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Top 10 – Hier gibt’s Hamburgs beste Burger 2018

Wir lieben Hochstapler! Und hier verraten wir euch, wer die besten Burger der Stadt brät.

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Beitragsfoto: Otto’s Burger

1. Burgerlich

Alles homemade! Alles frisch! Alles richtig lässig! Yeah! Burgerlich setzt den Fleisch-Buns die Krone auf. Kreative Burger-Variationen klingen nicht nur gut, sondern schmecken auch so. Dazu empfiehlt sich Lavendel- und Orangen-Thymian-Limonade, exotisch und erfrischend anders.

Speersort 1 (Altstadt), Telefon 35 71 56 32, So-Do 11.30–23, Fr-Sa 11.30–24 Uhr, Kreditkarten: Visa, Mastercard; EC-Karte; www.burgerlich.com

2. Dulfs Burger

Hmmm, bei Dulf’s Burger gibt es geile Burger. Zwischen die Burger Buns aus ökologischen Rohstoffen kommt feinstes Premium Beef aus artgerechter Haltung in Schleswig-Holstein. Dazu gibt es allerlei Belag und knusprige Pommes. Geht es noch besser?

Karolinenstraße 2 (St.Pauli), Telefon 46 00 76 63, So-Do 11.30–23.30 Uhr, Kreditkarten: keine; EC-Karte; www.dulfsburger.de

3. Edelsatt

Edelsatt-Burger aus Wildfleisch in Hamburg Foto: Edelsatt

Drei Schichten Wildfleisch. Foto: Edelsatt

Der Name ist Programm: In den zwei schicken Filialen im Karoviertel und in Winterhude werden schmackhafte Burger von Reh-, Rot-, Schwarz- und Damwild aus heimischen Wäldern zubereitet. Das Wildfleisch glänzt durch einen feinwürzigen Geschmack, der Nachhaltigkeit und Regionalität widerspiegelt.

Karolinenstraße 32 (St.Pauli), Telefon 7237 61 60, Mo 12–21, Di-Sa 12–22.30 Uhr, Kreditkarten: keine; EC-Karte; www.edelsatt.de

4. Goldburger

Der Goldburger ist total regional, selbst das Ketchup wird mit Zutaten aus der Region selbst produziert. Die Rinder stehen ganzjährig auf Weiden im Wendland und werden per Kugelschuss auf der Weide getötet, ganz ohne Angst und Stress. Deswegen schmeckt das Fleisch so saftig und würzig. Den Burger gibt es im Restaurant Glashaus in Lüneburg und auf den Wochenmärkten in Ottensen und Eppendorf.

Bessemerstraße 3 (Lüneburg), Telefon, Mo-Di 11.30–16, Mi-Fr 11.30–21, Sa 17–21, So 11.30–21 Uhr; Kreditkarten: keine; EC-Karte; www.goldburger.net

5. Grilly Idol

Biofleisch und Kiezflair bei Grilly Idol in Hamburg

Biofleisch und Kiezflair: Grilly Idol. Foto: Grilly Idol

Der Burgerladen auf St. Pauli macht einfach alles richtig. In dem schlichten, aber gemütlichen Restaurant werden ordentlich dimensionierte Portionen serviert, die super schmecken. Für’s Gewissen: Hier kommt nur Bio-Rindfleisch ins Bäckerbrötchen.

Clemens-Schultz-Straße 40 (St.Pauli), Telefon 33 45 29 06, Mo-Do 12–23, Fr-Sa 12–24, So 12–22 Uhr, Kreditkarten: keine; EC-Karte; www.grilly-idol.de

6. Helden&Co.

In dem kleinen amerikanischen Diner werden Superhelden-Burger wie “Dragon Ball”, “Batman” oder “Der Pate” gebrutzelt, mit Rindfleisch von der Norddeutschen Färse. Auch optisch ist der Laden im Superhelden-Fieber: An den Wänden zieren Figuren aus Geschichten der Kindheit die Wände.

Margaretenstraße 58 (Eimsbüttel), Telefon 46 65 34 44, Mo-So 12–21.30 Uhr, Kreditkarten: keine; EC-Karte; www.heldenundco.de

7. Jim Block

Das beste aus der Systemgastronomie: Burger von Jim Block in Hamburg

Das beste aus der Systemgastronomie: Jim Block. Foto: Jim Block

Heimat der Burger-Jugend. Der Laden brummt, Berührungsängste gibt es nicht. Zum Essen quetscht man sich gern bunt gemischt an den Tischen zusammen und schließt auch spontane Freundschaften zwischen Burger-Bun und -Pattys. Klar ist: Der beste Burger-Brutzler unter den Systemgastronomen.

