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Top 6: Orte zum Chillen und Grillen in Hamburg

Mitten in der Stadt, am Wasser oder im Park: Plätze zum Chillen und Grillen gibt es reichlich in Hamburg

 

Steganlage Dove Elbe

 

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Ein Beitrag geteilt von Costantino Turco (@_costantino_turco) am

Vom Steg ins Wasser zu springen, ist wohl die effektivste Art sich abzukühlen. Am Allermöher Deich liegt die Dove Elbe. Von dort geht ein Holzsteg vom Strand direkt ins Wasser. Die Dove Elbe ist ein 18 Kilometer langer Nebenarm der Elbe. Sie fängt am Deich an und verläuft dann durch die Hamburger Vierlande. Der Platz an der Steganlage ist wegen seinen Möglichkeite sehr beliebt. Denn: Man kann nicht nur picknicken oder baden, sondern auch die „Tauben“- Elbe aus einem Kajak heraus entdecken. Das Beste daran? Die Strecke von der Hamburger Innenstadt dorthin ist eine hervorragende Fahrradtour mit toller Szenerie. So hat man es sich nach der Radtour mehr als verdient, am Ziel einfach mal zu faulenzen.

Steganleger Dove Elbe: Allermöher Deich 36 (Allermöhe)

 

Jenischpark

 

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Ein Beitrag geteilt von jocl9319 (@jocl9319) am

Kein Wunder, dass der Jenischpark zu den bedeutendsten Landschaftsgärten Norddeutschlands gehört. In der grünen Perle an der Elbe ist es so naturbelassen, dass man völlig vergisst, inmitten einer Millionenstadt zu sein. In der Nähe von Teufelsbrück betritt man den Park durch ein prachtvolles neobarockes Eingangstor. Von dort geht es auf die hügeligen Rasenflächen. Auf den Grasplätzen und in den Waldstücken tummeln sich Zwei- und Vierbeiner gleichermaßen. Der Park besticht vor allem durch seine Ahorn- und Kastanienbäume, den Sommerblumen und den (Achtung!) 150 Jahre alten Ginkgo-Baum. Das Herzstück des Parks ist das „Jenisch Haus“. Es gehört zu einem von drei Museen, die in dem Park ihren Platz haben. Tipp: Ein Besuch im 200 Jahre alten Gewächshaus lohnt sich! Dort befindet sich unter anderem eine Sammlung von 875 Orchideen.

Jenischpark: Baron-Voght-Straße 50 (Othmarschen)

 

Altonaer Volkspark

 

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Ein Beitrag geteilt von Silke Osterburg (@silkehh_1970) am

Die 205 Hektar große Grünanlage in Bahrenfeld ist Hamburgs größter öffentlicher Park. In ihm befinden sich diverse Rasenflächen, eine Minigolfanlage, ein Heckentheater und mehrere Aussichtspunkte. Eines der wichtigsten Merkmale dieser grünen Lunge ist Europas ältester Dahliengarten mit 40.000 Pflanzen, der seit diesem Jahr satte 100 Jahre existiert. Tutenberg, der Erbauer des Parks, wollte dem Volk einen erholsamen Ort widmen, in dem man zusätzlich etwas über die Flora lernen kann. So ist es nicht verwunderlich, dass es zusätzlich einen Schul-, Stauden- und Rosengarten gibt. Vogelbeobachter aufgepasst! Durch die Größe des Volksparks leben hier viele unterschiedliche Vogelarten, wie Habicht, Grünspecht und der seltene Baumfalke.

Altonaer Volkspark: August-Kirch-Straße 19 (Bahrenfeld)

 

Michelwiese

 

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Ein Beitrag geteilt von Mimi (@msmiwi) am

Die Kirche St. Michaelis – stadtbekannt nur als der Michel – ist ein beliebter Touristenort. Von der Aussichtsplattform, nahe dem Glockenturm, hat man einen malerischen Blick über Hamburg. Direkt unterhalb der Kirche liegt die Michelwiese. Dieser kleine Ruheort inmitten des Großstadtgetümmels stellt seit 2013 für alle Grillfans eine Elektrogrillstation bereit. Das Einzige, was man braucht sind zwei Euro, Holzkohle und Verpflegung – je nach Geschmack. Schon geht es los: Würstchen, Nackensteaks, gefüllte Champignons und alles, was das kulinarische Herz begehrt kommen auf den Grill.

