gemütlichere Genießer wartet sogar ein Newsletter, der die frischen Neuigkeiten automatisch einflattern lässt.

Kurz und knackig: Der Genuss-Guide ist der digitale Gastro-Guide – und noch viel mehr! Das Entdecken und Erkunden lohnt sich. Vorbei sind die Zeiten von labbrigen Burgern, harten Frühstücksbrötchen und kaltem Kaffee.

genussguide-hamburg.com!


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Bar war gestern: Lidl-Kampagne empört Gastronomie

Eine Jobkampagne des Lebensmittel-Discounters brüskiert aktuell Barbesitzer und Gastronomen. Mit dem Slogan „Bar war gestern“ warb Lidl auf seinen Social-Media-Kanälen um neue Mitarbeiter.

Dieser offensive Aufruf zum Branchenwechsel führte umgehend zu Verärgerung in der Gastro-Szene, die sich vor allem über das Timing beschwert: „Unsensibler geht es nicht. Gerade in dieser Zeit, wo jeder Unternehmer der Gastrobranche alles tut, um seine Mitarbeiter zu halten, ist die Kampagne von LIDL ein absolutes No-Go“, empört sich die Initiative Leere Stühle über die Kampagne, die dazu aufrufe der gebeutelten Gastronomie den Rücken zu kehren.

 

 

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Wachsende Unsicherheit durch den Lockdown light

 

Mitten im Lockdown light haben Mitarbeiter des Gastgewerbes mit wachsender Unsicherheit zu kämpfen, denn trotz Kurzarbeitergeld ist die Zukunft ihrer Arbeitsplätze häufig ungewiss. Bars und Restaurants bleiben mindestens bis zum Jahresende geschlossen, ein Verlängerung des Lockdowns ist aufgrund anhaltend hoher Corona-Infektionszahlen nicht unwahrscheinlich.

Die Initiative Leere Stühle ist eine Aktion von Gastronomen, Hoteliers und Veranstaltern in Deutschland, die seitens der Bundesregierung eine feststehende Entschädigungsregelung der Branche sowie Festlegungen zur Existenzsicherung fordert.

Lidl reagierte auf die Kritik an der„Bar war gestern-Kampagne mit der Löschung des Aufrufs. Eine Entschuldigung an die gebeutelte Gastronomie erfolgte seitens des Discounters bislang nicht.

 

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Im Test: Grundkiste vom 100/200

Im Lockdown light wird besonders die Gastronomie erneut auf die Probe gestellt und antwortet mit viel Kreativität. Das Ergebnis: tolle To-go-Angebote und At-Home-Boxen. Diesmal haben wir die Grundkiste Hamburg der 100/200 Kitchen ausprobiert.

 

Die Bestellung

  • Restaurant: 100/200 Kitchen
  • Bestellung: Grundkiste Hamburg
  • Personenanzahl: Nicht eindeutig
  • Preis: 90 Euro

 

So kommt die Grundkiste vom 100/200 an

Wer wie Sternekoch Thomas Imbusch eng mit Landwirten, Fischern und Erzeugergemeinschaften zusammenarbeitet, weiß die Qualität ihrer Produkte und die harte Arbeit, die dahinter steckt, zu schätzen. Wenn die Profiküchen allerdings kalt bleiben, bleibt die Frage, wer ihnen die Produkte abnimmt. Die Idee hinter der sogenannten Grundkiste der 100/200 Kitchen ist so einfach wie genial: Der Erzeuger bleibt nicht auf dem Trockenen sitzen, der Koch kann seine Mitarbeiter bezahlen und die Gäste kommen weiterhin in den Genuss der viel gelobten Küche von Thomas Imbusch. Das berichtet mir der junge Service-Mitarbeiter vor meiner Wohnungstür, der in der Zeit des Lockdowns mit dem Firmenwagen an die 200 Kartons pro Monat voll Leckereien durch die Gegend fährt und den Kunden für ihre Unterstützung dankt.