Jungfernstieg 1 (Innenstadt), Telefon 30 38 22 17, So-Do 11–22, Fr-Sa 11–23 Uhr. Kreditkarten: Mastercard, Visa, Amex; EC-Karte; www.jim-block.de

 

8. Otto’s Burger

Ottos Burger in Hamburg

Handgemachtes Gourmetfutter bei Otto’s Burger. Foto: Otto’s Burger

Beste Gourmet Burger serviert Otto’s Burger in vier schick designten Läden in Hamburg. Das Fleisch ist saftig und kommt von Weidekühen aus der Lüneburger Heide, die Saucen werden ohne Zusatzstoffe gekocht und die Brioche Brötchen selber gebacken. Fantastisch!

Lange Reihe 40 (St. Georg), Telefon 65 04 04 61, Mo-Do 11.30–22.30, Fr-Sa 11.30–23, So 11.30–22 Uhr, Kreditkarten: Mastercard, Visa; EC-Karte; www.ottosburger.com

9. The Burger Lab

In dem hübschen Ecklokal kommen wunderbare Burger auf den Tisch, ob mit klassischem Patty, Lamm, Chicken oder in vegetarischer und veganer Variante. Die Brioche Brötchen werden nach dem hauseigenen Rezept gebacken. Übrigens: Die Süßkartoffel-Pommes haben auf jeden Fall das Zeug, süchtig zu machen.

Max-Brauer-Allee 251 (Altona), Telefon 41 49 45 29, Mo-Sa 12–22.30, So 13–20.30 Uhr, Kreditkarten: keine; EC-Karte; www.theburgerlab.de

10. Vincent Vegan

Die Burger von VIncent Vegan gehören zu den besten in Hamburg

 

Dass vegane Burger ihrem Vorbild in nichts nachstehen, beweist Vincent Vegan im neuen Restaurant im Food Sky der Europa Passage. Zwischen zarte Brioche Buns kommen deftige Patties, Cole Slaw, Guacamole oder Jalapenos. Kreativ und lecker, so gehört sich das!

Ballindamm 40 (Altstadt), Telefon 89 06 55 67, Mo-Sa 10–21, So 11–18 Uhr, Kreditkarten: keine; EC-Karte; www.vincent-vegan.com


Lieber ‘was Leichtes?


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Diese Topliste stammt aus unserem Gastro Guide. Der Gastro Guide SZENE HAMBURG Essen+Trinken 2018/2019 ist am 19.4.2018 erschienen und zeitlos in unserem Online Shop oder als ePaper erhältlich!

Public Viewing – Wo kann ich am besten die WM gucken?

Das Großereignis des Sommers steht bevor und die Wetterprognosen sind günstig. Fußballmuffel hin oder her: Bei der Fußball-WM 2018 wird sich keiner rausreden können, wenn es wieder heißt: „Kommst du mit? Das Spiel gucken?“ Damit der Fußballabend ein Erfolg wird, hat die SZENE-Redaktion 11 Tipps für euch gesammelt.

1. Aalhaus

Das Aalhaus ist bekannt für sein Kneipenquiz – und das gibt es pünktlich zur WM natürlich auch in der Fußball-Ausgabe. Bevor das erste Mal die Trillerpfeife ertönt, können sich Sportbegeisterte am 13. Juni im Profi Quiz beweisen. Aber auch zur restlichen WM ist das Aalhaus eine der besten Adressen für Public Viewing in Altona. Jedes Spiel wird hier drinnen und draußen übertragen.

Eggerstedtstraße 39 (Altona), Mo-Fr ab 18, Sa-So ab 13 Uhr; www.aalhaus.de

2. Alma-Wartenberg-Platz

Der Alma-Wartenberg-Platz liegt mittendrin im bunten Trubel Altonas. Deswegen ist man hier an den WM-Spieltagen der deutschen Mannschaft sicherlich nicht alleine, wenn man sich, ausgestattet mit Trikot und Deutschlandschal, auf die Suche nach einer Live-Übertragung des Spiels macht. Inmitten der vielen Bars, Restaurants und Cafés des Viertels lässt sich garantiert ein Bildschirm finden, vor dem man mitfiebern kann.