Michelwiese (Neustadt)

 

Alsterwiese Schwanenwik

 

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Ein Beitrag geteilt von A N.J A. W E. (@an_hcsidnew) am

Einer der beliebtesten Orte, die zum Entspannen und Grillen einladen, ist definitiv die Alsterwiese Schwanenwik. Mit Blick auf die Außenalster bietet die Grünfläche jede Menge Platz, um sich auszubreiten, Fußball zu spielen oder einfach nur um in der Sonne rumzuliegen. Für alle Fotofreaks: Die Wiese ist ein super Fotospot. Besonders während der Kirschblütenzeit lassen sich farbenfrohe Schnappschüsse einfangen. Direkt am Alsterufer an der Wiese Schwanenwik steht außerdem die Statue „Drei Männer im Boot“ von Edwin Scharff.

Alsterwiese Schwanenwik: Schwanenwik 20 (Hohenfelde)

 

Elbpark Entenwerder

 

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Ein Beitrag geteilt von Florian Wegmann (@johnhirsch1995) am

Auf der Halbinsel in Entenwerder entspannen Eltern auf den Rasenflächen, Kinder toben auf dem Spielplatz und Hunde tollen auf der Hundewiese herum. Der etwa 16 Hektar große Park bietet viel Platz und ist erreichbar über den Alexandra-Stieg. Auf einem Ponton befindet sich der goldene Pavillon. Es ist das Werk des Architekten Jan Kampshoff, das der Modeunternehmer Thomas Friese und seine Tochter von Münster nach Hamburg holten. Kleine Erfrischung gefällig? Direkt am Pavillon befindet sich das Café Entenwerder 1. Hier gibt es kleine Köstlichkeiten, guten Kaffee oder spritzigen Sekt.

Elbpark Entenwerder: Entenwerder (Rothenburgsort)

 


 SZENE HAMBURG Stadt, Land, Sommer 2020/2021. Das Magazin ist seit dem 4. Juli 2020 im Handel und  auch im Online Shop oder als ePaper erhältlich! 

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Jetzt aber raus: Open-Air-Kultur in Hamburg

Nach #stayathome gibt es endlich wieder Live-Events, die besucht werden dürfen – im Freien und mit Abstand

Texte: Michelle Kastrop

 

AUTOKINO AUF DEM HEILIGENGEISTFELD

 

Nicht nur für Nostalgiker: Wer sich mehr Privatsphäre wünscht, als ein klassischer Kinosaal hergibt, kommt diesen Sommer voll auf seine Kino-Kosten. Denn: Die Autokino-Kultur ist zurück! Dank der Corona-Beschränkungen erlebt sie eine Renaissance.

Auf dem Heiligengeistfeld etwa zeigen die Zeise Kinos mit dem Format „Bewegte Zeiten – Das Autokino“ täglich Filme aus verschiedenen Genres. Pro Auto muss ein Ticket erworben werden, das je nach Besatzung zwischen 24 und 42 Euro kostet. Popcorn gibt’s natürlich auch vor Ort.

Bewegte Zeiten: Heiligengeistfeld (St. Pauli)

 

FISCHHALLE HARBURG

 

Das Projekt des Hafenmusikers Werner Pfeifer ist zur kulturellen Wohlfühloase im Harburger Binnenhafen geworden. Die Fischhalle Harburg wurde vor über 100 Jahren erbaut und erstrahlt heute im rustikal-maritimen Schick. Im Sommer wird in dem kleinen Beachclub das „Corona Summer Night Open Air“ veranstaltet.

Am 4. Juli kommen Wohnschiffer, alteingesessene Bewohner, Besucher und Künstler ab 21 Uhr zusammen, und Holger „Hobo“ Daub spielt groovigen Blues. Tickets gibt es nur im Vorverkauf für 15 Euro, da die Sitzplatzanzahl aufgrund der Abstandsregel beschränkt ist.

