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Top 10 – Mit diesen Partys tanzt ihr bestens in den Mai

Hip-Hop, Partyklassiker oder Indie-Hits: Mit diesen Partys tanzt ihr am Dienstag bestens beschwingt in den 1. Mai.

Text: Martin Tege
Foto: Tsuyuri via Unsplash

1) MAI AHOI auf der Cap San Diego

Volle Fahrt in Richtung Mai: Auf der Cap San Diego finden Feierwillige auf vier Arealen alles, was das Herz begehrt. Neben aktuellen Club-Tracks, einem Floor mit R’n’B- und Oldschool-Sounds ist auch für Partyklassiker der 70er- bis 90er-Jahre gesorgt.

Cap San Diego

 

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2) Revolver Club auf der MS Hedi

Auf der Partybarkasse MS Hedi schippert ihr beim Revolver Club zu Indie-Rock, New Wave und Britpop durchs Hafenbecken. Um 22:30 Uhr geht’s los, später zusteigen ist auch erlaubt. Ahoi!

MS Hedi


3) Tanznagel auf Kampnagel

Am Dienstag geht’s ebenfalls auf Kampnagel hoch her: DJ Deekay serviert Songs aus den 80ern, 90ern und Charts, und sorgt damit für eine stilvolle Party in der ehemaligen Maschinenfabrik.

Kampnagel


4) Sea-Watch-Soliparty

Bei dieser Party feiert ihr für den guten Zweck: Die Sea-Watch-Crew setzt sich für die zivile Seenotrettung Ertrinkender ein und hat schon mehr für Geflüchtete getan als viele Politiker. Ab 21 Uhr berichten sie im Hafenklang vom aktuellen Stand „lokaler Ungerechtigkeiten im Kontext der Migration“, ab 23 Uhr wird mit Crew und Freunden gefeiert.

Hafenklang

 

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5) Raven im Moloch

Im Oberhafenquartier bringt euch der Bass gut durch die Nacht, denn im Moloch tanzt ihr zu fetten Techno- und Elektro-Tracks von DJs wie Ninze & Okaxy und Nils Twachtmann bis Mittwochabend.

Moloch


6) Single-Party im Terrace Hill

Bei dieser Party lassen Frühlingsgefühle sicher nicht lange auf sich warten. Im Terrace Hill steigt eine große Single-Party zum Flirten und Verlieben. Mit DJs, Live-Acts und einem Flying Dinner wird das mit Sicherheit ein gelungener Abend.

Terrace Hill

 

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7) Rockig in den Mai im Schmidts Tivoli und Theater

Wer den April gerne rockig beendet, ist im Schmidts Tivoli und Schmidts Theater am Spielbudenplatz richtig. Live-Musik gibt’s von Wanye Morris und seiner Band, und die DJs von Rock Antenne Hamburg legen Klassiker der Rock-Musik auf.

Schmidts Tivoli und Theater


8) Maitanz und Geburtstag im Hafenbahnhof

Im Hafenbahnhof wird am Dienstag gleich doppelt gefeiert: Der Club an der Großen Elbstraße wird 13 Jahre alt und lädt nicht nur zum Maitanz, sondern auch zur Geburtstagsparty. Musik kommt von MS Tobi, Mighty Mike & SteRix. Der Eintritt ist frei.

Hafenbahnhof


9) Flimmern im Uebel & Gefährlich

Mit den sphärischen Sounds von Rey&Kjavik und lokalen DJ-Größen wie Davidé und VABU starten Elektro-Fans im Uebel und Gefährlich in den Mai.

Uebel & Gefährlich

 

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10) Hip-Hop und House im Nikki Tiger

Auch in der Talstraße auf St. Pauli tanzt man gepflegt in den Wonnemonat. Das Nikki Tiger beschert seinen Gästen hippen House von Iman Hanzo und Hip-Hop von H-Sixx. Los geht’s um 23 Uhr.

Nikki Tiger


 Dieser Text stammt aus SZENE HAMBURG Stadtmagazin, April 2019. Das Magazin ist seit dem 28. März 2019 im Handel und zeitlos im Online Shop oder als ePaper erhältlich! 


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Further Festival – Club-Festival mit weiblichem Line-Up

Ausschließlich weibliche Acts (u. a. Schnipo Schranke, Sookee, Ebo, Preach und Natascha P., Klitclique) werden auf der Bühne stehen, wenn das Further Festival im Uebel & Gefährlich steigt. Ein Gespräch mit Friederike Meyer aus dem Organisationsteam.

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Es ist „der nächste Schritt, den man machen muss“, sagt Friederike Meyer. Foto: Simone Scardovelli

SZENE HAMBURG: Friederike, ihr veranstaltet ein Festival mit ausschließlich weiblichen Künstlern. Warum erst jetzt?

