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Top 10 – Diese Getränkedealer haben die beste Auswahl!

Egal ob es sich um Bier, Wein, Hochprozentiges oder Limonade handelt: Auf dem Trockenen sitzen muss niemand, denn diese Händler schaffen – zum Glück – Abhilfe. Hier verraten wir euch die zehn Getränkedealer unser Wahl. Prost!

1) Das Tor zur Bierwelt: Haus der 131 Biere

Ein Paradies für Bierliebhaber: Über 400 verschiedene Biersorten, davon 180 Marken aus 60 Ländern der Welt gibt’s bei Christl und Wolfgang Stark. Das Ehepaar wird seit 1983 auf seine Weise dem Hamburger Slogan „Das Tor zur Welt“ gerecht, indem es Bier aus beispielsweise Slowenien, von der Elfenbeinküste oder von Barbados in die Stadt holt. Geliefert wird in fast alle Hamburger Stadtteile.

Karlshöhe 27 (Bramfeld); www.haus-der-131-biere.de

2) Bier-Spezialist Getränkehandel Hubert Losch

Wenn’s um Bier geht, braucht sich Hamburg nicht zu verstecken. Das „Herz“ des Nordens gibt es bei Astra aus der Knolle, auch der jüngere Nachbar mit dem Ritterlogo namens Holsten erfreut sich ebenfalls großer Beliebtheit. Weniger bekannt, aber ebenso genussvoll ist zum Beispiel das Kuddel Bier – alles zu finden im Getränkeladen Hubert Losch. Geliefert wird natürlich auch, die Mindestabnahme liegt bei zwei Kisten in Eimsbüttel und drei Kisten im restlichen Hamburger Westen.

Heussweg 95 (Eimsbüttel); www.getraenkehandel-losch.de

3) Weinoase: Oasis Getränkemarkt

Weinliebhaber aufgehorcht: Bei der Familie Kesler/Beckbye gibt es schon seit mehr als 90 Jahren nicht nur Limo, Bier und Wasser, sondern auch eine erlesene Auswahl an Weinsorten – das Herz des schnuckeligen Getränkeanbieters. Dass unsere südeuropäischen Nachbarn dabei am meisten vertreten sind, ist nicht verwunderlich. Doch auch Wein aus der Pfalz oder Württemberg sind im Angebot. Das Team liefert entweder bis zum Kofferraum oder gleich bis ganz nach Hause.

Hummelsbüttler Hauptstraße 60 (Hummelsbüttel); www.oasis-getraenkemarkt.de

4) Von der Pfalz in den Norden: Rindchen’s Weinkontor

1977: Der 18-jährige Gerd Rindchen aus Bremerhaven stieg in sein Auto, besorgte sich Wein aus der Pfalz und verkaufte ihn, zurück zu Hause, an die Freunde seiner Eltern. Eine Geschäftsidee war geboren. Gute 40 Jahre später hat Rindchen’s Weinkontor Filialen in Boberg, Eimsbüttel, Eppendorf, Groß Flottbek, Sasel und Uhlenhorst. Besondere Schätze, die in kleinen Mengen verkauft wurden und nicht einstauben sollen, können im Outlet probiert werden. Hervorragende Beratung und eine kostenfreie Lieferung ab 75 Euro Warenwert sind inklusive.

Große Elbstraße 135 (Altona); www.rindchen.de

5) Hübsch dekoriert: Graeff Getränke

Der Weg vom Getränkemarkt Graeff war lang: Gestartet in einem Einfamilienhaus im Jahre 1953, kann das Familienunternehmen heute eine 1.500 Quadratmeter große Getränkehalle ihr Eigen nennen. Einen Lieferservice gibt es nicht. Macht aber nichts: Neben den prall gefüllten Regalen mit rund 4.500 verschiedenen Getränkesorten gibt es hier auch noch einiges zum Staunen. Überall verteilt hängt bunt beleuchtete Dekoration im amerikanischen Sixties-Stil.

