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Jimmy Blum: „Bunt ist es am schönsten!“

Jimmy Blum liebt am meisten die Farbe Lila, ist sich aber darüber bewusst, dass diese Farbe alleine kein Umsatzbringer wäre. Deshalb setzt er auf bunt.

Interview: Frank Sill

 

Wenn man bei Jimmy in das Geschäft kommt, weiß man erst einmal gar nicht, wo man zuerst hinschauen soll. JIMMY Hamburg bedeutet ausgiebig Stöbern in einem bunten Mix von aktuellen Designs. Mode, Schuhe, Weine, Spirituosen, Schmuck, Geschirr aus Italien und einiges mehr präsentiert sich dicht an dicht in den Regalen.

Man muss aber keine Sorge haben, den Überblick zu verlieren, denn Jimmy unterstützt mit seiner sehr charmanten Art jede und jeden, das Richtige für sich oder seine Lieben als Geschenk zu finden. Jimmy verkauft nicht nur, sondern produziert zum Beispiel seine custom-made-Schuhe mit einer kleinen italienischen Manufaktur und pflegt sehr enge und faire Beziehungen mit seinen Herstellern und Lieferanten.

 

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Egal, ob Mode, Schuhe, Weine, Spiritousen, Schmuck und vieles mehr, es lohnt sich, bei JIMMY in Ruhe zu stöbern (Foto: SZENE HAMBURG)

 

Lieber Jimmy, erkläre uns doch zu Anfang einmal das Konzept von JIMMY Hamburg.

JIMMY Hamburg ist der klassische Concept Store, wie man sich ihn eigentlich vorstellt. Ich habe hier alles, was mir auf meinen Reisen durch die Welt begegnet ist und mir gefällt.

Was ist das denn genau?

Ich biete Schuhe und Taschen, die ich selber produziere, an. Darüber hinaus verkaufe ich eine eigene Strickkollektion und auch eine Geschirrserie. Da ich ja halb in Italien wohne, bringe ich auch viele italienische Weine mit, der hier sehr gerne gekauft wird. Ebenso habe ich handgemachten Schmuck, zum Beispiel von meiner lieben Freundin Lisa aus Österreich. Eben einfach alles, was schön ist.

Du sagtest gerade, alles was schön ist, was sind denn deine Kriterien, nach denen du das beurteilst und deine Produkte und Mode aussuchst? Muss alles dir gefallen?

Dann wäre ich schon pleite. Meine Lieblingsfarbe ist Lila und die trägt sonst kaum ein anderer Mensch. Irgendwo habe ich auch immer etwas mit dieser Farbe an. Ich schaue mich natürlich überall nach den aktuellen Trends um und bin quasi auch mein eigener Fashion Scout und so entdecke ich auch die Produzenten.

Gehst du auch auf die üblichen Mode- und Trendmessen oder läufst durch die Innenstädte und lässt dich durch die Menschen auf der Straße oder Schaufenster inspirieren?

Ich gehe auch auf Messen, aber ehrlicherweise ist mir das häufig zu spießig dort. Da ich fast alle meine Produkte selber produziere, hole ich mir auf den Messen die eine oder andere Trendidee. Und ich reise in die Trendmetropolen auf der ganzen Welt und schaue mich um, was dort von den Hipstern getragen wird. Reisen ist Corona-bedingt gerade etwas schwieriger, aber Ideen habe ich zum Glück noch genug.

 

Nachhaltige Produktion

 

Du hattest es schon erwähnt, dass du unter anderem eine eigene Schuhkollektion hast, die sehr ausgefallen ist. Was ist das Besondere an deiner Schuhkollektion?

Meine Kollektion ist durchaus ausgefallen, aber man kann auch einen schlichten schwarzen Schuh bekommen. Das Besondere ist, dass ich sehr nachhaltig produziere. Ich produziere in einer kleinen Schuhmanufaktur in Umbrien und meine verwendeten Leder sind nahezu ausschließlich organisch gegerbt, also ohne Chemie hergestellt.

Alle Schuhe sind handgemacht und man kann sich den Schuh selber zusammenstellen. Du kannst dir die Farbe der Sohle und des Obermaterials aussuchen und dann dauert es bummelige drei Wochen und dann hast du deinen individuellen Schuh am Fuß.

 

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Nachhaltig in Italien produziert: Die Schuhe bei JIMMY Hamburg (Foto: SZENE HAMBURG)

 

Hattest du eigentlich schon immer so eine innige Beziehung zu Mode und den schönen Dingen des Lebens? Wurde es dir quasi in die Wiege gelegt?