Fischhalle Harburg: Kanalplatz 16 (Harburg)

 

SCHANZENKINO

 

Unter dem Sternenhimmel im Schanzenpark hinter dem Wasserturm laufen ab dem 18. Juli allerhand Top-Filme auf einer 128 Quadratmeter großen Leinwand. Diesen Sommer kommen alle Abenteurer und
Reiseliebhaber voll auf ihre Kosten.

Dafür sorgt die Filmauswahl, die unter anderem den Extremsportkurzfilm „E.O.F.T – European Outdoor Film Tour 2020“ und die Dokumentation „International Ocean Film Tour 2020 Vol. 7“ bereithält. Doch aufgepasst: Alle drei Wochen wird ein neues Programm veröffentlicht. Ein Ticket kostet 9 Euro, mit Ermäßigung 8 Euro.

Schanzenkino: Sternschanze 1 (Sternschanze)

 

GRILLEN IM SCHRØDINGERS MIT DER WAAGENBAU-CREW

 

Endlich wieder ein wenig Party-Flair in der Electro-Szene. Da tanzende, verschwitzte Massen in Clubs noch nicht wieder in Frage kommen, gibt es jetzt Grillpartys im Biergarten-Stil. Das Team vom Waagenbau hat im Schrødingers die Veranstaltung „BauBQ-Waagenbau-Soli-Grillung“ ins Leben gerufen. Dabei wird am Schanzenpark eine Auswahl an Speisen serviert – natürlich auch in vegetarischer und veganer Variante.

Da Beats und Bässe nicht fehlen dürfen, Live-Performances in diesem Rahmen aktuell aber nicht möglich sind, hat sich die Crew etwas ausgedacht. In ausreichender Entfernung vom Geschehen wird ein Live-Stream produziert, der auf dem BauBQ-Platz übertragen wird. Bei gutem Wetter findet die Sause jeden Donnerstag, Freitag und Samstag statt. Um auf dem Laufenden zu bleiben, lohnt sich ein Blick auf die beiden Facebook-Seiten der Veranstalter.

Schrødingers: Schröderstiftstraße 7 (Sternschanze)

 

LATTENPLATZ KNUST

 

Der sonnige Platz zwischen Karostar und alter Rinderschlachthalle ist dank lässi- ger Street-Art-Kulisse eh ein toller Ort fürs Feierabendbierchen. Da trifft es sich gut, dass das anliegende Knust wieder Open-Air-Live-Konzerte veranstaltet. Gestartet wird direkt am 1. Juli mit dem erfolgreichsten Format des legendären Schanzen-Ladens: den Hamburger Acoustics. Hierbei stehen drei talentierte Newcomer für jeweils 30 Minuten am Abend auf der Bühne. Ob Indie, Jazz, R ’n’ B oder Pop: Jeglicher Stil ist willkom- men. Die Tickets kosten 10 Euro zuzüg- lich Gebühren im Vorverkauf oder 15 Euro an der Abendkasse. Natürlich werden alle aktuell nötigen Hygienestandards eingehalten.

Knust Acoustics: Neuer Kamp 30 (Sternschanze)

 

AUTOKINO PINNEBERG

 

Seit dem 5. Juni hat Pinneberg ein neues Autokino. Damit wollen die Betreiber des „SchanzenKino73“ nicht nur Entertain- ment anbietet, sondern auch auf die kri- tische Situation der geschlossenen Ham- burger Kinos aufmerksam machen. Auf dem Pinneberger Marktplatz werden täg- lich abwechslungsreiche Filme gezeigt. Das Gelände bietet Platz für 200 Autos und hat zusätzlich einen Open-Air-Be- reich mit Bestuhlung für alle, die nicht mit einem Fahrzeug kommen. Tickets können online gekauft werden. Wichtig zu beachten ist, dass pro Person bezahlt wird. Ab der dritten Person können er- mäßigte Ticketpreise für 6,60 Euro ge- kauft werden.

Autokino Pinneberg: Marktplatz Pinneberg (Pinneberg)


Szene_Juli_2020_Cover SZENE HAMBURG Stadtmagazin, Juli 2020. Das Magazin ist seit dem 27. Juni 2020 im Handel und  auch im Online Shop oder als ePaper erhältlich! 

