Beiträge

Meet the Resident – Sunny

Jeden Monat stellt SZENE HAMBURG Residents vor, diesmal: Sunny (29, SUN/PAL) – präsentiert von hamburg elektronisch

Interview:  Louis Kreye & Jean Djaman
Foto: hamburg elektronisch

 

SZENE HAMBURG: Dein Sound?

Einfach : Filthy Technoid House Music. Ausführlich : Dreckige Grooves. Alter? Herkunft? Genre? Egal! Ein gesunder Mix aus Grooves, 808-Bass-Drums, Hypnose, High Energy, ein paar Vocal-Samples, Seele aus Detroit und das beste zum Schluss – THE HI-HAT! Und natürlich viele Überraschungen.

Größter Moment als DJ?

Eigentlich ist jeder Gig für mich ein Moment, den ich nicht so schnell vergesse. Ich liebe es an untypischen Orten zu spielen und die Leute zu beobachten, wie der Groove so langsam aber sicher einschlägt und selbst die schüchternsten Personen heimlich mit dem Fuß swoofen.

Natürlich auch die Residency im PAL, die Möglichkeit mit so vielen tollen Künstlern aus der Welt und unseren Residents die Decks zu teilen. Und meine eigene Partyreihe SUNS. Mittlerweile neben Lehult (Grüße), die beste Houseparty der Stadt, jeden 2. Monat im PAL – der Fokus liegt auf dem Sound und dem Vibe und nicht auf der Social Media Reichweite eines Künstlers.

Wo gehst du in Hamburg hin um Spaß zu haben?

PAL: Der Club für mich seit Tag eins – ein Ort für Dancer und Musikliebhaber. Weltklasse Bookings und noch bessere Residents. Dunkel und hell, intim und erotisch.

Golden Pudel: Pudel ist Pudel! Der kleine aber feine Ort. Manchmal sehr wild, manchmal auch sehr schön.

Uebel & Gefährlich: Fast wie Familie,  Konzerte sind der Hammer, genauso wie die Crew, die dahinter steckt.

Pane e Tulipani: Restaurant? Bar? Oder doch Tanzen? Der beste Italiener der Stadt. Die Stimmung ist legendär, genauso wie die Trüffelpasta!

MINUS Bar: Sehr schöne und stylische Bar mit noch schöneren Drinks. Vorglühen anyone?

Sportstudio Popeye: Trainieren zu aktuellen DJ Sets aus der ganzen Welt!

 

„Hamburg schafft den Spagat zwischen Nightlife und Worklife“

Sunny

 

Welchen DJ würdest du gerne mal (wieder) in Hamburg sehen?

Moodyman, Omar S, DJ Sotofett, Jamie Trench und Chris Stussy.

Hamburgs Stärken?

Die Menschen hier sind herzlich und offen, die Szene wächst und es gibt sehr viele leckere Restaurants. Die Stadt schafft den Spagat zwischen Nightlife und Worklife besser als Berlin.

Und die Schwächen?

Clubkultur unfreundliche Politik, schlechte ÖPNV Anbindung und Events unter der Woche. Leider gibt es auch dieses seltsame Phänomen von diesem undefinierbaren Sound, ich kann ihn nicht in Worte fassen.  Langsam mit unnötig harten Basslines und dann irgendwie auch sehr laaaaang gezogen mit bööööööööm düm düm bööööööööööm – genauso hört es sich auch an. Bitte aufhören damit!

Dein Lieblingsort?

PAL, Phase Alternating Lines!

Platte des Monats?

Kat Williams mit „That Track By Kat “, A1 ist eine harte, hypnotische Acid-Bombe. Sexy Vocals? YES!

Auf wen sollte man in Hamburg momentan ein Auge haben?

Die PAL-Residents, die momentane Zusammensetzung macht mich glücklich.

Welcher Gig in Hamburg ist bisher dein Favorit?

SUNS Warmups, ich liebe es den Abend in eine bestimmte Richtung zu lenken.

Schrecklichste Gast-Fragen?

Do you have something from Guy Gerber? Kannst du den Bass +2 machen? Darf ich deine Playlist sehen?

Wo kann man dich als nächstes hören?

SUNS einjähriges Jubiläum am 18. März. Macht euch auf einen besonderen Abend gefasst!

