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Binnenalster-Filmfest: Großes Kino in großer Kulisse

Beim Binnenalster-Filmfest im Spätsommer ist wieder Zeit für vier Abende Freilichtkino am Jungfernstieg

Text: Marco Arellano Gomes 

 

Im Spätsommer findet das Binnenalster-Filmfest statt. Vom 15. bis zum 18. September 2022 verwandelt eine schwimmende Leinwand direkt auf der Binnenalster den Jungfernstieg in ein Freilichtkino. Platz wird auf der Treppe der Promenade genommen. Auf dem Programm stehen die Filme „Manche mögen’s heiß“ mit Marilyn Monroe (15. September), die Liebeskomödie „Harry und Sally“ mit Meg Ryan und Billy Crystal (16. September), Georges Bizets Oper „Carmen“, zur Spielzeit-Eröffnung der Staatsoper Hamburg, (17. September) und „Pappa ante Portas“ von Kultkomiker Loriot (18. September). Gastronomische Angebote sorgen für das leibliche Wohl. Beginn ist jeweils um 20.30 Uhr. Der Eintritt ist kostenfrei. Das Binnenalster-Filmfest wird vom City Management Hamburg, dem Filmfest Hamburg und dem Verein Lebendiger Jungfernstieg e.V. organisiert.

 


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Über fünf Wochen gibt es auf der 128 m² großen Leinwand täglich neue Kinofilme zu entdecken. An der frischen Luft kann man es sich auf selbstmitgebrachten Decken oder in einem der gemütlichen Beach Chairs gemütlich machen. Für alle hungrigen Besucher bereitet der kinoeigene Smiley’s Service leckere Pizzen direkt vor Ort zu.

Neben Filmen wie Monsieur Claude und sein großes Fest oder James Bond – Keine Zeit zu sterben, wird es auch einige Filmpremieren mit Gästen vor Ort geben. Außerdem hält das Programm Highlights wie die Moving Adventures Filmtour bereit. Alle Kinder kommen beim täglich stattfindenden KIDS-KINO umsonst ins Kino.

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Filme unterm Sternenhimmel: Fünf Open-Air-Kinos in Hamburg

Die Open-Air-Saison hat wieder begonnen und hierbei dürfen Filme nicht fehlen. Gute Unterhaltung bei frischer Luft versprechen in Hamburg gleich mehrere Open-Air-Kinos. Ein Überblick

Text: Marco Arellano Gomes

Zeise Open Air

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Vom 1. Juli-30. August findet Zeise Open-Air statt (Foto: Jan Brandes)

Besonders beliebt ist das vom 1. Juli bis zum 30. August stattfindende Zeise Open Air, das mit der besonderen Location im Innenhof des Altonaer Rathaus punktet. Für jeden Geschmack ist etwas dabei: Von „Everything Everywhere All at Once“ (1.7., 21.45 Uhr) über „Come on, Come on“ (4.7., 21.45 Uhr), dem Hamburg-Klassiker „Absolute Giganten“ (7.7., 21.45 Uhr) und „Pa­rallele Mütter“ (9.7., 21.45 Uhr) bis „Top Gun: Maverick“ (15.7., 21.30 Uhr) und „Elvis“ (28.7., 21.30 Uhr). Ein Highlight ist die Hamburg-Premiere von „Die Zeit, die wir teilen“ (3.7., 21.30 Uhr), bei der Schauspielstar Lars Eidinger zu Gast sein wird.

30 Jahre Filmfest Hamburg

Im Rahmen seines 30-jährigen Jubiläums mischt auch das Filmfest Hamburg beim Open-Air-Kino mit. Hierzu stimmten die Hamburger online über die besten Filme der vergangenen 30 Jahre ab. Am 8.7. wird im Rahmen des Zeise Open Air im Innenhof des Altonaer Rathaus mit „In the Mood for Love“ der erste Film der Reihe gezeigt. Zudem läuft am 29.7. im Alsterdorf Open Air Sommerkino der Film „Mustang“. Weitere Termine werden zeitnah bekannt gegeben.

