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Bestes orientalisches Restaurant: Das Parissa’s

Persische Raffinesse trifft deutsche Gemütlichkeit: Das Parissa’s ist Testsieger in der Kategorie Orient & Indien

Text: Katharina Grabowski

 

Die Deutschen lieben ja bekanntlich ihre Partykeller – denn mit Hausbar, Backsteinwand, niedrigen Decken und schummrigem Licht feiert es sich gleich doppelt so gut. Kein Wunder also, dass wir uns im Parissa’s mit seiner Hobbykelleratmosphäre und wildem Deko-Sammelsurium sofort pudelwohl fühlen.

Dicht an dicht sitzen die Gäste hier nebeneinander und Gastgeber Mehrdad umgarnt jeden von ihnen mit viel Charme. So erzählt er uns etwa, dass die Kräutermischung für das Zeytun Parvarde (köstliche, in Granatapfelsaft eingelegte Oliven, 6 Euro) direkt aus dem Iran importiert wurde. Auch von den anderen Startern wie Kuku Sabzi (gebackenem Spinat mit Kräutern und Walnüssen, 12 Euro) und Mirza Ghasemi (Auberginen mit Raucharoma und Ei, 12,50 Euro) können wir nicht genug bekommen. Taktisch mit Sicherheit ein Fehler, denn danach kredenzt Mehrdad eine große Portion vom Ghormeh Sabzi (Lammfleisch mit Kidneybohnen, 19,80 Euro), das wie Butter auf der Zunge zergeht. Dem in nichts nach steht das Fessenjan (Hähnchen in Walnuss-Granatapfelsauce, 19,50 Euro), zu dem die beiden beerigen Rotweine Cuveé Aneé (0,2 l 8,80 Euro) und Livio Felluga Vertigo Rosso (0,2 l 8 Euro) eine hervorragende Begleitung sind.

Obwohl der Hosenbund bereits kneift, lassen wir uns noch die kleine Dessertplatte mit köstlichem Pistazien-, Erdbeer-Granatapfeleis, Mousse au Chocolat und dem persischen Mille-feuille Shirini Napeloni (15 Euro) bringen. Eines steht fest: Beim nächsten Besuch haben unsere Hosenbünde Gummizug!

Parissa’s: Sierichstraße 94 (Winterhude), Telefon 63 91 85 15, Di–Do 17–23, Fr–Sa 17–24, So 14–22 Uhr


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Bestes Restaurant in Lüneburg: To Huus

Lüneburgs modernste Gastwirtschaft: Das To Huus ist Testsieger in der Kategorie Lüneburg

Text: Lynn Hoefer

 

Lange hat Lüneburg gewartet, im Februar war es endlich soweit: In der Schröderstraße 5a/b hat endlich wieder ein neues Restaurant eröffnet. Die Räumlichkeiten in der beliebten Einkaufsmeile standen jahrelang leer, mit dem To Huus ist nun ein tolles Konzept eingezogen.

Beim Betreten merkt man sofort, dass hier viel Wert auf Design und gleichzeitig Gemütlichkeit gelegt wurde. Große Holztische unterstreichen den Wirtshaus-Charakter, die schwarz-gestrichenen Balken und dunklen Lampen schaffen ein modernes Industrial-Flair. Laut eigener Aussage steht das To Huus für Regionalität und Qualität, es gibt Gerichte für Vegetarier und Veganer und Fleisch aus artgerechter Haltung.

Die Karte ist drei Tage nach Eröffnung noch sehr überschaubar und enthält einen Hinweis, dass das Restaurant erst einmal den Geschmack seiner Gäste kennenlernen möchte. Unser Geschmack wird an dem Abend definitiv getroffen. Die vegane Pastinakencremesuppe mit Kräuteröl (5 Euro) ist himmlisch cremig und aromatisch. Beim gratinierten Ziegenkäse an Feldsalat (9,50 Euro) überrascht uns besonders das Birnenkompott, das perfekt ausbalanciert ist und sogar eine leichte Ingwernote enthält. Ich entscheide mich für Dreierlei von der Beete mit Feldsalat und Radicchio mit Laugencroutons (12,50 Euro), dessen Bier-Senf-Vinaigrette ein Highlight ist. Meine Begleitung bestellt das sous vide gegarte, regionale Rind (25,50 Euro), das durch perfekte Garzeit und Würze überzeugt.