Also in die Wiege wurde es mir nicht gelegt, ich habe es mir selber angeeignet. Als Schüler mit 15 Jahren habe ich angefangen, in einem Jeansladen in meiner Heimatstadt Lüneburg zu jobben. Nach der zwölften Klasse habe ich meine Schullaufbahn abgebrochen und habe eine Ausbildung zum Industriekaufmann begonnen. Das war aber so überhaupt nicht meins, dass ich das tatsächlich nach vier Woche schon wieder beendet habe.

Nebenbei hatte ich allerdings immer noch in dem Jeansladen weitergearbeitet und die haben mir eine Ausbildung angeboten und meinten, dass ich danach ja auch noch studieren könnte. Somit habe ich dann meine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann gemacht und dann Textilbetriebswirtschaft studiert.

 

Großstadtdschungel und Remmidemmi

 

Woher kommt deine innige Beziehung zu Italien?

Dort versuche ich den Großstadtdschungel und Remmidemmi, den ich hier in Hamburg habe, in unserem kleinen Bergdorf auszugleichen. Dadurch habe ich eben dann auch die ganzen kleinen Manufakturen und Produzenten, mit denen ich heute zusammenarbeite, kennengelernt.

Du produzierst deine eigenen Waren dann also alle in Italien?

Stimmt. Meine Kollektionen werden nachhaltig und fair für alle Beteiligten in Italien produziert und ich habe zu allen Produzenten einen sehr persönlichen Kontakt.

Die Konkurrenz belebt ja bekanntlich das Geschäft. Wo stöberst du gerne hier in der Schanze mal anderweitig herum?

Das ist ja das Schöne, dass wir hier in der Schanze kein Konkurrenzdenken haben, sondern wir sind alle Nachbarn und Partner. Wir haben schon vor Corona gemeinsam Schanzen-Hopping ins Leben gerufen, um uns gegenseitig zu supporten und zu empfehlen. Meine erste Anlaufstelle sind immer die Wohngeschwister.

 

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Viele kleine Geschenke zu Weihnachten warten bei JIMMY Hamburg in den Regalen (Foto: SZENE HAMBURG)

 

Worauf freust du dich am meisten in der Weihnachtszeit?

Natürlich aufs Weihnachtsgeschäft. Ich freue mich, dass meine Produkte so gut ankommen, dass sie unter dem Weihnachtsbaum landen. Und ich verspreche, dass sich für jedes Budget eine schöne und persönliche Geschenkidee bei mir im Geschäft findet.

Was kommt bei euch Heiligabend auf den Tisch? Habt ihr da ein Ritual?

Egal, wo wir sind, es gibt Gans bei uns. Selbst wenn wir in Italien sind, bringe ich meine Gans aus Hamburg mit. Das muss einfach sein.

JIMMY Hamburg
Schanzenstraße 5


SZENE HAMBURG KAUFT EIN 2020 SZENE HAMBURG KAUFT EIN!, Dezember 2020. Das Magazin ist seit dem 19. November 2020 im Handel und auch im Online Shop erhältlich! 

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Das Weihnachtsalbum von Deine Freunde: 15 brandneue Songs

Weihnachtsalben sind verpönt. Zu viele Künstler wollten bereits mit Coverversionen von Klassikern mal eben Kasse machen. Ganz anders: „Das Weihnachtsalbum“ von Deine Freunde. 15 neue Songs für die gesamte Familie hat das Trio aufgenommen. Deine Freunde-Sänger Lukas Nimschek erzählt, welche Rolle die derzeitige COVID-19-Pandemie dabei gespielt hat

Interview: Erik Brandt-Höge

 

SZENE HAMBURG: Lukas, es heißt, die Idee eines Deine Freunde-Weihnachtsalbums sei aus einer Langeweile heraus entstanden. Stimmt das?

Lukas Nimscheck: Wenn man eine Kinder-Band ist, wird einem ja ständig gesagt: „Macht doch mal Weihnachtslieder!“ Damit leben wir schon seit einigen Jahren. Wir haben allerdings nie die Zeit dafür gefunden und wollten ein Weihnachtsalbum auch aus einem eigenen Impuls heraus machen. Außerdem waren wir uns gar nicht sicher, ob wir ein Album machen können, das sich nur um Weihnachten dreht. Dann kam Corona, unsere gesamte Tour wurde abgesagt, und wir saßen plötzlich da und hatten nichts zu tun. Uns kam die Idee, zwei Weihnachtslieder aufzunehmen, die wir im Dezember ohne großen Wirbel auf Spotify hochladen wollten. Und als wir damit aber angefangen haben, ist alles irgendwie geflutscht. Und man muss dazu sagen: Es war Hochsommer, 35 Grad, und wir haben uns mit Glöckchen-Sounds beschäftigt (lacht). Herausgekommen sind 15 Weihnachtssongs. Hätte es also Corona nicht gegeben, hätte ein Weihnachtsalbum wahrscheinlich erst am Ende unserer Karriere gestanden.