Alma-Wartenberg-Platz (Ottensen)

3. Altes Mädchen

Rundum glücklich wird man beim Public Viewing im Alten Mädchen, der Ratsherrn-Brauereigaststätte. Auf den zahlreichen Screens, auf denen alle Spiele übertragen werden, hat garantiert jeder eine gute Sicht. Zusätzlich zum Essen á la Carte stillt ein Foodtruck Essens-Gelüste mit Burgern, Süßkartoffelpommes oder Bratwürsten. Nicht zu vergessen: Die große Craft-Beer-Auswahl, die nahezu jeden Geschmackswunsch erfüllt.

Lagestraße 28b (Sternschanze), Mo-Sa ab 12, So ab 10 Uhr; www.altes-maedchen.com

4. Amanda 66

Mit Barkeeper, imposanter Cocktailkarte und rotem Licht tarnt sich die Amanda 66 als authentische Bar. Erst auf den zweiten Blick outet sie sich als Sports-Bar, entpuppt sich sogar als Fankneipe der Eintracht Frankfurt. Neben Negroni gibt’s hier auch Apfelwein im Bembel, wie der Tonkrug genannt wird, in dem das hessische Getränk traditionell serviert wird. Die Amanda-Bar zeigt nur die Deutschlandspiele.

Amandastraße 66 (Eimsbüttel), Mo-Sa ab 19:30 Uhr (bei den Spielen gelten abweichende Öffnungszeiten); www.amanda66.de

5. Bacana

Das Bacana in Eimsbüttel hat einen Außenbereich mit Schatten spendenden Bäumen. Dazu werden beinahe alle Spiele gezeigt und teilweise bis zu drei Spiele parallel. Die charmanten Servicekräfte bringen eiskaltes Pale-Ale. Man muss kein Fußballfan sein, um das zu genießen.

Bellealliancestraße 52 (Eimsbüttel), täglich ab 17 Uhr oder eine halbe Stunde vor Anpfiff; www.bacana-cafe.com

6. Central Park

Foto: Central Park Hamburg Public Viewing

Im Punk unter den Hamburger Beachclubs geht es – eingerahmt von Clubs und stilecht mit Sandstrand – entspannt zu. In Spuckweite zum Schulterblatt fleezt man auf Liegestühlen herum und der Blick fällt auf 5 Flatscreen-Fernseher. Hinweis der Crew: Jeder darf rein. Außer Stress.

Max-Brauer-Allee 230 (Sternschanze); Mo-Do 14–23, Fr 14–0, Sa 12–0, So 12–23 Uhr; www.centralpark-hamburg.de

7. Haus 73

Auf den ersten Blick ist hier alles typisch Schanzenladen: Knarrende Altbaudielen, Shabby-Chic-Studi-WG-Möbel, mehr Kaffeesorten als Gäste. Doch wer es durch den ersten Raum im Haus 73 geschafft hat, ist mitten drin im schnörkellosen Fußballparadies. Gleich zwei große Leinwände hängen im hinteren Teil des Erdgeschosses, einer im schummrig beleuchteten Schlauchraum und einer im großen Zuschauersaal. Gewählt werden kann beim Fußi-Gucken also zwischen Kneipen- und Kino-Atmosphäre.

Schulterblatt 73 (Sternschanze), Mo-Fr ab 10 Uhr, Sa-So ab 12 Uhr; www.dreiundsiebzig.de

8. Lattenplatz beim Knust

Im Sommer kann es ziemlich voll werden, aber die Stimmung ist super. Dieser Ort ist bestens geeignet, um mit einer großen Gruppe an Freunden spontan aufzukreuzen. Man sitzt auf Bierbänken und guckt sich Fußball auf einer kinotauglichen Leinwand an. Oder man steht etwas abseits mit einem kühlen Blonden in der Hand, verfolgt das Spiel mit einem Auge und mit dem anderen das Treiben auf dem ehemaligen Schlachthof.

Neuer Kamp 30 (Sternschanze); www.knusthamburg.de

9. Otzentreff

Bierige Atmosphäre in dieser urigen Sankt Pauli Raucherkneipe: Billige Drinks und tolles Personal runden das Erlebnis ab. In der Gruppenphase kann man sich im Otzentreff alle wichtigen oder spät stattfindenden Spiele ansehen – danach werden alle gezeigt.