 

Ein aktuelles Set von Sunny hört ihr hier:


Szene-Cover-März-2020 SZENE HAMBURG Stadtmagazin, März 2020. Das Magazin ist seit dem 27. Februar 2020 im Handel und  auch im Online Shop oder als ePaper erhältlich! 


#wasistlosinhamburg? Für mehr Stories und Tipps aus Hamburg folge uns auf Facebook, Twitter und Instagram.


Lust auf mehr Geschichten aus Hamburg?

Meet the Resident – Aliha

Jeden Monat stellt SZENE HAMBURG Residents vor, diesmal: Aliha (25, Symbiosis) – präsentiert von hamburg elektronisch

Interview: Louis Kreye / OMA
Bild: Hamburg Elektronisch 

 

SZENE HAMBURG: Dein Sound?

Bisschen assig, bisschen acid

Größter Moment als DJ?

Vor einiger Zeit habe ich in einer Off-Location das Closing gespielt und die Energie dort war unglaublich

Platte des Monats?

Jaelos Various Artists #2 [JLS002]

Welchen DJ würdest du gerne mal (wieder) in Hamburg sehen?

VTSS, Courtesy

Schrecklichste Gast-Frage?

Keine Frage, sondern eher ungefragte Kritik über „diesen einen unsauberen Übergang“

 

„Unter den DJs ist der Support ziemlich groß“

 

Hamburgs Stärken?

Unter den DJs ist der Support ziemlich groß, man unterstützt sich gegenseitig und gibt sich Tipps

Und die Schwächen?

Es gibt wenig Auswahl und selten etwas Neues.

Dein Lieblingsort in Hamburg?

22049 Dulsberg

Auf wen sollte man in Hamburg momentan ein Auge haben?

Von Wrangel, Lucinee, Eelai, aitch, Lifka

Welcher Gig in Hamburg ist bisher dein Favorit?

Queerpol und Off-Locations

Wo kann man dich als nächstes hören?

14.2. para//e/, 28.2. DRUCK!, Fundbureau, 24 Uhr

 

Ein aktuelles Set von Aliha hört ihr hier:


Szene_Hamburg_Februar_2020_Cover SZENE HAMBURG Stadtmagazin, Februar 2020. Das Magazin ist seit dem 30. Januar 2020 im Handel und  auch im Online Shop oder als ePaper erhältlich! 


#wasistlosinhamburg? Für mehr Stories und Tipps aus Hamburg folge uns auf Facebook, Twitter und Instagram.


Lust auf mehr Geschichten aus Hamburg?

Meet the Resident – Oliver Kapp

Jeden Monat stellt SZENE HAMBURG Residents vor, diesmal: Oliver Kapp (DJ seit 1986) – präsentiert von hamburg elektronisch

Interview: Louis Kreye / OMA

 

SZENE HAMBURG: Dein Sound?

Oliver Kapp: Detroit Techno

Lieblingsort?

Ich halte mich sehr gerne am Wasser auf. Pauli ist immer willkommen. Und von der Clubseite: PAL & Pudel.

Besondere Erinnerung?

1992 als ich Jeff Mills das erste Mal in meinem Club buchte. Er schlief bei mir im Wohnzimmer und die Luftmatratze hatte ein Loch.

Welchen Act würdest du gerne mal (wieder) in Hamburg sehen?

Jeff Mills

Platte des Monats?

Planetary Assault Systems – Plantae

Hamburgs Stärken?

Die Stadt hatte in den frühen 80ern immer ein tolles Fundament an Recordshops, Clubs und DJ´s. Das merkt man heute noch.

Und die Schwächen?

Mir sind die Clubs und Events oft zu lieblos zusammengezimmert. Könnte man schöner machen, auch mit wenig Geld.

 

Ein aktuelles Set von Oliver Kapp hört ihr hier:



Dieser Text stammt aus SZENE HAMBURG, Dezember 2019. Titelthema: Weihnachten. Das Magazin ist seit dem 29. November 2019 im Handel und zeitlos im Online Shop oder als ePaper erhältlich! 


#wasistlosinhamburg? Für mehr Stories aus Hamburg folge uns auf Facebook, Twitter und Instagram.


Lust auf mehr Geschichten aus Hamburg?