Es ist ein sehr untypisches Weihnachtsalbum geworden, weil es nicht nur aus Cover-Versionen von Klassikern besteht. Gibt es denn Weihnachtsalben, die du sehr magst?

Es stimmt, ganz oft sind Weihnachtsalben da, um Kasse zu machen. Da covern dann Künstler das, was Frank Sinatra schon vor zig Jahren gecovert hat. Das war nicht unser Ansatz und stand auch nie zur Debatte. Wir haben ein klassisches Deine Freunde-Album gemacht, das sich um Winter und Weihnachten dreht. Und Weihnachtsalben, die ich mag … hmm … Madonna hat tatsächlich mal ein gar nicht so schlechtes gemacht. Und mein Lieblings-Weihnachts-Song ist auf jeden Fall „All I Want For Christmas Is You“ von Mariah Carey.

Was ist mit „Last Christmas“ von Wham?

Das ist der eine Weihnachts-Song, der echt nicht mehr geht. Der geht eigentlich schon so sehr nicht mehr, das man ihn wieder braucht (lacht).

Was läuft denn bei dir zu Hause zur Weihnachtszeit?

Oft jazzige Hintergrundmusik. Und ich mag alte, englische Weihnachtslieder wie „God Rest You Merry, Gentlemen“. Ich bin da also eher klassisch unterwegs.

Hast du außerhalb von Musik irgendwelche Weihnachtstraditionen? 

Meine Oma liest immer eine freche Weihnachtsgeschichte vor.

 

Das Weihnachtsalbum von Deine Freunde setzt klare Statements

 

Inwiefern frech? 

Sie ist eine ehemalige Lehrerein und sucht sich jedes Jahr eine freche Version der Weihnachtsgeschichte aus. Zum Beispiel eine aus der Sicht des Esels. Die liest sie dann ganz verschmitzt vor. Ansonsten ist meine Familie an Weihnachten nicht so supertraditionell. Meine Schwiegereltern hingegen schon. Die haben immer eine riesigen Baum, viel Schmuck, und der Kamin wird angemacht.

Zurück zu „Das Weihnachtsalbum“ von Deine Freunde. Darauf finden sich auch reichlich nachdenkliche Songs. Ihr macht euch textlich etwa Gedanken über Medien, den Klimawandel, den Wunsch nach generell mehr Respekt und Toleranz in der Gesellschaft. Gab es ein Thema während der Arbeit am Album, das euch besonders wichtig war? 

Uns ist es immer wichtig, ganz klare Statements zu setzen – ohne dabei belehrend sein zu wollen. Einer unserer Lieblingssongs ist „Ein ganz normaler Sommertag“. Wir wollten einen Sommerhit auf dem Weihnachtsalbum haben, der ein Stück weit den Sound von „Miami“ von Will Smith transportiert, dabei aber auch unterschwellig den Klimawandel aufzeigen. Ich meine: Kinder, die jetzt fünf oder sechs sind, haben vielleicht noch nie Schnee gesehen. Weil es bei uns einfach nicht mehr richtig schneit. Ich bin mittlerweile 32 und kann mich an meine Kindheit erinnern, in der es jedes Jahr Schnee gab. Unser Album soll natürlich vor allem Spaß machen, aber wir wollen die Dinge auch beim Namen nennen.

„Die krassesten Schlitten“ ist dann ein Song, der nicht wirklich eine SUV-Hommage ist. 

Nein. Im Rap gibt es ja immer dieses Auto-Representen, aber wenn man mal ganz ehrlich ist: Autos werden immer unwichtiger. Wir halten zwar aus einem mir nicht bekannten Grund daran fest, dass wir eine Auto-Nation sind, aber ich hoffe, dass ich es noch mitkriege, dass es keine Autos mehr im privaten Besitz gibt. Auch in diesem Song gibt es eine leichte unterschwellige Kritik am Sich-über-Autos-Definieren.

Aus dem Album sticht am Ende ein Song heraus: „XXL Wunschzettel“. Weil es darin um den Wunsch von mehr menschlichen Werten geht. 

Auf jeden Fall. Wir spiegeln in unseren Liedern natürlich auch unsere deutsche Gesellschaft wieder. Und wir kommen jedes Jahr zur Frage: Was wünschen wir uns eigentlich noch? Ganz vielen von uns geht es ziemlich gut, auch jetzt, in einer Krisensituation. Aber: Unsere Gesellschaft wird immer lauter, immer roher, Leute schreien sich immer mehr an. Auch die Diskussionsbereitschaft schwindet. Deswegen ist es unser Wunsch, mehr Respekt zu haben, aufeinander zuzugehen, sich nicht nur in seiner eigenen Blase aufzuhalten und Meinungen einfach so wegzudiskutieren. Dieser Song ist dafür da, dass wir mehr in Kommunikation miteinander treten.

Es wird zum Weihnachtsalbum auch eine Web-Serie geben. Wie muss man sich die vorstellen? 

