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Kulturchoc: Diese Schokolade hilft bei der Integration

Mona Taghavi Fallahpour ist Gründerin und Geschäftsführerin des Food-Start-ups Kulturchoc, das Frauen nach Flucht oder Migration einen beruflichen Neueinstieg ermöglicht

Text und Interview: Erik Brandt-Höge
Fotos: Felix Valentin

Schokolade als Integrationshilfe? Klingt nach einer so süßen wie naiven Idee, ist aber ein bestens funktionierendes Sozialunternehmen. Kulturchoc heißt das Projekt, das Mona Taghavi Fallahpour vor einem Jahr gegründet hat. Ihr Konzept: Geflüchtete Frauen und Migrantinnen, die 35 Jahre oder älter sind, kreieren gemeinsam Köstlichkeiten und schaffen sich dadurch eine Zukunftsperspektive.

Korrekte Konfekte nennt die Kulturchoc-­Macherin das, was ihre Mitarbeiterinnen in einer Altonaer Küche aus u. a. Mandeln, Datteln und Safran zaubern. Alle Zutaten sind fair gehandelt, viele stammen aus den Herkunftsländern der Köchinnen.

Mona, die bereits seit elf Jahren für Vereine, Stiftungen und Organisationen an Bildungsprojekten arbeitet und sie umsetzt, wurde für Kulturchoc kürzlich für den Deutschen Integrationspreis ausgezeichnet – und das soll erst der Anfang sein, sagt sie …

SZENE HAMBURG: Mona, Kulturchoc wirkt wie ein Integrationsprojekt par excellence. Aber: Ist alles so einfach, wie es aussieht?

Mona Taghavi Fallahpour: Es hat schon eine gewisse Zeit gebraucht, unsere Vorhaben umzusetzen. Sozialunternehmen sind in Deutschland noch nicht so anerkannt wie in anderen Ländern, etwa in Amerika. Da ist man auch rechtlich schon weiter, was gemeinnützige Unternehmerarbeit angeht.

Woran liegt das?

Hier ist es einfach nicht üblich, etwas für soziale Projekte zu erwirtschaften. Es ist deshalb anfänglich gar nicht so leicht, die passenden Unterstützer für solche Unternehmen zu finden.

 

„Das Interesse ist riesig!“

 

Wie war es denn bei der Teamfindung für Kulturchoc: Haben sich schnell interessierte Frauen bei dir gemeldet?

Ich hatte und habe immer noch viel mehr Bewerbungen, als ich bewerkstelligen kann. Das Interesse ist riesig! Das habe ich schon zu Beginn gemerkt, als ich Kulturchoc noch ehrenamtlich als Workshop in einem Stadtteilzentrum in Altona angeboten habe.

Bei den Frauen kam das super an – genau wie bei den Kunden. Es lief so gut, dass ich im Oktober 2018 entschied, Kulturchoc hauptamtlich zu leiten.

Und nach welchen Kriterien suchst du die Mitarbeiterinnen aus?

Zunächst bekomme ich einen Lebenslauf von den Frauen, dann vereinbare ich einen Kennenlerntermin, bei dem wir auch gemeinsam in unsere Küche gehen. Dort können sich die Bewerberinnen mit den Frauen unterhalten und austauschen, die schon länger dabei sind und natürlich auch schon ein paar erste Konfekte rollen.

Danach setze ich mich mit allen zusammen, und wenn es passt, probieren wir es sechs bis acht Wochen aus und denken über eine längere Zusammenarbeit nach.

 

kulturchoc-c-Felix-Valentin_Jupiter-Union

Kulturchoc-Künstlerinnen bei der Handarbeit

 

Momentan sind sechs Frauen in unserer Küche, zwei von ihnen bereits festangestellt. Übrigens bietet Kulturchoc den Teilnehmerinnen auch neben der Arbeit einiges an, um ihr Selbstbewusstsein zu stärken und ihre Teilhabe an der Gesellschaft zu fördern, z. B. Fahrrad­- und Selbstverteidigungskurse, Stimm-­ und Präsentationstraining.

Das alles braucht eine Finanzierung. Wer unterstützt euch?