 

Meet the Resident – Yvonne Of Arc

Jeden Monat stellt SZENE HAMBURG Residents vor, diesmal: Yvonne Of Arc (26, Attic) – präsentiert von hamburg elektronisch

Interview: Louis Kreye & Jean Djaman 

 

SZENE HAMBURG: Dein Sound?

Yvonne Of Arc: Straighter Techno. Mit Acid Einflüssen.

Größter Moment als DJ?

Auf der Pizza Night Algarve letzten Monat in Portugal. In dieser wunderschönen Kulisse für eine derartig ekstatische Crowd zu spielen war bisher die schönste Erfahrung, die ich gemacht habe.

Schrecklichste Gast-Frage?

Neben Leuten, die Trackwünsche via hingehaltenem Smartphone äußern, ist auch die Frage “Kannst du lauter spielen?” ganz weit oben – vor allem wenn der Limiter auf Peak steht und die Anlage nichts mehr hergibt.

Platte des Monats?

Die Liquid Slow EP von Chris Liebing und Charlotte de Witte.

 

„Hamburg ist eine offene Stadt“

 

Hamburgs Stärken?

Als gebürtige Oldenburgerin liebe ich den nordischen Flair Hamburgs auf allen Ebenen. Zudem gibt die Kreativbranche sehr viel her: Man merkt an allen Ecken und Kanten, dass Hamburg eine offene Stadt ist, in der Menschen nicht gegeneinander, sondern miteinander arbeiten und sich gegenseitig weitere Möglichkeiten schaffen.

Und die Schwächen?

Vegane E-Scooter Fahrer, die auf Klima-Demos gehen.

Welcher Gig in Hamburg ist bisher dein Favorit?

Aufgrund der besonderen Atmosphäre, muss ich mich hier für die Session in der Fabrique im Gängeviertel entscheiden. Bisher hatte aber jeder Gig in Hamburg das gewisse Etwas.

Wo gehst du hin um Spaß zu haben?

Es kommt auf die Definition von Spaß an. Zum einen kann ich Spaß beim Dartspielen in der Eckkneipe oder beim Sonnenaufgang am Hafen haben, aber natürlich auch beim Raven im Gängeviertel oder Pal. Häufig dort, wo sich meine Crew befindet.

Welchen DJ würdest du gerne mal (wieder) in Hamburg sehen?

Answer Code Request. Die Session von ihm im Pal war überragend. Einen Gig von Juliet Fox, Ellen Allien oder Alien Rain würde ich auch ziemlich feiern.

Auf wen sollte man momentan ein Auge haben?

Definitiv auf meinen Partner in Crime “Stuntebeck” und seine fesselnden Vinyl Sets.

Dein Lieblings Ort in Hamburg?

Irgendwo an der Elbe. Außerdem der Balkon des 13. Stocks im Grindelhochhaus.

Wo kann man dich als nächstes hören?

Im Frühjahr geht mein Projekt Attic in die nächste Runde. Um für weitere Gigs auf dem Laufenden zu bleiben, checkt Soundcloud.

Ein aktuelles Set vonYvonne Of Arc hört ihr hier:


szene-hamburg-november-2019
Dieser Text stammt aus SZENE HAMBURG, November 2019. Titelthema: Sexualität. Das Magazin ist seit dem 27. Oktober 2019 im Handel und zeitlos im Online Shop oder als ePaper erhältlich! 


#wasistlosinhamburg? Für mehr Stories aus Hamburg folge uns auf Facebook, Twitter und Instagram.


Lust auf mehr Geschichten aus Hamburg?


 

Meet the Resident – Lenard Klein

Jeden Monat stellt SZENE HAMBURG Residents vor, diesmal: Lenard Klein (21, Kinky Sundays) – präsentiert von hamburg elektronisch

Interview: Louis Kreye und Jean Djaman

 

SZENE HAMBURG: Wie würdest du deinen Sound beschreiben?

Lenard Klein: Ich habe, nachdem ich anfangs eher Techno-lastigen Sound gespielt habe, relativ schnell House und Disco für mich entdeckt. Mit der Zeit habe ich festgestellt, dass ich häufig sehr energetische Tracks mit dem ein oder anderen Vocal in meine Sets einbaue und weniger mit atmosphärischer Musik zu tun habe. Öfters schweife ich auch mal Richtung Acid aus, allgemein würde ich meinen Sound also als sehr geladenen House beschreiben.