Wir haben uns eine Kamera besorgt und in unserem Büro einfach losgedreht. In der Serie geht es um drei Wichtel, die uns in unserem Studio heimsuchen und uns, eine lustlose Band in Corona-Zeiten, überreden, ein Weihnachtsalbum zu machen.

„Das Weihnachtsalbum“ ist am 13.11.erschienen (Sturmfreie Bude/Universal) 


Cover_Szene_Hamburg_Dezember_2020 SZENE HAMBURG Stadtmagazin, Dezember 2020. Das Magazin ist seit dem 28. November 2020 im Handel und auch im Online Shop oder als ePaper erhältlich! 

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O Alsterbaum: Die Tradition am Jungfernstieg

Wenn die Alsterfontäne ab- und die Alstertanne aufgestellt wird, heißt das: Weihnachten ist nicht mehr weit.

Text: Marie Filine Abel

 

Seit 1994 läutet die Sehenswürdigkeit Ende November die Adventszeit in Hamburg ein. Doch woher kommt die Tanne überhaupt? Mittlerweile kümmern sich das Bezirksamt Mitte und die Senatskanzlei um die Beschaffung der Alstertanne, davor lag diese Tradition lange Zeit in der Verantwortung der Stiftung Binnenalster.

Dieses Jahr kommt die circa 14 Meter hohe Nordmanntanne von dem rund 25 Kilometer entfernten Hof Oelkers in Klauenburg. Der Baum ist um die 30 Jahre alt und wurde vom bereits verstorbenen Hofbesitzer Joachim Oelkers eigens gepflanzt. Enkelin Angela führt die Familientradition weiter und war beim Fällen dabei, bevor die Tanne am 25. November per Schwertransport abgeholt wurde. Drei Tage später wurde sie mithilfe eines Krans am Jungfernstieg geschmückt, danach auf dem Ponton aufgestellt und anschließend auf die Mitte der Binnenalster gezogen.

Am 28. November, pünktlich um 16.30 Uhr fällt der Startschuss und die 775 Glühbirnen strahlen in die Stadt hinein – betrieben wird das Ganze übrigens mit 100 Prozent Ökostrom. Ist die besinnliche Weihnachtszeit wieder vorüber, wird die Alstertanne ordnungsgemäß in die Grünverwertung gebracht.

Hof Oelkers in Klauenburg (Gemeinde Wenzendorf)


 SZENE HAMBURG Stadtmagazin, Dezember 2019. Das Magazin ist seit dem 29. November 2019 im Handel und  auch im Online Shop oder als ePaper erhältlich! 


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Straßenblues: Schenken mit Sinn

Menschen mit und ohne Obdach feiern gemeinsam Weihnachten

Text: Marie Filine Abel

 

Bereits zum fünften Mal feiern im Dezember jeweils rund 50 Hamburger mit und ohne Obdach gemeinsam ein Weihnachtsfest, das von „StrassenBLUES e.V.“ organisiert wird. Das Team des gemeinnützigen Vereins trifft und filmt im Vorfeld Wohnungs- und Obdachlose in Sozialeinrichtungen und fragt nach ihren Weihnachtswünschen.

Meist wird zum Beispiel eine warme Jacke, ein Kofferradio oder ein Schlafsack gebraucht. Oder auch eine Fahrkarte, um die Liebsten zu besuchen, die sie vielleicht seit Jahren nicht gesehen haben. Die Videoporträts der Obdachlosen werden anschließend auf der „StrassenBLUES“-Website und den Social-Media-Kanälen veröffentlicht.

 

Begegnungen an einem Tisch

 

Jeder, der möchte kann sich einem der Wünsche annehmen und verschenken – bei einem gemeinsamen Weihnachtsfest mit Kaffee, Kuchen und Live-Musik. Denn neben der Notwendigkeit eines warmen Schlafsacks, der gewünscht wird, geht es auch um Begegnungen, um Austausch zusammen an einem Tisch.

Hinter „StrassenBLUES“ steckt vor allem Gründer und Filmemacher Nikolas Migut. Als er im Jahre 2012 eine NDR-Dokumentation in einer Berliner Bahnhofsmission am Zoo drehte, lernte er den Obdachlosen Alex kennen. Nikolas ist von ihm so fasziniert, dass er mit ihm eine Nacht lang durch Berlin zieht und aus dem dabei entstandenen Material die Doku „Alex – Halbes Vertrauen“ schneidet.

Doch Alex lässt ihn nicht los und er macht sich 2014 gemeinsam mit seiner Frau Milena und seiner kleinen Tochter Maja auf die Suche. Alex lebte zu dem Zeitpunkt nach zehn Jahren auf der Straße erstmals wieder in einer Sozialwohnung in Neumünster. Das Wiedersehen im Januar 2015 lieferte das Material für Nikolas Miguts halbstündige Dokumentation „Straßenblues“.