Die Bestellung der Grundkisten, die über das Reservierungssystem Tock abgewickelt wird, ist einfach und unkompliziert. Für die Lieferung werden 15 Euro veranschlagt, wobei eine Abholung ebenfalls möglich wäre. Für mich keine Option, da ich weder ein Auto besitze, noch im Umkreis des Restaurants wohne. Eine Zusammenarbeit mit dem Elektro-Shuttleservice Moia sei im Gespräch gewesen, erzählt der Service-Mitarbeiter, jedoch an deren Preisangebot gescheitert.

 

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Pesto, Pastrami, Fischklöße: Das 100/200 verarbeitet Top-Zutaten von lokalen Erzeugern (Foto: Szene Hamburg)

 

Das ist in der Box drin und so wird es zubereitet

Erster Eindruck: Da hat sich jemand sehr viel Mühe gemacht. Das liebevoll zusammengestellte Rundum-sorglos-Paket für’s ganze Wochenende mit handgeschriebenen Zettelchen, mehreren Gläschen mit appetitlich aussehenden Inhalten (Pesto, Pastrami, Quarkbutter, Wildleberwurst, etc.), in Beuteln vakuuminierten Suppen, Klößen und Braten, einem Sauerteigbrot und einem vom Koch persönlich unterschriebenen Brief hat etwas sehr Erbauliches. Die mitgelieferte Anleitung für Freitag, Samstag und Sonntag ist verständlich, einfach gehalten und passt auf ein Blatt Papier. Das gefällt mir, da wird nicht lange geschwafelt und man kann sofort aktiv werden.

Am Freitag schneidet man einen Beutel mit Suppe und einen Beutel mit Fischklößen auf – fertig. Am Samstag schraubt man die Gläser auf und schiebt das Brot ein paar Minuten in den Ofen – fertig. Am Sonntag schneidet man den Beutel mit dem Sauerbraten auf und kocht eventuell noch ein paar extra Kartoffeln dazu – fertig. Man kann (fast) nichts falsch machen – außer vielleicht die Suppe zu lange auf dem Herd stehen zu lassen.

 

Einfach, aber oho

Bei aller Einfachheit überzeugen die Qualität und der Geschmack der Produkte durchweg. Die Fischklöße von der traditionsreichen Fischereiwirtschaft Reese etwa sind vollmundig und saftig, das hausgemachte Pesto ist unglaublich frisch und aromatisch, das Schnittlauchöl ein echter Hingucker und der Sauerbraten, der durch die mehrtägige Marinierzeit so zart ist, dass er auf der Zunge zergeht, hat eine feine, sehr erfrischende Säure.

 

Eine Empfehlung wert?

Die Grundkiste der 100/200 Kitchen ist zweifellos ein heißer Tipp. Warum? Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist unschlagbar. Man kann nur erahnen, wie viel zusätzliche Arbeit in das Einkochen, Einlegen, Passieren, etc. der verschiedenen Top-Zutaten gesteckt wurde. Die Zubereitung in der eigenen Küche stellt kaum einen Aufwand dar. Da alles schön eingeschweißt und verschraubt ist, muss man sich nicht auf den Tag genau an die Anleitung halten. Und: Die Auswahl ist bodenständig und bedient alle Geschmäcker.

Zwei Minuspunkte gibt es aber doch noch: Nirgendwo auf der Website wird darauf hingewiesen, dass die Kisten eigentlich nichts für Vegetarier sind. Muss ja auch nicht, aber ein Hinweis wäre schon schön. Außerdem ist unklar, für wie viele Personen die Gourmet-Box gedacht ist. Für zwei Personen reicht es allemal, zum Abendbrot am Samstag kann man sich sogar noch ein, zwei Freunde nach Hause einladen.