Im vergangenen Jahr haben wir eine Anschubförderung vom Bezirksamt Altona bekommen. Die Mitarbeiter dort haben sich dafür eingesetzt, dass Kulturchoc in Altona bleibt. Auch bei einem Crowdfunding haben wir erfolgreich mitgemacht und über 11.000 Euro an Spenden gesammelt. Und kürzlich sind wir von der Jury des Deutschen Integrationspreises auf den zweiten Platz gewählt worden, dafür gab es ein Preisgeld.

Die Weichen für weitere Erfolge sind also gestellt. Was ist das nächste Ziel?

Wir wollen wachsen. Wir wollen mehr Teilnehmerinnen aufnehmen und größere Maschinen anschaffen, um die Produktion zu verbessern. Und langfristig wollen wir uns natürlich selbst finanzieren.

Ich wünsche mir, dass wir irgendwann so weit sind, dass die Frauen den Laden selbst schmeißen können und ich mich Stück für Stück heraus­ziehen kann. Um das zu erreichen, haben wir u. a. vor, einen Webshop einzurichten, damit die Korrekten Konfekte auch bundesweit verschickt werden können. Momentan sind wir ja nur lokal unterwegs, z. B. auf Märkten in Hamburg. Der Webshop ist also der nächste große Schritt – und an neuen Produkten tüfteln die Frauen auch schon.

Kulturchoc.de


Szene-Hamburg-Juli-2019-CoverDieser Text stammt aus SZENE HAMBURG, Juli 2019. Titelthema: Schmelztiegel St. Georg.
Das Magazin ist seit dem 27. Juni 2019 im Handel und zeitlos im 
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Top 10 – Das sind die schönsten Grillplätze in Hamburg

Zu einem gelungenen Sommertag gehört grillen einfach dazu. Welche Orte in Hamburg sich perfekt für einen Grillausflug eignen, erfahrt ihr in unserer Top 10-Liste

Text: Anne Guttmann
Foto (o.): Samuel Zeller via Unsplash, Symbolbild

Sortierung alphabetisch und nicht nach Platzierung – zuletzt aktualisiert 7/2019

 

1) Alsterwiese Schwanenwik

An der Schwanenwikwiese direkt an der Außenalster treffen sich viele Grillbegeisterte, denn sie bietet ein Stückchen Natur mitten in der Stadt. Von hier aus sieht man nicht nur Segler und Ruderer über Alster schippern, sondern hat auch einen wunderbaren Panoramablick auf Hamburg. Die Schwanenwik ist eine zwischen St. Georg und der Uhlenhorst gelegene Straße, die zum Alstervorland gehört. Ihren Namen hat sie von den sich dort tummelnden Schwänen, aber auch viele andere Wasservögel fühlen sich dort wohl.

Alster Schwanenwik

 

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2) Altonaer Volkspark

Dieser Park ist stolze 105 Jahre alt und Hamburgs größte öffentliche Grünfläche. Weil er so groß ist, ist der Volkspark auch an Wochenenden ein beliebtes und ruhiges Ausflugsziel. Sein Zentrum, die große Wiese, bietet viel Platz zum Grillen sowie einen Biergarten. Erkunden lassen sich hier außerdem der an der Stadionstraße gelegene Dahliengarten mit über 11.000 einzelnen Blumen. Bei Spaziergängen finden Besucher hier auch einen Waldlehrpfad, einen Kletterturm, einen Kinderspielplatz mit Seilbahn, einen Bolz- und Minigolfplatz. Der Volkspark Altona lohnt sich also nicht nur für Grillausflüge, sondern ist auch ein Ort, der einfach entdeckt werden will.

Altonaer Volkspark


3) Elbpark Entenwerder

Der Elbpark Entenwerder ist nicht weit von der Stadt entfernt, doch für viele noch ein Geheimtipp. Die ehemalige Zollstation für Binnenschiffe ist seit 1997 eine naturbelassene Parkanlage direkt an der Elbe, die unter anderem von der S-Bahn Rothenburgsort gut zu erreichen ist. Auch ein kleiner Fahrradausflug durch die HafenCity führt schnell ins Grün des Parks. Direkt am Elbufer schwimmt außerdem das Café Entenwerder 1 auf einem Ponton. Schon von weitem fällt der goldene Pavillon aus gelochtem Messing auf: ein zu einem Restaurant umgebautes Kunstwerk mit drei Ebenen, das 16 Meter in die Höhe ragt.