Was war dein größter Moment als DJ?

Da die Erinnerung noch so frisch ist, fällt mir da spontan der Kinky Sundays Truck beim CSD 2019 ein. Alle auf und um den Truck herum haben eine unglaubliche Energie versprüht und da ich im Bereich der Langen Reihe gespielt habe, war es eine perfekte Kulisse mit den Häuserfronten und Balkons auf beiden Seiten. Das vergesse ich nicht so schnell.

Wo gehst du in Hamburg hin, um Spaß zu haben?

Es gibt mehrere Möglichkeiten. Abends meistens ins Pal, tagsüber gerne an die Alster, weil ich es als zugezogener immer noch genieße, am Wasser zu wohnen.

Welchen DJ würdest du gerne mal (wieder) in Hamburg sehen?

Zur Zeit finde ich Kettama sehr interessant. Er verbindet viele Elemente elektronischer Musik, aber auch viele Teile von Hip Hop, was das ganze sehr erfrischend klingen lässt.

Was sind für dich Hamburgs stärken?

Anders als zum Beispiel in Berlin hat man hier nicht so ein Überangebot in alle Richtungen, was viele Möglichkeiten für Neues lässt. Das macht die Stadt und die Zukunft interessant.

Und die Schwächen?

Ich glaube, dass es leider dadurch auch häufig einen festgefahrenen Eindruck erweckt. Ich bin aber zuversichtlich.

 

„Es gibt viele DJs, die zur Zeit Einiges bewegen“


Platte des Monats?

Es hat mich selbst erstaunt, aber tatsächlich von Patrick Topping – Turbo Time. Vielleicht, weil ich die Sachen der letzen Jahre nicht so interessant fand.

Auf wen sollte man in Hamburg momentan ein Auge haben?

Ich glaube es gibt viele Leute, die zur Zeit einiges bewegen. SR DJ Hermo mit seiner guuc ist meiner Meinung nach einer dieser Leute. Ebenso wie Niklas Schweig und Haeder.

Welcher Gig in Hamburg ist bisher dein Favorit?

Durch die Reihe Kinky Sundays wurde in Hamburg meiner Meinung nach ein ganz neues Feld eröffnet. Besonders durch zwei verschiedene Editions und die gesamte Energie ergeben sich viele Möglichkeiten und ich muss mich nicht auf eine bestimmte Richtung festlegen.

Deine schrecklichste Gast-Frage?

01:15 Uhr : Ich merke wie ein halber Longdrink auf meinem Fuß landet und ich mit sehr feuchter Aussprache gefragt werde, ob ich für die beste Freundin “Losing It” von Fisher spielen könnte.

Wo kann man dich als nächstes hören?

Weiterhin bei den Kinky Sundays und bald wieder im Hotel Shanghai in Essen bei der GOOFY. Ansonsten checkt IG.

Ein aktuelles Set von Lenard Klein hört ihr hier:


Szene-Oktober-2019-CoverDieser Text stammt aus SZENE HAMBURG, Oktober 2019. Titelthema: Neu in Hamburg. Das Magazin ist seit dem 28. September 2019 im Handel und zeitlos im Online Shop oder als ePaper erhältlich! 


#wasistlosinhamburg? Für mehr Stories aus Hamburg folge uns auf Facebook, Twitter und Instagram.


Lust auf mehr Geschichten aus Hamburg?

Meet the Resident – SR DJ Hermo

Jeden Monat stellt SZENE HAMBURG Residents vor, diesmal: SR DJ Hermo (23, guuc) – präsentiert von hamburg elektronisch

Interview: Louis Kreye & Jean Djaman

 

SZENE HAMBURG: Wie würdest du deinen Sound beschreiben?

SR DJ Hermo: Die Mischung macht es! Viel House, viel Techno, gerne HipHop, Italo, Afro, Disco. Viele verschiedene Einflüsse! Hier gilt eher: Wie spät ist es und wo befindet man sich?

Was war dein größter Moment als DJ?

Auf einem Rundgang der Kunstakademie Düsseldorf. Wir waren eine achtköpfige Gruppe. An diesem Wochenende war selbst die Zugfahrt legendär! Und kürzlich habe ich bei einem 3Floor Riesen-Rave im Volt das Opening gespielt. Die Atmosphäre war überwältigend.

