Fortmüssen und Ankommen, Geborgenheit und Angst, Liebe und Gewalt: Diese Gegensätze können nah beieinander liegen, wenn es um das Zuhause von Menschen geht. Denn je nach persönlichen, politischen oder gesellschaftlichen Umständen kann es ebenso ein sicherer Hafen im Alltag sein, der als Entdeckungsfeld der Fantasie wichtig für die eigene Entwicklung ist, wie auch unglücklicherweise ein Ort, von dem man weggehen muss oder will – etwa aufgrund von Armut, Krankheit oder Krieg. Schlaglichter auf das riesige Bedeutungs- und Formenspektrum dieses relevanten Themas wirft derzeit die Ausstellung „Zuhause. Ansichten eines phantastischen Ortes“ im Kinderbuchhaus, mit Werken von insgesamt 24 Illustrationskünstlerinnen und -künstlern. Sie alle begleiten das Kinderbuchhaus in ihrem Schaffen schon lange – was der Schau über ein ohnehin emotionales und intimes Thema zusätzlich einen familiären Rahmen verleiht.
„Zuhause. Ansichten eines phantastischen Ortes“, bis 30. Juni 2025, Kinderbuchhaus im Altonaer Museum
Dieser Artikel ist zuerst in SZENE HAMBURG 02/2025 erschienen.