3001 Filmnächte

3001 Filmnächte_ Foto: Hinrich Schultze
3001 Filmnächte finden vom 7. Juli-24. Juli statt (Foto: Hinrich Schultze)

Im Schanzenpark finden vom 7. Juli bis zum 24. Juli die 3001 Filmnächte statt und bieten ein reichhaltiges Arthouse-Programm, das dem des 3001 Kino entspricht. Zu sehen sind aktuelle Filme wie „Wo in Paris die Sonne aufgeht“ (9.7., 22 Uhr), oder „Abteil Nr. 6“ (16.7., 22 Uhr), Klassiker wie „The Rocky Horror Pic­ture Show“ (10.7., 22 Uhr) oder „Léon – Der Profi“ (24.7., 22 Uhr). Kleiner Tipp: Es sind nicht wirklich dreitausendeins Filmnächte – also schnell Karten sichern!

ElbFilmKunst

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In der neue Mitten Altona vom 17. Juni -3. September findet das ElbFilmKunst statt (Foto: ElbFilmKunst)

Wer es lieber kleiner mag, dem ­bietet der Verein ElbFilmKunst vom 17. Juni bis zum 3. September ein kleines, aber feines Open-Air-Kino an besonderen Orten in Altona wie der Christianswiese oder dem Quartierspark Mitte Altona an. Gezeigt werden Filme wie „Im Juli“ von Fatih Akin (2.7., 21.45 Uhr), „Three Billboards Outside ­Ebbing, Missouri“ (9.7., 21.45 Uhr) und der Oscar-Preisträger „Birdman“ (16.7., 21.30 Uhr). Der Ton wird mittels Funkkopfhörern übertragen. Der Preis in Höhe von fünf Euro ist vergleichsweise moderat; Picknick, Decken oder Sitze  müssen allerdings selbst mitgebracht werden.

filmRaum Open Air

Filmraum-im-Eimsbüttler-Park_©Henrik-Zawischa
Im Eimsbüttler Park findet das Open-Air Kino vom filmRaum vom 21.Juli – 3. September statt (Foto: Henrik Zawischa)

Open-Air-Kino gibt es auch in Eimsbüttel. Der filmRaum lädt vom 21. Juli bis zum 2. September in den Eimsbütteler Park „Am Weiher“. Das Programm war zu Redaktionsschluss noch nicht bekannt, zeichnet sich aber durch liebevoll kuratierte Filme aus.

Schanzenkino

1. Pressefoto SchanzenKino_©Outdoor Cine
Das Schanzenkino findet vom 30.Juli -4. September statt (Foto: Outdoor Cine)

Vom 30. Juli bis zum 4. September flimmern beim Open-Air Kino im Schanzenpark in lauen Sommernächten Filme wie Elvis (erste Vorstellung am 6.8.), Leander Hausmanns Stasikomödie (erste Vorstellung 3.8.) oder Gucci (erste Vorstellung 5.8.) über die Leinwand.


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Kulturelle Erweckung: Das Easterfield Festival

Unter dem Motto „Eine Stadt wacht wieder auf. Aber wie? Und wohin?“ bietet der Kunstverein Hamburg beim Easterfield Festival in der Osterfeldstraße in Eppendorf vom 30. Juli bis zum 15. August 2021 eine bunte Mischung aus Open-Air-Kino, Performances, Musik, Kunst und Talks

Text: Marco Arellano Gomes

 

Nein, das christliche Fest der Wiederauferstehung Christi wird nicht nachgeholt. Mit einer gewissen Wieder­auferstehung hat das Eas­terfield Festival hingegen schon zu tun: der Wiederauferstehung der Kul­tur – und zwar in all ihren schillernden Facetten. Die Kultur ist wieder da. Der Hamburger Kul­tursommer wurde ausgerufen – und der soll in der ganzen Stadt stattfinden. Das heißt eben auch in der Osterfeldstraße (nicht zu verwechseln mir der Osterstraße) – jener Verlängerung des Lok­stedter Weges, die nördlich von Eppendorf ver­läuft und den noblen Stadtteil mit dem etwas pragmatischeren Lokstedt verbindet.