 

 

Die Dokumentation war der Auftakt für die Gründung des gemeinnützigen Vereins, der sich mit unterschiedlichen Aktionen darum kümmert, Menschen ohne Obdach in die Gesellschaft einzubinden. Für das Engagement wurde „StraßenBLUES“ bereits mehrfach unter anderem mit dem Deutschen Integrationspreis ausgezeichnet.

15.12.19, 15 Uhr

strassenweihnachtswunsch.de und strassen-blues.de


 SZENE HAMBURG Stadtmagazin, Dezember 2019. Das Magazin ist seit dem 29. November 2019 im Handel und  auch im Online Shop oder als ePaper erhältlich! 


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„Hilf Mahl!“: Helfen mit Genuss

Die Aktion „Hilf Mahl!“ sammelt gemeinsam mit Hamburger Restaurants Spenden für soziale Projekte

Text: Ulrich Thiele

 

Wer dieser Tage auswärts essen geht, wird auf seinem Tisch vielleicht ein Kärtchen entdecken. Wie jedes Jahr zur Winterzeit verbindet die Aktion „Hilf Mahl!“, die seit 2012 in den Wintermonaten von November bis Februar Spenden für Obdachlose sammelt, gutes Essen mit dem guten Zweck – und zwar auf herrlich leichte Weise. Der Rechnung des Restaurantbesuchs wird eine freiwillige Spende von einem Euro hinzugefügt, die an den gemeinnützigen Verein „Hilf Mahl!“ weitergeben wird, der damit wiederum Projekte der Obdachlosen-Hilfe wie die Hamburger Tafel oder Hinz&Kunzt unterstützt. Rund 30 Restaurants nehmen an der Aktion teil, im Winter 2018/2019 wurden so über 35.000 Euro eingenommen.

Wer nicht mitmachen will, gibt dem Personal Bescheid, dann wird der Betrag von einem Euro von der Rechnung genommen. Andersherum kann der Betrag gern aufgestockt werden. Ins Leben gerufen wurde die Aktion von Sophie und Mathias Bach. Auf die Idee kamen sie schon 2010 während eines gemeinsamen Besuchs in London durch die Spendenaktion „streetsmart“. Auf den Kärtchen, die auf die Aktion hinweisen, steht übrigens ein Zitat des Schauspielers Ulrich Tukur, der seit Anbeginn das Projekt als Schirmherr unterstützt: „Gutes Essen und guter Wein beflügeln unsere Sinne, öffnen das Herz und bereichern unser Leben. Wie schön, wenn wir für dieses Glück danken können mit einer kleinen Geste, die für viele eine große Hilfe ist. Und wie einfach.“

www.hilfmahl.de
November 2019 bis Februar 2020 


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Weihnachtsmärchen für Kinder

Es ist immer etwas Besonderes, Kinder in Weihnachtsmärchen zu erleben. Wie sie mitfiebern und laut aufschreien, wenn der Prinzessin oder einer*m anderen Held*in Gefahr droht, wie sie begeistert klatschen und sich freuen, wenn die Geschichte auf der Bühne doch noch ein gutes Ende nimmt.

Die Hamburger Theater starten in die Zeit der Weihnachtsmärchen und auch in diesem Jahr läuft wieder ein buntes Programm aus Märchen, Kinderbuch-Klassikern, Singspielen und Geschichten aus aller Welt. Ob Astrid Lindgrens Geschichten, Märchen für die ganz Kleinen oder die Klassiker der Gebrüder Grimm – auf den Hamburger Bühnen ist mit Sicherheit für jede*n das Richtige dabei!

Entdecken Sie die diesjährigen Weihnachtsmärchen in den Hamburger Theatern auf www.theater-hamburg.org und lassen Sie sich für den Theaterbesuch mit den Kleinen inspirieren.

„Robin Hood“ am Schauspielhaus – kein Kasperletheater

Markus Bothe inszeniert am Schauspielhaus „Robin Hood“. Seine Familienstücke haben seit 2005 dort Tradition. Was ist das Geheimnis seines Erfolgs?

Interview: Stefanie Maeck
Foto: Kerstin Schomburg

SZENE HAMBURG: Herr Bothe, Sie inszenieren dieses Jahr wieder das Familienstück am Deutschen Schauspielhaus, welche Erinnerungen haben denn Sie an Ihr erstes Weihnachtsmärchen?

Markus Bothe: Ich habe zwei Erinnerungen, und zwar sehr unterschiedliche. Das eine Mal saß ich im „Zauberer von Oz“ und war begeistert, das ist ja wie im Weltraum, dachte ich die ganze Zeit über staunend. Das andere Mal war es eine Operninszenierung von „Hänsel und Gretel“, ich war ungefähr sieben Jahre alt, und dachte, meine Güte, verkauft ihr euer Publikum für blöd …

 

Das ist eben nicht der Sandmann

 

Sie fühlten sich nicht ernst genommen?

