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Tanzen unter freiem Himmel: 10 Open-Air-Locations

Die Temperaturen steigen und im Mai soll es noch bis zu 30 Grad werden. Es wird also Zeit die Sonnenbrille rauszuholen und wieder unter freiem Himmel zu tanzen! Hier kommen 10 Open-Air-Locations zum Trinken und Tanzen an der frischen Luft.

Text: Henry Lührs

Partys und Konzerte auf dem Knust Vorplatz

Von Frühling bis Spätsommer finden im Rahmen der „Knust Lattenplatz Open Air” jede Menge Konzerte, Partys und kleinere Festivals statt. Schon für kleines Geld oder sogar kostenlos können Spontanentschlossene hier warme Tage bestens mit einem kalten Bier in der Hand ausklingen lassen.

Ein Highlight sind jedes Jahr die zahlreichen „Knust Acoustic” bei denen Bands und Singer Songwriter akustische Konzerte unter freiem Himmel spielen. Hier haben zum Beispiel schon Jupiter Jones, Enno Bunger oder OK KID den sonnigen Platz zwischen Karostar und Schlachthofgebäude gerockt. Kommende Open-Airs im Mai sind zum Beispiel die Konzerte von Fazer, Lucas Laufen oder Ian Fisher und Band.

Public Viewing auf dem Lattenplatz beim Knust Foto: Knust
Kostenloses Konzert vor dem Knust (Foto: Lattenplatz Open Air)

Indie-Party im Backyard vom Molotow

Im Hinterhof des Molotows versteckt sich das legendäre Backyard. Hier finden im Sommer verschiedenste Gigs statt und auch Partys werden hin und wieder mit nach draußen verlegt. Neben der Möglichkeit an der frischen Luft zu verschnaufen oder eine (Raucher)Pause einzulegen, wartet außerdem eine kleine Bar mit kaltem Bier.

Das Backyard bietet Platz für Kleinere Festivals und hin und wieder wird der Hinterhof in einen Biergarten umgewandelt. Bis in den nächsten Morgen kann man sich hier die Sommernächte unter Lichterketten und Lampions um die Ohren hauen. Kommende Open-Air-Konzerte im Mai gibt es zum Beispiel von My Ugly Clementine oder Team Scheisse. Im Juni spielt außerdem Edwin Rosen unter freiem Himmel und das Booze Cruise Festival bespielt die Bühne des Backyards.

Tanzen wieder möglich: Molotow (Foto: Alexander Schliephake/www.instagram.com/_fox_on_the_run)
Tanzen wieder möglich: Molotow (Foto: Alexander Schliephake via Instagram)

Open-Air Raven im Edelfettwerk

Das Edelfettwerk ist bestens ausgestattet für die Open-Air-Saison. Hier kann nicht nur auf der großen BackYard-Terasse getanzt werden, sondern mit der Dachterasse und zwei Beachclubs gibt es gleich vier verschiedene Außenbereiche. Die ehemalige Fabrik für Edelfette hat bis heute ihren industriellen und urbanen Charme behalten.

Auf 400 Quadratmetern wird auf den verschiedenen Floors gefeiert – meistens zu Electro, House oder Drum’n’Bass. Techno-Highlights im Mai sind unter anderem die „Secret Garden“ Open Air oder die 16 Stunden Open Air „Yes we Dance”. Außerdem findet hier mit dem „Save the Summer Festival“ schon das erste Open-Air-Festival des Jahres statt.

Open-Air-Party (Foto: Edelfettwerk via Facebook)

Biergarten und Livemusik im Schroedingers

Direkt im Schanzenpark findet sich eine Mischung aus Kulturzentrum, Cafe, Restaurant und Eventlocation. In Corona-Zeiten hat sich vor allem der riesige Außenbereich als perfekter Ort für Konzerte und Live-Events bewährt. Jedes Wochenende werden hier verschiedene Partys gefeiert. Zu den Regelmäßigen Events gehören „Schrödingers Lichtung“ und „Schrödingers Tanzbar“, viele Veranstaltungen werden aber auch spontan über Social Media angekündigt.

Biergarten und After-Work Party kommen hier jedenfalls im modernen und zwanglosen Gewandt daher. Bei den Schrödingers Open Airs legen aber auch gerne mal renommierte DJs wie Oliver Schorries auf. Auf das Line-Up in diesem Sommer darf man daher gespannt sein!