Am Osdorfer Born 28 (Osdorf); www.graeff-getraenke.de

6) Pauli-Sekt und große Auswahl: Glashütte 85

Wer den Fußballverein des FC St. Pauli kennt, dem ist die Glashütte 85 sicherlich ein Begriff. Der Getränkehändler – offizieller Partner des Ballsportvereins mit den braunen Trikots – setzt nicht nur auf bereits Vorhandenes, sondern auch auf eigene Akzente: Ihr hauseigener Sekt „St. Pauli Perle“ (stilecht mit braun-weißem Etikett) ist eine nette Hommage an ihre Sportlerkollegen und reiht sich perfekt in das großzügige Sortiment ein. Lieferungswünsche sollten zwei Tage vor dem Lieferdatum aufgegeben werden.

Glashüttenstraße 85 (St. Pauli); www.glashuette85.de

7) 300 Schnäpse auf der Schanze: Spirituosen Wolf

Der Name ist Programm: Bei Spirituosen Wolf gibt es seit über 75 Jahren nichts anderes als – richtig – hochprozentigen Stoff. Wodka, Gin und Whiskey stellen dabei nur einen Bruchteil des ganzen Sortiments dar. Aber wenn ein Getränkeladen sich inmitten der Schanze behaupten möchte, müssen nun mal die allerhärtesten Geschütze aufgefahren werden. Über 300 verschiedene Schnaps-Sorten, darunter Hamburger Originale wie der Gin Sul oder Nordisch Vodka warten in den Regalen oder auf die Auslieferung.

Schanzenstraße 7 (Sternschanze); www.spirituosen-wolf.de

8) Hochprozentiges: Getränke Marco Höpner

Brandy, Rum, Gin und Co. stehen im Getränkeladen von Marco Höpner dicht beieinander. Lange muss man also nicht Ausschau halten, wenn man nach der Wunsch-Spirituose ausschau hält. Der Durst ruft, die Party steht bevor – und alles, was das Herz begehrt, gibt’s hier an einem Fleck. Einen Lieferservice gibt es ebenfalls, das Liefergebiet deckt den Hamburger Westen, Mitte und die Stadtteile gleich rechts neben der Alster ab. Es kann bequem im Onlineshop bestellt werden, eine Liefergebühr fällt nicht mehr an.

Lappenbergsallee 45 (Eimsbüttel); www.hoepner-getraenke.de

9) Ein Heim für Non-Alkoholiker: Alster Getränkemarkt

Party-Veteranen wissen schon längst Bescheid: Gute Stimmung gelingt auch ganz ohne Bier in der rechten und Schnaps in der linken Hand. Statt Alkoholischem ist der Griff zur Schorle oder zum kühlem Saft eine längst bewährte Alternative. Der Getränkehandel in der Sierichstraße ist sich über diesen Umstand im Klaren, hier findet man Durstlöscher wie den Lütauer Rhabarbertrunk oder einen Gemüsesaft von Klindworth. Wer vor 13 Uhr bestellt, kriegt seine Lieferung noch am selben Tag.

Sierichstraße 95 (Winterhude); www.alster-getraenkemarkt.de

10) Brause, Wasser, Bier: Blue Getränkehandel

Das Vordach vom Haupteingang ist mit unzähligen Bier-, Wasser- und Softdrinkkästen dekorativ beschmückt, durch die großem Frontfenster kann man Getränke en masse bestaunen: Der Getränkehandel Blue zeigt in aller Deutlichkeit, um was es bei ihm geht. Hier warten Lemonaid, Lesmona oder Bluna auf durstige Kunden. Wer es durchsichtiger haben möchte, schnappt sich am besten eine Flasche von Viva con Agua oder Magnus – die Hamburger Wasservertreter. Die Expresslieferung gegen Aufschlag kommt, wenn es mal eilig ist, auch innerhalb der nächsten drei Stunden.