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Open-Air-Küche: Festivalfood kann mehr als Dosenravioli

Kochbuchautor Stevan Paul beweist, dass Essen auf Festivals mehr sein kann als Dosenravioli und ruft zur Rettung der Camping-Kochkultur auf. Eine Ode an die Draußen-Küche

Text: Stevan Paul
Fotos: Daniela Haug

Dieser Moment: die Nacht noch kühl in Königsblau, am Ende der Straße kündet ein Streifen in Rot und Orange vom kommenden Sommertag, die letzten Taschen, Kisten und Boxen sind im Bus verstaut, alle da und Türen zu, die Musik geht an und los! Rauf auf die Straße, raus aus dem Alltag und rein ins Abenteuer. Unterwegs sein, auf Reisen.

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Stevan Paul kocht gegen die kulinarische Verwahrlosung unter freiem Himmel

Der Weg ist das Ziel und das Ziel ist die Freiheit für ein paar Tage ein anderes Leben zu leben, ein Leben unter freiem Himmel, draußen feiern, kochen, entspannen, mit Zelt und Rucksack, mit dem Bulli, dem Camper. Die Ruhe am See genießen, in den Bergen, am Strand – oder die Musik, den Lärm und die Lebensfreude auf einem Musikfestival. Egal wo und wie, einfach mal: rauskommen.

Ich bin süchtig danach. Ich liebe Kochen und am liebsten koche ich draußen. Schon als Kind war ich mit den Eltern und Geschwistern auf großer Fahrt mit unserem Campingbus, ein orangefarbener Dehler Profi, T3 Baujahr 1979. Es ist der Geschmack meiner Kindheit, auf französischen Campingplätzen: sonnenwarme Tomaten mit Olivenöl, ein knusprig splitterndes Baguette, dick bestrichen mit La vache qui rit-Frischkäse, „die Kuh die lacht“, wir Kinder haben es geliebt.

Und Abends, sonnenwarm-saftige Pfirsiche, fettschwitzende korsische Wildschweinwürste vom Grill (hat uns keiner gesagt, dass das Wildschwein war!), Mama und Papa in Rotweinseligkeit knutschend (schlimmer als Wildschwein-Bratwurst!). Und schon damals die Erkenntnis: Wie einfach Draußen-Küche ist, es braucht nicht viel.

 

Ins Gespräch kommen, teilen und probieren

 

Irgendwann hab ich das alles mal kurz vergessen, ich bin nach Berlin gezogen, weil man das damals so gemacht hat, weil das früher mal zum gelungenen Lebenslauf gehörte, in Berlin gewohnt zu haben. Zumindest wenn man, wie ich, aus einer kleinen Kreisstadt kam. Alles war wichtiger in Berlin, der Job, der Look, die Nacht … Ich habe es in vier Jahren kein einziges Mal an den Wannsee geschafft, die brandenburgische Seenplatte und den Spreewald erst entdeckt, als ich endlich in Hamburg lebte.

Wissen Sie eigentlich wie schön der Sommer im Norden ist? Campen am Stocksee, Ausflug an den Hohwachter Strand, Picknick im Jenisch-Park, sandige Sandwiches vor der Strandperle mümmeln, Grillparty am Falkensteiner Ufer.

Und gern auch mit Musik: Früh entdeckte ich Open-Air-Festivals als ideale Auszeit zwischen Arbeitsalltag und Urlaub, kleine Fluchten, mit Lieblingsmenschen, Zelt und Campingkocher. Nur ein Umstand trübte anfangs die gute Stimmung: das schlechte Essen.

Ich habs nicht verstanden: Wir arbeiten alle so viel und verbringen dann aber die knappe Freizeit mit Freunden bei zumindest diskutabler Grundversorgung: Dosenfutter, Tütensuppen, verbrannte Würstchen vom Einweggrill.

