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Botanical Spirit: Allrounder-Schnaps aus Altona

Auch wenn es so aussieht, in den Flaschen aus der NordCraft Destillerie steckt weder Gin noch Wodka. Botanical Spirit steht für sich – und ist so zwar kategorie-, aber keinesfalls charakterlos

Text: Laura Lück

 

Mit Präzision schenkt Mario Gallone ein klares Kräuterdestillat ins Glas, das er mit sprudelndem Tonic aufgießt. Außerdem unumgänglich: Eiswürfel. Ein guter Drink ist eben eine ernste Sache. Dass auch das Schnapsbrennen in der Manufaktur im Altonaer Hinterhof kein Hobby, sondern echtes Handwerk ist, wird schon beim Betreten der Nordcraft Destillerie klar.

Hier hat jemand investiert. In eine Idee, an die er glaubt. Rainer Hosie ist Geschäftsführer des Hamburger Spirituosen-Traditionshauses Charles Hosie und hat mit Destillateur Mario ein kreatives Labor geschaffen – mit geradlinigem Interieur aus warmen Holztönen, kupfernen Deko-Elementen und glänzenden Brennblasen.

 

Hanseatische DNA

 

„Botanical Spirit ist weder Wodka, noch Aquavit oder Gin. Er ist etwas komplett Neues“, betont Mario und verleiht dem Botanical Tonic mit einem frischen Dillzweig den letzten Schliff. Dill ist neben Gurke und Petersilie geschmacklicher Hauptakteur des Destillats und entscheidender Teil seiner hanseatischen DNA. In der Antike galt die Heilpflanze als Symbol für Lebensfreude – heute setzt ihr herb-süßes Aroma vor allem bei typisch nordischen Gerichten Akzente.

Handwerk_Gallone-nordcraft

Eine Frage des Details: Mario bei der Zubereitung

Regionalität zeigt sich auch bei den Zutaten in Bioqualität. Sie stammen aus Hamburg und Umgebung und werden in der knapp 200 Quadratmeter großen Destille frisch angesetzt. Zu der komplexen Rezeptur gehören neben den oben genannten Kräutern auch 22 weitere Botanicals von Kümmel über Kurkuma bis Rosenwasser, die dem Endprodukt seine ganz eigene feinwürzige Note verleihen.

Die vielen Rezeptideen aus dem Hause Nordcraft zeigen, dass Botanical Spirit ein echtes Allroundtalent ist – einsetzbar als Cocktailklassiker-Variation von Sour über Martini bis Bloody Mary oder auch pur als gekühlte Sipping-Spirituose.

Wer mehr über den Zaubertrank erfahren möchte, sollte sich seine Flasche in der Destille besorgen, denn mit Glück kann man Mario bei der Arbeit über die Schulter gucken und sich Tipps und Tricks abholen. Wer über den Webshop bestellt, sollte bei der Zubereitung zwei Dinge beachten: Sparen Sie beim Mixen bitte nicht an der Qualität der Zitronenlimonade. Und Eis nicht vergessen! Sonst bricht es Mario das Herz.


NordcraftSummer_CupRezept: Nordcraft Summer Cup

 

  • 4 cl Dry Botanical Spirit
  • 8 cl Hausgemachte oder klare Zitronenlimonade
  • Auf Eis im Aperitifglas servieren und mit einem Dillzweig und einer Zitronenscheibe garnieren

 

 

 

NordCraft Destillerie: Holstenstraße 194c (Altona-Nord)


Szene-Hamburg-August-2019-TitelDieser Text stammt aus SZENE HAMBURG, August 2019. Titelthema: Wie sozial ist Hamburg? Das Magazin ist seit dem 27. Juli 2019 im Handel und zeitlos im Online Shop oder als ePaper erhältlich! 


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Türchen Nummer 15: Barista Club Gin

 Heute im Lostopf: 2 x 1 Gin-Set im Wert von 99 Euro (je ein Barista Club Gin, sechs Gin-Gläser, ein Peru Highland Coffee gemahlen oder Bohne).