Bürgerweide 42 (Borgfelde); www.bluegetraenke.hamburg

Beitragsfoto: Scott Warman
Texte: Xuan Duy Lam, Sophia Herzog


 Diese Liste stammt aus SZENE HAMBURG Stadtmagazin, November 2018. Das Magazin ist seit dem 27. Oktober 2018 im Handel und zeitlos im Online Shop oder als ePaper erhältlich! 

 

 

 

 

 


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Top 5 – Open-Air-Kinos für den Sommer in Hamburg

Was ist schöner, als an einem lauen Sommerabend Filme draußen zu gucken? Wir zeigen, welche Open-Air-Kinos euch den Hamburger Sommer versüßen

Text: Maike Schade
Foto (o.): Outdoorcine

Sortierung alphabetisch und nicht nach Platzierung, zuletzt aktualisiert 7/2019

 

1. 3001 Filmnächte …

… am Millerntor. Das Stadtteilkino zeigt in der Südkurve des St. Pauli Stadions auch in diesem Jahr einen spannenden Mix aus Dokus und anspruchsvollen Kassenschlagern. Vom 10. bis 23. Juli stehen zehn Filme auf dem Programm, darunter beispielsweise die ausgezeichneten Musikfilme „Gundermann“ (10. Juli) und „Bohemian Rhapsody“ (11. Juli), die Doku „Frauen bildet Banden“ über die Geschichte der Roten Zora (16. Juli) und der Kultfilm „Soul Kitchen“ (23. Juli). Neu in diesem Jahr: Es gibt eine auf 100 Stück limitierte Zehner-Dauerkarte, nicht eingelöste Filme können später im 3001 noch geguckt werden. Beginn ist um 22 bzw. 21.45 Uhr, Einlass ab 21 Uhr. Vorstellungen dank Überdachung bei jedem Wetter.

3001 Filmnächte: Millerntorstadion, Südtribüne, Harald-Stender-Platz 1 (St. Pauli)

 

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2. B-Movie am Stintfang

Große Leinwand, Grillzeug und Hafenblick: Am 20. Juli findet bei der Jugendherberge am Stintfang, am Paula-Karpinski-Platz, das jährliche B-Movie-Open-Air statt. Gezeigt wird der 16-Millimeter-Klassiker „Hot Rods to Hell“ (USA 1967) von John Brahm und Benh Zeitlin. Bei schlechtem Wetter findet die Vorstellung im Kino statt. Beginn ist um 22 Uhr.

B-Movie am Stintfang: Paula-Karpinski-Platz (St. Pauli)


3. ElbFilmKunst 

In Hamburgs Westen sorgt Elb-FilmKunst für Kino an der frischen Luft. Im Juli ist geplant: „Plastic Planet“ (6. Juli, 22 Uhr, Eintritt frei), „21 Gramm“ (13. Juli, 22 Uhr) sowie „Der Vorleser“ (20. Juli, 21.45 Uhr), jeweils im August-Luetgen-Park in Altona. Am 27. Juli geht es in den Nienstedtener Hirschpark zu „The Garden of Words and X“ (21.45 Uhr). Der Eintritt kostet fünf Euro plus 15 Euro Kopfhörerpfand. Es kann zwischen O-Ton und Synchro gewählt werden.

ElbFilmKunst: August-Luetgen-Park (Altona); Nienstedtener Hirschpark (Altona)

 

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4. Schanzenkino

Großes Kino, große Leinwand: Im Sternschanzenpark ist ab 13. Juli für acht Wochen (Blockbuster-)Kino angesagt. Eine Stunde vor Filmbeginn wird traditionell gemeinsam auf der Wiese gepicknickt – Fressbuden sind vor Ort, Essen mitbringen ist aber erlaubt (Grillen nicht). Der Sound kommt über Funkkopfhörer, die Tonspur (O-Ton oder deutsche Fassung) ist wählbar. Schön zu wissen: Es wurden 100 zusätzliche Beach-Chairs angeschafft