Aus Notwehr, ich bin schließlich gelernter Koch, entwickelte ich im Laufe der Jahre eine Festival- und Campingküche, die bewies, dass es gerade auch unterwegs, nicht zur kulinarischen Komplettverwahrlosung kommen muss. Bis heute glaube ich, dass ich der Erfinder der trinkbaren Kühlelemente bin, ich entwickelte ein Drei-Tage-Festival-Grill-Programm, schrieb detailreiche Pack- und Einkaufslisten.

 

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Mit dem Campingkocher gekocht: Quesadillas und Salsiccia Bohneneintopf

 

Ich ließ mich auslachen, wenn ich zum frisch gebrühten Kaffee, Milchschaum aufschlug – am nächsten Tag standen auch die Zeltnachbarn Schlange. Auch darum geht es beim Draußen-Kochen: Mit anderen ins Gespräch kommen, teilen und probieren, sich überraschen lassen! Essen verbindet und bringt die Leute zusammen, gerade auch unterwegs. Unvergessen: der „Rolling Stone“-Redakteur, dem ich auf dem Melt-Festival ein Steak mitgrillte, worauf der in sein Zelt griff und für uns eine mitgebrachte Flasche Châteauneuf-du-Pape entkorkte. Haben wir dann aus den offiziellen Festivalpfandbechern getrunken – schmeckte himmlisch!

Dabei ist es nicht entscheidend, was man einpackt, auspackt, kocht oder grillt, keep it simple, zumindest am Anfang: ein Stück guter Käse, reife Tomaten, Salz und Olivenöl sind ein wunderbares Essen und die Welt ist schön.

Es ist wie so oft im Leben, es macht Spaß mit seinen Aufgaben zu wachsen. Und mit etwas Vorbereitung, einfachen Rezepten, Tricks und Kniffen, ist Open-Air-Küche ein müheloses Vergnügen. Feiern wir doch diesen Sommer miteinander und mit ein paar köstlichen Kleinigkeiten! Einfach loslegen und dann: alle mal raus jetzt!

 

Festival-Food zum Nachkochen

 

In seinem Kochbuch „Open Air“ präsentiert Stevan Paul über 100 Outdoor-Rezepte jenseits von Dosenravioli und Tütensuppe und gibt Tipps zu Ausstattung, Transport und dem richtigen Umgang mit Gaskocher und Grill.

 

Tomaten-Avocado-Quesadilla

 

Stevan-Paul-Open-Air-Küche-c-Daniela-Haug

  • Für 4 bis 6 Quesadillas:
  • 1 bis 2 Tomaten
  • Salz, 1 Prise Zucker
  • 1 Avocado
  • etwas Zitronensaft
  • 8 bis 12 Tortilla-Fladen (16 cm ø)
  • 150 bis 200 g geriebener Cheddar
  • (wahlweise Bergkäse oder Gouda)
  • Pfeffer und Olivenöl

 

Zubereitung

Tomaten in Scheiben schneiden und mit Salz und Zucker würzen. Avocado halbieren, Stein entfernen, Fruchtfleisch aus der Schale lösen und in Streifen schneiden. Mit Salz würzen, mit Zitronensaft beträufeln.

Die Hälfte der Tortilla-Fladen mit der Hälfte des Käses bestreuen. Tomaten und Avocado drauf verteilen, pfeffern. Mit dem übrigen Käse bestreuen, mit den übrigen Tortilla-Fladen deckeln, leicht andrücken.

Die Quesadillas nacheinander in einer dünn mit Olivenöl ausgestrichenen Pfanne auf dem Gaskocher bei milder Hitze von jeder Seite 4 bis 6 Minuten „braten“. Dabei ab und zu leicht rütteln, damit nichts ansetzt. Zum Wenden Quesadilla auf einen Teller stürzen und auf der ungebräunten Seite wieder in die Pfanne gleiten lassen. Vierteln und sofort servieren.


OpenAir-kochbuchStevan Paul ist Kochbuchautor und freier Foodjournalist. „Open Air – das Festival- & Camping-Kochbuch“ ist im Brandstätter Verlag erschienen. Sein Online-Magazin NutriCulinary gehört zu den meistgelesenen im Netz.