Otzenstraße 4 (St. Pauli), Mo-Sa 19–0, So 20–0 Uhr; www.otzentreff.net

10. Schramme 10

Best of both worlds: Fußball gucken, Fachsimpeln, und zwischendurch schnell an die Bar um was zu trinken. Die Schramme ist eine typische Kneipe ohne Schickschnack. Die simple Holzeinrichtung ist urig und gemütlich. Wer trinkt, muss natürlich auch essen: Es gibt nicht nur eine leckere Speisekarte, sondern auch körbeweise Erdnüsse zum selber knacken. Die Schalen landen auf dem Boden und werden gegen Ladenschluss einfach großflächig aufgefegt – Statt zu randalieren könnten Choleriker die Leinwände also einfach mit Erdnusschalen bewerfen, falls der Ball nicht ins Tor geht. Für den besten Platz vor der Leinwand am besten früh kommen oder einen Platz reservieren.

Schrammsweg 10 (Eppendorf); So-Do 12–2 Uhr, Fr-Sa 12–4 Uhr; www.schramme10.com

11. Überquell

Überquell Biergarten in Hambrg Foto: Jupiter Union

Foto: Überquell

Es muss nicht immer nur ein herbes Pils sein: Das selbstgebraute Craft Beer vom Überquell bereichert den Fußballabend zusätzlich. Dazu gibt’s Pizzakreationen und rustikal-hippes Ambiente. Alle Deutschlandspiele werden auf der Sonnenterrasse übertragen. Wenn auf der Leinwand nichts passiert, kann der Blick träumerisch zum Hafen wandern.

St. Pauli Fischmarkt 28-32; Mo-Do 17–23 Uhr, Fr-So ab 12 Uhr; www.ueberquell.com

Beitragsfoto: Knust


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Darf’s noch etwas mehr Fußball sein?

SZENE HAMBURG ESSEN+TRINKEN 2018

Der wichtigste Gastro-Guide für Hamburg ist ab sofort im Zeitschriftenhandel und im Onlineshop erhältlich. Hooray!

Hamburgs Gastroszene ist im Wandel. An allen Ecken und Enden poppen neue Läden auf. Junge, innovative Gastronomen bringen frischen Wind und Vielfalt in die Hansestadt. Gleichzeitig wurden 2018 sage und schreibe 19 Hamburger Restaurants mit dem Bib Gourmand ausgezeichnet – mehr als in jeder anderen deutschen Stadt! In den gekürten Restaurants kriegt man hervorragende Speisen zu einem top Preis-Leistungs-Verhältnis. Zwei unserer Testsieger, das Le Plat du Jour und Brechtmanns Bistro, gehören dazu. Hamburg ist damit ohne Zweifel Hauptstadt der Schlemmerei!

Foto: Ana Maria Arevalo

Satt und glücklich: Geschäftsführung Mathias Formel und Tanya Kumst (stehend) sowie das Projekt-Team Mira Eggerstedt, Ilona Lütje und Jasmin Shamsi (sitzend v. r.). Foto: Ana Maria Arevalo

Monatelang haben wir uns für Sie einmal quer durch Hamburg und Umgebung geschmaust. Und wir haben ordentlich zugelegt – am Bauch wie am Seitenumfang unserer 31. Ausgabe der SZENE HAMBURG ESSEN + TRINKEN. Auf ganzen 356 Seiten bieten wir in erkenntnisreichen wie amüsanten Momentaufnahmen Einblick in rund 600 Hamburger Restaurants und erzählen Geschichten von Machern und Marken. Wo lohnt sich der Besuch und was sollte man lieber lassen? Wir geben heiße Tipps! Vom Imbiss an der Ecke bis zum Gourmettempel mit Elbblick ist alles dabei. Vollständigkeit war dabei nicht unser Ziel – aber mittlerweile kommen wir ihr schon sehr nahe.