Sven Peters ist Inhaber einer der angesagtesten Kaffee-Röstereien des Landes, der Hanseatic Coffee Company & Roas­tery. Und Tom Leistenschneider ist Inhaber der renommierten Produkt-Design-Agentur Ropelius. Was die beiden vereint: eine Vorliebe für tollen Gin und genauso tollen Kaffee. Beides steckt nun in ihrem gemeinsamen Projekt Barista Club Gin, einem neuen, funkelnden Stern am Spirituosenhimmel!

barista-club.hamburg

Sende eine E-Mail mit dem Betreff  „Adventskalender Tür 15“  an verlosung@vkfmi.de. Einsendeschluss ist der 14.12.2018 um 24 Uhr. Um 10 Uhr morgens am 15. Dezember 2018 findet die Verlosung statt. Der Gewinner wird per Mail benachrichtigt. Bitte gebt für die Teilnahme Euren vollständigen Namen an.

Das nächste Türchen erscheint am 15.12.18 um 7 Uhr auf www.szene-hamburg.com/kultur/adventskalender


 Alle Gewinne schon jetzt auf einen Blick findest du im SZENE HAMBURG Stadtmagazin, Dezember 2018. Das Magazin ist seit dem 29. November 2018 im Handel und zeitlos im Online Shop oder als ePaper erhältlich!


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GinSalon 4: Diese Gin-Hersteller machen mit! – Vol. 1

Let the evening be gin! Gin-Liebhaber sollten dieses Event in ihren Kalender eintragen: Am 25. Oktober wird der GinSalon zum vierten Mal von der SZENE und dem Abendblatt veranstaltet. Im PrinzKommaBernhard bieten an diesem Abend zehn Gin-Hersteller ihre Kreationen an. Teil 1 unserer Serie “GinSalon 4: Diese Hersteller machen mit”.

1) Elephant Gin – Afrika in Flaschen

Elephant-Gin-Flasche

15 % des Gewinns gehen an Stiftungen zur Rettung von Elefanten.

Der Elepahnt Gin ist ein preisgekrönter London Dry Gin aus Deutschland, der durch seinen außergewöhnlichen Geschmack aus 14 sorgfältig ausgewählten Botanicals besticht. Inspiriert von der Natur Afrikas setzt Elephant Gin auf seltene afrikanische Kräuter, die sich mit frischen Äpfeln und reinem Quellwasser aus Deutschland vereinen. Bonus: Elephant Gin gibt etwas an den Kontinent zurück: 15% des Gewinns jeder 500ml Flasche Elephant Gin geht an zwei afrikanische Elefantenstiftungen, die sich gegen Wilderei einsetzen, während 15% des Gewinns jeder Miniaturflasche an ein Elefantenwaisenhaus in Nairobi gespendet werden.

2) Ferdinands Gin – Der Gin der aus dem Weinberg kommt

Eine weitere Besonderheit von Ferdinand’s: Die Dampfinfusion mit frischen Kräutern.

Der Forstmeister Ferdinand Geltz ist u.a. Namensgeber dieses mit Riesling infundierten Dry Gins. So konsequent wie keine zweite Spirituose in Deutschland hat sich Ferdinand‘s Saar Dry Gin der Idee verschrieben, ein aromatisches Abbild seiner Heimatregion zu erschaffen. Die Region im Dreiländereck zwischen Deutschland, Luxemburg und Frankreich, dort, wo die Saar auf die Mosel trifft, war 2013 der Ausgangspunkt für die Entwicklung von Ferdinand’s Saar Dry Gin. Viele der 30 Bontanicals, mit denen Ferdinands aromatisiert wird, sind von der Wildflora der Weinberge beeinflusst.

3) LUV & LEE – Frischer Wind im Glas

LUV&LEE wird in Hamburgs ältester Spirituosenmanufaktur in Familienbesitz, Heinr. von Have, hergestellt.

Luv und Lee, in der Seemannssprache die dem Wind zugewandte und abgewandte Seite eines Schiffes, sind Namensgeber für die neue Gin-Kreation aus Hamburg. Typisch norddeutsch nicht nur im Namen, zeigt LUV&LEE Hanseatic Dry Gin (43 % Vol.) auch geschmacklich viele Anklänge an seine Heimat: Aquavit-Noten, Sylter Meersalzkristalle, Zitronenschalen und Lemongrass formen den frischen, ehrlichen Charakter dieses Manufaktur-Gins. Gin-Botanicals wie Wacholder und Koriander verbinden sich harmonisch mit den typischen Sternanis- und Kümmelnoten des Aquavits. Lemongrass und Zitrone stehen für hanseatische Weltoffenheit und das Fernweh des Seefahrers. LUV&LEE bringt frischen Wind ins Glas – und eine frische Brise in den deutschen Gin-Markt.