Elbpark Entenwerder

 

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4) Elbstrand Övelgönne

Bei heißen Temperaturen verspricht der Elbstrand in Övelgönne angenehme Abkühlung – und auch das Grillen ist in ausgewiesenen Bereichen erlaubt. Dafür kann man mit der Fährlinie 62 in Richtung Neumühlen direkt von den Landungsbrücken an den Strand fahren, und nach ein paar entspannten Stunden erholt in die Stadt zurück. Zugegeben: Der Elbstrand ist so beliebt, dass hier gerade an Wochenenden einiges los ist. Damit sich wirklich ein Urlaubsgefühl einstellt, bieten sich Ausflüge unter der Woche an.

Elbstrand Övelgönne

 

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5) Hammer Park

Mitten im dicht besiedelten Wohngebiet Hamm-Nord liegt der Hammer Park. Auf den weitläufigen Rasenflächen ist für alle genug Platz, um beim Grillen oder anderen Aktivitäten vom Stadtstress abzuschalten, zum Beispiel auf den großen Liegewiesen. Besucher können sich die Zeit beim Tischtennis, Minigolf und Schach vertreiben oder dem Kräuter- und Heckengarten einen Besuch abstatten.

Hammer Park

 

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6) Haynspark

Direkt am Alsterufer in Eppendorf befindet sich der Haynspark, in dem Besucher auf den ausgewiesenen Plätzen grillen dürfen. Im Bootshaus direkt im Park können sie sich aber auch Ruder- und Tretboote ausleihen oder im Kajak eine Alsterrunde drehen. Für die Erfrischung der Kinder sorgt ein Planschbecken. Ein besonderer Ort im Park ist der Monopteros, ein Steinpavillon nach antikem griechischem Vorbild, in dem manchmal sogar ein Streichquartett spielt.

Haynspark


7) Michelwiese

Wer in Hamburg Ruhe sucht, ist in der Neustadt eigentlich nicht richtig – doch die Wiese unterhalb der Kirche St. Michaelis verspricht überraschend viel Erholung, direkt zwischen der Kirche und dem Verlagshaus Gruner + Jahr. Das Beste: Es ist ausdrücklich erwünscht, hier zu grillen. Dafür hat die Stadt eigene Grillstationen eingerichtet. Für einen Euro können Hungrige einen Elektrogrill zehn Minuten lang benutzen, mitbringen müssen sie nur Grillkohle. Wer Glück hat, kann sein Essen genießen, wenn der Sonnenuntergang den Hafen in rotgoldenes Licht taucht.

Michelwiese

 

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8) Öjendorfer Park

Im Osten Hamburgs befindet sich der drittgrößte Park der Stadt. In seinem Zentrum liegt der Öjendorfer See, der mit einem Sandstrand und zwei Badestellen immer einen Ausflug wert ist – und sogar doppelt so groß ist wie die Binnenalster. Am See finden Besucher einen Kiosk, Grillplätze und einen Spielplatz sowie Toiletten, Duschen und kostenlose Parkplätze. Mit Kindern kann man hier zum Beispiel Zeit beim Ponyreiten oder Minigolfspielen verbringen.

Öjendorfer Park


9) Rissener Kuhle

Früher wurde in der hier Kies abgebaut – heute bietet die Rissener Kuhle viel Platz für Grillfeste mit der Familie oder mit Freunden. Besucher grillen entweder mit mitgebrachten Utensilien, vor Ort gibt es aber auch vier eingemauerte Grills und Feuerstellen, die jedem zur Verfügung stehen. Mitten im Wald erstreckt sich eine riesige Spiellandschaft für die Kleinen, und die Größeren spielen auf dem Bolzplatz oder den weitläufigen Rasenflächen. Toiletten sind ebenso vorhanden wie Müllbehälter.