Küchenchefs, Gastronomen und Erzeuger kommen in unserem umfangreichen Magazinteil natürlich auch zu Wort: Für unseren Leitartikel haben wir mit Sternekoch Heinz O. Wehmann und Frischeparadies-Chef Michael Finck darüber diskutiert, wie wir in Zukunft essen werden. Beide sind sich einig: Komme was wolle, die Qualität muss immer an erster Stelle stehen. Dass sich rund um Hamburg jede Menge tolle Erzeuger tummeln, die uns Städter mit frischem Gemüse und Fleisch von glücklichen Tieren versorgen, haben viele gar nicht auf dem Schirm. Wir stellen Ihnen eine kleine Auswahl vor. Das A und O für einen verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln ist eine bewusste Einkaufsplanung – da ist sich TV-Koch Tim Mälzer sicher. Wie einfach das geht, verrät er im Magazin. Ein Gericht vom Arrangement auf dem Teller bis zur Wurzel zurückzuverfolgen, haben wir uns in unserer Reportage von St. Pauli über Friedrichskoog bis in den südlichsten Kreis von Schleswig-Holstein zur Aufgabe gemacht. Ganz schön aufwendig! Aber lange nichts gegen das, was Haco-Chef Björn Juhnke täglich an der Backe hat.

Was kommt, wer geht, wo trifft man sich für gemütliche Stunden mit Freunden zum Abendbrot? Wir stellen die besten Neueröffnungen und Trends vor und verraten unsere Top 10 der besten Fischbrötchen, Mittagstische, Burger & Co. Worauf Sie in dieser Ausgabe achten sollten, haben wir übrigens auch zusammengestellt. Dort erfahren Sie nicht nur, woran Sie unsere Testsieger und Hanseperlen erkennen, sondern auch, wonach wir die Restaurants bewertet haben. Hunger bekommen? Mit diesem Gastro Guide kann nichts mehr schiefgehen. Bühne frei für genussvolle Stunden!

Jasmin Shamsi (Projektleitung) 


Dieser Text ist ein Auszug aus SZENE HAMBURG Essen+Trinken 2018/2019. Das Magazin ist zeitlos in unserem Online Shop oder als ePaper erhältlich!


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Top 10: Das beste Labskaus in Hamburg 2017/18

Das traditionelle Seemannsgericht gehört zu Hamburg wie der Hafen oder das Franzbrötchen. Wir verraten euch, wo ihr die beste Variante in der Stadt essen könnt

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Kleine Labskauskunde
Fisch nicht der wesentliche Bestandteil von Labskaus sondern gepökeltes Rindfleisch. Aus früherer Zeit ist Labskaus noch als ein Arme-Leute-Essen bekannt. Lebensmittel, die sich nicht mehr lange halten würden, konnten zu einem Brei vermischt werden. Typischerweise besteht das Labskaus neben Rindfleisch auch aus Zwiebeln, zerstampften Kartoffeln und Roter Bete. Der Roten Bete sei Dank, leuchtet Labskaus meist in kräftigem Pink.

ALT HELHOLÄNDER FISCHERSTUBE

In direkter Nähe zum Fischmarkt liegt die gediegene Alt Helgoländer Fischerstube. Das Traditionslokal versorgt seine Gäste mit niveauvoller norddeutscher Küche. Entsprechend findet sich auch ein „Seemanns Labskaus“ mit Spiegeleiern und kalter Beilage (14,90 Euro) auf der Karte. Eine Probierportion für Zaghafte (7,80 Euro) steht auch bereit.

Fischmarkt 4 a-c (Altona-Altstadt), Telefon 319 46 96, Mo-So 12–22 Uhr (Küche)

ANNO 1905

In dem urigen Gasthaus aus der Gründerzeit nahe Bahnhof Holstenstraße wird ein köstliches original Hamburger Labskaus mit Spiegelei, Roter Bete und Rollmops (12,90 Euro) serviert – ganz ohne Touris. Klassischer geht es kaum.

Holstenplatz 17 (Altona), Telefon 439 25 35, do-Mo 17–22, Di-Mi 16.30–22 Uhr (Küche) 

BRODERSEN

Das Brodersen residiert im Souterrain einer prächtigen Jugendstilvilla mit großer Außenterrasse. Hier kommt – neben anderen frischen Produkten aus der Region – Labskaus in bester hanseatischer Tradition aus gepökeltem Rindfleisch mit Spiegelei und Matjes, Roter Bete und Salzgurke (14,50 Euro; kleine Portion 7,50 Euro) auf den Tisch.

Rothenbaumchaussee 46 (Rotherbaum), Telefon 45 81 19, So-Fr 12–23, Sa 17–23 Uhr (Küche)

Screenshot Brodersen

DAS SEEPFERDCHEN

Das Labskaus mit Corned Beef vom Galloway-Rind mit Roter Bete, Wachtelei, Heidekartoffeln und Matjes (11,60 Euro) schmeckt im Seepferdchen besonders fein. Da wird sogar die schöne Location, ehemalige Lagerhalle des Alten Fischmarkts, zur Nebensache.