Der Auftritt der Hamburger Erfolgssängerin Miu ist einer der Top Acts auf dem Festiva; Foto: Elena Zaucke

Die Hamburger Erfolgssängerin Miu tritt am 5. August auf dem Festival auf; Foto: Elena Zaucke

Von diesem Straßennamen leitet sich auch schon der Titel des Festivals ab, das sechs Tage lang – vom 30. Juli bis zum 15. August – in den Gärten der Osterfeldstraße 6 stattfindet. Auf dem ehemali­ gen Gelände der Galerie Levy gibt es somit nach dem pandemischen Winterschlaf ein kulturelles Erweckungserlebnis – ganz unreligiös, aber kul­turell wertvoll und abwechslungsreich. „Es geht darum, die Künste der Stadt Hamburg zu zele­brieren und ihre Vielfalt nach über einem Jahr Lockdown als gemeinsame Anstrengung zu feiern und wieder an die breite Öffentlichkeit zu bringen“, sagt die verantwortliche Intendantin Bettina Steinbrügge vom Kunstverein in Ham­burg.

Steinbrügge hat in Kooperation mit Donkey Products und &MYLK ein buntes Programm vorbereitet. „Aus Hamburg für Hamburg. Aus Liebe zur Kultur“, wie es im Programmheft heißt. Dass das nicht nur ein Spruch ist, erkennt man allein schon daran, dass alle Überschüsse „zurück in die Ham­burger Kultur“ fließen sollen.

 

Fünf Schwerpunkte

 

Eröffnung ist am 30. Juli, um 18 Uhr. Weitere Ver­anstaltungstermine sind am 1., 5., 6., 11. und 12. August, jeweils ab 18 Uhr. Das Festival hat fünf kulturthemati­sche Schwerpunkte: Kino, , Performance, Musik, Skulp­tur und Gespräch. Jede der Kulturdisziplinen wird von Kuratoren und Team verantwortet. Eingeladen werden vorrangig Hamburger Künstler und Künstlerinnen. Die Hamburger Kulturszenen sollen so zusammenfinden und sich gegenseitig befruchten. Das sollte bei einer Fläche im Freien von etwa 6.660 Quadratmetern auch pandemiekonform gelingen.

Während der gesamten Festivallaufzeit ist der Skulp­turenpark tagsüber für Besucher und Besucherinnen kostenlos zugänglich. Für die Abendveranstaltungen mit Performances, Filmen, Vorträgen und Konzerten wird hingegen ein Eintrittspreis erhoben, dessen Erlös wie bereits erwähnt der weiteren Unterstützung der Hamburger Kunstszene dient. Fürs Essen ist selbstver­ständlich gesorgt: Mehrere Foodtrucks werden vor Ort ihre Speisen anbieten. Und wer weiß, vielleicht ist ja auch das eine oder andere Osterei dabei.

 

Kino

 

Im Bereich Kino wird es fünf Filmabende geben. Lie­bevoll zusammengestellt von Felix Grassmann (Abaton Kino), Maike Mia Höhne (Kurzfilmfestival Hamburg) und Marlene Denningmann von Veto Film.

Der Kurzfilm „Riot not diet“ (2018) von Julia Fuhrmann; Foto: Julia Fuhrmann

Der Kurzfilm „Riot not diet“ (2018) von Julia Fuhrmann; Foto: Julia Fuhrmann

 

Performance

 

Im Bereich Performances haben sich Tobias Peper (Kunstverein Harburger Bahnhof), Gabriel Schim­meroth (MARKK) und Sam Gora (HfbK) zusammen­getan, um ein Programm auf die Beine zu stellen. Vier Performances warten darauf, betrachtet zu werden.

 

Musik

 

Für die fünf Musik-­Acts verantwortlich sind die Kura­toren Björn Beneditz (Deichkind), Lars Meier (Gute Leude Fabrik) und Sebastian Tim (Koralle Blau).