Rissener Kuhle


10) Stadtpark

Der Stadtpark gehört einfach zu den Klassikern unter den Grillorten in Hamburg. Auf den weitläufigen Flächen des Parks findet man fürs Familiengrillen, die große Geburtstagsfete oder das aufregende Date das passende Plätzchen, um seine Picknickdecke auszubreiten. Die zwei ausgewiesenen Grillzonen, Festwiese und Liegewiese, sind nicht unbedingt ein Geheimtipp, aber gehören mit den vielen gut gelaunten Menschen im Sommer einfach zu Hamburg.

Stadtpark

 

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Wichtig beim Grillen in Hamburg:

Nicht überall in Hamburg ist Grillen erlaubt. Um die Natur zu erhalten, gibt es ausgewiesene Grillzonen für die Besucher. Der Grill muss mindestens 50 Zentimeter über dem Boden und weit genug entfernt von Bäumen und Sträuchern stehen. Offene Grill- und Feuerstellen sind verboten. Wichtig ist auch, die abgekühlte Kohle nach dem Grillen in dafür vorgesehene Behältnisse zu geben oder mit Wasser komplett zu löschen und dann zu entsorgen.


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Food Innovation Camp – So schmeckt die Zukunft

Fleisch ohne Tier und Verpackungen ohne Müll? Nach dem Motto „Geht nicht gibt’s nicht“ zeigen Start-ups beim Hamburger Food Event ihre Ideen und Produkte rund um innovativen, nachhaltigen Genuss.

Text: Laura Lück
Foto: Stefan Groenveld

Algen Jerky, Bohnennudeln und ökologische Grillkohle: Am 20. Mai präsentiert das Food Innovation Camp Produktneuheiten und kreative junge Unternehmen aus dem deutschen Kulinarik-Kosmos. Zum dritten Mal veranstaltet Hamburg Startups das Event in Kooperation mit Startup-Spot in der Handelskammer Hamburg. Neben Panels mit den Schwerpunkten „Zukunft der Logistik“ und „Zukunft der Gastronomie“ und Workshops mit Tipps und Tricks für Gründer, wird auch wieder der Food Award in den Kategorien „Newcomer“ und „Bestes Produkt“ verliehen. Zur Jury gehört unter anderem Fernseh- und Sternekoch Christian Rach.

Besucher dürfen probieren und sich mit aktuellen Trends vertraut machen. In den letzten Jahren hat sich zum Beispiel Insekten-Mehl als Proteinlieferant auf dem Markt etabliert. Nachdem das Unternehmen „Swarm“ 2018 den Food Award für das beste Produkt, einen Insekten-Riegel, mit nach Hause nahm, setzt „Snack Insects“ 2019 noch einen drauf. Der Grille geht es nicht mehr mit dem Mörser an den Kragen. Das Tier bleibt ganz und wird zum Beispiel mit Schokolade überzogen oder gefriergetrocknet für die heimische Küche vertrieben.

 

80 Food-Innovatoren – und jede Menge Messe-Highlights

 

Konzepte wie dieses bekommen bei den 5-Minuten-Pitches eine Bühne. In den Kategorien „Beverages“, „Fitness & Nahrungsergänzung“, „Fresh-Food“, „Trockenprodukte & Snacks“ und „Digital“ netzwerken Startups und Fachpublikum um die Wette. Über 80 Aussteller nehmen teil. Damit die Food-Innovatoren mit den passenden potenziellen Partnern ins Gespräch kommen, gibt es außerdem Speeddatings mit Medienvertretern, Investoren und Kooperationspartnern aus Handel und Gastronomie. Einer der Hauptpartner der Veranstaltung ist auch in diesem Jahr wieder Rewe, dessen Einkäufer sich im Camp auf die Suche nach interessanten Produkten fürs Supermarktregal machen.

Messe-Highlight für Vegetarier und Veganer, die gummiartige Tofu-Burger-Pattys satthaben, ist ein rein pflanzliches Ersatzprodukt der Firma Beyond Meat. Bei Blindverkostungen soll es nicht von Fleisch zu unterscheiden sein. Die Täuschung aus Erbseneiweis, Bambuszellulose und Kartoffelstärke fliege nicht mal auf, wenn das Auge mit isst – die Pflanzenfrikadelle soll dank Rote-Bete-Saft sogar genauso bluten wie echtes Beef.

