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Dustin: „Ich mag die freien Stellen an meinem Körper nicht“

„Was interessiert es mich, wenn die Leute mich krumm angucken? Ich kann aussehen, wie ich will. Und das ist doch das Tolle! All die Tattoos habe ich nur für mich, ich liebe sie. Es ist wie eine Sucht. Tatsächlich habe ich die größten Probleme damit, dass so viele Stellen an meinem Körper noch frei sind. Mein erstes Tattoo hat mir ein Kumpel mit 19 gemacht, es ist einfach nur ein Kreis auf dem Finger. Den habe ich mir stechen lassen, um zu gucken, ob es weh tut – tat es nicht. Ab dem Moment gab es kein Zurück mehr. Irgendwann wird wohl mal mein ganzer Körper voller Tinte sein.

Ähnlich lief es mit den Tunneln durch die Ohren: klein angefangen, dann wurden sie größer und größer. Heute bemerke ich sie nicht mal mehr. Es hat mir noch nie in meinem Leben geholfen, wenn ich über Dinge lange nachgedacht habe. Mach es einfach, es bringt doch nichts, alles kaputtzudenken.

Ich komme aus Schwerin, habe lange in Hannover gelebt und bin diese Woche erst nach Hamburg gezogen. Ich hatte noch nie Sehnsucht nach einem Ort. Entweder es gefällt mir irgendwo oder eben nicht. Und in Hamburg fühlt es sich bislang ganz gut an, vielleicht wird das ja so etwas, was man dann Heimat nennt. Auch wenn ich mit dem Begriff wenig anfangen kann. Es hört sich vielleicht nicht so an, aber das alles macht mich zu einem wirklich glücklichen Menschen.

Der es manchmal sogar vollbringt, andere Menschen glücklich zu machen. Denn ich bin Friseur. Diese Woche hatte ich meine ersten Tage im neuen Salon in Eppendorf. Wenn du gute Arbeit geleistet hast, ist da dieses Strahlen in den Augen der Kunden, das ist echt schön. Für einige ist es eine Therapiestunde, anderen verschaffst du innerhalb weniger Minuten einen besseren Tag, wieder andere kommen mit Tomatenmark im Haar an, weil sie sich die Haare damit färben wollten. Ständig passiert etwas. Da denke ich mir, so abgedroschen das klingen mag: Lebe doch einfach in den Tag hinein, irgendwas kommt eh immer dazwischen.“

/ Max Nölke

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Peter: „An guten Tagen mache ich 35 Euro“

„Es ist nicht meine, sondern Gottes Musik. Alles, was ich mache, kommt aus dem Himmel. Ich habe das Akkordeonspielen vor 45 Jahren gelernt, seit sieben Jahren verdiene ich mein Geld damit. An guten Tagen mache ich auf der Mönckebergstraße um die 35 Euro, sonst so 20 am Tag. Nachdem ich 2009 aus Bulgarien nach Deutschland gekommen bin, habe ich zunächst Pfandflaschen gesammelt. Das Schleppen war mir aber irgendwann zu anstrengend.

Heute spiele ich etwa zehn Stunden täglich, muss dann aber alle 30 Minuten den Ort wechseln, weil ich nicht so lange an der selben Stelle sitzen darf. Ab und zu spiele ich auch auf Beerdigungen oder Hochzeiten, in Leipzig, München, Stuttgart oder Hannover. Alles was ich dafür brauche, passt in einen Koffer: mein Akkordeon und ein Schlafsack.“

/ Max Nölke

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Dörte: „Wir haben alle sechs Liter Blut in uns“

„Ich habe drei Söhne, die ich alleine großgezogen habe. Mein Leben lang musste ich daher mit Vorurteilen kämpfen. Früher wurde ich beim Elternabend häufig gefragt, wie ich das denn als alleinerziehende Mutter machen würde, dass meine Söhne so gut in der Schule seien. Dann habe ich halt gesagt: ,Na ja, vielleicht dürfen sie einfach Kinder sein.‘ Heute habe ich coronabedingt drei Jobs, einen als Putzfrau. Eigentlich bin ich Eventköchin, denn: Die besten Partys finden in der Küche statt – ist ja klar. Zurzeit ist aber nichts mit Party. Daher putze ich und bin auch dort vor Vorurteilen nicht geschützt.

Letztens hat mich ein Kunde gefragt, ob mir der Beruf als Deutsche nicht zu würdelos sei. ,Beantrag’ doch Hartz 4‘, meinte er. Ziemlich würdelos, fand ich. Früher war ich die Alleinerziehende, heute bin ich die Putzfrau, oder was? Alles scheint mittlerweile eingeteilt in Ober- und Unterschicht, Ost und West, links und rechts. Jeder trägt Vorurteile in sich. Das ist der Ursprung von Rassismus. Wenn ich mir die Nachrichten anschaue und dort Kinder in Somalia mit ihren aufgeblähten Hungerbäuchen sehe: Die haben so strahlende Augen, das siehst du hier bei uns nicht.