Genau. Wir hatten heute während der Probe übrigens eine ganz ähnliche Diskussion, ob man eine Szene mit den Worten „Liebe Kinder“ einleiten kann. Ich glaube, das geht nicht. Das junge Publikum muss als Publikum ernst genommen werden. Das hier ist eben kein Kasperletheater und auch nicht der Sandmann. Daher beschäftigen wir uns genauso ernsthaft mit den Stoffen wie bei Stücken für Erwachsene. Was versteht man, was versteht man nicht? Nur dürfen wir ein bisschen mehr Theaterzauber auffahren.

Worin besteht die Kunst bei einem Familienstück?

Hinter so einem Familienstück steht bei mir der Anspruch, dass dieses nicht bloß für Kinder, sondern auch für Erwachsene interessant ist. Die Kunst ist es, beide anzusprechen und den Theaterspaß nicht zu kurz kommen zu lassen.

Das Jahr über inszenieren Sie Oper, Musik- und Sprechtheater. Wie sind die Kinder denn als Publikum?

Die Kinder als Publikum reagieren unmittelbarer als erwachsene Zuschauer. Sie nehmen nicht alles unhinterfragt hin. Beim jungen Publikum müssen stringente Spielregeln auf der Bühne herrschen, warum einer jetzt dies oder jenes tut. Wenn das gut erklärt und eingeführt ist, gehen die Kinder mit und reagieren spontan und direkt.

Ist diese Unmittelbarkeit auch mal ein Problem?

Sie ist toll, aber manchmal ist sie tatsächlich herausfordernd. Die Schauspieler müssen im Ernstfall mit dem umgehen können, was die Kinder ihnen an Reaktion zurückspiegeln.

Es heißt, die Kinder könnten sich durch digitale Medien schlechter konzentrieren. Merken Sie das, muss man heute schneller inszenieren?

Das ist schwierig zu beantworten, weil ich mich ja auch selbst verändere. Natürlich haben sich Dinge beschleunigt und Schwellen verschieben sich. Aber ich würde sagen, solche Rezeptionsfragen sind wahnsinnig individuell verschieden, ein Kinderpublikum ist nicht unkonzentrierter als vor zehn Jahren. Vielleicht sind Kinder heute sogar vorbereiteter und können Dinge schneller verstehen, auch durch den Umgang mit anderen Medien.

Mit der Dramaturgin Nora Khuon haben Sie eine eigene Fassung von „Robin Hood“ erstellt. Was erwartet uns?

Als Erstes kann ich verraten, dass Robin bei uns ein Mädchen ist, ein Mädchen, das auf der Flucht ist, sich verstecken muss und für Gerechtigkeit eintritt. Und kein Stück über Robin Hood kommt ohne Bogenschießen aus. Das Stück macht hoffentlich Spaß als eine Art Roadmovie, rund um die Aufgabe, König Richard Löwenherz zu befreien. Dann aber stellen wir auch ein paar ernste Fragen.

 

Nicht mit der Bedeutungskeule, sondern mit Zauber

 

Welche?

Es geht um Fragen wie: Was ist eigentlich Recht und was ist Gerechtigkeit. Robin Hood gilt ja als der Rächer der Armen. Wann ist aber ein Akt Selbstjustiz, wann ist er Anarchie und wann ist es meine Aufgabe als Bürger, Zivilcourage zu zeigen und mich einzumischen? Das Ganze wird bei uns nicht mit der Bedeutungskeule präsentiert, sondern mit Zauber.

Der scheint es Ihnen angetan zu haben?

Was mir tatsächlich Vergnügen bereitet und warum ich so gerne in Hamburg inszeniere, sind die hervorragenden Werkstätten und die Bühnentechnik, die hier schon fantastische Möglichkeiten eröffnen. Ich habe hier ein unglaublich starkes Schauspielerinnen- Ensemble, alles Zeichen dafür, wie ernst das Familienstück genommen wird und wie ernsthaft ich es dann auch betreiben kann.

Sie mögen die Familienstücke sehr?

Ich fühle mich tatsächlich geehrt und in der Verantwortung, denn für viele Kinder kann das ein wichtiges und prägendes erstes Theaterereignis sein.

Sind Ihre eigenen Kinder eigentlich Ihre Kritiker?

Nicht in dem Sinne, dass ich sie strategisch schauen ließe und dann befragte. Aber rückblickend ist es oft witzig, welche Lieder sie noch Jahre später singen und erinnern, anderes ist schnell wieder vergessen. Meine Tochter gab mir gerade den Rat, ich müsse unbedingt wieder Minions im Stück auftreten lassen. Da muss ich sie allerdings jetzt schon enttäuschen. Bei „Robin Hood“ passen die nicht so gut.