Was sind für dich Hamburgs Stärken?

Die Leute!

Und die Schwächen?

Weitere Bars mit guter Anlage würden der Stadt gut tun.

 

Heat on the dancefloor!

 

Auf wen sollte man momentan ein Auge haben?

Auf jeden Fall Baxmann & 11Schnull. Baxmann als DJ ist extrem empfehlenswert. Von 11Schnull können wir uns auf eine richtig gute EP freuen. Checkt seine Soundcloud-Seite. Und für die DJs da draußen: Die Tracks sind heat on the dancefloor!

Welchen DJ würdest du gerne mal (wieder) in Hamburg sehen?

Zum Beispiel Detroit in Effect, Booty Buster, Bell Towers und Moodymann – neben vielen anderen.

Deine schrecklichste Gast-Frage?

Ob ich „Wonderwall“ von Oasis spielen könnte – das fand ich aber ziemlich lustig. Schlimm ist es, wenn Leute ihren Wunsch umschreiben: „Kannst du mal was Melodisches spielen, so „funky“? – aber trotzdem mit „Pep“!, eventuell mit Gesang?“

Welcher Gig in Hamburg ist bisher dein Favorit?

Besonders sind für mich natürlich die Guuc-Nächte, da ich dann selbst DJs einladen darf. Einer meiner Lieblings-Gigs war auf jeden Fall der mit Baba Stiltz. Aber DJ Seinfeld im Nachtasyl war auch krass!

Wo kann man dich als nächstes hören?

5.9. auf RedLightRadio Amsterdam und am 13.9. bei F4F in der Uni (die Party schmeißt Han Duo und ist ein GreenEarthSoliRave). Außerdem sind weitere Nachtasyl-Partys geplant.

 

Ein aktuelles Set von SR DJ Hermo hört ihr hier


Dieser Text stammt aus SZENE HAMBURG, September 2019. Titelthema: Mobilität – Das bewegt die Stadt. Das Magazin ist seit dem 29. August 2019 im Handel und zeitlos im Online Shop oder als ePaper erhältlich! 


#wasistlosinhamburg? Für mehr Stories aus Hamburg folge uns auf Facebook und Instagram.


Lust auf mehr Geschichten aus Hamburg?

 

Meet the Resident – Levente

Jeden Monat stellt SZENE HAMBURG Residents vor, diesmal: Levente (PAL, OGay, Fruits, Acid Tears, Heal Yourself and Move) – präsentiert von hamburg elektronisch

Interview: Louis Kreye & Jean Djaman

 

SZENE HAMBURG: Wie würdest du deinen Sound beschreiben?

Levente: Über die Jahre habe ich viel Musik gehört und gesammelt, jedoch fällt es mir schwer, mich auf eine Richtung festzulegen. Ich habe das Gefühl, die Zeiten des Genredenkens sind over. DJs sind alle Mittel gegeben, aus unterschiedlichen Systemen zu schöpfen und dadurch intensive Momente entstehen zu lassen.

Was war dein größter Moment als DJ?

Es gab sehr viele, der emotionalste war auf jeden Fall das Kraniche Closing. Der Club war für mich eine wichtige Plattform, mit tollen Menschen zusammen zu sein und mich musikalisch völlig frei zu entfalten. Never ever forget! Der weirdeste war im Cocoon Frankfurt, als ich vor ewigen Jahren noch Resident im Luna Club Kiel war, lange Geschichte.

Wo gehst du in Hamburg hin um Spaß zu haben?

Ins Thier, safe place!

Welchen DJ würdest du gerne mal (wieder) in Hamburg sehen?

Definitiv David Vunk. Ich hoffe, wir bekommen das dieses Jahr noch hin.

 

„Wir müssen uns für mehr Freiräume einsetzen“

 

Was sind für dich Hamburgs Stärken?

Menschen in Hamburg, gerade aus der aktiven Musikszene, sind sehr supportive. Es gibt eine irre Qualität an Kreativen, die sich alle gegenseitig wahrnehmen und wertschätzen. Das ist wichtig in einer Stadt, die der Kreativität nur begrenzten Raum lässt.

Und die Schwächen?