 

 

Neu ist in diesem Jahr die Non-Food-Area. Von Frischhaltetüchern aus Bienenwachs über essbare Eislöffel der Firma Spoontainable bis zum kompostierbaren Verpackungsmaterial gibt’s auch hier jede Menge kreativen Input.

Food Innovation Camp: 20. Mai, Handelskammer Hamburg (Adolphsplatz 1)


 Dieser Text stammt aus SZENE HAMBURG Stadtmagazin, Mai 2019. Das Magazin ist seit dem 27. April 2019 im Handel und zeitlos im Online Shop oder als ePaper erhältlich! 


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SZENE HAMBURG ESSEN + TRINKEN: Unsere Testsieger 2019

Italien, Asien, Griechenland. Fleisch, Fisch oder Veggie und Vegan. Gutbürgerlich oder Szene. Hamburg City und Speckgürtel. Wir haben uns durch mehr als 600 Restaurants geschlemmt und sie auf Herz und Nieren geprüft. Das sind unsere 17 Testsieger.

Fotos: Yelda Yilmaz

Kategorie: Szene – Hippe Läden mit Stil

Szenerestaurants – Brüdigams // Hier steckt viel Liebe drin. Und die Leidenschaft von Inhaber Frank Brüdigam

Brüdigams: Hier steckt viel Liebe drin. Und die Leidenschaft von Inhaber Frank Brüdigam.

Eppendorfer Weg 98 (Eimsbüttel); www.bruedigams.de


Kategorie: Gutbürgerlich – Futtern wie bei Muttern

Gutbürgerlich – Stüffel // Was für ein Glück: Im Sommer zog es Ondrej Kovar von Bergstedt nach Eppendorf

Restaurant Stüffel: Was für ein Glück: Im Sommer zog es Ondrej Kovar von Bergstedt nach Eppendorf.

Isekai 1 (Eppendorf); www.restaurantsueffel.de


Kategorie: Gourmet – Feinschmecker hier entlang

Gourmetrestaurants – Haco // Haco-Chef Björn Juhnke (links) und Souschef Sebastian Sae-Hor haben das Cornern kultiviert

Haco: Haco-Chef Björn Juhnke (links) und Souschef Sebastian Sae-Hor haben das Cornern kultiviert.

Clemens-Schultz-Straße 18 (St. Pauli); www.restaurant-haco.com


Kategorie: Sterneküche – Unvergleichlich gut

Edle Küchen, beste Weine und große Künstler hinterm Herd: 2019 können wir mit 14 Sternerestaurants auftrumpfen. Ein echtes Feinschmecker-Paradies! Und in dem ist Kochen einzigartige Kunst. Einen Testsieger gibt es darum in dieser Kategorie nicht.


Kategorie: Fisch – Der gepflegte Fischgenuss

Fisch – Fischereihafen Restaurant // Ihnen geht es nie um Show, immer nur um Qualität: Inhaber Dirk Kowalke (links) und Küchenchef Jens Klunker

Fischereihafen Restaurant: Ihnen geht es nie um Show, immer nur um Qualität: Inhaber Dirk Kowalke (links) und Küchenchef Jens Klunker.

Große Elbstraße 143 (Altona-Altstadt); www.fischereihafenrestaurant.de


Kategorie: Fleisch – Filetstücke für Meatlover

Fleisch – Theo's // Peter Sikorra beschert seinen Gästen ein unvergleichliches Steak-Erlebnis © Roeler

Foto: Roeler

Theo’s: Peter Sikorra beschert seinen Gästen ein unvergleichliches Steak-Erlebnis.

Rothenbaumchaussee 10 (Rotherbaum); www.theos-hamburg.de


Kategorie: Italien – Pizza, Pasta und Amore

Italien – Pavoni // Führen das Pavoni mit Liebe, Leidenschaft und italienischer Gastfreundschaft: Die Brüder Enrico (links) und Giovanni Pavoni mit Sandra Marongiu

Pavoni: Führen das Pavoni mit Liebe, Leidenschaft und italienischer Gastfreundschaft: Die Brüder Enrico (links) und Giovanni Pavoni mit Sandra Marongiu.