 

GinSalon 4: 25.10.18, 19 Uhr, PrinzKommaBernhard (Neustadt), Tickets unter www.abendblatt.de/ginsalon


Hier geht’s lang zu “GinSalon 4: Diese Hersteller machen mit! – Vol. 2”:


So war der GinSalon 3:


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Knut Hansen Gin – Martins und Kaspars Schnapsidee

Hier steckt richtig Herzblut drin: Die beiden Hamburger Jungs Martin und Kaspar produzieren Gin, der nicht norddeutscher sein könnte.

SZENE HAMBURG: Gin pur, mit Tonic oder als Martini?

Martin: Ich trinke ihn tatsächlich am liebsten im Gin Tonic. Damit bin ich aufgewachsen.

Kaspar: Du bist doch mit Cola Korn aufgewachsen (lacht).

Martin: Nee, wenn schon mit Herrengedeck. Aber zurück zum Thema, wir trinken Gin eigentlich beide am liebsten mit einem frischen Tonic, einer Orangenscheibe und richtig, richtig kalt. Nicht zu viel Schnickschnack.

Kaspar: Es kommt immer darauf an, in welchem Moment man Gin trinkt. Meistens doch in einer geselligen Runde, da möchte man anstoßen und genießen. Ein Gin pur wäre da einfach zu schnell leer.

Wie seid ihr auf die Idee gekommen, einen eigenen Gin zu produzieren?

Kaspar: Wir kennen uns beide noch aus Frankfurter Zeiten, sind aber eigentlich echte Nordlichter. Zurück in Hamburg haben wir dann in einer Nacht auf dem Kiez die Idee ausgebrütet, unseren eigenen Gin herzustellen.

Martin: Man kommt ja in so einer Nacht auf viele fixe Ideen. Das war aber die erste, die wir am nächsten Morgen nicht verworfen haben. Ich würde mal behaupten, wir kannten uns damals schon beide gut aus mit Gin, aber was dann alles hinter dem Produktionsprozess steckt, das war uns noch gar nicht bewusst.

Wie seid ihr so ein Riesenprojekt angegangen?

Kaspar: Erst mal mussten wir eine Destille finden. Die, die für uns in Frage kamen, können wir wahrscheinlich an zwei Händen abzählen.

Martin: Irgendwann sind wir dann auf Axel und Werner in Dollerup bei Flensburg gestoßen. Als wir uns mit den beiden getroffen haben, wurde ganz schnell klar, dass zwischen uns einfach die Chemie stimmte.

“Bei den ersten Proben hatten wir das Gefühl, wir würden in eine Gurke oder einen Strauch Basilikum beißen.”

Und die Rezeptur stimmte auch?

Martin: Axel ist die Supernase im Team, er hat uns mit der Zusammenstellung der Zutaten geholfen. Die Rezeptur haben wir mit einer kleinen Tischdestille erarbeitet, bevor es in die richtige Produktion ging. Es hat uns einige Versuche gebraucht, bis wir die richtige Balance der Botanicals gefunden haben. Bei den ersten Proben hatten wir das Gefühl, wir würden in eine Gurke oder einen Strauch Basilikum beißen. Diese Ausschläge haben wir dann immer mehr reduziert, bis wir unsere finale Rezeptur gefunden haben. Unsere Freunde haben sich auf jeden Fall sehr über die vielen „Testabende“ gefreut (lacht).

Wie lange hat es gedauert, bis ihr eure erste Flasche in der Hand gehalten habt?

Kaspar: Das erste Mal abgefüllt haben wir im August letzten Jahres. Wir hatten damals einem Event zugesagt und wollten unbedingt dort unseren Gin ausschenken. Wir haben die ganze Woche destilliert, schnell abgefüllt, die Kartons ins Auto gepackt und sind sofort losgefahren.

Martin: Davor haben wir noch eine Ladung in dem eigenen Shop der Destille abgegeben. Wir saßen keine 20 Minuten im Auto, als wir den Anruf bekommen haben, dass die erste Flasche verkauft wurde.

Kaspar: Wie wir uns gefreut haben!

