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Was Sterneküche mit Fußball zu tun hat

Welche Unterschiede gibt es zwischen einem Ein-, Zwei- oder Dreisternerestaurant? Wir erklären, was Hochküche mit Fußball zu tun hat.

Text: Stevan Paul

Dieses Jahr war es für Hamburgs Gastroszene so spannend wie lange nicht mehr: Wer würde seinen Tabellenplatz halten können, wer aufsteigen? Welcher spielstarke Neuzugang würde geehrt? Die entscheidende Begegnung fand Ende Februar im Berliner Motorwerk statt. Der Guide Michelin hatte eingeladen: Die besten Köchinnen und Köche des Landes sollten vom international renommierten Res­taurantführer ausgezeichnet werden.

Die Verkündung war für 18 Uhr angekündigt, und es ist den Spielverderbern eines Branchenblatts aus Österreich zu verdanken, dass der Überraschungseffekt bei der diesjährigen Michelin-Gala dahin war: Das Magazin hatte die Ergebnisse bereits zur Mittagszeit über Facebook geleakt. 

Die Sterne-Auszeichnungen selbst verloren aber nicht an Glanz. Das alljährliche Erscheinen des Restaurantführers entscheidet mancherorts über Wohl und Weh. Die neuen Bewertungen der Tester werden in der Branche genau verfolgt. Auch wenn sich immer mehr Köche ganz bewusst entscheiden, künftig ausschließlich für ihre Gäs­te und nicht mehr für die Kritik zu kochen – der Guide hat nichts an Strahlkraft eingebüßt. Jedes Jahr vergibt er auch die Bib-Gourmand-Plaketten und zeichnet damit Betriebe aus, die kulinarischen Genüsse auch für kleinere Budgets ermöglichen.

 

Selbst für Gastro-Kritiker nicht leicht durchschaubar

 

Nirgendwo in Deutschland gibt es davon mehr als in Hamburg: 2019 erfüllen ganze 16 Restaurants die Bedingungen des Restaurantführers mit einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis. Königsklasse sind aber die Sterne, mit denen der Gui­de die Besten auszeichnet – und das seit 1936. Von seinen Anfängen als Reiseführer des Autoreifenherstellers im Jahre 1900 zeugt bis heute die Definition der Sterne:

1 Stern: 

Eine Küche voller Finesse und einen Stopp wert.

2 Sterne:  

Eine Spitzenküche und einen Umweg wert.

3 Sterne: 

Eine einzigartige Küche und eine Reise wert. 

Vergeben werden diese Sterne nicht an Köche als Person – es ist immer die Kombination aus Chefkoch und Restaurant. So musste Dreisternekoch Kevin Fehling „seine“ Sterne nach dem Umzug von Travemünde nach Hamburg im eigenen Restaurant The Table neu erkochen. So weit die Spielregeln – doch was bedeutet das in der Praxis? Was unterscheidet den Einsterner vom Zweisterner und was den Zweisterner vom Dreisterner?

Mitunter tun sich da selbst für Gastrokritiker erhebliche (und diskutable) Grauzonen auf. Ich hatte das Vergnügen für die SZENE HAMBURG ESSEN+TRINKEN in kürzester Zeit und nacheinander je ein Restaurant aus jeder Kategorie zu besuchen. Am Ende meiner Reise wurde klar: Sterneküche hat viel mit Können, Kultur und Kochkunst zu tun. Vor allem aber auch mit Fußball. 

 

 

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Stellen Sie sich ein Fußballspiel der Hamburger Oberliga vor: Sie kennen das Stadion und fühlen sich darin wohl, weil Sie guten, ehrlichen, und ja, auch ehrgeizigen Fußball lieben. Einsternerestaurants funktio­nieren ganz ähnlich, sie sind oftmals regional geprägt und verwurzelt. In Hamburg findet sich da aktuell, neben Klassikern wie dem Landhaus Scherrer oder dem Piment, starker Nachwuchs wie das Petit Amour und vielversprechende Neuzugänge wie das Bianc, das Lakeside im The Fontenay oder das 100/200 von Thomas Imbusch.

Als ich vor Kurzem das N°4 in Buxtehude besuchte, stellte ich fest, dass Einsternekoch Jens Ritt­meyer schon auf dem Sprung in die nächste Liga ist. Einer, der da schon mitspielt, ist Chris­toph Rüffer, seit 2002 Küchenchef im renommierten Restaurant Haerlin im Hotel Vier Jahreszeiten. Seit 2012 hält er den zweiten Stern.