Wir müssen uns für mehr Freiräume einsetzen. Diese Orte Hamburg sind begrenzt und die Stadt macht es uns nicht gerade leicht, Neues zu schaffen und zu etablieren.

Dein Lieblingsort in Hamburg?

Die Fähre nach Finkenwerder.

Deine Platte des Monats?

L.F.T. – Fresh Through The Flesh.

Auf wen sollte man in Hamburg momentan ein Auge haben?

Unbedingt Schulverweis und MANON. Ansonsten gibt es gerade sehr viel interessanten Output. Da will ich niemanden bevorzugen.

Welcher Gig in Hamburg ist bisher dein Favorit?

Ich genieße die Abende mit Bobbie*, ob bei unserer Residency im PAL oder bei unserer Veranstaltungsreihe ACID TEARS im Pudel sehr.

Deine schrecklichste Gast-Frage?

Machst du mir Jackie Cola und ein Weizen, Bruder?

Wo kann man dich als nächstes hören?

Auf dem Kometa Festival in Riga, mit einem Teil der PAL Family Bobbie* und OSKAR. Ab dem 27.07. Und den Donnerstag drauf auf dem Garbicz Festival. Und auf den kommenden PAL Open Airs.

 

Ein aktuelles Set von Levente hört ihr hier


Szene-Hamburg-August-2019-TitelDieser Text stammt aus SZENE HAMBURG, August 2019. Titelthema: Wie sozial ist Hamburg? Das Magazin ist seit dem 27. Juli 2019 im Handel und zeitlos im Online Shop oder als ePaper erhältlich! 


#wasistlosinhamburg? Für mehr Stories aus Hamburg folge uns auf Facebook und Instagram.


Lust auf mehr Geschichten aus Hamburg?

 

Meet the Resident – Budiratsch

Jeden Monat stellt SZENE HAMBURG Residents vor, diesmal: Budiratsch, auch bekannt als Gerald Steyr – präsentiert von hamburg elektronisch

Interview: Louis Kreye & Jean Djaman
Foto: Ben Zin

Wer ist Budiratsch?

Mit diesem Alter-Ego-Projekt öffne ich mir die Tür zu einem musikalischen Kosmos jenseits des Drum’n’Bass. Ich umarme damit meinen Wunsch, sich verstärkt der grenzenlosen Vielfalt in der Clubmusik zu widmen. Budiratsch steht für FuckGenre, Gerald Steyr für Drum’n’Bass.

Kannst du den Begriff FuckGenre näher definieren?

Der Begriff steht für keine Einsortierung, keine Schublade möglich. Auf Regeln und jegliche Schranken wird verzichtet. Die FuckGenre-Bewegung verbindet Künstler ausschließlich aus einem freiheitlichen Denken und einer Spiritualität heraus. Ich sehe es als einen Aufruf zu einer gelebten Diversität in der Musikkultur. Als Budiratsch spiele ich Shows quer durch elektronisches BämBäm zwischen BumBum und TschakTschak.

Warum wählst du dafür ein Pseudonym?

Es ist die ewig selbst gestellte Frage von Artists, die ein breites Spektrum abbilden, ob sie sich für verschiedene Ausdrucksarten Pseudonyme erschaffen, oder nicht. Wenn sich ein Musikprojekt extrem weit vom vorherigen Schaffen abgrenzt, ist eine zusätzliche Identität sehr hilfreich. So kann ich mich meinem bisherigen Selbst weiter widmen und zeitgleich neue Wege mit diesem Alias erschließen. Wir beide profitieren voneinander, Budiratsch inspiriert Gerald Steyr und andersherum.

 

Shows rocken und im Studio schrauben

 

Wo siehst du dich in einem Jahr?

Ich sehe tolle und unfassbar gut aussehende Menschen. Ich sehe Leidenschaft, die Farbe Orange. Die Grünen stellen die Bürgermeisterin und keiner singt mehr mit Autotune. Ha ha, nee. Im Ernst, neue Musikprojekte sind immer offen im Prozess. Ich liebe es, Shows zu rocken und im Studio zu schrauben. Die erste Budiratsch EP ist in Arbeit, im Herbst ist eine Clubnacht angedacht.

Welcher Auftritt ist dir besonders im Gedächtnis geblieben?