Martin: Der Anfang war echt unfassbar. Wir konnten ja mit unserem kleinen Budget schlecht eine aufwendige Marktforschung durchführen, wir wussten nur: Unseren Freunden und unserer Familie schmeckt der Gin. Klar, hinter dem ganzen Projekt steckt auch kein kleiner Taler. Dass es so gut angelaufen ist, ist nach wie vor ein schönes Gefühl.

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Äpfel aus dem Alten Land wandern in den Gin von Knut Hansen.

Läuft euch euer Gin inzwischen an Orten über den Weg, an dem ihr ihn nicht erwartet hättet?

Kaspar: Manchmal gehen wir in einen Laden, und stehen plötzlich einer Flasche Knut Hansen gegenüber. Da fragen wir uns jedes Mal, welchen Weg diese Flasche wohl von unserer Destille bis dorthin gegangen ist.

Martin: Es hat sich eine Eigendynamik entwickelt, die wir gar nicht mehr nachvollziehen können. Neulich hat sich doch tatsächlich jemand in der TV-Sendung „Das Perfekte Dinner“ zu einem Gin beraten lassen, und der Verkäufer hat Knut Hansen empfohlen.

Wenn ihr in eine Bar geht, die Knut Hansen hat, bestellt ihr ihn?

Kaspar: Na klar!

Martin: Und in den Bars, die ihn nicht haben, fragen wir natürlich explizit, warum nicht (lacht).

Kaspar: Unser Ziel ist es, dass irgendwann in einer Bar, in der wir niemanden kennen, jemand neben uns einen Knuti Tonic bestellt.

Martin: Würden wir sofort ausgeben (lacht).

Gin ist nicht gerade eine Marktlücke. Ist so viel Konkurrenz nicht problematisch?

Martin: Wir sind sicher nicht der erste Gin, der auf den Markt kommt, das stimmt. Deswegen sind wir an das Ganze auch mit einer gesunden Portion Realismus rangegangen. Als wir die ersten paar Flaschen verkauft hatten, war das eine große Genugtuung. Dass die Leute bereit sind Geld für unseren Gin, also für unser eigenes Produkt, zu bezahlen, ist immer noch unglaublich für uns.

“Gin ist angekommen, nicht nur in der Gastro-Szene, sondern auch in der breiten Bevölkerung.”

War der Gin-Trend, den es aktuell gibt, auch ein mitentscheidender Faktor für euch?

Martin: Trend ist, glaube ich, gar nicht mehr das richtige Wort dafür. Aus der Trend- oder Hype-Bewegung ist der Gin mittlerweile raus. Gin ist angekommen, nicht nur in der Gastro-Szene, sondern auch in der breiten Bevölkerung. Natürlich profitieren wir davon auch. Wir hätten aber nie nur Gin produziert, weil es einen Markt dafür gibt. Wir trinken Gin selber sehr gerne.

Kaspar: Ich denke, das bedingt sich gegenseitig. Henne oder Ei, was war zuerst da? Klar, es gibt den Trend Gin, aber es gibt auch unglaublich viele Produkte. Das pusht sich gegenseitig hoch.

Muss der Gin auffallen, um sich gegen die Vielzahl der Produkte durchzusetzen?

Martin: Natürlich hat vieles mit der Verpackung zu tun, die muss im Gin-Regal schon auffallen

Kaspar: Aber das schafft dir auch nur den Erstkauf.

Martin: Ich finde, bei uns stimmt das Paket. Wenn wir eins authentisch rüberbringen können, dann unsere norddeutsche Art.

Kaspar: Ja, das stimmt. Natürlich hätten wir unser Produkt um eine abgefahrene exotische Beere bauen können, aber wir wollen das eben regional und bodenständig halten. Mit Äpfeln, Basilikum und Gurke kann jeder was anfangen.

Martin: Jeder Gin hat seine Story. Und unsere passt einfach zu uns.

Wie passt dazu das Gesicht auf eurer Flasche?

Kaspar: Wir wollten, dass sofort erkennbar ist, dass Knut Hansen ein Hamburger Gin ist. Ohne es explizit auf die Flasche zu schreiben. So kamen wir schließlich auf die Idee des Seemanns. Ein Freund von uns hat das Gesicht dann gezeichnet.