Löwenstraße 12 (Hoheluft-Ost); www.casapavoni.de


Kategorie: Frankreich – Kulinarisches Savoir-vivre

Frankreich – Bistro Carmagnole // Lässig französisch: die Inhaber Alvaro Rodrigo Otey und Maria Endrich mit Küchenchef Florian Ruß

Bistro Carmagnole: Lässig französisch: die Inhaber Alvaro Rodrigo Otey und Maria Endrich mit Küchenchef Florian Ruß.

Juliusstraße 18 (Sternschanze); www.carmagnole.kr


Kategorie: Iberien – La vida lecker

Iberien – Claudio's // Hat die besten Tapas in Hamburg: Inhaber und Küchenchef Claudio Carlin Williams

Claudio’s: Hat die besten Tapas in Hamburg: Inhaber und Küchenchef Claudio Carlin Williams.

Tschaikowskyplatz 2 (St. Pauli); www.claudios.hamburg


Kategorie: Griechenland – Abseits des Fleischberg-Klischees

Griechenland – Oniro // Nächstes Mal tanzen wir mit ihnen Sirtaki: Restaurantleiterin Nikoletta Louizou und Barmann Pavlos Thano

Oniro: Nächstes Mal tanzen wir mit ihnen Sirtaki: Restaurantleiterin Nikoletta Louizou und Barmann Pavlos Thano.

Lattenkamp 29 (Winterhude); www.oniro.hamburg


Kategorie: Orient & Indien – Tausendundeine Delikatesse

Orient & Indien – Ashoka // Inhaberin Maria Manuela Santos Martins und Küchenchef Jaspal Singh lassen uns an Wiedergeburt glauben

Ashoka: Inhaberin Maria Manuela Santos Martins und Küchenchef Jaspal Singh lassen uns an Wiedergeburt glauben.

Budapester Straße 25 (St. Pauli); www.ashoka.de


Kategorie: Asien – Sushi, Ramen, Pekingente

Asien – Han-Mi // Inhaber Soon-Moon Jeong und Suk-Hee Lee tischen mit Restaurantleiterin Hye-Kyong Jeong authentisch koreanisch auf

Han-Mi: Inhaber Soon-Moon Jeong und Suk-Hee Lee tischen mit Restaurantleiterin Hye-Kyong Jeong authentisch koreanisch auf.

Kleine Seilerstraße 1 (St. Pauli); www.hanmi.de


Kategorie: International – Der Welt in die Töpfe geschaut

International – Heritage // Man isst nur mit dem Herzen gut, heißt es im Heritage. Unseres hat das Team im Sturm erobert

Heritage: Man isst nur mit dem Herzen gut, heißt es im Heritage. Unseres hat das Team im Sturm erobert.

An der Alster 52 (St. Georg); www.heritage-hamburg.com


Kategorie: Veggie & Vegan – Grüner wird’s nicht

Veggie & Vegan – An Vegan House // Vegan und vietnamesisch: Chefkoch Tienhop Ta sorgt für den gesunden Kick

An Vegan House: Vegan und vietnamesisch: Chefkoch Tienhop Ta sorgt für den gesunden Kick.

Mühlenkamp 19 (Winterhude); facebook.com/anveganhouse/


Kategorie: Speckgürtel Nord – Pinneberg, Quickborn und Co

Speckgürtel Nord – Meusel's Landdrosterei // Betreiben ein liebevolles Kleinod: Aggi und Mario Meusel

Meusel’s Landdrosterei: Betreiben ein liebevolles Kleinod: Aggi und Mario Meusel.

Dingstätte 23 (Pinneberg); www.meusels-landrostei.de


Kategorie: Speckgürtel Ost – Geheimtipps für hungrige Wanderer

Speckgürtel Ost – Alte Schule Siek // Liebt Details und beste Produkte: Kay Franze, Küchenchef im Restaurant Alte Schule

Alte Schule Siek: Liebt Details und beste Produkte: Kay Franze, Küchenchef im Restaurant Alte Schule.

Hauptstraße 44 (Siek); www.alte-schule-siek.de


Kategorie: Speckgürtel Süd – Das Angebot ist außergewöhnlich

Speckgürtel Süd – Seabreeze // Sternekoch Jens Rittmeyer kocht hier – ohne Stern

Seabreeze: Sternekoch Jens Rittmeyer kocht hier – ohne Stern.