Das ist Bundes­liga: neben Talent und Spielfreude den Unterschied machen. Die Küche ist hochaufwendig und die Erwartung der Fans groß. Kein Wunder, das alle drei Zweisterner in Hamburg (die anderen beiden sind das Jacobs Restaurant und das Seven Seas) zu Hotels gehören. Es ist schwer, in dieser Kategorie ohne Unterstützung oder Mischkalkulation wirtschaftlich zu arbeiten, zumal der Preis für den tatsächlichen Aufwand nur schwer an Gäste weiterzugeben ist. 

 

Das ist Hoch-Leistungssport. Dafür reisen Menschen weltweit an

 

Auch hier gibt es Parallelen zum Fußball, denn auch in der Bundesliga ist überwiegend nur noch jedes ­zweite Spiel ausverkauft. Zwischen Bib-Gourmand-Restaurants, lässigen Einsternern und der internationalen Leuchtkraft eines Dreisternerestaurants haben es die Zweisterner, insbesondere unter der Woche, oft schwer. Dabei tut sich preislich zwischen dem Zwei- und dem Dreisterner nicht mehr viel. Der Restaurantbesuch in dieser Liga sollte als Ereignis betrachtet werden, ähnlich dem Besuch eines Robbie-Williams-Konzerts oder eines Länderspiels der Fußballweltmeisterschaft. Das ist Hochleistungssport! Man schaut, staunt und freut sich. 

 

Ein guter Pass führt zum Tor. Was dabei zählt, ist die richtige Aufstellung der Spieler

 

Kreativität und Innova­tionskraft sind hier unabdingbar und die Ansprüche an die Mannschaft extrem. Es geht um Technik(en), Präzision, einen trainierten Leistungsabruf und um Perfektion. Das sorgt für internationales Renommee, dafür reisen Menschen aus der ganzen Welt extra an. So erklären sich auch die Reservierungsvorläufe von bis zu einem Jahr, etwa bei Kevin Fehlings The ­Table in Hamburg, einem von aktuell zehn Dreisternerestaurants in Deutschland – und die letzte Station meiner Gourmetreise. Dort erfuhr ich, wie emotional berührend Präzision sein kann. 

Dieser rare Moment, wenn Kochen zur Kunst wird und der Koch es schafft, die Gäste zu berühren, wie es ein Musikstück, ein Gemälde oder Literatur kann – den findet man an den erstaunlichsten Orten. Das kann auch in einer Fischbude sein. Neulich saß ich in so einer in Antwerpen und aß die besten Sardinen meines Lebens. Es kommt allein darauf an, wonach Sie suchen.


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Appetit auf mehr?

SZENE HAMBURG ESSEN + TRINKEN: Unsere Testsieger 2019

Italien, Asien, Griechenland. Fleisch, Fisch oder Veggie und Vegan. Gutbürgerlich oder Szene. Hamburg City und Speckgürtel. Wir haben uns durch mehr als 600 Restaurants geschlemmt und sie auf Herz und Nieren geprüft. Das sind unsere 17 Testsieger.

Fotos: Yelda Yilmaz

Kategorie: Szene – Hippe Läden mit Stil

Szenerestaurants – Brüdigams // Hier steckt viel Liebe drin. Und die Leidenschaft von Inhaber Frank Brüdigam

Brüdigams: Hier steckt viel Liebe drin. Und die Leidenschaft von Inhaber Frank Brüdigam.

Eppendorfer Weg 98 (Eimsbüttel); www.bruedigams.de


Kategorie: Gutbürgerlich – Futtern wie bei Muttern

Gutbürgerlich – Stüffel // Was für ein Glück: Im Sommer zog es Ondrej Kovar von Bergstedt nach Eppendorf

Restaurant Stüffel: Was für ein Glück: Im Sommer zog es Ondrej Kovar von Bergstedt nach Eppendorf.

Isekai 1 (Eppendorf); www.restaurantsueffel.de


Kategorie: Gourmet – Feinschmecker hier entlang

Gourmetrestaurants – Haco // Haco-Chef Björn Juhnke (links) und Souschef Sebastian Sae-Hor haben das Cornern kultiviert

Haco: Haco-Chef Björn Juhnke (links) und Souschef Sebastian Sae-Hor haben das Cornern kultiviert.

