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Elbinsel-Gipsy-Festival (17./18.4.)

Von der Vielfalt der Sinti-Kultur erzählt das zweitägige Fest in Wilhelsmsburg mit Musik, Tanz und Theater
Gypsy Festival SZENE HAMBURG

Seit rund 170 Jahren lebt die Sinti-Familie Weiss, die mittlerweile mehr als 500 Mitglieder hat, in Hamburg-Wilhelmsburg. Das Elbinsel-Gipsy-Festival im Bürgerhaus Wilhelmsburg zeigt in seiner siebten Auflage, welch bereichernde Akzente die Sinti im kulturellen Leben der Stadt setzen. Auch dieses Jahr liegt der Schwerpunkt auf der Musik, die im sozialen Leben der Familien eine große Rolle spielt.

Das Festival selbst wird vom Café Royal Salonorchester eröffnet. Das europaweit bekannte Ensemble der Familie Weiss vermischt Swing, Czardas, Musette, Kaffeehausmusik mit den alten Weisen der Sinti. Europäischen Gipsy-Swing mit amerikanischem Jazz verbindet Sandro Roy, der am folgenden Tag ein Konzert gibt. Der erst 20-jährige Violinist aus Augsburg wird als Ausnahmetalent gefeiert.

Sehenswert ist auch das Rahmenprogramm des Musikfestivals: Das interkulturelle Theaterprojekt „Im Herzen Hamburgs“, ein neues Stück von Theater am Strom, stellt Fragen nach dem Verhältnis der Stadt mit den hier lebenden Sinti-Familien; das Zeitzeugenprojekt „Racke Maprahl 2. Als Freigänger im eigenen Land – Texte, Bilder und Gespräche“ beschäftigt sich mit der Ermordung der Sinti und Roma während des Holocaust.

Text: Katharina Manzke

Bürgerhaus Wilhelmsburg
Mengestraße 20 (Wilhelmsburg)
17.–18.4.

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