Friederike Meyer: Eine berechtigte Frage, die ich mit keinem konkreten Grund beantworten kann. Wir haben die Idee vom Festival jedenfalls schon länger mit uns herumgetragen. Als Booking-Agentur sind wir natürlich auch häufig auf Festivals, und nicht erst seit den Erhebungen in den vergangenen Jahren, die das Ungleichgewicht von männlichen und weiblichen Acts aufgezeigt haben, wussten wir, dass es an der Zeit ist, dieses Festival auf die Beine zu stellen.

In einer Mitteilung von euch heißt es: „Unser Ansatz ist ein feministischer.“ Was steckt alles dahinter?

Ich finde es schon mal einen ziemlich feministischen Ansatz zu sagen, dass wir uns ausschließlich auf weibliche Acts konzentrieren – und trans- sowie nicht-binäre Künstler wären natürlich auch willkommen. Man könnte meinen, in der Musikbranche wären wir schon recht weit in Sachen Emanzipation. Das stimmt aber nicht, es gibt immer noch ein großes Ungleichgewicht.

Welche Gründe siehst du dafür?

Das Ende der Fahnenstange ist immer dann erreicht, wenn es ums Geld geht. Wollen Festivalmacher den größtmöglichen Gewinn erwirtschaften, ist ein feministischer Gedanke schnell verworfen, auch wenn er eben noch auf die eigenen Fahnen geschrieben wurde. Außerdem bewegen sich viele Booker schon viel zu lang in Komfortzonen und buchen immer wieder die gleichen männlich besetzten Bands.

Ihr macht es anders – aber könnt ihr mit diesem Festival auch nachhaltig etwas bewirken?

Das Further Festival ist der nächste Schritt, den man machen muss, um Künstlerinnen eine größere Plattform zu bieten. Wir wollen die Wirklichkeit abbilden, die von Festivalmachern sonst teils verschoben wird. Zudem möchten wir Newcomerinnen unterstützen und ihnen eine größere Bühne ermöglichen.

Wobei Schnipo Schranke und Sookee, die beim Further Festival auftreten, jetzt nicht so große Booking-Probleme haben, oder?

Wir brauchten natürlich auch Künstlerinnen, mit denen wir die Leute abholen und die Hütte vollkriegen können. Wir haben im Vorfeld ja keinen Aufruf gestartet, nach dem Motto: „Wer fühlt sich in der Branche besonders schlecht vertreten?“ Am Ende, denke ich, haben wir einen guten Mix gefunden aus bekannten Acts und welchen, die noch am Anfang ihrer Karriere stehen. Vielleicht tauschen sie sich hinter der Bühne oder auf der After-Show-Party auch aus und wollen sich gegenseitig pushen, in dem sie sich zum Beispiel als Support mit auf Tour nehmen. Das gehört auf jeden Fall auch zu unserem „feministischen Ansatz“.

Und aufs große Ganze bezogen: Was sollte nach dem Further Festival noch passieren?

Es kann gar nicht genug passieren! Female Festivals sollte es in jedem Bundesland und in jeder Stadt geben. Die Zeit ist einfach reif.

Interview: Erik Brandt-Höge
Fotos: Calcio (Beitragsbild), Simone Scardovelli

Further Festival, 2.+3.11., Uebel & Gefährlich; www.furtherfestival.com



 Dieser Text stammt aus SZENE HAMBURG Stadtmagazin, Oktober 2018. Das Magazin ist seit dem 29. September 2018 im Handel und zeitlos im Online Shop oder als ePaper erhältlich! 


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Meet the Resident: Oskar.

Jeden Monat stellen wir in der SZENE HAMBURG Resident DJs vor. Im Januar 2017 ist OSKAR. an der Reihe.

OSKAR., 24, seit 2011 DJ, Seit der Eröffnung Resident im PAL, Veranstalter von POWER TOWER im Uebel & Gefährlich.

Schrecklichste Gast-Frage: Mich hat mal jemand beim Auflegen gefragt, ob er einen Track auf YouTube anmachen kann … Im Club!

Platte des Monats: Burial – Rodent (Original Mix).

Lieblingsplatten: Alles von Aphex Twin, alles von Daft Punk bis 2005, Burial’s Untrue LP & Veröffentlichungen auf Labels wie Ostgut Ton, Ilian Tape, R&S, Running Back, L.I.E.S. und Ninja Tune.

Größter Moment als DJ: Jedes Mal wenn ich Support für die Vorbilder spielen darf. Wenn die Tanzfläche komplett gefüllt ist, aber keiner spricht, stattdessen sich alle wie in Trance verhalten. Die Reaktionen der Gäste wenn mein letzter Track ausläuft. Oder wenn man die Fortschritte der eigenen Crew beobachten kann. An dieser Stelle Shout Outs an meine Residents im PAL, Funky Kartell und an alle die mich immer unterstützt und inspiriert haben.

Was nervt in Hamburg: Keine Spätis.

Party des Monats: Die erste Party im PAL nach einer kurzen Winterpause.

/ OMA

PAL
20.1.18, 24 Uhr


 Dieser Text ist ein Auszug aus SZENE HAMBURG, Januar 2017. Das Magazin ist seit 22. Dezember 2017 im Handel und zeitlos in unserem Online Shop oder als ePaper erhältlich!