/JS

 

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Gastronomen verfassen erneut Brandbrief

Erneut haben Vertreter aus der Gastronomie einen Brandbrief an die Kanzlerin und die Ministerpräsidenten der Länder verfasst. Die Branchenvertreter kritisieren die aktuellen Corona-Maßnahmen und die Verspätung der finanziellen Hilfen.

 

Die finanziellen Einbußen des aktuellen Lockdowns sollen durch die Bundesregierung mit Novemberhilfen ausgeglichen werden. Dieses Geld ist laut Brandbrief bis jetzt nicht bei den Gastronomen angekommen. Warum das Geld nicht geflossen ist, ist für die Gastronomen nicht nachvollziehbar, denn der Finanzminister habe klargestellt, dass das Geld vorhanden sei und der Bund es sich leisten könne.

Die Verfasser des Brandbriefs erkennen in der verlangsamten Umsetzung der Politik „eine systematische Verzögerungsstrategie“ und werfen der Regierung vor, hierdurch Geld sparen zu wollen. Hilfen würden zwar versprochen, aber so spät ausgeliefert, dass für einige Betriebe die Hilfen zu spät kämen. „Die Politik lässt die Gastronomen am lagen Arm verhungern“, heißt es in dem Brief. Dieses Vorgehen vernichte bis zu zwei Millionen Arbeitsplätze.

 

Die Gastronomie fordert schnelle finanzielle Hilfe

 

Zudem seien die zugesagten Hilfen zu gering. Sie würden nur einen kleinen Teil der aufgelaufenen Verluste decken und viele Betriebe nicht mehr retten können, die in den vergangenen Monaten viel Geld in Hygienemaßnahmen investiert hätten.

Des Weiteren gehen die Gastronomen davon aus, dass der Lockdown über den November hinaus verlängert wird und fordern auch für diese Zeit eine finanzielle Entschädigung. „Wenn der Lockdown verlängert werden muss, müssen auch die Entschädigungen fortgesetzt werden“, steht in dem Brief. Ohne Unterstützung würden viele Betriebe nach dem Lockdown nie wieder öffnen können.

Unterzeichnet haben den Brief unter anderem Tim Mälzer (Bullerei), Mirco Silz (L’Osteria), Stephan von Bülow (Eugen Block Holding), Jan Kamp (Le Crobag), Yvonne Tschebull (Tschebull Restaurant) und viele weitere. /NF

Hier könnt ihr den Brandbrief lesen.

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Kurkuma Kochschule: vegane Kochkurse online

Die Kurkuma Kochschule bietet Online-Kochkurse und Rezeptbücher für die vegane Küche – alles Step by Step erklärt.

 

Kochen im Web

Die Corona-Pandemie beeinflusst auch den Alltag der Kurkuma Kochschule in Hamburg. Die Gründer Arne und Roman haben schon nach dem ersten Lockdown im März 2020 an einem Online-Konzept gebastelt. Seit Mai gibt’s die Kochkurse digital und jederzeit abrufbar.

 

Online-Kochschule: So funktioniert’s

Wer einen Online-Kochkurs erworben hat, darf sich auf rund 20 Rezepte freuen, die von den Köchen Schritt-für-Schritt erklärt werden. Zu den Videos gibt es ein Rezeptbuch und eine Einkaufsliste. Vorkenntnisse und besondere Küchen-Utensilien sind nicht erforderlich – zu 90 Prozent wird ausschließlich die Standard-Ausrüstung wie Schüssel, Topf und Messer benötigt.

Diesen Winter gibt’s ein Special für alle Hobbybäcker: Die vegane Weihnachtsbäckerei hält zwölf süße Rezepte parat, 20 deftige Gerichte bekommt man mit dem veganen Weihnachtskochkurs – eignet sich übrigens auch perfekt als Weihnachtsgeschenk für die Liebsten! Für das kommende Jahr soll das Kursangebot erweitert werden.