Insgesamt gelingt es dem To Huus eine Karte anzubieten, die sowohl modern als auch bodenständig ist. Man bekommt hier sowohl eine vegane Roulade als auch ein Ratsherrenfrühstück mit Bratkartoffeln – eine für Lüneburg bisher unbekannte Mischung. Natürlich gibt es auch eine große Auswahl an regionalen Bieren, sowohl vom Fass als auch in der Flasche, weshalb sich das To Huus sicher bald als Lüneburgs modernste Gastwirtschaft etablieren wird.

To Huus: Schröderstraße 5a/b (Lüneburg), Telefon 04131408 12 83, So–Do 11.30–23 Uhr


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Bestes italienisches Restaurant: Casa di Roma

Stammitaliener mit Leidenschaft: Das Casa di Roma ist Testsieger in der Kategorie Italien

 

Text: Frank Sill 

Wer einmal da war, kommt sicher wie­der. So wie ich – seit Jahren Wiederho­lungstäter. Wenn ich Lust auf richtig gute italienische Küche habe, ist das Casa di Roma erste Wahl. Die Speisen sind von hoher Qualität und jedes Mal auf dem gleich hohen Niveau zubereitet. Einer der Gründe, warum man besser vorher einen Tisch reservieren sollte. Das Restaurant ist sehr familiär geführt, dies spürt man sofort.

Egal ob Stammgast oder Neuling: Jeder wird herzlichst be­grüßt, der Service ist unglaublich zuvor­kommend und freundlich. Auf jeden Wunsch wird Rücksicht bei der Zube­reitung genommen. Wir entscheiden uns heute für die gegrillten Calamarreti (15,90 Euro), die sehr scharf angebraten, angenehm gewürzt und butterweich sind. Die Burrata (14,90 Euro) ist wie sie sein muss: Nach dem Anschnitt zerfließt sie cremig über die sehr frischen Och­senherztomaten.

Die Penne mit Garne­len (19,50 Euro) in einer frischen und leichten Tomatensoße sind auf den Punkt zubereitet. Unser Highlight und unbedingt zu empfehlen: die Kalbsleber (21,90 Euro) mit frischem Salbei. Die Köche beherrschen ihr Handwerk. Das Casa di Roma ist ein Ort für fröhliche Gespräche und schöne Flirtmomente. Und das sehr stilvolle Ambiente lädt dazu ein, bei einem Dessert oder Es­presso auch noch etwas länger sitzen zu bleiben.

Casa di Roma 
Lange Reihe 76 (St. Georg), Telefon 040 280 30 43,
Mo-So 11.30-24 Uhr 


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Bestes Restaurant in der Kategorie Iberien: Portomarin

Als wäre man in Santiago de Compostela: Das Portomarin ist Testsieger in der Kategorie Iberien

 

Text: Kathrin Schreiber

Portomarin ist ein Ort in der Nähe von Santiago de Compostela und die Heimat von Jesús A. Díaz Sindín, der gemeinsam mit Patricia Pérez y Hilker ein Portomarin in Hamburg aufgebaut hat. Das Hamburger Portomarin liegt mitten in Winterhude und ist jederzeit eine Reise wert. Weil wir noch auf jemanden warten, fragen wir nach dem Aperitif-Angebot. Das wird uns sehr gut erklärt. Wir starten mit der Empfehlung Yzaguierre Wermut (5,50 Euro), weißem Port (5,50 Euro) und Cava (6,50 Euro). Speziell den Wermut sollte man nicht verpassen. Und weil wir immer noch warten und der Aperitif ausgezeichnet ist, testen wir gleich noch eine Runde.