Navigare NSB-Hotel – Harburger Straße 4 (Buxtehude); www.hotel-navigare.com


Kategorie: Lüneburg Spezial – Kleine aber feine Gastroszene

Lüneburg – Restaurant Einzigartig // Ein einzigartiges Team: Inhaber Jörg Laser, Restaurantleiter Michael Bolte und Küchenchef Sascha Engelmann (von links)

Restaurant Einzigartig: Ein einzigartiges Team: Inhaber Jörg Laser, Restaurantleiter Michael Bolte und Küchenchef Sascha Engelmann (von links).

Lünertorstraße 2 (Lüneburg); www.restauranteinzigartig.de


Ab dem 3.4.2019 im Handel: Der neue SZENE Hamburg Gastroguide

 Der Gastro-Guide SZENE HAMBURG ESSEN+TRINKEN ist ab dem 3. April 2019 für 9,90 Euro im Handel und zeitlos im Online-Shop erhältlich!


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Henssler Go – Sushi in Club-Atmosphäre

Wir haben einen neuen Sushi Hotspot! TV-Koch Steffen Henssler eröffnet im Stadtteil Rotherbaum sein mittlerweile fünftes Lokal.

Text: Laura Lück
Beitragsfoto: Valentin Ammon

Das ehemalige „Bar Celona“ in der Rothenbaumchaussee ist nicht wiederzuerkennen: Gedimmtes Licht, schwarze Wände und das reduzierte Interieur schenken den Räumlichkeiten jetzt ein szenig-elegantes Flair. Mit „Henssler Go“ eröffnet TV-Koch Steffen Henssler hier am 17. Dezember sein fünftes Lokal. „Ich wollte ein Restaurant mit Clubfeeling auf internationalem Niveau“, erklärt er seine Vision – und die hat er mit „Henssler Go“ gelungen umgesetzt.

„Go“ steht im japanischen Raum für die Zahl Fünf. Diese bildet den roten Faden, der sich durch die Speisekarte zieht. Auf Zeitungspapier gedruckt, präsentiert sie in Kategorien von Maki bis Sake jeweils die persönlichen Top 5 des Chefs. Natürlich kommen Sushi und Sashimi im für Henssler typischen japanisch-kalifornischen Stil daher. Asiatische Burger, High-End-Barbeque und Champagnerboxen runden das Konzept ab. Die Kellner tragen zurückhaltendes Schwarz und servieren auf ebenso dunklen Steingutplatten, die den bunten Häppchen die perfekte Bühne bieten. Ein weiteres Highlight: Die offene Küche mit traditionellem Robata-Grill. So können die Gäste den Köchen bei der Zubereitung zusehen.

Auch für Couch-Potato-Gourmets gibt es gute Nachrichten: Der hauseigene „Luxury-Lieferservice“ bringt die Köstlichkeiten nämlich bis zur Haustür.

Rothenbaumchaussee 115 (Rotherbaum), Telefon 450 605 30; www.hensslergo.de

 


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Achter Teil: Die glorreichen 8 – Monika Fuchs

Acht Frauen, eine Branche: Wir haben grandiose Hamburgerinnen getroffen, die jeden Tag aufs Neue die Gastroszene aufmischen. Mit Pizza und Pasta, mit Fleisch und Wein – und mit viel Leidenschaft: #8 mit Monika Fuchs.

Monika Fuchs, 79, hat mit 53 Jahren ihren damals gut bezahlten Job als Journalistin gekündigt, um das Catering für Hamburger Fernsehstudios zu übernehmen. Insgesamt 20 Jahre kochte sie für die Teams von Kerner und Beckmann. Danach in Rente zu gehen, machte Monika Fuchs nicht glücklich. Also gründete sie vor ein paar Jahren den wohl coolsten Supperclub der Stadt. Jeden Freitag serviert sie rund zwanzig Gästen ein mehrgängiges Abendessen – in ihrem Wohnzimmer. Ihre Kinder und Enkelkinder spannt sie beim Kochen und als Kellner mit ein. Ans Aufhören denkt sie trotz ihres Alters nicht: „Meine Kinder meinen, dass sei alles zu anstrengend für mich, aber ich liebe meine Gäste! Und welche 79-Jährige hat schon jeden Freitag eine große Party bei sich zu Hause?“

Foto: Philipp Schmidt

Text: Jennifer Meyer


Essen+Trinken 2017/18 Dieser Text ist ein Auszug aus SZENE HAMBURG ESSEN + Trinken 2017/2018. Das Magazin ist zeitlos in unserem Online Shop oder als ePaper erhältlich!