Mein fünf Stunden FuckGenre-Gig bei Maschine Brennt im Gängeviertel vor ein paar Monaten, in der Nacht ist Budiratsch gezeugt worden. Und eine Show vor ein paar Jahren im Pudel, wo ich die Audience mit syrischer Hochzeitsmusik zum Extremtanz verführt habe – sehr sexy.

Deine Platte des Monats?

Die neue archaische Ambient Electronica EP von Cid Poitier ist der perfekte Ein- und Ausstieg rasanter Nächte.

Welchen Act würdest du gerne mal (wieder) in Hamburg sehen?

Ich habe mich immer gewundert, warum Deekline noch nie in Hamburg gespielt hat. Er ist für mich der Inbegriff des Multistyle Artist. Sein Output umfasst House, UK Funky, Tropical, Jungle, Oldskool, Dubstep, Breaks und Garage – sehr stark. Wenn ihn jemand nach Hamburg einlädt, bin ich in der ersten Reihe. Roska möchte ich auch gerne wieder sehen. Und immer wieder Omar Souleyman.

Was sind für dich Hamburgs Stärken?

Hamburg ist sehr überschaubar, es scheinen sich irgendwie alle zu kennen, oder man kennt jemanden, der den anderen kennt und vernetzt einen. Wer aktiv aufgechlossen ist, kann schnell andocken.

Und die Schwächen?

Hamburg ist sehr überschaubar.

 

Hier hört ihr ein aktuelles Set von Budiratsch – im Podcast von hamburg elektronisch

Budiratsch: 26.7., Kinky Galore, Waagenbau, ab 23 Uhr


Szene-Hamburg-Juli-2019-CoverDieser Text stammt aus SZENE HAMBURG, Juli 2019. Titelthema: Schmelztiegel St. Georg.
Das Magazin ist seit dem 27. Juni 2019 im Handel und zeitlos im 
Online Shop oder als ePaper erhältlich! 


#wasistlosinhamburg? Für mehr Stories aus Hamburg folge uns auf Facebook und Instagram.


Lust auf mehr Geschichten aus Hamburg?

Meet the Resident – Günni Gatzen

Jeden Monat stellt SZENE HAMBURG Residents vor, diesmal: Günni Gatzen (Moloch / BassBotanik) – präsentiert von hamburg elektronisch

Interview: Louis Kreye & Jean Djaman

Wie würdest du deinen Sound beschreiben?

Ich versuche in meinen Sets darauf zu achten, eine ähnliche Stimmung zu halten und mit treibenden Sound eine Art hypnotischen Zustand zu erreichen. Die Musikrichtung variiert dabei von Location, Stimmung, Zeit und Partner-DJ.

Was war dein größter Moment als DJ?

Viele Gigs waren auf ihre eigene Weise unvergesslich und einzigartig. Dabei hängt es auch nicht immer davon ab, wie beliebt der Club ist oder wie groß das Publikum war. Gerne denke ich zurück an den Gig mit Schense auf der Fusion in einer kleinen DJ-Booth am Roten Platz, mit Svn Stvr zum ersten Mal im Moloch in der Kuhle, solo unten im Südpol beim Warm-Up von Off the Radar oder den Auftritt mit meiner Twerkstatt-Gang letztes Jahr in einer ganz besonderen Bucht.

Wo gehst du in Hamburg hin, um Spaß zu haben?

Auf diese Frage gibt es für mich eigentlich nur 2 Antworten: Moloch und Südpol.

Welchen DJ würdest du gerne mal (wieder) in Hamburg sehen?

Sehr gerne würde ich mal wieder Mihai Popoviciu oder Ida Daugaard in Hamburg sehen.

Was sind für dich Hamburgs stärken?

Die besten Menschen und der beste Club der Welt.

Und die Schwächen?

Das Wetter.

Dein Lieblingsort in Hamburg?

Münzviertel und Dove Elbe.

Deine Platte des Monats?

An dieser Stelle will ich einmal Promo für meine Brudis machen. Track: Metatext & Karhua – Turners Tales of Gravity auf Wayu Records. Geht zwar vom Sound her in eine andere Richtung als meiner, aber es ist ein supergeiler treibender Downtempo-Track geworden und die beiden sollte man absolut aufm Schirm haben.