Gesellige Sommerabende im Schanzenpark (Foto: Schroedingers via Facebook)

Open Air am Moorburger Elbdeich

Gute Partys gibt es nicht nur im Stadtkern! Gerade wenn es um Open Airs und elektronische Musik geht, lohnt sich generell der Blick auf die andere Elbseite. In Moorburg hat der Elbdeich e.V eine lebendige Plattform für Kunst, Musik und Feierkultur etabliert. Zwischen Autobahn, Hafenindustrie und Kraftwerk blüht hier das Leben bei den verschiedensten Veranstaltungen auf.

Im Sommer stehen natürlich auch Open Airs auf dem Programm. Die „Hofnarren Open Air“ lädt zum Beispiel am 28. Mai dazu ein, endlich wieder unter der Sonne zu tanzen. Auf die Ohren gibt es natürlich feinsten Techno. Aber auch das Swamp-Festival Ende Juni bringt Livemusik an den Moorburger Elbdeich.

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Foto: SZENE HAMBURG

Bootsparty auf der MS KOI

Was gibt es schöneres als auf der Elbe dem Sonnenuntergang entgegen zu schippern?! In Hamburg ist das möglich und zwar zu lauter Musik und ausgelassenen Partys auf der MS KOI. Vorbei an den vielen Kränen kann man hier auf drei Decks einmal quer durch den Hamburger Hafen tanzen. Die ersten beiden Touren für dieses Jahr hat das Party-Schiff schon angekündigt!

Am 21. Mai organisiert der Musikclub NOHO eine große 90er-Party. Auch die Sunset-Boatparty von Boris Dlugosch und Derrick White findet wieder statt, und zwar am 11. Juni 2022. Alle weiteren Partys und Events wird die MS KOI sicherlich in den nächsten Wochen ankündigen.

Auf der Elbe in den Sonnenuntergang tanzen (Foto: MS KOI via Facebook)

Livemusik auf dem Dockville Gelände

In den Sommermonaten ist auf dem Dockville-Gelände in Wilhelmsburg eigentlich immer etwas los. Auch wenn das MS Dockville Festival selbst natürlich das absolute Highlight der Open-Air Saison ist, lohnt sich der Ausflug auf die Elbinsel auch an anderen Tagen. Neben dem Dockville Festival findet beispielsweise auch das MS Artville Festival, das Spektrum Festival oder der Vogelball statt.

Neben diesen regulären Terminen gibt es aber auch noch einige weitere Konzerthighlights diesen Sommer. Am 27. August tritt der DJ und Produzent Boris Brechja bei einer großen Liveshow an der Alten Schleuse auf. Am 4. September kommt die Hamburger Techno Marching Band Meute für ein Konzert nach Wilhelmsburg. Es lohnt sich also die Augen offen zu halten und auf das Line-Up zu achten.

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Ekstase auf dem Dockville-Gelände (Foto: Andreas Hornoff)

Beach-Clubbing bei Strand Pauli

Der Beachclub Strand Pauli ist bereits im Sommermodus und hat den Laden komplett auf Vordermann gebracht. Mitten auf St.Pauli gibt es hier leckere Drinks mit Blick auf Elbe und Hafenpanorama. Bis Oktober ist die „Insel in der Stadt“, wie sich der Club selbst bezeichnet, sieben Tage die Woche geöffnet. Hier schmeckt das Feierabendbier an den geselligen Grillabenden besonders gut.

Aber natürlich kann im Strand Pauli auch regelmäßig gefeiert werden. Wer keine Lust hat, auf das nächste Event zu warten, kann die eigene Freundesgruppe anmelden und selbst einen drauf machen (ab 15 Personen) oder ganze Teile des Ladens für die eigene Party mieten (ab 50 Personen).

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Sonnenuntergang im Beachclub am Hafen (Foto: Strandpauli)

Drinks und DJs in der Sands Bar

Direkt am Dammtor Bahnhof befindet sich die Kult-Cocktailbar Sands Bar. Hier gibt es leckere Drinks in entspannter und schicker Atmosphäre. Die große Terrasse wurde für die Open-Air-Saison neu gestaltet und mit einer kleinen Eventfläche ausgestattet. Bei den Sands-Open-Airs wurde in der Vergangenheit bereits ausgelassen in laue Sommernächte gefeiert. Wer gute Cocktails zu schätzen weiss, wird sich hier über eine prächtige Bar freuen.