Erreicht Sie Fanpost von den Kindern?

Fanpost gibt es, na klar. Aber nicht für mich, den Regisseur. Mich gibt es für die Kinder gar nicht. Die Darsteller oder auch die dargestellten Figuren bekommen aber schon Post. Es wird im Vorfeld gefragt, ob der oder die Darstellerinnen auch wieder mitspielen. Das ist ein gutes Gefühl.

Deutsches Schauspielhaus, 6.12. (Premiere), bis 9.1.2019 


Dieser Beitrag stammt aus SZENE HAMBURG Stadtmagazin, Dezember 2019. Das Magazin ist seit dem 29. November 2018 im Handel und zeitlos im Online Shop und als ePaper erhältlich! 


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Das schenken Hamburger zum Fest

Wir haben uns umgehört und verraten Ihnen, was bei Hamburgern wie Corrado Falco, Dayan Kodua oder Thomas Mehlbeer unter Baum liegen wird

Szene Hamburg

Lars Großkurth, Hopperbräu-Chef und Craft-Beer-Genießer (re)

„Ich schenke Johannes Kahrs, SPD-Bundestagabgeordneter, eine Flasche Salonsozialisten (Craft Beer, Anm. der Red.), weil er Humor hat und drüber lachen wird. Auch wenn er kein Bier trinkt.“ Lars Großkurth, Hopperbräu-Chef

Szene Hamburg

Die Französin Sylviane Caressa führt das Au quai Restaurant an der Großen Elbstraße und lebt mit ihrer Tochter an der Elbe.

“Weihnachten ist bei uns jedes Jahr eine richtige Aufregung. M & M kommen seit 16 Jahren aus Berlin & München. Zusammen verbringen wir mit meiner Tochter Lou den Heiligen Abend und haben dabei verschiede Rituale, die nie verändert werden. Geschenke sind ein großes Thema. Dabei geht es uns nie um den monetären Wert, die Überraschungen sollen einfach unsere Liebe widerspiegeln – viel Liebe, also auch viele Geschenke! Dieses Jahr bekommt Lou den Motorrad-Führerschein geschenkt (das ist groß, aber sie wird auch einiges selbst leisten müssen, um es einzusackenJ). Ich habe dafür ein riesiges Paket gepackt: Es sind 7 Boxen ineinander verschachtelt à la Babuschka, im kleinsten befindet sich der Gutschein. Jedes andere erfüllt einen kleinen Wunsch: Nagellacke, Parfum, Bücher, Comics, Konzertkarten und – das darf auf keinen Fall fehlen – Tickets für Sankt Pauli.” Sylviane Caressa  vom Restaurant Au quai

Szene Hamburg

Corrado Falco (62) schenkte mit dem Gallo Nero Hamburg 1999 sein Stück Italien. Foto: priv.

“Das wertvollste, was ich verschenken kann, ist meine Zeit, denn davon habe ich sehr wenig. Dann lade ich meine Lieben gern – insbesondere zur Vorweihnachtszeit – ins Landhaus Meinsbur in Bendestorf ein. Dort gibt es die beste Gans, und man sitzt so gemütlich vor dem Kamin. Ein kostbarer Moment.” Corrado Falco (62)

Schauspielerin Dayan Koda kommt aus Kiel und lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Hamburg. Vor drei Jahren veröffentlichte sie ihr Buch “My Black Skin”, in dem 25 agrodeutsche Persönlichkeiten stolz ihre Hautfarbe zeigen. (Foto: Christoph Mannhardt)

„Zu Weihnachten schenke ich sehr gern leckere und hochwertige Lebensmittel. Meine Freunde und Familie haben schon genug Socken und Dinge im Schrank, die dort in Vergessenheit geraten. Und daher gibt es bei mir z.B. jedes Jahr Marmelade von Annette Pabst. Denn wie sie richtig sagt: ,Das Leben ist fade ohne Marmelade’. Die Marmeladen kommen immer unheimlich gut an. Mein persönlicher Favorit ist Erdbeere mit Vanille. Der absolute Hammer.“ Dayan Kodua, Schauspielerin

Szene Hamburg

Katrin Wachholz (32), Eventmanagerin und PR-Profi aus Hamburg

“Ein ganz besonderes Geschenk sind die Weihnachtskugeln von dem Sozial-Projekt „Made auf Veddel“. Sie werden individuell in liebevoller Handarbeit von ausländischen Frauen auf der Veddel umstrickt und sehen am Weihnachtsbaum wunderschön aus. Gleichzeitig unterstützt man beim Kauf den Verein.”Katrin Wachholz (32)

Szene Hamburg

Franco Schiavone ist der Inhaber vom La Casetta und seit den 70er Jahren als Gastronom in Hamburg bekannt. Zu seiner Höchstzeit hat der Italiener zwölf Restaurants betrieben.