Schanzenkino: Sternschanzenpark


5. Zeise Open Air

Arthouse-Kino, Sneak Previews und Oscar-Knaller gibt es im Juli und August täglich im lauschigen Innenhof des Altonaer Rathauses zu sehen. Zu einigen Vorstellungen werden auch Gäste erwartet, beispielsweise Ruth Thoma, Drehbuchautorin von „Der Junge muss an die frische Luft“ (6. Juli). Los geht es am 4. Juli um 22 Uhr mit dem Oscar-gekrönten Roadmovie „Green Book“. Neu in diesem Jahr: Alle Filme werden zusätzlich 30 Minuten später sowie am Folgetag (17 Uhr, Sa/So 14.30 Uhr) auch indoor gezeigt. Das Open Air findet bei jedem Wetter: Bei Regen gibt es zwei große Schirme, Regenponchos und Decken.

Zeise Open Air: Altonaer Rathaus (Innenhof)

 

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Szene-Hamburg-Juli-2019-CoverDieser Text stammt aus SZENE HAMBURG, Juli 2019. Titelthema: Schmelztiegel St. Georg.
Das Magazin ist seit dem 27. Juni 2019 im Handel und zeitlos im 
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Madsen – “Es begann mit einer Krise”

Frontmann Sebastian Madsen sah sich plötzlich mit Ängsten konfrontiert – und erzählt im Gespräch zum neuen Madsen-Album „Lichtjahre“ (VÖ 15.6.18), wie er sie überwinden konnte.

SZENE HAMBURG: Sebastian, hast du die diesjährige ECHO-Prozedur verfolgt?

Sebastian Madsen: Ja, zuerst die Show im Fernsehen, und dann war ich noch auf der Aftershow-Party. Allerdings nicht lange – die Stimmung war echt schlecht.

Grund dafür war der Eklat um Farid Bang und Kollegah. Hast du mit Branchenkollegen darüber sprechen können?

Auf der Party war das noch etwas schwer, die Leute waren wie paralysiert. Viele waren sich auch nicht sicher, was sie über die Geschehnisse denken sollten und fragten sich wahrscheinlich: Dürfen die das? Ich hingegen habe mich gefragt: Warum unterstützt denn da keiner Campino…

…der als einziger anwesender Künstler schon auf der Bühne das Werk der Rapper kritisiert hatte. Hättest du es genauso gemacht?

Ja. Ich hatte sofort eine klare Haltung zu all dem und fand es sehr mutig, was Campino gemacht hat, gerade in seiner Position als alter Punk, der vielen Jugendlichen wahrscheinlich wie ein Oberlehrer vorkommt.

“Alle in der Band haben eine politische Haltung”

Was politische Statements angeht, haltet ihr euch mit Madsen grundsätzlich nicht zurück, geht etwa gegen Nazis und Atomkraft offensiv vor. In euren Liedern hingegen geht es eher um das Innenleben des Individuums, politische Parolen werden ausgespart. Gab es denn etwas, das ihr auf eurem neuen Album „Lichtjahre“ textlich unbedingt behandeln wolltet?

Erst mal stimmt es, dass es sich bei Madsen songtextlich vor allem um das Du und das Ich dreht. Das liegt aber nicht daran, dass ich keine Lust hätte, etwas Politisches zu schreiben, heutzutage gibt es in dieser Hinsicht ja viel zu bereden. Aber ich kann das einfach nicht so gut. Feine Sahne Fisch Filet können das, haben da einen sehr direkten Bezug und sind zu Recht eine der derzeit wichtigsten Bands. Bei mir aber kommt Politisches immer komisch rüber, so liedermachermäßig.

Woran liegt das?

Vielleicht daran, dass ich Popmusik so sehr liebe. Ich und alle anderen in der Band haben eine klare politische Haltung, mögen auch grundsätzlich so eine Aufbruchstimmung. Aber textlich fühle ich mich in einem persönlichen Bereich eben wohler.