Buntes Treiben auf der Sonnenterasse (Foto Sands Bar via Facebook)

Über den Dächern feiern im Clouds

Ganz Hamburg im Blick und dabei eine Gin Tonic in der Hand haben? In der Clouds Heaven’s Bar ist das kein Problem! Gefeiert wird hier allerdings eigenen Angaben zur Folge auch in „uppereast-Manier“. Zum Beispiel am 21. Mai 2022 bei der achten Ausgabe der Partyreihe „Upperclouds“. Auf der Dachterrasse der Bar, dem heaven’s nest, lässt es sich gut über den Dingen stehen und bei dem Elbblick schmeckt der Schampus besonders gut. Beim Dresscode gilt: Dress to Impress!

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Lounge-Feeling über den Dächern der Stadt (Foto: Clouds Heaven Nest)

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„Jetzt erst recht“: 11. Hamburger Club Awards

Am 25. August 2021 wurden die 11. Hamburger Club Awards verliehen, zum ersten mal Open Air im Schrødingers am Schanzenpark – mit glücklichen und verdienten Preisträger:innen

Text: Felix Willeke

 

Herrschte bei den 10. Hamburger Club Awards im Januar 2020 noch Aufbruchsstimmung, stand die 11. Ausgabe unter ganz anderen Vorzeichen: Kaum eine Branche wurde von der Pandemie derartig getroffen und ausgebremst wie die Kultur- und Clubszene. Deswegen fanden die 11. Hamburger Club Awards auch unter dem Motto „Jetzt erst recht“ statt. 2021 wurden Preise in fünf Kategorien vergeben: Bester Live-Stream 2020/2021, Bestes Open-Air-Event 2020/2021, Sonderpreis, die zerbrochene Gitarre und der Ehrenpreis.

 

Die Gewinner:innen

 

Der Sonderpreis ging 2021 an das Schrødingers im Schanzenpark; Foto: Charles Engelken

Der Sonderpreis ging 2021 an das Schrødingers im Schanzenpark; Foto: Charles Engelken

All Hands on Deck sicherte sich den Award für den besten Live-Stream 2020/2021. Am 22. Mai 2021 spielte das Kollektiv den ganzen Tag auf dem Hausboot von Fynn Kliemann und Olli Schulz, „eine bunte Mischung aus Musik, Interviews und Spaß“, so die Begründung der Jury. Außerdem wurden im Rahmen der Veranstaltung auch Spenden für #handforahand und #coronakuenstlerhilfe gesammelt.

Das Beste Open-Air-Event 2020/2021 fand laut der Jury in Planten un Blumen statt. Die Reihe Draussen im Grünen räumte den Preis ab. Im Musikpavillon der Parkanlage finden und fanden 2020 und 2021 Konzerte statt, die „die Fläche in Planten un Blomen neu denken, erschließen und mit einem breiten kulturellen Leben füllen“, so die Jury. Der Sonderpreis wurde ebenfalls von der neunköpfigen Expert:innen-Jury vergeben und ging an das Schrødingers im Schanzenpark. Die Jury würdigte neben dem Live-Spielort auch das „vielfältige gesellschaftliche Engagement des Teams rund um Claudia Mohr und John Schierhorn“, wie beispielsweise die wöchentliche Essensausgabe für bedürftige Menschen und das Fungieren als betreutes Zeltlager für wohnungslose Menschen im Winter.

 

Der Ehrenpreis und die zerbrochene Gitarre

 

Der Negativpreis die zerbrochene Gitarre ging 2021 an das Tanzverbot in der Verordnung zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 in der Freien und Hansestadt Hamburg; Foto: Charles Engelken

Während die ersten drei Preise mit Preisgeldern von ingesamt 1.000 Euro dotiert waren und in Kooperation mit der Behörde für Kultur und Medien vergeben wurden, vergab das Clubkombinat mit dem Ehrenpreis und dem Negativpreis „die zerbrochene Gitarre“ auch zwei eigene Awards. Der Ehrenpreis ging dabei an die Behörde für Kultur und Medien und wurde stellvertretend durch den Kultursenator Carsten Brosda entgegengenommen. Damit würdigt das Clubkombinat die Arbeit der Behörde, die mit Förderprojekten wie dem Kultursommer  maßgeblich dazu beitragen, „dass Clubkultur in Corona Zeiten noch eine Überlebenschance hat“, so die Begründung.

