Rund um den 21. März, den Internationalen Tag gegen Rassismus, starten in Altona und St. Pauli die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026. Zahlreiche Initiativen und Kulturorte beteiligen sich mit Workshops, Filmen, Theater und Lesungen, und schaffen Räume für Austausch, Erinnerung und Diskussion.
Workshops, Filme und Begegnungen für Vielfalt
Im Stadtteilzentrum Kölibri startet die Veranstaltungsreihe mit einem Tresenschnack zum Thema Polizei und Rassismus. Im B*Treff Altona-Nord zeigen Workshops, wie sich rechten Parolen im Alltag begegnen lässt. Projekte im WillkommensKulturHaus Ottensen und im LURUM beschäftigen sich mit Themen wie Diskriminierung, Migration und Medien.
Auch die Erinnerung an rassistische Gewalt ist Teil des Programms: Der Film „Die Möllner Briefe“ sowie die Ausstellung „Blutiger Boden. Die Tatorte des NSU“ im Altonaer Museum erzählen von den Schicksalen der Betroffenen. Initiativen wie Omas gegen Rechts oder Aufstehen gegen Rassismus informieren über Möglichkeiten, selbst aktiv zu werden.
Lesungen, Musik, Tanz und Aktionen wie das Fest „Spring of Solidarity“ im Stadtteilhaus Lurup bringen Menschen zusammen. Zum Abschluss spricht Prof. Dr. Norman Paech im B*Treff über aktuelle Herausforderungen für Demokratie und Rechtsstaat.
Alle Veranstaltungen sind kostenfrei oder gegen Spende. Mehr Infos findet ihr hier: Internationale Wochen gegen Rassismus 2026.