Wo fing dieser Bereich für „Lichtjahre“ an, wo hörte er auf ?

Er begann mit einer persönlichen Krise. Inwiefern? Bei mir kamen zum ersten Mal in meinem Leben Angststörungen und Panikattacken auf. Das war noch in der Zeit vom „Kompass“-Album (erschienen 2015). Ich weiß auch nicht, ob das alles einherging mit einer allgemeinen Erschöpfung – es war schließlich schon unser sechstes Album.

Wie haben sich Angst und Panik geäußert?

Ich hatte das Gefühl, nicht auf die Bühne gehen zu können. Es hat mich total überfordert, Konzerte zu spielen.

“Wir haben alle Zelte abgebrochen”

Und wie hast du und wie habt ihr als Band darauf reagiert?

Wir haben erst mal alle Zelte abgebrochen und einige Monate gefühlt gar nichts gemacht. Das ging soweit, dass ich im Bett lag und nicht mehr aufstehen konnte. Furchtbar. Irgendwann habe ich aber wieder Kontaktgesucht, vor allem zu anderen Musikern, und ich habe gemerkt, dass es ungefähr jedem zweiten schon so ging wie mir. Ich war also kein Außerirdischer, sondern hatte ein Problem, was in der Gesellschaft total angekommen war und ist. Ich habe mir dann sehr viele hilfreiche Tipps geholt.

Was waren das für Tipps?

Unter anderem wurde mir zum Sport machen geraten, also zu Bewegung allgemein. Fiel mir nicht immer leicht, aberes half. Außerdem bin ich mit meiner Freundin in den Urlaub gefahren, was mir gut tat – auch wenn ich plötzlich sogar Angst vorm Fliegen hatte. Und der Tipp, der am meisten geholfen hat und gleichzeitig am unangenehmsten in der Umsetzung war, war der, dass man in Phasen, in denen man viel zu tun hat, vielleicht nicht jeden Abend Bier trinken, sondern rausgehen und Sachen machen sollte, also Dinge anpacken sollte. Dazu zählte auch der Bühnengang. Und jedes Mal, wenn ich mit mir zu kämpfen hatte, raus und auf die Bühne zu gehen und es doch gemacht habe, es also geschafft habe, kam so ein Gefühl auf, gewonnen zu haben – gegen mich selbst.

Sicher auch nicht leicht, sich in den schwierigeren Phasen zu beruhigen und darauf zu vertrauen, dass schon alles gut werden wird. Wie ist dir das gelungen?

In solchen Situationen habe ich mich an eine Zeit erinnert, in der man noch keine Karriere und Termine hatte und alles cool war. Da hat man das Leben ja auch einfach genießen können. Dieser Gedanke war ein gutes Back-up für mich, wenn die Angst wieder aufkam.

Und heute? Wie ist dein Bühnengefühl?

Ich habe meine Probleme in den Griff gekriegt. Sie sind zwar textlich noch sehr präsent auf der neuen Platte, aber das ändert nichts daran, dass mir und allen anderen von Madsen die Konzerte wieder richtig Spaß machen.

Interview: Erik Brandt-Höge
Beitragsfoto: Dennis Dirksen

22.-24.6.18, Hurricane, Scheeßel


mehr Interviews:


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 Dieser Text stammt aus SZENE HAMBURG Stadtmagazin, Juni 2018. Das Magazin ist seit dem 26. Mai 2018 im Handel und zeitlos in unserem Online Shop oder als ePaper erhältlich!

Tag der offenen Gesellschaft – Zeit, die Freiheit zu feiern

Am 16.6.2018 ist wieder Tag der offenen Gesellschaft. Fremde und Freunde in ganz Deutschland schlemmen für die Demokratie.