Clemens-Schultz-Straße 18 (St. Pauli); www.restaurant-haco.com


Kategorie: Sterneküche – Unvergleichlich gut

Edle Küchen, beste Weine und große Künstler hinterm Herd: 2019 können wir mit 14 Sternerestaurants auftrumpfen. Ein echtes Feinschmecker-Paradies! Und in dem ist Kochen einzigartige Kunst. Einen Testsieger gibt es darum in dieser Kategorie nicht.


Kategorie: Fisch – Der gepflegte Fischgenuss

Fisch – Fischereihafen Restaurant // Ihnen geht es nie um Show, immer nur um Qualität: Inhaber Dirk Kowalke (links) und Küchenchef Jens Klunker

Fischereihafen Restaurant: Ihnen geht es nie um Show, immer nur um Qualität: Inhaber Dirk Kowalke (links) und Küchenchef Jens Klunker.

Große Elbstraße 143 (Altona-Altstadt); www.fischereihafenrestaurant.de


Kategorie: Fleisch – Filetstücke für Meatlover

Fleisch – Theo's // Peter Sikorra beschert seinen Gästen ein unvergleichliches Steak-Erlebnis © Roeler

Foto: Roeler

Theo’s: Peter Sikorra beschert seinen Gästen ein unvergleichliches Steak-Erlebnis.

Rothenbaumchaussee 10 (Rotherbaum); www.theos-hamburg.de


Kategorie: Italien – Pizza, Pasta und Amore

Italien – Pavoni // Führen das Pavoni mit Liebe, Leidenschaft und italienischer Gastfreundschaft: Die Brüder Enrico (links) und Giovanni Pavoni mit Sandra Marongiu

Pavoni: Führen das Pavoni mit Liebe, Leidenschaft und italienischer Gastfreundschaft: Die Brüder Enrico (links) und Giovanni Pavoni mit Sandra Marongiu.

Löwenstraße 12 (Hoheluft-Ost); www.casapavoni.de


Kategorie: Frankreich – Kulinarisches Savoir-vivre

Frankreich – Bistro Carmagnole // Lässig französisch: die Inhaber Alvaro Rodrigo Otey und Maria Endrich mit Küchenchef Florian Ruß

Bistro Carmagnole: Lässig französisch: die Inhaber Alvaro Rodrigo Otey und Maria Endrich mit Küchenchef Florian Ruß.

Juliusstraße 18 (Sternschanze); www.carmagnole.kr


Kategorie: Iberien – La vida lecker

Iberien – Claudio's // Hat die besten Tapas in Hamburg: Inhaber und Küchenchef Claudio Carlin Williams

Claudio’s: Hat die besten Tapas in Hamburg: Inhaber und Küchenchef Claudio Carlin Williams.

Tschaikowskyplatz 2 (St. Pauli); www.claudios.hamburg


Kategorie: Griechenland – Abseits des Fleischberg-Klischees

Griechenland – Oniro // Nächstes Mal tanzen wir mit ihnen Sirtaki: Restaurantleiterin Nikoletta Louizou und Barmann Pavlos Thano

Oniro: Nächstes Mal tanzen wir mit ihnen Sirtaki: Restaurantleiterin Nikoletta Louizou und Barmann Pavlos Thano.

Lattenkamp 29 (Winterhude); www.oniro.hamburg


Kategorie: Orient & Indien – Tausendundeine Delikatesse

Orient & Indien – Ashoka // Inhaberin Maria Manuela Santos Martins und Küchenchef Jaspal Singh lassen uns an Wiedergeburt glauben

Ashoka: Inhaberin Maria Manuela Santos Martins und Küchenchef Jaspal Singh lassen uns an Wiedergeburt glauben.

Budapester Straße 25 (St. Pauli); www.ashoka.de


Kategorie: Asien – Sushi, Ramen, Pekingente

Asien – Han-Mi // Inhaber Soon-Moon Jeong und Suk-Hee Lee tischen mit Restaurantleiterin Hye-Kyong Jeong authentisch koreanisch auf

Han-Mi: Inhaber Soon-Moon Jeong und Suk-Hee Lee tischen mit Restaurantleiterin Hye-Kyong Jeong authentisch koreanisch auf.

