Vier Tage, 20 Teilnehmende und jede Menge Lacher: Der 23. Hamburger Comedy Pokal ging am Montagabend, den 2. Februar 2026, im ausverkauften Schmidts TIVOLI mit einem energiegeladenen Finale zu Ende. Den ersten Platz und damit den größten Stoffpokal sowie 3.000 Euro Preisgeld sicherte sich Katharina Block, Juristin, fünffache Mutter und nun auch frische Comedy-Queen von Hamburg. Mit hoher Energie und scharfen Alltagsbeobachtungen überzeugte Block Jury und Publikum gleichermaßen.
Hinter ihr landete der Berliner Philipp Schlüter, der mit präzisen Beobachtungen aus der Großstadt punktete. Besonders pikant: Sein Platz im Finale war alles andere als gesetzt, er erkämpfte ihn sich erst in der 2.-Chance-Show am Vorabend.
Auf Rang drei stand die Schweizerin Jane Mumford, die das Publikum auf eine humorige Zeitreise in ihre Gothic-Jugend mitnahm. Den Publikumspreis über 500 Euro sicherte sich Gaston Stabiszewski.
20 Comedians, neun Stadtteile, ein Finale auf der Reeperbahn
Zuvor hatten sich 20 Comedians aus dem gesamten deutschsprachigen Raum durch mehrere Runden gespielt. Los ging es in neun Hamburger Stadtteilkulturzentren, darunter Brakula und Zinnschmelze über Kulturhaus Süderelbe bis LOLA. Von dort führte der Weg der Favoriten und Favoritinnen über die Halbfinals direkt ins Finale auf der Reeperbahn, durch das Comedienne Alice Köfer führte.
Ebenfalls ein Grund zur Freude: Mit der Corny-Littmann-Stiftung als neuer Präsentatorin ist die Zukunft des Wettbewerbs gesichert. Sie unterstützt den Hamburger Comedy Pokal und ermöglicht so, dass die nächsten Ausgaben 2027 und 2028 stattfinden können.