In Afrika herrscht eine ganz andere Lebensphilosophie. Die Menschen sind viel glücklicher als wir, obwohl sie jeden Tag Angst um ihre Existenz haben müssen. Schwachköpfe gibt es überall – ob die jetzt von hier kommen oder aus Afrika und Asien nach Deutschland gekommen sind, spielt für mich keine Rolle. Hamburg war schon immer weltoffen, hat von Einwanderung gelebt. Das soll auch so bleiben. Meine Rechnung ist ganz einfach: Wir haben alle sechs Liter Blut in uns.“

/ Max Nölke

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Gisela: „Mir schauen immer noch Männer hinterher“

„Gisela klingt so altmodisch, nenn mich lieber Gila oder Gisella. Das nehme ich mir mit 79 Jahren noch heraus. Wenn ich Glück habe, werde ich nächstes Jahr im September 80. Ich will ja nicht angeben, aber: ist das nicht großartig? Und ich kann immer noch Fahrrad fahren, spazieren gehen, treffe Freundinnen. Erst heute bin ich elf Kilometer aus Niendorf bis an die Alster geradelt, letztens war ich mit einer Freundin auf der Dachterrasse des St. George Hotels in der Langen Reihe. Da gibt es diese leckeren Drinks, dieses Orangene, Aperol oder wie das heißt. So lang ich solche Dinge machen kann, muss ich das doch alles noch ausnutzen, oder nicht?

Viele Bekannte in meinem Alter haben dafür nicht mehr die Kraft oder das Interesse, aber dann mache ich meine Spaziergänge und Touren eben alleine. Ich bin sowieso eine Einzelgängerin, wie meine Mutter es war. Ich lebe alleine, habe keine Kinder oder Enkelkinder. Und das ist okay so. Ich habe viel Freude an Dingen, die nicht jeder empfindet. Trotzdem gibt es natürlich auch Momente, die ich gerne teilen würde. Ich war 20 Jahre lang verheiratet und hatte später eine Beziehung mit einem Segler. Daher kann ich ganz gut segeln. Ansonsten bleibt davon nicht viel. Der eine hat getrunken, der andere hat sich irgendwann mehr für andere Frauen interessiert. So ist es nun mal. Und trotzdem gebe ich die Hoffnung nicht auf, dass da noch etwas für mich kommt – auch mit 79.

Dabei gibt es durchaus noch Männer, die mir hinterhergucken, das kannst du mir glauben. Aber das will ich dann meistens nicht. Ein paar Schmetterlinge sollten schon unterwegs sein. Wer weiß, vielleicht treffe ich ja heute jemanden auf dem Heimweg, der dann auf seinem Fahrrad an mir vorbeifährt und sagt: „Mensch, Sie sind ja flott unterwegs.“ Es kommt, wie es kommt. Und wenn das eine nicht geht, geht eben das andere. Ganz ehrlich: Wenn ich heute die Möglichkeit hätte, in meinem Leben in den letzten Jahren etwas anders zu machen, ich würde es nicht tun. Gut, vielleicht ein bisschen besser an der Börse spekulieren.“

/ Max Nölke

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Marlene: „Ich durfte nicht mit schwarzen Kindern spielen“

„Seit Neuestem habe ich einen Campingstuhl, setze mich hier an die Alster, lese viel und löse dann Kreuzworträtsel, um das Gelesene in meinem Kopf zu sortieren. Diese Freiheit hat mir sehr gefehlt während der Krise. Dennoch, ein Vergleich zu meiner Jugend war das nicht. Ich bin in einem sehr katholischen Umfeld aufgewachsen. Wir durften früher nicht mit evangelischen Kindern spielen, geschweige denn mit schwarzen. Später ging ich auf ein Internat mit Nonnen und mir wurde gelehrt, meine Gutgläubigkeit abzulegen. Dort wird das Gutsein zu den Mitmenschen gepredigt, aber nicht gelebt.

Ich habe so viel Ungerechtigkeit in dieser Zeit erlebt, dass ich mich radikal von diesem Denken verabschiedet habe. Erst mit 30 habe ich zurückgefunden zu einem gesunden Verständnis von Glauben. Ich denke, das ist auch der Grund, weshalb ich lange veraltete, zum Teil rassistische Denkmuster in mir hatte. Dahingehend habe ich so viel von meinem Sohn und der heutigen Generation gelernt. Dieses Akzeptieren des anderen ist heute viel stärker, meine Generation versteht das meist nicht mehr.