Es gibt eine gute Auswahl an Vorspeisen, vegetarisch, Fleisch und Fisch – die Entscheidung treffen wir bei Oliven, frischem Brot und würzigem grasigen Olivenöl. Ich frage nach der Lieblingsvorpeise der Servicekraft, die Antwort kommt ohne Zögern: „Ganz klar Mar y monte!“ Das hat gut funktioniert, denn Mar y monte sind Gambas und Chorizo mit Artischocken-Honig-Creme und Römersalatherzen (14,50 Euro). Eine gute Wahl für alle, die intensive Aromen mögen.

Die helle vegetarische Linsensuppe mit Datteln (9,50 Euro) wird in einem dunklen Teller serviert – das sieht klasse aus und schmeckt ganz hervorragend. Der wilde Tintenfisch mit wilden roten Garnelen und weißen Bohnen aus Navarra (14,75 Euro) ist fast schon ein kleines Hauptgericht. Auf die Frage nach vegetarischen Optionen für das Hauptgericht ist die Antwort: „Was mögen Sie? Gibt es sonst noch etwas zu beachten? Wir stellen Ihnen etwas zusammen und die anderen Gäste werden neidisch sein!“

Das vegetarische Gericht (17 Euro) sieht ansprechend aus und ist mit gefüllten Maultaschen kreativ angerichtet. Trotzdem hätte ich niemals mein „Slowmeat“ vom Iberico-Schwein mit Papas Arrugadas, Mojo-Soßen, Baby-Leaf-Salaten und Honig-Lavendel- Butter (28,50 Euro) dagegen eingetauscht. Dafür war es einfach zu zart und mit einer perfekten Kruste. Der Kabeljau auf Gemüse-Calamares-Bett mit Reis ist gut auf der Haut gebraten (26 Euro), leicht, sättigend und köstlich mit der Soße.

Zum Dessert (8,75 Euro) gibt es viele kleine Teilchen – süß, frisch und abwechslungsreich. Mittlerweile ist der Abend rum und wir sind die letzten Gäste. Trotzdem haben wir nicht das Gefühl, gehen zu müssen. Wir tun es aber trotzdem, um den Wirtsleuten den wohlverdienten Feierabend zu gönnen. Danke für einen schönen Abend!

Portomarin 
Dorotheenstraße 180 (Winterhude ), Telefon 040 46 96 15 47,
Di–Sa 18–21 Uhr 


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Bestes Restaurant in der Kategorie International: Salt & Silver

Lateinamerikanisches Soulfood: Das Salt & Silver Restaurant ist Testsieger in der Kategorie International

 

Text: Hannah Stollmeyer

Während wir an unseren spritzigen Cozy Nights aus Crémant, Apfelsaft, Zimt und Hibiskus (7 Euro) nippen, erklärt uns die freundliche Bedienung, dass das Salt & Silver eine neue Karte habe. Spoiler-Alarm: Das Restaurant direkt über dem Hafen hat immer noch eine der besten lateinamerikanischen Küchen Hamburgs. Mit feinsten regionalen und saisonalen Produkten bereitet das junge, hippe Team eine köstliche Ceviche aus rohem Adlersch (16 Euro) mit reifer Avocado und fruchtiger Mandarine für uns zu.

Mindestens genauso gut schmeckt die geräucherte Lachsforelle mit Forellenkaviar, Avocado und Chili-Öl auf hausgemachter Maistortilla (15,50 Euro). Doch dann geht es erst richtig los. Für unsere Tacos de Pescado (ab 2 Personen 42,50 Euro) sammeln sich mehr und mehr Schälchen mit Soßen und frischen Zutaten um einen knusprig gebratenen Loup de Mer, der Catch of the day.

Dazu bekommen wir einen Korb mit warmen Tortillas, kleinen Teigfladen aus Maismehl, die wir nach Belieben mit Fisch, Korianderreis, milder Salsa Roja, Zwiebeln und Limettensaft befüllen und so unsere Tacos selbst kreieren. Am meisten überrascht und begeistert uns die Salsa Matcha auf Rapsöl-Basis mit geröstetem Sesam, Pinienkernen, Hasel- und Walnüssen und getrockneten Chilis – geschmacklich ist sie leicht rauchig und scharf, nussig und fruchtig.