Kleine Seilerstraße 1 (St. Pauli); www.hanmi.de


Kategorie: International – Der Welt in die Töpfe geschaut

International – Heritage // Man isst nur mit dem Herzen gut, heißt es im Heritage. Unseres hat das Team im Sturm erobert

Heritage: Man isst nur mit dem Herzen gut, heißt es im Heritage. Unseres hat das Team im Sturm erobert.

An der Alster 52 (St. Georg); www.heritage-hamburg.com


Kategorie: Veggie & Vegan – Grüner wird’s nicht

Veggie & Vegan – An Vegan House // Vegan und vietnamesisch: Chefkoch Tienhop Ta sorgt für den gesunden Kick

An Vegan House: Vegan und vietnamesisch: Chefkoch Tienhop Ta sorgt für den gesunden Kick.

Mühlenkamp 19 (Winterhude); facebook.com/anveganhouse/


Kategorie: Speckgürtel Nord – Pinneberg, Quickborn und Co

Speckgürtel Nord – Meusel's Landdrosterei // Betreiben ein liebevolles Kleinod: Aggi und Mario Meusel

Meusel’s Landdrosterei: Betreiben ein liebevolles Kleinod: Aggi und Mario Meusel.

Dingstätte 23 (Pinneberg); www.meusels-landrostei.de


Kategorie: Speckgürtel Ost – Geheimtipps für hungrige Wanderer

Speckgürtel Ost – Alte Schule Siek // Liebt Details und beste Produkte: Kay Franze, Küchenchef im Restaurant Alte Schule

Alte Schule Siek: Liebt Details und beste Produkte: Kay Franze, Küchenchef im Restaurant Alte Schule.

Hauptstraße 44 (Siek); www.alte-schule-siek.de


Kategorie: Speckgürtel Süd – Das Angebot ist außergewöhnlich

Speckgürtel Süd – Seabreeze // Sternekoch Jens Rittmeyer kocht hier – ohne Stern

Seabreeze: Sternekoch Jens Rittmeyer kocht hier – ohne Stern.

Navigare NSB-Hotel – Harburger Straße 4 (Buxtehude); www.hotel-navigare.com


Kategorie: Lüneburg Spezial – Kleine aber feine Gastroszene

Lüneburg – Restaurant Einzigartig // Ein einzigartiges Team: Inhaber Jörg Laser, Restaurantleiter Michael Bolte und Küchenchef Sascha Engelmann (von links)

Restaurant Einzigartig: Ein einzigartiges Team: Inhaber Jörg Laser, Restaurantleiter Michael Bolte und Küchenchef Sascha Engelmann (von links).

Lünertorstraße 2 (Lüneburg); www.restauranteinzigartig.de


Ab dem 3.4.2019 im Handel: Der neue SZENE Hamburg Gastroguide

 Der Gastro-Guide SZENE HAMBURG ESSEN+TRINKEN ist ab dem 3. April 2019 für 9,90 Euro im Handel und zeitlos im Online-Shop erhältlich!


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Appetit auf mehr?


Top 10 – Hier gibt’s Hamburgs beste Franzbrötchen

Wer hat das Franzbrötchen erfunden? Und wann? Waren es Bäcker im 19. Jahrhundert, als Hamburg unter französischer Besatzung stand? War es der Franz’sche Bäcker 1825 im damals dänischen Altona? Oder trifft eine ganz andere der vielen Franzbrötchen-Theorien zu? Das wissen wir bei der SZENE auch nicht – aber wir wissen, wo es die besten Franzbrötchen gibt. Mhhh!

Sortierung alphabetisch und nicht nach Platzierung, zuletzt aktualisiert 2/2019
Beitragsfoto: Sabrina Pohlmann

1) Backecht

Die Franzbrötchen werden bei Backecht wie alle anderen Brote und Brötchen handwerklich hergestellt. Sie schmecken leicht nach Marzipan, das ist zwar nicht das Original, dafür schmeckt es vorzüglich!

Grindelhof 64 (Rotherbaum); www.backecht.de

Franzbrötchen von Backecht gehören zu den besten in Hamburg


2) Café Luise

Das Café Luise in Fuhlsbüttel ist schon lange kein Geheimtipp mehr. Kein Wunder, die Franzbrötchen sind eine perfekte Symbiose aus Zimt und karamellisiertem Zucker. In dem Familienunternehmen werden auch Brot, Brötchen, Kuchen und Torten mit frischen Zutaten ohne Zusatzstoffe gebacken. Neben der Bäckerei mit Verkaufsraum und wenigen Tischen gibt es die Gute Stube – ein richtig nettes Café, in dem auch Frühstück serviert wird.