Der Negativpreis „die zerbrochene Gitarre“ ging an das Tanzverbot in der Verordnung zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 in der Freien und Hansestadt Hamburg. In seiner Begründung sagt das Clubkombinat unter anderem, dass aus seiner Sicht Tanzveranstaltungen unter Einhaltung von AHA-Regeln möglich sind, ohne hierbei den Gesundheitsschutz zu vernachlässigen.

 

Stimmen

 

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien, lobte: „Diese besondere Ausgabe des Club Awards zeigt, wie wichtig die Clubkultur für Hamburg ist. Die Hamburger Clubszene prägt ganz wesentlich die Kulturstadt Hamburg. Der diesjährigen Ehrenpreis ist Ansporn, sich weiterhin gemeinsam für die vielfältige Kultur in Hamburg zu engagieren. Wir werden weiter miteinander im Gespräch bleiben, um sinnvolle Regelungen zu finden, mit denen das Infektionsrisiko begrenzt wird, die Kultur aber auch wieder wirklich aufleben kann. Vor allem aber kommt es jetzt darauf an, dass sich möglichst viele impfen lassen.“ Kai Schulz, 1. Vorsitzender des Clubkombinat Hamburg e.V., sagte: „Dass wir den Club Award in dieser Sonderausgabe veranstalten, ist für uns ein wichtiges Zeichen. Clubs sind Kultur – die viele Arbeit und das persönliche Engagement gilt es zu würdigen.”


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Thomas: „Macht mich das gerade glücklich?“

Tagein, tagaus wirbeln knapp zwei Millionen Menschen durch Hamburg. Wir fischen sie für einen Moment aus ihrem Alltag und lauschen ihren Geschichten. Diese Woche sind wir Thomas begegnet.

Protokoll: Max Nölke

 

„Meine Frau hat diesen natürlichen Blick auf alles, sie hat so eine Bodenhaftung. Genau das, was mir manchmal fehlt. Ich bin freier Schauspieler, habe meist einen künstlerischen Blick auf die Dinge und bin irgendwie auch ein ziemlich luftiger Typ. Sie erdet mich immer wieder. Gerade wenn es um die Selbstbetrachtung geht. Ich habe von ihr gelernt, dass du dein Leben immer mal wieder anhalten musst. Durchatmen. Gucken, was mache ich gerade eigentlich? Wie fühlt sich das an? Macht mich das glücklich?

Wir waren Nachbarn, haben untereinander gewohnt. Sie hatte eine Ehe hinter sich, ich eine Beziehung. Es hat ein paar Anläufe gebraucht, weil wir sehr verschieden sind, konnten uns damals wie heute aber schon viel vom anderen abgucken. Inzwischen haben wir drei Kinder: 10, 14 und 16 Jahre alt.

Mein ältester Sohn ist 28. Ihn habe ich aus meiner ersten Beziehung. Der macht sein Ding, dem geht’s gut, später kommt er noch auf einen Kaffee vorbei.

Genau wie er werden auch meine anderen Kinder nicht den Weg gehen, den ich gegangen bin und das ist vollkommen okay. Die sollen alle ihr eigenes Ding finden, sich frei entscheiden.

 

Als John F. Kennedy auf der Bühne

 

Mein Leben ist ziemlich schlangenlinienförmig verlaufen. Oft wird dir erst im Nachhinein klar, warum du so und so gegangen bist. Da waren bislang viele schöne Tage bei. Es sind aber die Tage, an denen ich anderen wehgetan habe, die ich noch einmal erleben möchte, wenn ich denn könnte. Einfach um es rückgängig zu machen.

In der realen Welt ist das leider schwer umsetzbar. Am Theater jedoch hast du die Chance, dich zwischen Raum und Zeit frei zu bewegen. Es ist faszinierend. Du kannst jemand in irgendeiner Zeit sein, der dir vorher nie in den Sinn gekommen wäre. Vorletztes Jahr war ich John F. Kennedy, ein richtig cooler, lockerer Typ. Das fand ich unheimlich schwer zu spielen, weil mir so eine Coolness oft fehlt. Bewegte Rollen, wo du dich durch den Dschungel schlägst oder mit Degen kämpfst, fallen mir schon leichter. Ich liebe die Artistik und das physische Theater. Ich mache auch jährlich den Zirkus im Schanzenpark.