Wir haben viel Spaß dabei zu sehen, wer es schafft mehr Zutaten gleichzeitig unterzubekommen und die aufmerksame Bedienung versorgt uns stetig mit frischen Tortillas, um neue Taco-Variationen auszuprobieren. Schweren Herzens und vollen Magens müssen wir leider irgendwann aufgeben. Am Ende überzeugt uns die neue Karte absolut. Wie gesagt, Spoiler-Alarm: Hier schmeckt es super!

Salt & Silver 
St. Pauli Hafenstraße 136-138 (St. Pauli),
Di–Sa 18–1 Uhr (Küche bis 22 Uhr) 

 


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Bestes Restaurant in der Kategorie Gourmet: Wolfs Junge

Durchdacht, nicht verkopft: Das Wolfs Junge ist Testsieger in der Kategorie Gourmet

 

Text: Stevan Paul

Auf einem Kasten-Tray aus weichem Holz ist buntes Essiggemüse in einer rauen Tonschale angerichtet, begleitet von gehobeltem Entenschinken und Scheiben einer filigranen Roulade vom Hahn auf Porzellan – getoppt mit gebackenen Hahnenkämmen. Der Gruß aus der Küche mutet an wie ein winterliches Bento aus der Tradition der japanischen Kaiseki-Küche, in der die Speisen selbst, wie auch das ausgesuchte Geschirr und die Präsentation, von den Jahreszeiten erzählen.

Wir sitzen in einem jener jungen Restaurants, die Hamburg mittlerweile in Vielzahl kulinarisch prägen: dankenswerter Weise denken immer mehr Köche neuer Generation bewusst regional und saisonal, ohne sich dabei in ihrer Kreativität ausgebremst zu sehen. Das beweist an diesem Abend im gradlinig designten Wolfs Junge auch der nächste Gang: auf dem Grund einer Schale findet sich hausgemachter Seitan auf cremigem Kartoffelpüree, genial begleitet von knackig kühlen Forellen-Kaviar-Perlen und einem bei Niedrigtemperatur gegarten Onsen Ei, mit typisch cremiger Struktur.

Kürbis, Zucchini, Fenchel und vieles mehr: Spitzenkoch Sebastian Junge baut das Gemüse für Wolfs Junge selbst an (Bild: Mareike Suhn)

Die Küche im Wolfs Junge scheint grenzenlos, wie die folgenden Gänge zeigen. Etwa beim durchscheinend pointiert gegarte Stück vom Kabeljau, in süffiger Beurre Blanc Sauce mit Salz-Zitrone, fermentierten und frisch gehobelten Pilzen. Oder dieser unglaubliche Nose-to-tail-„Zwischengang“: hausgemachte Blutwurst mit Apfel und Senfsaat, die Blutwurst fein gewürzt, mit fleischigen Stücken von Zunge und Herz. Es geht, auch bei diesen beiden Tellern des von uns gewählten 5-Gang-Menüs (65 Euro), um eine Grundhaltung: alles wird verwertet, alles ist von Wert. Es ist eine Küche, in der man verstanden hat, dass Kochen auf dem Feld beginnt, im Stall. Der Bauer, der Fischer, der Jäger sind wichtig.

Dabei ist man im Wolfs Junge leiser als in vergleichbaren Restaurants in Hamburg und Berlin. Angenehm unaufdringlich und beiläufig wie der aufmerksame Service selbst werden hier die Werte des Teams um Sebastian Junge erst mal über Handwerk und Können vermittelt. Wer hinhört und nachfragt, kann aber viel lernen – über Erzeuger, Lieferanten und Wertschätzung. Dann erfährt man auch, wo das Teriyaki-Style geschmorte Huhn zum Gua Bao-Dampfbrötchen herkommt. Der Taiwanesische Klassiker wird hier mit koreanisch inspiriertem, wunderbar mildem Kimichi aus heimischen Gemüsen serviert.