Erdkampsweg 12 (Fuhlsbüttel); www.cafe-luise-baeckerei.de


3) Café Reinhardt

Dass hier nix aus der Backfabrik kommt, ist dem Franzbrötchen anzusehen. Das wird in der hauseigenen Bäckerei des Café Reinhardts nämlich gedrückt statt gedreht und landet bei Bäckerei-Wettbewerben immer weit oben. Vollkommen zu Recht, denn das zuckrige Gebäck kann mit der genau richtigen Menge an Zimt auftrumpfen, ist außen knusprig und innen herrlich matschig-fluffig. Love it!

Poppenbüttler Hauptstraße 37 (Poppenbüttel); www.cafe-reinhardt.de


4) Die kleine Konditorei

Seit 1964 beglückt die Konditorei die Hamburger mit handgemachten Franzbrötchen, die bereits mehrfach ausgezeichnet wurden. Zu Recht! Das Prachtstück besticht durch den fluffigen Teig und die genau richtige Menge Zimt. Geradezu perfekt.

Lutterothstraße 9 (Eimsbüttel); www.kleine-konditorei.com


5) Elbgold

Die hausgemachten Franzbrötchen von Elbgold sind eine Hommage an die Backkunst. Lecker klebrig, perfekt zimtig! Aufgeschnitten sehen die Franzbrötchen hier übrigens aus wie kleine Kunstwerke: Der Zimt ziert den Teig, als sei er mit dünnem Pinsel zärtlich aufgemalt. Wir brauchen Nachschub! Schnell!

Lagerstraße 34c (Sternschanze); www.elbgold.com

Foto: Elbgold

Bei Elbgold kann man das Franzbrötchen mit Kaffee aus eigener Röstung kombinieren


6) Franz & Friends

Der Name ist Programm: Bei Franz & Friends dreht sich alles um die Hamburger Zimtschnecke. Hier gibt es die größte und ausgefallenste Auswahl, die Franzbrötchen sind mit Kürbiskernen, Bananen oder Apfelmus belegt. Ein echter Genuss!

Wandelhalle, Glockengießerwall 8 (Altstadt)


7) Junge Die Bäckerei

Ein Glück gibt es Junge Die Bäckerei 45 mal in Hamburg. So muss man nicht lange nach den richtig guten Franzbrötchen suchen. Wahre Franz-Fans lieben das süße Gebäck von Junge für das matschige Innere und die knusprige, karamellisierte Oberfläche. Noch süßer ist die Variante mit Schokolade. Junge hat alles richtig gemacht.

Mönckebergstraße 16 (Altstadt); www.jb.de


8) Mutterland

Der beliebte Hamburger Feinkostladen hat natürlich neben leckeren Spezialitäten auch ein “Franz” im Angebot. Allerdings sieht das Franzbrötchen eher aus wie eine schöne Zimtschnecke. Kein Problem für uns, denn in Saftigkeit bleibt das Gebäck von Mutterland ungeschlagen.

Ernst-Merck-Straße 9–11 (St. Georg); www.mutterland.de

Franzbrötchen Top 10: Mutterland

Der Spezialitätenladen “Mutterland” bietet auch Franzbrötchen an.


9) Rohlfs Bäckerei

Rohlfs Bäckerei versorgt die Liebhaber in und um Hamburg mit frischen Franzbrötchen. Die werden am Abend vorbereitet, reifen über Nacht und werden am nächsten Morgen in den Filialen abgebacken. Das schmeckt, so saftig und zimtig wie wir es lieben.

Winterhuder Marktplatz 13 (Winterhude); www.rohlfs-baeckerei.de


10) Schmidt und Schmidtchen

Seit 1950 hat sich die Traditionsbäckerei Schmidt in Ottensen stetig vermehrt. Zum Glück gibt es die extrem leckeren Franzbrötchen nach Hamburger Original-Rezept heute an vielen Standorten in ganz Hamburg. Auf dem Schulterblatt kann man sein Franzbrötchen ganz gemütlich im Café genießen.

Schulterblatt 73 (Sternschanze); www.schmidt-und-schmidtchen.de


Diese Topliste stammt aus dem Gastro Guide. Der Gastro Guide SZENE HAMBURG Essen+Trinken 2018/2019 ist zeitlos in unserem Online Shop oder als ePaper erhältlich!


