Glossy: Ausstellung zur Magazinfotografie in Hamburg

Magazine, Fotografien, Geschichten: Die Ausstellung „Glossy“ in der Fabrik der Künste Hamburg zeigt große Werke der Magazinfotografie und erzählt die Geschichten hinter den Bildern
Teil der „Glossy“ Ausstellung: Paul Stanleys Motiv „Der Band KISS“
Teil der „Glossy“ Ausstellung: Paul Stanleys Motiv „Der Band KISS“ (©Frank Zauritz)

Am 6. Februar 2026 eröffnet in der Fabrik der Künste in Hamburg-Hammerbrook die Ausstellung „Glossy“. Die kleine Schau widmet sich einem Teil der Ära des Magazinjournalismus, in der Fotografie und Text mit großem Aufwand, Mut und gestalterischer Freiheit produziert wurden. Viele dieser Arbeiten verschwanden nach kurzer Zeit im Altpapier, obwohl sie außergewöhnliche Geschichten erzählten und visuelle Maßstäbe setzten. Aus Gesprächen mit Kolleginnen und Kollegen aus Redaktion und Fotografie entstand der Wunsch, diese Bilder noch einmal sichtbar zu machen und ihnen einen neuen Raum zu geben.

Gezeigt werden Arbeiten namhafter Fotografinnnen und Fotografen, darunter Bryan Adams, Esther Haase, Karl Lagerfeld, Joachim Baldauf, Oliver Mark, Mathias Bothor, Hubertus von Hohenlohe, Peter Rigaud und Jan Riephoff. Die Ausstellung beschränkt sich bewusst auf Fotografien, zu denen persönliche Anekdoten oder Produktionsgeschichten existieren. Diese Erzählungen können vor Ort per Smartphone gehört werden. Ergänzt wird die Präsentation durch Talks und Podiumsgespräche mit Journalistinnen, Journalisten und Kulturschaffenden, die über die Bedeutung von Magazinen, Fotografie und Erzählformen sprechen.

Glossy: Eine persönliche Hommage an die Ära der Magazine

Der Ausgangspunkt von „Glossy“ liegt in einer privaten Erfahrung. Beim Durchsehen jahrzehntealter Magazinbestände wurde deutlich, was diese Hochglanzmagazine auszeichnete. Sie verbanden eine strenge inhaltliche Kuration mit einer nahezu anarchischen kreativen Freiheit. Diese Haltung prägte nicht nur eine Generation von Leserinnen und Lesern, sondern auch viele der heute tätigen Journalistinnen, Journalisten und Fotografen.

„Glossy“ versteht sich nicht als museales oder kommerzielles Projekt, sondern als persönliche Hommage. Gemeinsam mit Jan Riephoff, dem Team der Fabrik der Künste und zahlreichen Unterstützern entstand eine Ausstellung, für die beteiligte Fotografen ihre Archive durchsuchten und teilweise auf lange vergessene Negative und Datenträger zurückgriffen. Ein besonderer Teil der Ausstellung ist eine Installation von Jan Riephoff zum Gedenken an Udo Kier. Zusätzlich werden Werke aus dem Projekt JWD mit Joko Winterscheidt gezeigt, unter anderem von Amélie Esterházy, Titus Schade, Martin Fengel, Christian Eisenberger und Muhannad Shono.

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