Rechtspopulismus bedroht die demokratische Gesellschaft: Die AfD sitzt im Bundestag, Rassisten und Antisemiten kühlen das soziale Klima auch im Sommer herunter. Doch Abhilfe naht: Die bundesweit aktive Initiative „Die offene Gesellschaft“ zeigt Haltung – und ruft zum großen Festmahl auf. Im Namen einer offenen Gesellschaft wird am 16.6.2018 diskutiert, sich kennengelernt oder ein Zeichen gegen Hass gesetzt: Mit mehr als 1000 Tafeln im öffentlichen Raum, bei denen jeder willkommen ist oder zum Veranstalter werden kann. „Wir wollen demokratische Werte erhalten“, sagt Pressesprecher Erik Enge und meint damit die im Grundgesetz verankerten Rechte wie die Freiheit von Diskriminierung und individuelle Lebenssicherheit.

#dafür

Wichtig ist der offenen Gesellschaft, sich für etwas einzusetzen: für eine offene Gesellschaft eben, die Spaß macht. Und zwar allen! Und für die Freiheit, die das Leben bereichert. Unter dem Hashtag #dafür werden die Tafeln und Aktionen am großen Tag in den sozialen Medien sichtbar.

Essen verbindet

Picknicken mit einem Kasten Bier im Park oder ein Viergängemenü im Vorgarten? Alles ist möglich und gilt als Tafel. Ab sofort heißt es: Das Buffet ist eröffnet und auf der Homepage kann man seine Tafel anmelden.

Text: Sabrina Pohlmann
Beitragsfoto: Die offene Gesellschaft/Gemina Picht

www.die-offene-gesellschaft.de

Tafeln in Hamburg:

Vollständige Karte unter www.die-offene-gesellschaft.de/16juni/tafeln

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Noch mehr Initiativen:

Blurred Edges – Klangpuzzle

Überall Musik beim blurred edges 2018: Analoge und elektronische Sounds rieseln in Form von Performances, Installationen und Ausstellungen über die Stadt.

Das gängige Prozedere eines Festivals geht so: Ein Kura­tor oder eine Kuratorin haben die Zügel in der Hand, lenken den Inhalt in ihrem Sinne, gestalten und walten, wie sie eben wollen. Nicht so bei blurred edges. Auch in der 13. Ausgabe besteht der Festivalreiz hier in einer enor­men Offenheit. Verschiedene Kollektive und Einzelpersonen aus der Hamburger Musikland­schaft stellen eigenständig ein Programm auf die Beine, immer mit dem Fokus auf das Haupt­ziel von blurred edges: die Auf­hebung von Grenzen.

Nicht nur Genres werden miteinander ver­woben, auch die Auftrittsorte va­riieren an den 17 Festivaltagen. 29 Locations stehen zur Verfügung, etwa die Hörbar, die Hanseplatte, der Golden Pudel Club, der Kulturdeich Veddel, das Centro So­ciale und das Künstlerhaus Fak­tor. Es gibt analoge sowie elek­tronische Sounds in Field­Recording, Film, Performances, Komposition, Improvisation, In­stallationen und Ausstellungen. Auf den Bühnen werden neben Hamburger Künstlern auch eine ganze Reihe spannender inter­nationaler Musiker stehen, u. a. aus Großbritannien, Spanien, Ös­terreich, Schweden, Norwegen und den USA. Zu den Highlights zählt die abstrakte Show von Franz Hautzinger an der Viertel­tontrompete (Foto; 30.5., Faktor, 20 Uhr), gespickt mit Luftgeräu­schen und Mikrotönen, beglei­tet vom TonArt Ensemble. Auch erwähnenswert: die Preispolitik von blurred edges. Bei einigen Konzerten können nämlich die Besucher über die Höhe der Ein­trittsgelder entscheiden.

/ Text: Erik Brandt-Höge

25.5.-10.6.2018; Infos unter www.blurrededges.de

 


 Dieser Text stammt aus SZENE HAMBURG Stadtmagazin, Mai 2018. Das Magazin ist seit dem 28. April 2018 im Handel und zeitlos in unserem Online Shop oder als ePaper erhältlich!