Wie das gepickelte und fermentierte Gemüse zum Auftakt kommen auch diese von Biobetrieben aus dem nahen Hamburger Umland – und einer eigenen Gartenparzelle in Ochsenwerder. Dort baut Junge selbst Gemüsesorten nach biologisch-dynamischem Prinzip an. Zum Highlight des Abends gerät das butterzart gegarte Schwein vom Demeter Hof Klostersee in Grömlitz: ein saftiges Referenz-Schwein, an dem sich künftige Zubereitungen werden messen müssen.

Die formidable Weinbegleitung (44 Euro) macht den Abend rund wie der Streifen Dessertkuchen zum Abschluss, eine feine Schnitte aus Biskuit mit eingemachten Beeren und Holundercreme, dazu herb-säuerliches Rote-Bete-Sorbet. Still und leise hat sich Wolfs Junge seit der Eröffnung im Sommer 2018 zur Top-Adresse in Sachen hyperregionaler und nachhaltiger Genusskultur entwickelt, lässig und kreativ!

Am 14.7.2020 wird das Wolfs Junge nach längerer Pause wieder eröffnet!

Wolfs Junge 
Zimmerstraße 30, (Uhlenhorst),Telefon 040 20 96 51 57,
Di–Fr 12–14.30, Di–Sa 18–23 Uhr, (Küchenannahme bis 21 Uhr)

 


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Bestes Restaurant in Hamburgs Süden: Zum Dorfkrug

Gourmetgenuss in stilvollem Ambiente: Das Zum Dorfkrug ist Testsieger in der Kategorie Hamburgs Süden

 

Text: Melanie-Gitte Lansmann 

Vor den südlichen Toren Hamburgs liegt das Restaurant Zum Dorfkrug, das Zuhause der Sylter Salatfrische. Versteckt in einer Nebenstraße auf dem Weg zwischen Harburg und Buxtehude, besticht der traditionelle Dorfkrug schon von außen mit einem stilvollen Ambiente, das sich beim Eintritt in die Gasträume vollendet. Alles ist äußerst geschmackvoll eingerichtet. Wir dürfen direkt am Kamin an einem festlich gedeckten Tisch Platz nehmen. Die Karte lässt auf frische und hausgemachte kulinarische Köstlichkeiten hoffen.

Der überaus freundliche und kompetente Service reicht vorweg als Brotaufstrich Schmalz und natürlich das berühmte köstliche Sylter Salatdressing. Als Getränk zu den Speisen wählen wir samtweichen Merlot aus Chile und fruchtigen Grauburgunder aus ökologischem Anbau. Die Tagesempfehlung, der in Tempura gebackene Camembert auf lauwarmem Schwarzwurzelsalat mit Honig-Senfdressing und Rote-Bete-Stroh (10,90 Euro), trifft geschmacklich voll ins Schwarze. Als zweite Vorspeise darf der Sylter Salat mit Rinderfiletstreifen in Trüffeljus (13,90 Euro) nicht fehlen. Verschiedene Blattsalate mit Avodaco, Mango, Heidelbeeren, Grantapfelkernen und Quinoa werden durch das Sylter Salatdressing getoppt.

Zarte, geschmackvolle Doradenfilets auf mediterranem Schmorgemüse mit Rosmarinkartoffeln und Rucola (25,90 Euro) werden genauso wie der zartrosa gebratene Lammrücken im Kräutermantel mit knackigen Böhnchen im Speckmantel und Gratinküchlein (26,90 Euro) zum Hauptgang ein Hochgenuss. Die Dessertkarte wird uns vom mit Headsets ausgestatteten Servicepersonal noch mal ans Herz gelegt und obwohl unsere Mägen sehr gut gefüllt sind, müssen wir unbedingt noch die von Chef Thomas Hausschild selbst kreierten Pralinen (2,80 Euro) und das hausgemachte Eis (2,80 Euro) probieren.