Es fängt im Kleinen an: Ich wohne am Holzdamm und gehe häufig am Steindamm einkaufen, zusammen mit, sagen wir, einigen fragwürdigen Leuten, die sich da tummeln. Mir war dort zu Beginn etwas mulmig. Aber an der Langen Reihe, wo eine andere, höhere gesellschaftliche Schicht einkaufen geht, werde ich im Supermarkt angerempelt, am Steindamm hingegen nie. Dort achtet jeder auf den anderen.

Es geht um Wohlwollen. Um Zuhören. Nicht nur sehen, sondern die Menschen auch hören und dadurch versuchen, ihre Welt nachzuvollziehen.Das ist, glaube ich, das Wichtigste, was ich meinem Sohn mitgeben konnte. Ich habe 40 Jahre im Breisgau gelebt und als Immobilienmaklerin gearbeitet, habe meinen Sohn daher 20 Jahre lang besuchen müssen. Vor drei Jahren bin ich nach Hamburg gekommen und nun leben wir wieder gemeinsam in einer Stadt. Das erste Mal seit seiner Kindheit.“

/ Max Nölke

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Tom: „Wir leben in einer Isoliertheit“

„Wir Menschen fremdeln untereinander, das isoliert uns. Dafür braucht es keine Pandemie, wir leben in einer generellen Isoliertheit. Ich bin gebürtiger Rheinländer, lebe jetzt seit vielen Jahren in Hamburg, aber ich werde nie Hamburger sein. Genauso wenig wird ein Hamburger je Rheinländer sein. Denn so lange die Menschen Angst haben vor Leuten aus Bayern, Berlin oder Hessen, schlicht aus dem Grund, weil es etwas anderes ist, braucht mir keiner mit Rassismus zu kommen. Es ist viel mehr der Urgedanke des Menschen, dem Fremden zu misstrauen.

Das beginnt morgens beim Bäcker: Schrippe oder Semmel? Ist doch egal! Die Leute müssen die Tünche aufbrechen. Ich bin freier Schauspieler und in meinem Leben viel gereist. Ich habe die ersten Aida-Kreuzfahrten um die Jahrtausendwende mitgemacht als Stagemanager und habe unterschiedliche Länder und Kulturen kennengelernt. Mein Leben richte ich nach außen, ich liebe die Sprache und bin unbekümmert, wenn es darum geht, andere Menschen anzusprechen.

Betrachten wir es analog, reicht es doch, wenn ich sehe, dass es ein Baum ist. Irgendwann erfahre ich dann, dass es ’ne Ulme oder ’ne Birke ist, aber in erster Linie ist es doch einfach nur ein Baum – da bin ich vielleicht sehr naturverbunden. Aber gleiches gilt doch für den Menschen an sich. Ob du Architekt, Ingenieur, Student, schwarz, weiß, klein oder groß bist, macht keinen Unterschied. Du sitzt da und drückst mit deinem Gewicht auf den Boden ein. Ganz einfach.

Achtung, jetzt wird es noch philosophischer: Aber ich glaube, man muss zunächst einmal das eigene Fremde kennenlernen. Und dafür sollte man vielleicht zur Abwechslung auch mal das Gegenüber gewinnen lassen und in gewissen Dingen in Unwissenheit weiterleben. Na ja, das klingt alles wenig hoffnungsvoll, merke ich gerade. Aber so lange es Marzipan-Nuss-Schokolade gibt, ist auch noch nicht alles verloren.“

/ Max Nölke

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Gegen das Holocaust-Vergessen – Erinnerungen an Rosa

Mit Theater, Musik und Kunst wird vom 20. bis 25. Mai im Wilhelmsburger „Tor zur Welt“ an deportierte Sinti und Roma erinnert

Text: Karin Jirsak
Foto: Tobias Corts

Ihr Markenzeichen war eine Rose im Haar, weshalb man die Kurzwarenhändlerin Amanda Mechau nach dem Krieg liebevoll „Rosa“ taufte. Nicht nur in den Straßen Wilhelmsburgs war sie sehr bekannt für ihre zupackende Art und ihre Großherzigkeit, aber auch wegen ihrer markanten Erscheinung. „Sie hat oft auf dem Stübenplatz gestanden und einen Zigarrenstumpen in einer kurzen Pfeife geraucht“, weiß Christiane Richers, Initiatorin der Veranstaltungsreihe „Zeich(n)en gegen das Vergessen“.