Kurkuma Kochschule - Online kochen mit Roman Witt

Online Kochkurse mit Roman Witt (Foto: Kurkuma Kochschule)

Neben einem Einstiegskurs für die vegane Küche, in der querbeet durch das vegane Kochen mit Nudeln, Kartoffeln, Reis und Co geleitet wird, sollen Videos zu weiteren Länderküchen entstehen.

 

Über die Kurkuma Kochschule

Die Kurkuma Kochschule in Eimsbüttel wurde im Jahr 2015 gegründet und ist die erste vegane Kochschule Deutschlands. Normalerweise finden hier monatlich rund 20 Kochkurse, Dinner und Workshops statt. Foodies und Interessierte können sich durch verschiedene Länderküchen kochen und vegane Leckereien backen: von der asiatischen Küche übers Frühstück bis hin zum veganen Burger.

/ JZ

 

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DEHOGA-Hamburg: Präsident Franz J. Klein verstorben

Franz J. Klein, Präsident des Landesverbandes der DEHOGA-Hamburg, ist plötzlich und unerwartet verstorben.

“Es ist ein großer Verlust für die ganze Dehoga-Familie. Wir sind alle völlig fassungslos und tief betroffen. Wir werden ihn vermissen”, so Dehoga-Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges. Die Hamburger Verbandsspitze schreibt in einer Pressemitteilung: “Wir sind fassungslos, tief berührt und unendlich traurig.”

Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband e.V. vertritt die Interessen der Hotellerie und Gastronomie. In Hamburg sind rund 2000 Mitglieder in diesem organisiert. Seit 2015 war Franz J. Klein an der Spitze des Verbandes tätig. Weggefährten beschreiben ihn als “tatkräftig, engagiert und mit viel Elan”.

Tod des Hamburger DEHOGA-Präsidenten Franz J. Klein: Die Betroffenheit ist groß

Erst vor zwei Wochen war der Verstorbene in der Mitgliederhauptversammlung des DEHOGA Hamburg von den Delegierten für eine weitere Periode im Amt bestätigt worden. Die Betroffenheit der Verbandsspitze in Hamburg ist groß: “Franz J. Klein hat sich um die Branche sehr verdient gemacht. Wir trauern um einen großartigen Menschen. Er wird uns sehr fehlen.”

Vor seinem Engagement für die DEHOGA-Hamburg war Klein unter anderem als Leiter der Hamburger Landesvertretung in Berlin und Senatssprecher tätig.

/BD

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Meßmer Momentum: Teehaus muss schließen

Das beliebte Tee-Erlebniszentrum in der HafenCity stellt seinen Betrieb bis Ende März 2021 ein. Der Grund für die Schließung sind die anhaltenden Einschränkungen durch die Corona-Maßnahmen.

Der Betreiber des Meßmer Momentum, die Laurens Spethmann Holding, erklärte die Schließung damit, dass das Teehaus aufgrund der erneuten Einstellung des Betriebes im Lockdown light und absehbarer auch längerfristiger Auswirkungen wirtschaftlich nicht mehr tragbar sei.

„Mit großem Bedauern haben wir uns dazu entschieden, das Meßmer Momentum bis Ende März 2021 zu schließen“, so das Unternehmen in einem Statement im Hamburger Abendblatt. Den 21 Beschäftigen des beliebten Teehauses, die sich bereits in Kurzarbeit befinden, steht damit die Kündigung bevor.

 

Aus für das beliebte Tee-Erlebniszentrum in der HafenCity

 

Das Meßmer Momentum bestand elf Jahre lang als Tee-Erlebniszentrum am Kaiserkai in der HafenCity. Zu den über 250 Teesorten konnten hier auch Kuchen, Sandwiches und Gebäck verköstigt werden. Außerdem gehörten Tee-Schulungen und verschiedene Events sowie ein Shop mit den hauseigenen Marken zum Programm des Teehauses.