Szene-Hamburg-Juli-2019-CoverDieser Text stammt aus SZENE HAMBURG, Juli 2019. Titelthema: Schmelztiegel St. Georg.
Das Magazin ist seit dem 27. Juni 2019 im Handel und zeitlos im 
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Top 10 – Das sind die schönsten Grillplätze in Hamburg

Zu einem gelungenen Sommertag gehört grillen einfach dazu. Welche Orte in Hamburg sich perfekt für einen Grillausflug eignen, erfahrt ihr in unserer Top-10-Liste

Text: Anne Guttmann
Foto (o.): Samuel Zeller via Unsplash, Symbolbild

Sortierung alphabetisch und nicht nach Platzierung – zuletzt aktualisiert 7/2019

 

1) Alsterwiese Schwanenwik

An der Schwanenwikwiese direkt an der Außenalster treffen sich viele Grillbegeisterte, denn sie bietet ein Stückchen Natur mitten in der Stadt. Von hier aus sieht man nicht nur Segler und Ruderer über Alster schippern, sondern hat auch einen wunderbaren Panoramablick auf Hamburg. Die Schwanenwik ist eine zwischen St. Georg und der Uhlenhorst gelegene Straße, die zum Alstervorland gehört. Ihren Namen hat sie von den sich dort tummelnden Schwänen, aber auch viele andere Wasservögel fühlen sich dort wohl.

Alsterwiese Schwanenwik

 

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2) Altonaer Volkspark

Dieser Park ist stolze 105 Jahre alt und Hamburgs größte öffentliche Grünfläche. Weil er so groß ist, ist der Volkspark auch an Wochenenden ein beliebtes und ruhiges Ausflugsziel. Sein Zentrum, die große Wiese, bietet viel Platz zum Grillen sowie einen Biergarten. Erkunden lassen sich hier außerdem der an der Stadionstraße gelegene Dahliengarten mit über 11.000 einzelnen Blumen. Bei Spaziergängen finden Besucher hier auch einen Waldlehrpfad, einen Kletterturm, einen Kinderspielplatz mit Seilbahn, einen Bolz- und Minigolfplatz. Der Volkspark Altona lohnt sich also nicht nur für Grillausflüge, sondern ist auch ein Ort, der einfach entdeckt werden will.

Altonaer Volkspark


3) Elbpark Entenwerder

Der Elbpark Entenwerder ist nicht weit von der Stadt entfernt, doch für viele noch ein Geheimtipp. Die ehemalige Zollstation für Binnenschiffe ist seit 1997 eine naturbelassene Parkanlage direkt an der Elbe, die unter anderem von der S-Bahn Rothenburgsort gut zu erreichen ist. Auch ein kleiner Fahrradausflug durch die HafenCity führt schnell ins Grün des Parks. Direkt am Elbufer schwimmt außerdem das Café Entenwerder 1 auf einem Ponton. Schon von weitem fällt der goldene Pavillon aus gelochtem Messing auf: ein zu einem Restaurant umgebautes Kunstwerk mit drei Ebenen, das 16 Meter in die Höhe ragt.

Elbpark Entenwerder

 

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Ein Beitrag geteilt von PaulaAleksandra (@paulaa_leksandra) am


4) Elbstrand Övelgönne

Bei heißen Temperaturen verspricht der Elbstrand in Övelgönne angenehme Abkühlung – und auch das Grillen ist in ausgewiesenen Bereichen erlaubt. Dafür kann man mit der Fährlinie 62 in Richtung Neumühlen direkt von den Landungsbrücken an den Strand fahren, und nach ein paar entspannten Stunden erholt in die Stadt zurück. Zugegeben: Der Elbstrand ist so beliebt, dass hier gerade an Wochenenden einiges los ist. Damit sich wirklich ein Urlaubsgefühl einstellt, bieten sich Ausflüge unter der Woche an oder früher am Tag.

Elbstrand Övelgönne

 

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Ein Beitrag geteilt von Anika (@anika_19_82) am


5) Hammer Park

Mitten im dicht besiedelten Wohngebiet Hamm-Nord liegt der Hammer Park. Auf den weitläufigen Rasenflächen ist für alle genug Platz, um beim Grillen oder anderen Aktivitäten vom Stadtstress abzuschalten, zum Beispiel auf den großen Liegewiesen. Besucher können sich die Zeit beim Tischtennis, Minigolf und Schach vertreiben oder dem Kräuter- und Heckengarten einen Besuch abstatten.