Heute gibt es nur noch zwei Zeitzeugen, die sich an dieses und andere Bilder der Hamburger Holocaust-Überlebenden Amanda „Rosa“ Mechau erinnern. Es gibt kein Buch über ihre bewegte Geschichte, keinen Wikipedia-Eintrag im Netz. Gerade deshalb ist Rosa die passende Patin für ein interdisziplinäres Kunstprojekt, das vom 20. bis zum 25. Mai im Wilhelmsburger Bildungszentrum „Tor zur Welt“ an die Geschichten deportierter Sinti und Roma erinnert – mit einer Ausstellung, Theaterstücken, Gesprächen und Musik.

 

Große und impulsive Porträts

 

Rosa Mechau, geboren 1913, starb Anfang der 1980er Jahre in Harburg. Seitdem sind fast vierzig Jahre vergangen. Mit den Zeitzeugen verschwinden auch die Erinnerungen – dem entgegenzuwirken hat sich der Maler und Fotograf Manfred Bockelmann seit sieben Jahren zur Lebensaufgabe gemacht; seine Porträts wurden unter anderem in Wien, Barcelona und New York ausgestellt. Insgesamt 35 seiner bislang 180 Zeichnungen werden nun in der Pausenhalle des Helmut-Schmidt-Gymnasiums zu sehen sein.

Die mit Kohle auf Jute gezeichneten Porträts zeigen vor allem Kinder und Jugendliche, die in Konzentrationslagern zu Tode kamen. „Ich wollte diese Porträts auf sperrige, große Formate bringen, weil der Betrachter einen stärkeren Impuls erhält, sich mit dem einzelnen Schicksal zu beschäftigen“, erklärt Bockelmann.

 

 

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Ein Porträt, das der Künstler eigens für die Ausstellung anfertigt, hebt nun auch Rosa Mechau aus dem Dunkel des Vergessens. Am 20. Mai wird die Ausstellung eröffnet – genau 79 Jahre nach dem Tag, an dem die vor dem Krieg in Harburg lebende Sintiza mit ihrer Familie in das Konzentrationslager Belzec in Ostpolen deportiert wurde. Zwei ihrer Kinder verhungerten dort, Rosa überlebte. Traumatisiert kehrte sie zurück, aber zum Trauern blieb wenig Zeit.

Bald nahm sie ihre Händlerinnentätigkeit wieder auf. Auf ihren Geschäftswegen durch Wilhelmsburg und Harburg begegnete sie vielen, die im Krieg alles verloren hatten. Sie half, wo sie konnte, besorgte, was nötig war, brachte Brot, Leberwurst und Margarine in die sogenannten Nissenhütten, zu den Ärmsten der Armen, ohne Gegenleistung. „Iss erst mal“, sagte sie dann, wie Zeitzeugen und Theater-am-Strom-Regisseurin und Autorin Christiane Richers berichteten.

 

Rosa im Theater begegnen

 

Dank Gesprächen mit ihnen und umfangreichen Recherchen im Stadtarchiv ergab sich bei den Vorbereitungen der Veranstaltungsreihe ein sehr lebendiges Bild von Amanda Rosa Mechau, aus dem sich das Stück „Rosa begegnen“ entwickelte. Im Rahmen von „Zeich(n)en gegen das Vergessen“ stellt Theater am Strom die noch in der Entstehung befindliche Produktion erstmals vor, nach der Veranstaltungsreihe wird das Stück in das dauerhafte Programm des Theaters aufgenommen.

Mit „Fruchtschuppen C – Ab Hamburg Ab“ führt eine weitere Theater-am-Strom-Produktion in die HafenCity, wo eine bunt gemischte Besichtigungsgruppe mit der Geschichte der Verfolgung von Sinti und Roma konfrontiert wird. Dem Thema widmet sich auch die szenische Lesung „Spiel Zigeunistan“, basierend auf Gesprächen mit zwei Mitgliedern der Wilhelmsburger Sinti-Familie Weiss. Zum Abschluss der Reihe verbindet das Kako Weiss Ensemble Musikstücke der jiddischen und Sinti-Tradition mit modernen Jazz-Einflüssen.

Nach dem Auftakt in Wilhelmsburg wird die Reihe „Zeich(n)en gegen das Vergessen“ im September in der Zentralbibliothek weitergeführt, im Oktober zeigt die Studiobühne des Ernst-Deutsch-Theaters die Uraufführung von „Rosa begegnen“ – denn ihre Geschichte darf gerade heute nicht vergessen werden. Richers: „Uns ist es wichtig, ein Zeichen zu setzen gegen den in manchen Kreisen verbreiteten Wunsch, die Vergangenheit ruhen zu lassen.“

Zeich(n)en gegen das Vergessen: Bildungszentrum Tor zur Welt, 20.-25.5


 Dieser Text stammt aus SZENE HAMBURG Stadtmagazin, Mai 2019. Das Magazin ist seit dem 27. April 2019 im Handel und zeitlos im Online Shop oder als ePaper erhältlich! 


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