“Mein Sohn Marco und ich lieben Fußball. Mein Geschenk an ihn ist jedes Jahr eine Dauerkarte für unseren Verein, dem HSV. Wir bleiben dem Verein treu – und wir schaffen das!” Franco Schiavone

Szene Hamburg

Birgit Gräfin Tyszkiewicz (55), Gründerin des Labels Roma e und Inhaberin des Concept Store Milchstrasse 11

“Gerne schenkt man genau das, was einen gerade selbst begeistert – oder? Vor wenigen Woche gönnte ich mir einen kleinen „Amadeus“ Montblanc Füller, und seitdem verschicke ich endlos lange Briefe, Einladungskarten und Notizen – ganz old-school handgeschrieben. Der besondere Füller und der damit verbundenen einzigartige Schreibgenuss sind für mich das perfekte Weihnachts-Geschenk in unserer rastlosen Zeit – und gleichzeitig etwas, das ein Leben lang bleibt.” Birgit Gräfin Tyszkiewicz (55)

Szene Hamburg

Setareh Mozaffarian (26) führt mit ihren Eltern Juwelier CABOCHON im AEZ und ist fasziniert von Technik und Ästhetik

“Dieses Jahr verschenke ich gleich mehrfach das Montblanc Augmented Paper. Es ist schön, klein und handlich und vor allem unfassbar praktisch: alle handgeschriebenen Texte oder gescribbelten Zeichnungen können einfach gespeichert oder in einen digitalen Text verwandelt werden. So verbindet sich das Klassische mit dem Innovativen. Es ist so schön, Handgeschriebenes digital verschicken zu können oder ganz praktisch seine Kladde nicht mehr abtippen zu müssen – diese Freude möchte ich auch meinen Freunden machen.” Setareh Mozaffarian (26)

Szene Hamburg

Daniel Elich (33) ist Biersommelier im Alten Mädchen und liebt Craft Beer auch nach der Arbeit.

„Also, ich schenke ja meinen engsten Freunden auch ohne Weihnachtsgewimmel regelmäßig eine feuchtfröhliche Kehle mit den besten Craft-Beer-Tropfen der Hansestadt. Darum gibt’s zum Fest auch schon mal was Hopfenfreies! Da hau ich für meinen besten Kumpel Jonas zum Beispiel eine starke Dröhnung anständigen Espresso raus, damit er nicht wieder mitten im Champions-League-Herzschlag-Finale neben mir auf der Couch einpennt. Und für die Frau gibt’s wahrscheinlich ein schickes Essen in einem der zahlreichen feinen Gaumenfreudenspender der Stadt – Liebe geht ja durch den Magen. Und ganz nebenbei hab’ ich dann auch noch Anlass für die jeweils passende Bierbegleitung. Win-Win, würd’ ich sagen!“ Daniel Elich (33) 

Thomas Mehlbeer, Foto hfr

Thomas Mehlbeer ist für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit am Mehr! Theater am Großmarkt tätig. Und hat ein Herz für diese Stadt. Und seine Familie…

“Ich schenke meiner Frau Julia zwei Karten für „Kings of Convenience“ in der Elbphilharmonie, weil wir bei zwei Jobs, drei Kindern und einem neuen Riesenhundewelpen kaum noch Zeit füreinander haben und ich dieses geile Bauwerk endlich einmal von innen erleben möchte.” Thomas Mehlbeer

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Tim Koller (35), verliebter Inder, schwuler Priester und gefährlicher Dealer: In insgesamt 14 Rollen am Schmidt Theater und St. Pauli Theater steht der Schauspieler in der aktuellen Theatersaison auf der Bühne.
Foto: Christoph Boerries

„Ich schenke…mir selber: Zeit!“

 

Vivie Ann Geschenketipp Szene Hamburg

Vivie Ann (25) aus St. Pauli ist Sängerin und Songschreiberin und steht vor allem auf analoge Instrumente. Ihr aktueller Liebling: eine Schreibmaschine.Foto: Sandra Ludewig

„Dieses Jahr habe ich die Nerven meines Managements ziemlich überstrapaziert, und auch wenn die beiden Jungs im Spaß sagen, dass ich sie dieses Jahr ein paar Lebensjahre gekostet habe, weiß ich, dass es an der Zeit ist, ihnen etwas Gutes zu tun. Deshalb schenke ich ihnen zu Weihnachten Gutscheine für eine Therme, die sie dringend nötigt haben!“


Und was schenken SZENE HAMBURG Mitarbeiter? Das lesen Sie in der aktuellen Ausgabe unseres SZENE HAMBURG STADTMAGAZINS. Ab sofort am Kiosk oder in unserem Online Store erhältlich!

Foto oben: pexels