Martin: Wir spielen natürlich extrem mit dem Thema Regionalität. Unsere Gurken und den Basilikum bauen wir selber an, die Äpfel stammen aus dem Alten Land. Das sollte sich auch im Design widerspiegeln. Auch unsere beiden norddeutschen Heimatorte sind auf der Flasche verewigt.

Wer war dieser mysteriöser Knut Hansen?

Kaspar: Ich weiß gar nicht mehr, wie wir auf den Namen gestoßen sind. Knut Hansen war ein Hamburger Seefahrer. Es ist allerdings schwer etwas über ihn herauszufinden. Wir sind das ganze Seefahrtsmuseum abgelaufen, und haben nichts über ihn gefunden.

Martin: Aber er hat Gin geliebt. Da sind wir uns sicher.

Interview & Fotos: Sophia Herzog

www.knuthansen.de


 Dieser Text stammt aus SZENE HAMBURG Stadtmagazin, August 2018. Das Magazin ist seit dem 28. Juli 2018 im Handel und zeitlos in unserem Online Shop oder als ePaper erhältlich! 


 

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GinSalon – Stilvoll trinken

Immer mehr Gin-Sorten er­obern die Bars – gar nicht so einfach da die Übersicht zu behalten. Aber dafür gibt es ja zum Glück Tastings wie den Gin Salon, den die SZENE HAMBURG gemeinsam mit dem Hamburger Abendblatt veranstaltet.

Allein der Blick durch die hohen Rundbogenfenster auf den Bleichenfleet lohnt einen Besuch im PrinzKommaBernhard. Der etwas sperrige Name des Restaurants ist eine Hommage an den Künstler Bernhard Prinz, dessen Werke an den Wänden hängen. Aber an diesem Abend spielen andere Kreationen die Hauptrolle. Denn hier findet der Gin Salon dieses Mal in hanseatischem Ambiente statt. Zum dritten Mal sind fünf Gin-Hersteller zu Gast, mit besonderen Flaschen im ­Gepäck: 360° Gin veredelt diesen mit Sanddorn und Ostseesalz und Skin Gin setzt vor allem auf Marokkanische Minze und edles Design. Die Manufaktur Lehmitz serviert seinen mit grünem Paprika-Mus, um den herben Geschmack zu begleiten, während Port Gin auf Magie setzt: Der Blaue Schnaps wird bei der Zugabe von Tonic Water pink. Gemixt wird mit den verschiedenen Tonic-Sorten von Thomas Henry. Für ihre Region und mit Äpfeln aus dem Alten Land brennen die Jungs von Knut Hansen: Ein milder Gin, der auch pur gut runtergeht. Sich für einen Festpreis von 69,90 Euro durch die ­Sorten zu testen, macht Laune. ­ Damit das so bleibt, werden köstliche Burger, mit Angushack- oder Gemüse-Patty serviert. Und zum knabbern zwischendurch: Trüffel-Chips von Sal de Ibiza. Gesellig ist es und unterhaltend. Und auch trockene Informationen über die verschiede­nen Sorten werden durch die frische und lockere Modera­tion von Schauspie­ler und Lokalmatador Marek Erhardt zu Entertainment. Und das Gin Tasting zu einem bunten Abend.

/ HED


 Dieser Text stammt aus SZENE HAMBURG Stadtmagazin, Juli 2018. Das Magazin ist seit dem 29. Juni 2018 im Handel und zeitlos in unserem Online Shop oder als ePaper erhältlich! 


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Das Gin-Tasting zum Feierabend: Gintastisch!

Gin-Tasting von SZENE HAMBURG und Hamburger Abendblatt: Das Lifestyle-Event rund um guten Gin!

Nie war Gin gefragter als heute! Genießen Sie ein exklusives Gin-Tasting mit lockeren Talks, spannenden Geschichten und interessanten Gästen. Fünf Gin-Bars zusammen mit drei Top-Tonic-Herstellern bieten zahlreiche Gin-Tonic-Variationen. Außerdem genießen Sie leckeren Burger, frisch vom Grill, mit Blick auf den Spielbudenplatz.

Begleitet wird der Abend von Schauspieler und Moderator Marek Erhardt.

Wir freuen uns auf beste Feierabendstimmung! Unser Versprechen – es wird gintastisch.

Tickets gibt’s unter www.abendblatt.de/leserevents

Kukuun
26.10.17, 19 Uhr