 

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Im Test: Taco Box To Go von der Mexiko Strasse Taquería

Im Lockdown light wird besonders die Gastronomie erneut auf die Probe gestellt und antwortet mit viel Kreativität. Das Ergebnis: tolle To-go-Angebote und At-Home-Boxen. Wir haben die DIY Taco Boxen To Go von der Mexiko Strasse Taquería ausprobiert.

Die Bestellung

  • Restaurant: Mexiko Strasse Taquería
  • Bestellung: DIY Taco Box To Go
  • Personenanzahl: 2 Personen
  • Preis: 27, 30 Euro

 

Tacos für zu Hause zum Selbstabholen

Tacos für zuhause? Das müssen wir testen! Die DIY Taco Boxen der Mexiko Strasse Taquería können nur direkt vor Ort auf St. Pauli oder am Eppendorfer Standort abgeholt werden. Einen Lieferdienst gibt es nicht. Wir entscheiden uns für die Filiale in der Detlev-Bremer-Straße und sind zu diesem Zeitpunkt (Freitag Mittag) die einzigen, die sich hier ihre Tacos abholen. 

Unsere Wahl fällt auf die Pollo con Mole und die Garlic Cauliflower Fresh DIY Taco Box To Go sowie die Guacamole Clásico To Go. Alles ist hübsch und recht nachhaltig verpackt: Hier kommt kaum Plastik zum Einsatz. Die Behälter für die warmen und kalten Zutaten bestehen stattdessen aus dunkler Pappe. Und tatsächlich hält diese auch überraschend gut warm. Selbst nach einer halben Stunde Heimweg halten wir ein erneutes Aufwärmen der heißen Komponenten für unnötig.  

 

Zarte Hähnchenbrust, gerösteter Blumenkohl und Sesamkrokant: Wir basteln uns Tacos

Alles ist komplett verzehrfertig und die Tacos bereit zur Zusammenstellung. Daher machen wir uns direkt fleißig ans Basteln. Als Taco-Laien wissen wir nicht so recht, in welcher Reihenfolge und Menge die einzelnen Zutaten in die kleinen Tortilla-Fladen gehören – und eine Anleitung ist in den Boxen nicht zu finden. Die Mole und Salsa erscheinen uns zunächst ein wenig zu sparsam abgefüllt worden zu sein, letztendlich sind die Mengen in Kombination mit der Guacamole aber perfekt abgestimmt. 

Geschmacklich hat es uns besonders die zarte Hähnchenbrust angetan, die in der angesagten Pulled-Variante daherkommt. Der Krokant aus Sesam und Erdnuss sorgt für süße Highlights in der würzigen, aber nicht zu scharfen Zusammenstellung des Pollo con Mole Taco. Auch ein paar Salatblätter sowie Lauchzwiebeln gehören hier dazu.

Die vegetarische Version mit geröstetem Blumenkohl, Chili-Kichererbsen und eingelegtem Rotkohl weiß mit den verschiedenen Geschmackskomponenten ebenso zu begeistern. Alle einzelnen Zutaten sind hochwertig verarbeitet und ausgesprochen lecker.  

 

Unser Fazit zu den Taco Boxen

Nach einer halben Stunde ist der Bastel-Spaß vorbei und wir sind satt und glücklich über ein neues Food-Erlebnis. Dennoch würden wir den DIY Boxen sofort einen Besuch im Restaurant vorziehen. Die eigenständige Zusammenstellung der Tacos hat uns ein wenig überfordert, das würden wir beim nächsten Mal gerne wieder entspannt den Profis überlassen. 

Insgesamt sind die DIY Taco Boxen der Taquería eher etwas für einen geselligen Abend mit Freunden, zu pannenanfällig ist das Beladen der kleinen Teigfladen – das eignet sich nicht bedingt für ein schickes Candle-Light-Dinner oder die schnelle Mittagspause. Für eine Taco-Party in den eigenen vier Wänden können wir die DIY Boxen der Mexiko Strasse aber definitiv weiterempfehlen!

/BD

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