Zum Dorfkrug
Grenzweg 1 (Neu Wulmstorf), Telefon 040 300 69 90,
Mo – Do 17.30 – 21, Fr – So 12 – 14 und 17.30 – 21 Uhr 

 

 


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Bestes Restaurant in Hamburgs Osten: EinStückLand Esszimmer

Ländlicher Gasthof trifft feine Restaurantküche: Einstückland Esszimmer ist Testsieger in der Kategorie Hamburgs Osten

 

Text: Nadine Wenzlick 

Vor drei Jahren haben Lina Kypke und Hinrich Carstensen EinStückLand gegründet. Das Start-up verkauft hochwertiges Fleisch von Galloway-Rindern. Die Tiere werden erst geschlachtet, wenn sie komplett vermarktet sind. Verkauft wird primär über das Internet, inzwischen führen die beiden aber auch einen Hofladen in Naherfurth bei Kayhude. Im selben Gebäude haben sie vergangenen November nun auch ein Restaurant eröffnet: das Esszimmer, eine Mischung aus ländlichem Gasthof und feiner Restaurantküche.

Gemütlich und stilvoll ist es hier. Von dem selbst gefliesten Tresen über die alten Holztische bis zum schwarzen Besteck sieht alles toll aus. Die Karte, die regelmäßig wechselt, ist überschaubar, dafür ist alles regional und saisonal. Sogar Saft und Bier stammen von Manufakturen aus der Nähe. Butter und Brot, natürlich selbst gemacht, sowie der Gruß aus der Küche (Feldsalat mit Sauerkirschdressing und gefriergetrockneten Himbeeren) machen Lust auf mehr. Das saftige Steak kommt mit Bohnen und Kartoffeln daher (26 Euro) und ist toll angerichtet.

Für Vegetarier gibt es Gemüse aus dem Land (15 Euro): Flowersprouts, Karotte und Kürbis auf Rote-Bete-Soße. So aufregend kann Gemüse schmecken! Koch Tim Büll darf sich frei austoben. Das wird auch beim Dessert deutlich: Mon Cheri nennt sich die Eigenkreation mit Himbeereis, Sauerkirschmousse und Schokopralinen (11 Euro). Konzept, Atmosphäre, Essen – im Esszimmer stimmt einfach alles.

EinStückLand Esszimmer 
Segeberger Straße 121 (Kayhude), Telefon 04535 410 95 61, 
Di-Fr 15-21 Uhr, Sa 13-21, So 13-17 Uhr  

 

 


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Top 5: Das beste Eis in Hamburg

Dafür brauchen wir nicht mal blauen Himmel: Ein, zwei, drei Kugeln von unseren Lieblings-Eisdealern passen immer

 

Eis & Innig

Im Eis & innig kommen nur natür­liche Zutaten in die Eismaschine, das heißt auch keine künstlichen Aromen oder Farbstoffe. Heraus­ kommen außergewöhnliche Sorten wie Salzkaramell, dunkles Schokoladensorbet oder Klassiker wie Himbeere und Mango. Die Zutaten dafür stammen übrigens häufig vom nahe gelegenen Isemarkt – regionaler geht’s nicht!

Eis & Innig: Klosterallee 102 (Hoheluft-Ost), Telefon 30 77 96 96, Mo–So 13–18 Uhr

 

Eis kalte Schnauze

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Alexandra's heutiger favorit: Minz-Schoko-Sahne…..yesss!

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In dieser Eismanufaktur kann man bei der Herstellung verschiedenster Eissorten live dabei sein und sie anschließend auch direkt probieren. Neben den klassischen Sorten wie Schoko oder Erdbeer hat die Eisdiele in Rissen auch saisonale und sogar orientalische Eisköstlichkeiten zu bieten. Tipp: Im Winter gibt es hier auch leckere Waffeln, Kuchen und sogar Glühwein.

Eis kalte Schnauze: Wedeler Landstrasse 34 (Rissen), Telefon 334 50 67 0, April–September: Mo–Sa 11.30–19, So 13.30–18 Uhr, Oktober–März: Mo–Fr 14–17.30, So 14–18 Uhr

 

Hej Eis

Wer das außergewöhnliche Eisver­gnügen sucht, ist bei Hej Eis genau richtig. Neben typischen Klassikern hält die Eisdiele Sorten wie Limette­ Chili, Karamell­Miso oder (Ham­burger aufgepasst!) Franzbrötchen bereit. Das handgefertigte Eis besteht dabei ausschließlich aus natürlichen Zutaten. Da ist mit gutem Gewissen dann auch noch eine zweite oder dritte Kugel drin.

