Chancenbringer Hamburger Sparkasse: Karriere jenseits des Lebenslaufs

Drei Menschen erzählen hier von ihrem Weg bei der Haspa und davon, wie sich Verantwortung, Entwicklung und persönliches Leben miteinander verbinden lassen
Teilzeit – volle Verantwortung. Katharina verbindet Karriere, Familie und Nähe zum Leben ihren Kunden
Teilzeit – volle Verantwortung. Katharina verbindet Karriere, Familie und Nähe zum Leben ihren Kunden (©Haspa)

Karrieren verlaufen heute selten geradlinig. Sie entstehen aus Umwegen, Brüchen und neuen Chancen – und aus Arbeitgebern, die Menschen nicht auf ihren Lebenslauf festlegen, sondern auf ihr Potenzial schauen. Die Hamburger Sparkasse hat schon vor einigen Jahren genau dort angesetzt: mit neuen Arbeitsmodellen, persönlichen Entwicklungsplänen, moderner Führung und einer Kultur, in der Vielfalt zum Alltag gehört.

Quereinstieg: „Ich dachte, Bank ist nichts für mich“

Susi zeigt, dass Erfahrung mit Menschen oft mehr zählt als ein perfekter Lebenslauf (©Haspa)

„Wenn mir vor vier Jahren jemand gesagt hätte, ich arbeite mal bei einer Bank – ich hätte laut gelacht.“ Susanne Rautenberg – von allen Susi genannt – kommt aus der Gastronomie. 35 Jahre Service, Events, Reisen. Menschen glücklich machen, Gäste „lesen“, Verantwortung übernehmen – das war ihr Alltag. Bank? Eher nicht. Mathe war nie ihr Ding. Dann kam Corona. Job weg, über 50, plötzlich viele Fragezeichen. Über Umwege landet sie bei der Haspa in Wedel im Kundenservice – ohne Bankwissen, ohne klassischen Lebenslauf. Trotzdem bekommt sie die Chance. Nicht, weil sie alles kann, sondern weil sie etwas Entscheidendes mitbringt: Kundenorientierung und Leidenschaft für Menschen. Der Einstieg ist fordernd, viel Neues zu lernen. Aber auch viel Unterstützung. Fragen stellen? Jederzeit. Fehler machen? Gehört dazu. Führungskräfte, die Rückhalt geben, statt Druck aufzubauen. „Ich hatte nie Angst, etwas zu fragen – auch nicht zweimal.“ Heute ist Susi eine feste Größe in Wedel. Organisiert Kunden-Veranstaltungen, verantwortet Aktionen wie das gemeinsame Kuchenbuffet vor Weihnachten – mit viel Vertrauen von ihren Chefs. Und ganz nebenbei hat sich ihr Leben verändert: geregelte Arbeitszeiten, mehr Gehalt, finanzielle Sicherheit. Vor allem aber hat sie etwas anderes gewonnen: Selbstvertrauen. „Ich habe gemerkt, wie viel mehr in mir steckt. Die Haspa glaubt an mich – und deshalb glaube ich auch an die Haspa.“

Vielfalt ist hier Alltag

Zwischen Reeperbahn und Alltag – Nils erlebt Vielfalt als einen festen Bestandteil seines Arbeitsalltags (©Haspa)

Während sich die Reeperbahn vom Nachtleben in den Alltag schiebt, beginnt für Nils Königsmark der Arbeitstag. Seit zwei Jahren ist der 29-Jährige stellvertretender Filialleiter der Haspa – an einem eher ungewöhnlichen Standort. Sein Weg führte über Ausbildung, Finanzberatung und verschiedene Stationen innerhalb und außerhalb der Haspa. Nils‘ Leidenschaft: Die Arbeit mit Menschen und ihre Weiterentwicklung. Ein damaliger Vorgesetzter erkannte das früh, ließ ihn Verantwortung übernehmen, Dinge ausprobieren, wachsen. An der Reeperbahn treffen vielfältige Lebensrealitäten aufeinander. Das zeigt sich auch im Team. Unterschiedliche kulturelle Hintergründe, Lebenswege, berufliche Erfahrungen, verschiedene Lebensphasen. Das gehört hier einfach dazu – im Team wie bei den Kundinnen und Kunden. Was Nils an der Haspa besonders schätzt, ist vor allem der Rückhalt im Team. „Wenn privat etwas passiert, geht es nicht darum, möglichst schnell wieder zu funktionieren. Stattdessen wird gefragt: „Was brauchst du gerade und was können wir dir abnehmen?“ Seine gleichgeschlechtliche Beziehung ist im Arbeitsalltag selbstverständlich – Teil einer Kultur, in der unterschiedliche Lebensentwürfe einfach dazugehören. Rückblickend sagt er: „Ich konnte hier wachsen, ohne mich zu verbiegen. Weil Leistung gesehen wird, aber der Mensch im Mittelpunkt steht. Und weil ich jeden Tag das Gefühl habe, dass meine Arbeit Sinn macht – für Kunden, für mein Team und für die Stadt.“

Teilzeit heißt nicht halbe Karriere

Teilzeit – volle Verantwortung. Katharina verbindet Karriere, Familie und Nähe zum Leben ihren Kunden (©Haspa)

Seit über 17 Jahren arbeitet Katharina Brennan bei der Haspa – angefangen mit einer Ausbildung auf der Reeperbahn. Erst im Service, dann als Finanzberaterin. Mit zwei Kindern und Wohnortwechsel nach Lüneburg veränderte sich ihr Leben. 2022 stand Katharina vor der Frage: Wie lassen sich Karriere und Familie langfristig vereinbaren? Ihre Entscheidung: Der nächste Karriereschritt inklusive Standortwechsel – näher an den Wohnort, weniger Pendeln, mehr Fokus. Heute arbeitet sie in Winsen, 15 Minuten von zu Hause entfernt. Ihre Kunden befinden sich oft in einer ähnlichen Lebensphase wie sie selbst: Haus, Kinder, Vermögensaufbau. „Ich habe ähnliche Themen wie meine Kunden – das schafft Vertrauen.“ Ihr Arbeitsmodell ist klar strukturiert und trotzdem flexibel: zwei kurze Tage, zwei lange Tage, ein variabler. „Ich bin so flexibel wie nie zuvor.“ Sie arbeitet 90 Prozent – übernimmt aber die gleiche Verantwortung wie in Vollzeit. Was Katharina von einem Arbeitgeber erwartet, bringt sie auf den Punkt: Vertrauen, Flexibilität, Loyalität – besonders, wenn Kinder krank sind oder das Leben unplanbar wird. Ein echter Gewinn sind für sie die 36 Urlaubstage. Wie alle Mitarbeitenden kann sie zwischen sechs zusätzlichen Tagen oder mehr Gehalt wählen. „Gerade mit Schulferien ist das Gold wert.“

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