Momentan ist offensichtlich nicht so viel mit Schauspiel. Ich bin die meiste Zeit zu Hause und kümmere mich um das Homeschooling, während meine Frau arbeitet. Außerdem lerne ich Klavierspielen, bringe mein Englisch in Form und habe das Einradfahren neu für mich entdeckt.

Unsere Zeit zu Hause ist okay, wir kommen durch. Und es wird auch wieder besser. Jetzt freue ich mich erst einmal auf den Frühling. Das riecht gerade so ein bisschen nach Aufbruch. Und ich liebe es, im Garten zu arbeiten, das hat auch so etwas bodenständiges. Man kehrt im wahrsten Sinne zum Boden zurück. Eben genau das, was mir manchmal etwas abgeht.“


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Top 10 – Das sind die schönsten Grillplätze in Hamburg

Zu einem gelungenen Sommertag gehört grillen einfach dazu. Welche Orte in Hamburg sich perfekt für einen Grillausflug eignen, erfahrt ihr in unserer Top-10-Liste

Text: Anne Guttmann
Foto (o.): Samuel Zeller via Unsplash, Symbolbild

Sortierung alphabetisch und nicht nach Platzierung – zuletzt aktualisiert 7/2019

 

1) Alsterwiese Schwanenwik

An der Schwanenwikwiese direkt an der Außenalster treffen sich viele Grillbegeisterte, denn sie bietet ein Stückchen Natur mitten in der Stadt. Von hier aus sieht man nicht nur Segler und Ruderer über Alster schippern, sondern hat auch einen wunderbaren Panoramablick auf Hamburg. Die Schwanenwik ist eine zwischen St. Georg und der Uhlenhorst gelegene Straße, die zum Alstervorland gehört. Ihren Namen hat sie von den sich dort tummelnden Schwänen, aber auch viele andere Wasservögel fühlen sich dort wohl.

Alsterwiese Schwanenwik

 

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2) Altonaer Volkspark

Dieser Park ist stolze 105 Jahre alt und Hamburgs größte öffentliche Grünfläche. Weil er so groß ist, ist der Volkspark auch an Wochenenden ein beliebtes und ruhiges Ausflugsziel. Sein Zentrum, die große Wiese, bietet viel Platz zum Grillen sowie einen Biergarten. Erkunden lassen sich hier außerdem der an der Stadionstraße gelegene Dahliengarten mit über 11.000 einzelnen Blumen. Bei Spaziergängen finden Besucher hier auch einen Waldlehrpfad, einen Kletterturm, einen Kinderspielplatz mit Seilbahn, einen Bolz- und Minigolfplatz. Der Volkspark Altona lohnt sich also nicht nur für Grillausflüge, sondern ist auch ein Ort, der einfach entdeckt werden will.

Altonaer Volkspark


3) Elbpark Entenwerder

Der Elbpark Entenwerder ist nicht weit von der Stadt entfernt, doch für viele noch ein Geheimtipp. Die ehemalige Zollstation für Binnenschiffe ist seit 1997 eine naturbelassene Parkanlage direkt an der Elbe, die unter anderem von der S-Bahn Rothenburgsort gut zu erreichen ist. Auch ein kleiner Fahrradausflug durch die HafenCity führt schnell ins Grün des Parks. Direkt am Elbufer schwimmt außerdem das Café Entenwerder 1 auf einem Ponton. Schon von weitem fällt der goldene Pavillon aus gelochtem Messing auf: ein zu einem Restaurant umgebautes Kunstwerk mit drei Ebenen, das 16 Meter in die Höhe ragt.

Elbpark Entenwerder

 

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4) Elbstrand Övelgönne

Bei heißen Temperaturen verspricht der Elbstrand in Övelgönne angenehme Abkühlung – und auch das Grillen ist in ausgewiesenen Bereichen erlaubt. Dafür kann man mit der Fährlinie 62 in Richtung Neumühlen direkt von den Landungsbrücken an den Strand fahren, und nach ein paar entspannten Stunden erholt in die Stadt zurück. Zugegeben: Der Elbstrand ist so beliebt, dass hier gerade an Wochenenden einiges los ist. Damit sich wirklich ein Urlaubsgefühl einstellt, bieten sich Ausflüge unter der Woche an oder früher am Tag.