Hammer Park

 

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Ein Beitrag geteilt von Maria Zoellner (@immensedays) am


6) Haynspark

Direkt am Alsterufer in Eppendorf befindet sich der Haynspark, in dem Besucher auf den ausgewiesenen Plätzen grillen dürfen. Im Bootshaus direkt im Park können sie sich aber auch Ruder- und Tretboote ausleihen oder im Kajak eine Alsterrunde drehen. Für die Erfrischung der Kinder sorgt ein Planschbecken. Ein besonderer Ort im Park ist der Monopteros, ein Steinpavillon nach antikem griechischem Vorbild, in dem manchmal sogar ein Streichquartett spielt.

Haynspark


7) Michelwiese

Wer in Hamburg Ruhe sucht, ist in der Neustadt eigentlich nicht richtig – doch die Wiese unterhalb der Kirche St. Michaelis verspricht überraschend viel Erholung, direkt zwischen der Kirche und dem Verlagshaus Gruner + Jahr. Das Beste: Es ist ausdrücklich erwünscht, hier zu grillen. Dafür hat die Stadt eigene Grillstationen eingerichtet. Für einen Euro können Hungrige einen Elektrogrill zehn Minuten lang benutzen. Wer Glück hat, kann sein Essen genießen, wenn der Sonnenuntergang den Hafen in rotgoldenes Licht taucht.

Michelwiese

 

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8) Öjendorfer Park

Im Osten Hamburgs befindet sich der drittgrößte Park der Stadt. In seinem Zentrum liegt der Öjendorfer See, der mit einem Sandstrand und zwei Badestellen immer einen Ausflug wert ist – und sogar doppelt so groß ist wie die Binnenalster. Am See finden Besucher einen Kiosk, Grillplätze und einen Spielplatz sowie Toiletten, Duschen und kostenlose Parkplätze. Mit Kindern kann man hier zum Beispiel Zeit beim Ponyreiten oder Minigolfspielen verbringen.

Öjendorfer Park


9) Rissener Kuhle

Früher wurde in der hier Kies abgebaut – heute bietet die Rissener Kuhle viel Platz für Grillfeste mit der Familie oder mit Freunden. Besucher grillen entweder mit mitgebrachten Utensilien, vor Ort gibt es aber auch vier eingemauerte Grills und Feuerstellen, die jedem zur Verfügung stehen. Mitten im Wald erstreckt sich eine riesige Spiellandschaft für die Kleinen, und die Größeren spielen auf dem Bolzplatz oder den weitläufigen Rasenflächen. Toiletten sind ebenso vorhanden wie Müllbehälter.

Rissener Kuhle


10) Stadtpark

Der Stadtpark gehört einfach zu den Klassikern unter den Grillorten in Hamburg. Auf den weitläufigen Flächen des Parks findet man fürs Familiengrillen, die große Geburtstagsfete oder das aufregende Date das passende Plätzchen, um seine Picknickdecke auszubreiten. Die zwei ausgewiesenen Grillzonen, Festwiese und Liegewiese, sind nicht unbedingt ein Geheimtipp, aber gehören mit den vielen gut gelaunten Menschen im Sommer einfach zu Hamburg.

Stadtpark

 

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Ein Beitrag geteilt von Simone Deckner (@frlfuchs) am


Wichtig beim Grillen in Hamburg:

Nicht überall in Hamburg ist Grillen erlaubt. Um die Natur zu erhalten, gibt es ausgewiesene Zonen, in denen das Grillen erlaubt ist. Der Grill muss mindestens 50 Zentimeter über dem Boden und weit genug entfernt von Bäumen und Sträuchern stehen. Offene Grill- und Feuerstellen sind verboten. Wichtig ist auch, die abgekühlte Kohle nach dem Grillen in dafür vorgesehene Behältnisse zu geben oder mit Wasser komplett zu löschen und dann zu entsorgen.


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