Hej Eis: Schwenckestraße 56 (Eimsbüttel), Te- lefon 307 481 84, Mo–So 12–19.30 Uhr

 

Luicella’s Ice Cream

Dieser Laden bringt Spannung und Überraschungen in die Hamburger Eiswelt. Ausgefallene Sorten wie Blau­beer­weiße­-Schokostückchen oder Zitrone­-Basilikum machen einfach glücklich und auf jede Portion gibt es übrigens noch einen kleinen Löffel einer anderen Sorte zum Probieren obendrauf. Das ist so gut, dass mittler­weile fünf Läden die Hamburger mit dem „Eis für alle Fälle“ versorgen.

Luicella’s Ice Cream: Eppendorfer Landstraße 10 (Eppendorf), voraussichtlich Mo–So 12–18 Uhr

 

Milk Made Ice Cream

In der kleinen Ottenser Eismanufak­ tur werden mehr als 150 verschie­dene, handgemachte Eissorten her­gestellt – und das mit viel Liebe. Dafür kommen nur echte Früchte, echte Vanille und echte Milch infrage, natürlich meist aus der Region. Klingt gut? Dann ab nach Eppendorf zum Schlemmen in den ersten Ice Cream Shop.

Milk Made Ice Cream: Eppendorfer Landstraße 96 (Eppendorf), Di–So 12–19 Uhr


 SZENE HAMBURG ESSEN+TRINKEN 2020. Das Magazin ist seit dem 3. April 2020 im Handel und auch im Online Shop erhältlich! 

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Bestes Restaurant Veggie & Vegan: Das Tassajara

Essen mit Ommmm: Das Tassajara ist Testsieger in der Kategorie Veggie & Vegan

 

Text: Ilona Lütje 

Wer in Hamburg vegetarisch oder vegan essen möchte, hat das Tassajara garantiert auf dem Zettel. Schließlich gilt das Restaurant als eines der besten in der Stadt. Seit 43 Jahren wird hier die internationale Vollwertküche mit ayurvedischen und mediterranen Einflüssen serviert. Schon beim Betreten des kleinen Ladens im Souterrain der Eppendorfer Landstraße empfängt uns der Duft von exotischen Gewürzen und eine tiefenentspannte Atmosphäre. Uns liegt ein tiefes Ommmm auf der Zunge.

Bei einem frisch gepressten Saft des Hauses und einer Portion Pakora studieren wir die Karte. Das gebackene Gemüse kommt mit drei verschiedenen Dips auf den Tisch und ist die perfekte Einstimmung auf die Hauptgänge. Auf der einen Seite des Tisches landet dabei eines der Tagesgerichte: Der Thai-Wok (19,90 Euro) bringt schon allein durchs Aussehen auch den überzeugten Fleischliebhaber ins Schwärmen. Knackiges Gemüse und Tofu in einer samtweichen Currysoße werden von schwarzem Reis begleitet und umschmeicheln den Gaumen – Essen für Körper, Geist und Seele verspricht das Tassajara schließlich ja auch.

Das Gegenüber setzt auf Bewährtes und bestellt einen der Klassiker des Tassajara in der veganen Variante: Die Pilzwiese (13,90 Euro) kommt darum ohne Edelpilz-Käsesoße. Gebackene Kartoffeln liegen auf knackigem Salat und Gemüse und wurden mit frischen Champignons, Avocadocreme und Joghurt garniert. Die Gewürze sind fein und stimmig, alle Zutaten frisch, zucker- und fettfrei, und der Duft in der Nase verbreitet tiefes Wohlgefühl. So geht Essen mit Ommmm – ganz ohne Esoterik, dafür auf Gourmetniveau. Tipp: Eine Reservierung ist empfehlenswert, denn das Tassajara ist beliebt und jeden Abend voll.

Tassajara 
Eppendorfer Landstraße 4 (Eppendorf),Telefon 48 38 01,
Mo–Sa 11.30–23 Uhr 

 

 


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