 

Skulptur

 

Die knapp 20 Skulpturen werden durchgehend zu se­hen sein. Kuratiert wurden diese von Florian Berger (Donkey Products / &MYLK), Dr. Esther Ruelfs (MK&G Hamburg), Arne Vogler (Millerntor Gallery), Katha­rina Bittel (Neue Kunst in Hamburg) und Nicholas Tam­mens (Kunstverein in Hamburg).

Die Kunst-Skulpturen im Park sind tagsüber kostenlos zu sehen; Foto: Iris Helena Hamers

Die Kunst-Skulpturen im Park sind tagsüber kostenlos zu sehen; Foto: Iris Helena Hamers

 

Gespräch

 

Debatten sind ebenfalls eine kulturelle Errungenschaft und wollen gepflegt werden. Fünf Gespräche sind ge­plant, kuratiert von Dilara Kubitzki (Kunstverein in Hamburg), Christoph Twickel (Journalist & Autor), Timm Weber (Kunstverein in Hamburg), Luísa Telles und Luzia Cruz (beide HfbK).

Easterfield Festival: 30. Juli – 15. August


 SZENE HAMBURG Stadtmagazin, August 2021. Das Magazin ist seit dem 29. Juli 2021 im Handel und auch im Online Shop oder als ePaper erhältlich!

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Hamburgs Open Air Kinos – ein Überblick

Die Open-Air-Kino-Saison in Hamburg läuft. Und wir erzählen euch, was geht

Open Air Kino

Foto: Stefan Boekels

Kino Nächte Barmbek

Mitten auf dem Barmbeker Marktplatz und neben der Filiale von Globetrotter-Ausrüstung finden die Kino Nächte Barmbek statt. Unverändert zum Vorjahr, ist das Kopfhörer-Freiluft-Kinokonzept wobei die Besucher den Kinoton ausschließlich über Funkkopfhörer hören. Bei ausgewählten, internationalen Filmen können die Zuschauer sich zusätzlich die gewünschte Sprachfassung einstellen: ob in Deutsch oder im Orginal für ein individuelles Film- und Klangerlebnis.

Kartenvorbestellung und Programminfos unter www. kinonaechte-barmbek.de

 

St. Pauli-Sommerkino

 

Am 9. Juli flimmert hier zum letzten Mal die Leinwand. Bis dahin ist das Freiluft-Kino in der Nordkurve vom Millerntor-Stadion mit überdachten Tribünen-Sitzplätzen Ort für große und kline Filme. Tipp: Am 23. Juni wird hier im Stadion zu der Vorführung von „Manche hatten Krokodile“ den DVD-Release des Films mit dem Regisseur und weiteren Protagonisten gefeiert.  Der Film handelt von Typen auf St. Pauli, die vor Jahrzehnten dort gestrandet sind. Ganz großes Kino!

Kartenvorstellung und Programm unter www.stpauli-sommerkino.de

Überdacht in der Nordkurve. Foto: Stefan Boekels

Open-Air-Sommerkino

Vom 21. Juli bis 10. September öffnet das Freiluft-Kino hier seine Tore. Seit 17 Jahren begeistert es im Sternschanzenpark die Zuschauer und ist mit bis zu 40.000 Gästen in einer Saison topp  besucht. Beste Lage und witzige Technik, denn die große Bildleinwand wird ausschließlich über ein Luftgebläse am Abend hochgefahren. Erstmals können die Besucher optional Funkkopfhörer dazu mieten, um internationale Filme in der von ihnen gewünschten Sprachfassung zu hören: ob in Deutsch oder im Original.

Frühzeitiges Kommen wird belohnt mit dem begrenzten Platzkontingent an Beachchairs. Ansonsten lohnt es sich, Decken und Kissen mitzunehmen.

Kartenvorbestellung und Programm unter www.schanzenkino.de

Generell gilt für alle drei Freiluft-Kinos: Filmbeginn ca. 21.45 Uhr. Einlass eine Stunde vor Filmbeginn. Die Einlasszeiten ändern sich jeweils mit dem Sonnenuntergang und werden über die jeweiligen Kino-Webseiten mitgeteilt. Der Eintrittspreis beträgt an der Abendkasse 8 €. Ermäßigt 7 €

/Fotos: Stefan Boekels / www.stefanboekels.com