 

Hört hier einen Track aus Günni Gatzens Platte des Monats

 

Auf wen sollte man in Hamburg momentan ein Auge haben?

Metatext & Karhua, Schense, Doe & Fils Rauscht sowie Linus & Svn Stvr.

Deine schrecklichste Gastfrage?

Da fallen mir gleich zwei ein: Die erste stellte mir jemand bei einem meiner ersten offiziellen Gigs 2012 in Damme, einem Dorf in Niedersachsen. Leider war Tech-House damals dort noch nicht angekommen und nach meinem ersten oder zweiten Übergang wurde ich gefragt, ob ich nicht bald mal was von Scooter spielen könnte.

Die zweite Situation war auf dem 30. Geburtstag meiner Stiefschwester. Da sie in der ländlichen Umgebung von Oldenburg wohnt, hatte ich mich schon darauf vorbereitet, dass ich irgendwann gefragt werde, ob ich noch etwas anderes spiele. Aber als ich nach zwei Stunden gebeten wurde, gegen eine Zahlung von 50€ meine Musik auszumachen und einen Schlagersender im Radio anzumachen, war ich platt.

Wo kann man dich als nächstes hören?

Artville Richtfest: 20. Juli 2019.

Habitat Festival: 24. Juli-28. Juli 2019.

 

Hier könnt ihr ein aktuelles Set von Günni Gatzen hören – im Podcast von hamburg elektronisch


Szene-Hamburg-juni-2019 Dieser Text stammt aus SZENE HAMBURG Stadtmagazin, Juni 2019. Das Magazin ist seit dem 25. Mai 2019 im Handel und zeitlos im Online Shop oder als ePaper erhältlich! 


#wasistlosinhamburg? Für mehr Stories aus Hamburg folge uns auf Facebook und Instagram.


Lust auf mehr Geschichten aus Hamburg?

 

Meet the Resident – BL Brixton

Jeden Monat stellt SZENE HAMBURG Residents vor, diesmal: BL Brixton (IF / Sydpol / Laut & Luise) – präsentiert von hamburg elektronisch.

Interview: Louis Kreye & Jean Djaman

Szene Hamburg: Wie würdest du deinen Sound beschreiben?

Divers, fast wie eine bunte Tüte, aber eher nicht süß. Momentan spiele ich wieder vermehrt Techno und Elektro, aber auch House und Ambient. In meiner Selektion landen viele, blubbernde Tracks, die Verkaufsportale als Leftfield House/Techno bezeichnen.

Was war deine bisher schrecklichste Gast-Frage?

Bleibt das jetzt so? Oder: Bist du Mo von PunktPunkt?

Was ist deine Platte des Monats?

Cosmic Force – Mighty Envy. Und natürlich meine neue Platte auf Laut & Luise (Zwinker).

 

So klingt BL Brixtons Platte des Monats

 

Was war dein größter Moment als DJ?

Letzten Sommer bei Monis Rache. Der Ort, die Menschen und das Gefühl haben einfach gestimmt. Ähnlich war es auf der Fusion. Da habe ich im Querfeld nach Blint eine Mischung aus Techno, Elektro und House gespielt. Es war nicht wirklich voll, dafür aber mit Breakdance-Einlagen vom Publikum. Das hat mich sehr beeindruckt.

Welchen DJ würdest du gern mal (wieder) in Hamburg sehen?

Danny Daze wäre großartig! Jeff Mills ebenfalls, genauso wie Silent Servant.

Auf wen sollte man in Hamburg momentan ein Auge haben?

Die Releases von Drum Space Meditation finde ich superspanend. DJ-technisch: Esshar und Butjer.

Wo kann man dich als Nächstes hören?

Spätestens auf dem tollen Off the Radar Festival (28.7.). Davor aber auch nochmal im Südpol (17.5.).

 

Hier könnt ihr ein aktuelles Set von BL Brixton hören – im Podcast von hamburg elektronisch


 Dieser Text stammt aus SZENE HAMBURG Stadtmagazin, Mai 2019. Das Magazin ist seit dem 27. April 2019 im Handel und zeitlos im Online Shop oder als ePaper erhältlich! 


#wasistlosinhamburg? Für mehr Stories aus Hamburg folge uns auf Facebook und Instagram.


Lust auf mehr Geschichten aus Hamburg?