Siebter Teil: Die glorreichen 8 – Johanna Pröpstl

Acht Frauen, eine Branche: Wir haben grandiose Hamburgerinnen getroffen, die jeden Tag aufs Neue die Gastroszene aufmischen. Mit Pizza und Pasta, mit Fleisch und Wein – und mit viel Leidenschaft: #7 mit Johanna Pröbstl von Besonders Hamburg.

Johanna Pröpstl, 41, ist Hamburgs Design- und Foodmarkt-Expertin. 2006 initiierte die dreifache Mutter Besonders-schön und damit einen der ersten Craft-Märkte Hamburgs. Eigentlich hatte die damalige Ergotherapeutin nur nach einer Plattform gesucht, um ihre selbst genähten Taschen zu verkaufen; Dawanda und Co gab es noch nicht. Was als kleiner Markt mit 15 Ständen begann, ist heute eine Institution der Hamburger Marktkultur. Als sie vor gut sechs Jahren ihre heutige Geschäftspartnerin die Designerin Congsu He traf, entschieden die beiden, das Konzept um einen Foodmarkt zu erweitern – die Geburt von Besonderslecker. „Essen ist so ein leidenschaftliches Thema. Wir hatten einfach das Gefühl, dass es eine gute Idee ist, kleinen, feinen Genussmarken eine Plattform zu bieten.“ Die Nachfrage gibt ihnen recht: Mit ihrem lebendigen Rahmenprogramm sind die Besonders-Märkte sehr beliebt.

Foto: Philipp Schmidt

Text: Jennifer Meyer

www.besonders-hamburg.de

 


Essen+Trinken 2017/18 Dieser Text ist ein Auszug aus SZENE HAMBURG ESSEN + Trinken 2017/2018. Das Magazin ist zeitlos in unserem Online Shop oder als ePaper erhältlich!

Sechster Teil: Die glorreichen 8 – Julia Bittner

Acht Frauen, eine Branche: Wir haben grandiose Hamburgerinnen getroffen, die jeden Tag aufs Neue die Gastroszene aufmischen. Mit Pizza und Pasta, mit Fleisch und Wein – und mit viel Leidenschaft: #6 mit Jill Bittner von der Pizzeria Jill.

Jill Bittner, 33, ist seit dem ersten Bissen verliebt in neapolitanische Pizza. Für Jill ist diese, trotz Tradition, irgendwie neu, anders und besonders lecker. Deshalb eröffnete die Mutter einer kleinen Tochter im Juli 2016 das Jill – ein Restaurant, in dem die neapolitanische Pizzakultur zelebriert wird. Sein Zuhause hat der Laden in den ehemaligen Räumen des Schanzensterns gefunden. Das kommt nicht bei jedem gut an. Fenster werden eingeschlagen, hin und wieder fliegen Farbbeutel. „Da ich in der Schanze großgeworden bin und die ganze Bewegung kenne, verstehe ich den Gegenwind. Aber ich sehe auch mich, mit meinem individuellen Konzept. Ich habe meine komplette Existenz auf diese Karte gesetzt. Damit passe ich nicht in das klassische Feindbild dieser Szene.“ Deshalb beweist Jill Durchhaltevermögen: Viel Arbeit ist sie bereits aus ihren vorherigen Gastro- und Hoteljobs gewohnt – und für ihren eigenen Laden arbeitet sie umso motivierter.

Foto: Philipp Schmidt

Text: Jennifer Meyer

www.facebook.com/pizzajill

 


Essen+Trinken 2017/18 Dieser Text ist ein Auszug aus SZENE HAMBURG ESSEN + Trinken 2017/2018. Das Magazin ist zeitlos in unserem Online Shop oder als ePaper erhältlich!