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Top 10 – Hamburgs Imbisse der etwas anderen Art

Wir lieben den einfachen Snack auf die Hand! Und doch dürstet es uns nach Eigentümlichkeit. Vom Knödel bis zum Reisröllchen hat Hamburg da einiges zu bieten. Hier zeigen wir euch die außergewöhnlichen Imbisse unserer Wahl.

zuletzt aktualisiert 2/2019

1) Alpenkantine

Alpenküche in Hamburg: Knödel, Spätzle und Kuckucksuhr an der Wand machen auch die Nordlichter glücklich. Essen aus den Alpenländern ist das Konzept, die leckeren Schmankerl (Foto oben) gibt es auch zum Mitnehmen.

Osterstraße 98 (Eimsbüttel); www.alpenkantine.de

 

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2) Badshah Imbiss Sweet Center

Günstiges indisches Essen, die Atmosphäre ein wenig schrill. Das Lokal changiert zwischen Imbiss und Restaurant; für 10 Euro wird man super satt.

Bremer Reihe 24 (St. Georg)


3) Edelcurry

„Gourmetbude“ serviert edle Currywurst vom Rind aus norddeutscher Schlachtung und original belgische Fritten. Die Currysoße gibt es in verschiedenen Varianten.

Große Bleichen 68 (Neustadt); www.edelcurry.de


4) Eppendorfer Grillstation

Der Dittsche-Imbiss – muss man mehr dazu sagen? Nur 20 Quadratmeter groß, serviert das Team leckere Currywurst, Pommes und halbe Hähnchen. Gedreht wird nur sonntags, Gäste mit gestreiften Bademänteln kommen öfter rein: „Moin, Ingo!“.

Eppendorfer Weg 172 (Hoheluft-West); www.eppendorfer-grillstation.de

 

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5) Fischfeinkost Delikatessen des Meeres

Der frische Mittagstisch ist eine Wucht, freitags gibt es Pasta mit Meeresfrüchten. Das Geschäft gibt es bereits seit 1895 und ist ein absoluter Geheimtipp, den man leicht übersieht.

Colonnaden 104 (Neustadt)

 

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6) Hummer Pedersen

Mit viel Tamtam wurde endlich der Imbiss des legendären Hummergeschäfts im Glaskasten an der Großen Elbstraße eröffnet. Daniela Niehusen, die Frau vom Chef, serviert wild gefangene Gambas, einen halben gekochten Hummer (täglich frisch aus dem Becken) oder französische Austern (1,85 Euro/Stück).

Große Elbstraße 152 (Altona-Altstadt); www.hummer-pedersen.de

 

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7) Quán Dò – Vietnamese Street Kitchen

Eng, chaotisch, wie in der vietnamesischen Straßenküche. Das Quán Dò bietet Köstlichkeiten an drei Standorten in Hamburg, unbedingt ausprobieren sollte man die Reisröllchen.

Georgsplatz 16 (Altstadt); www.quan-do.com

 

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8) Souperia

Ob Thai, Kokos, Kartoffel, Tomaten: Der Suppenfreund wird hier fündig. Täglich sechs günstige und frische Suppen bilden das schlüssige Imbiss-konzept, das in der Mittagspause von innen wärmt.

Friedensallee 28 (Ottensen); www.souperia.de

 

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9) Spiesserei

Unter hoher Stuckdecke lassen sich im Univiertel Fleisch-, Fisch- und Gemüsespießchen mit Saucen kombinieren (mit dabei: Honigsenf oder Chili- Knoblauch), dazu verleihen Gewürze wie Oregano den letzten Kick.

Grindelallee 32 (Rotherbaum); www.spiesserei.de

 

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10) Umland

Der deftige deutsche (und winzige) Imbiss ist unter anderem für seine Bratkartoffeln bekannt. Die Erdäpfel dafür werden noch zünftig vom Höker in den Keller gebracht. Jeden Tag werden locker über 50 Kilo Kartoffeln geschält. Regelmäßig wird der Familienbetrieb vom Feinschmecker ausgezeichnet. Mittags stehen die Umland-Freunde daher bis auf die Straße, um ein zünftiges Gericht zum soliden Preis zu ergattern. Über den großen Tellern kommt man schnell ins Gespräch.

Hegestraße 50 (Eppendorf); www.umland-eppendorf.de


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