Große Elbstraße 212 (Altona-Altstadt), Telefon 38 61
67 49, Mo-Fr 12–15, 18–22, Sa 18–22 Uhr

FEUERSCHIFF lV13

An Bord des Feuerschiffs im City Sporthafen in der Neustadt kommt ein hervorragendes „Kapitänslabskaus“ (14,50 Euro) aus der Kombüse. Zauderern sei die Hamburger Vorspeisen-Variation für zwei Personen (19,50 Euro) ans Herz gelegt: Grützwurst mit Röstzwiebeln, Lachstatar und Matjesfilet auf Pumpernickel, ein kleines Nordseekrabbenbrot und Labskaus mit Wachtelei beschwören ein umfassendes kulinarisches Stimmungsbild.

City Sporthafen, Vorsetzen (Neustadt), Telefon 36 25 53, Mo-Sa 11–1, So 9–1 Uhr

KLEINHUIS

Koch Ignace Vandycke gibt dem Klassiker einen modernen Anstrich. Sein Labskaus kommt in ansehnlichen Teigtaschen im Räucherfisch-Sud mit Senfgurken-Relish (14,50 Euro) auf den Tisch. Pfiffig! PS: Auf der Webseite hat der Küchenchef ein Rezept des klassischen Labskaus zum Nachkochen veröffentlicht.

Fehlandtstraße 26 (Neustadt), Telefon 35 33 99, Mi-Sa 17–23.30 (Küche)

OLD COMMERCIAL ROOM

Laut Helmut Schmidt gibt es hier das beste Labskaus der Stadt. Promi-Wirt „Buttje“ Rauch hat es ihm einst sicher persönlich an den Tisch gebracht. In überladener Pub-Atmosphäre am Michel wird das Essen entweder als Hauptgericht mit zwei Spiegeleiern, Roter Bete und Elbländer Gurke (16,90 Euro) oder für die Anfänger als warme Vorspeise (9,90 Euro) angeboten. Wer hier Labskaus isst, bekommt das sogar zertifiziert.

Englische Planke 10 (Neustadt), Telefon 36 63 19, Mo-Do 15–24, Fr-So 12–24 Uhr

RESTAURANT PORT

Im Restaurant des Hotel Hafen Hamburg können Gäste den norddeutschen Klassiker stilecht mit Blick auf die St. Pauli Landungsbrücken genießen. Das Labskaus (Foto oben) schmückt sich mit gebratenen Jakobsmuscheln und gebackenem Wachtelei (klein 12 Euro, groß 16 Euro). Geheimtipp: Sich hinterher noch ein kühles Blondes in Willi’s historischer Bierstube genehmigen – die gemütliche Seefahrerkneipe ist dem Hotelgründer Willi Bartels gewidmet.

Seewartenstraße 9 (St. Pauli), Telefon 31 11 30,
Mo-So 12–23 Uhr

SCHIFFERBÖRSE

Das Ambiente ist maritim, die Einrichtung besteht teils aus originalen Schiffsteilen. Das Restaurant bleibt auch kulinarisch der hanseatischen Tradition treu. Das Labskaus mit Rollmops, Roter Bete, Gewürzgurke und Spiegeleiern ist als kleine Portion für 8,70 Euro zu haben. Besser aber man bestellt gleich eine große für 13,90 Euro – es lohnt sich.

Kirchenallee 46 (St. Georg), Telefon 24 52 40, Mo-so 11.30–23 Uhr

VLET

Dieses Restaurant serviert Hamburger Küche auf hohem Niveau (siehe Seite 71). Das hiesige Labskaus 2.0 (24 Euro) besteht aus glasierter Rinderbrust, Rauchsalz, Gewürzgurkensauce, Bete-Kartoffelstampf, selbst gemachtem Matjes und Knusperzwiebeln. Das klingt nicht nur besonders, es schmeckt auch so!

Am Sandtorkai 23–24 (Hafencity), Telefon 334 75 37 50, Mo-Sa 18–24 Uhr

Labskaus Vlet

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Essen+Trinken 2017/18 Dieser Text ist ein Auszug aus SZENE HAMBURG ESSEN + Trinken 2017/2018. Das Magazin ist zeitlos in unserem Online Shop oder als ePaper erhältlich!