Elbstrand Övelgönne

 

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5) Hammer Park

Mitten im dicht besiedelten Wohngebiet Hamm-Nord liegt der Hammer Park. Auf den weitläufigen Rasenflächen ist für alle genug Platz, um beim Grillen oder anderen Aktivitäten vom Stadtstress abzuschalten, zum Beispiel auf den großen Liegewiesen. Besucher können sich die Zeit beim Tischtennis, Minigolf und Schach vertreiben oder dem Kräuter- und Heckengarten einen Besuch abstatten.

Hammer Park

 

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6) Haynspark

Direkt am Alsterufer in Eppendorf befindet sich der Haynspark, in dem Besucher auf den ausgewiesenen Plätzen grillen dürfen. Im Bootshaus direkt im Park können sie sich aber auch Ruder- und Tretboote ausleihen oder im Kajak eine Alsterrunde drehen. Für die Erfrischung der Kinder sorgt ein Planschbecken. Ein besonderer Ort im Park ist der Monopteros, ein Steinpavillon nach antikem griechischem Vorbild, in dem manchmal sogar ein Streichquartett spielt.

Haynspark


7) Michelwiese

Wer in Hamburg Ruhe sucht, ist in der Neustadt eigentlich nicht richtig – doch die Wiese unterhalb der Kirche St. Michaelis verspricht überraschend viel Erholung, direkt zwischen der Kirche und dem Verlagshaus Gruner + Jahr. Das Beste: Es ist ausdrücklich erwünscht, hier zu grillen. Dafür hat die Stadt eigene Grillstationen eingerichtet. Für einen Euro können Hungrige einen Elektrogrill zehn Minuten lang benutzen. Wer Glück hat, kann sein Essen genießen, wenn der Sonnenuntergang den Hafen in rotgoldenes Licht taucht.

Michelwiese

 

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8) Öjendorfer Park

Im Osten Hamburgs befindet sich der drittgrößte Park der Stadt. In seinem Zentrum liegt der Öjendorfer See, der mit einem Sandstrand und zwei Badestellen immer einen Ausflug wert ist – und sogar doppelt so groß ist wie die Binnenalster. Am See finden Besucher einen Kiosk, Grillplätze und einen Spielplatz sowie Toiletten, Duschen und kostenlose Parkplätze. Mit Kindern kann man hier zum Beispiel Zeit beim Ponyreiten oder Minigolfspielen verbringen.

Öjendorfer Park


9) Rissener Kuhle

Früher wurde in der hier Kies abgebaut – heute bietet die Rissener Kuhle viel Platz für Grillfeste mit der Familie oder mit Freunden. Besucher grillen entweder mit mitgebrachten Utensilien, vor Ort gibt es aber auch vier eingemauerte Grills und Feuerstellen, die jedem zur Verfügung stehen. Mitten im Wald erstreckt sich eine riesige Spiellandschaft für die Kleinen, und die Größeren spielen auf dem Bolzplatz oder den weitläufigen Rasenflächen. Toiletten sind ebenso vorhanden wie Müllbehälter.

Rissener Kuhle


10) Stadtpark

Der Stadtpark gehört einfach zu den Klassikern unter den Grillorten in Hamburg. Auf den weitläufigen Flächen des Parks findet man fürs Familiengrillen, die große Geburtstagsfete oder das aufregende Date das passende Plätzchen, um seine Picknickdecke auszubreiten. Die zwei ausgewiesenen Grillzonen, Festwiese und Liegewiese, sind nicht unbedingt ein Geheimtipp, aber gehören mit den vielen gut gelaunten Menschen im Sommer einfach zu Hamburg.

Stadtpark

 

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Wichtig beim Grillen in Hamburg:

Nicht überall in Hamburg ist Grillen erlaubt. Um die Natur zu erhalten, gibt es ausgewiesene Zonen, in denen das Grillen erlaubt ist. Der Grill muss mindestens 50 Zentimeter über dem Boden und weit genug entfernt von Bäumen und Sträuchern stehen. Offene Grill- und Feuerstellen sind verboten. Wichtig ist auch, die abgekühlte Kohle nach dem Grillen in dafür vorgesehene Behältnisse zu geben oder mit Wasser komplett zu löschen und dann zu entsorgen.


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