(11.9.) Premiere: Am kürzeren Ende der Sonnenallee, Altonaer Theater, 19 Uhr

Eine Geschichte, die das damalige politische Desaster links liegen lässt und von der Sonnenseite des ehemaligen DDR-Alltags erzählt.
Sonnenallee-Baraniak

Wer bei dem Namen des Stücks an den Film „Sonnenallee“ von Leander Haußmann denkt, liegt goldrichtig. Denn Thomas Brussig schrieb die Romanvorlage, nachdem er das Drehbuch zum Film beendet hatte und noch so viele Ideen übrig hatte, dass er daraus eine eigenständige Geschichte formte. Die Sonnenallee verbindet heute die Berliner Stadtteile Neukölln und Treptow-Köpenick. Zur Zeit des Kalten Krieges war die 5 Kilometer lange Straße durch die Grenze geteilt. Der kürzere Teil lag im Osten. Dort wohnt in dem Stück Micha Kuppisch, direkt neben der Berliner Mauer. Micha ist verliebt in Miriam, dem schönsten Mädchen überhaupt. Und während seine Eltern sich fragen, welcher Nachbar bei der Stasi ist oder ob Onkel Heinz endlich mal die Nylonstrümpfe aus dem Westen schmuggelt, leben Micha und seine Clique unbeschwert in den Tag. Eine Geschichte, die das damalige politische Desaster links liegen lässt und von der Sonnenseite des ehemaligen DDR-Alltags erzählt. Verschiedene Sprach- und Stilmerkmale wie der DDR-Wortschatz sollen Lokalkolorit auf die Bühne holen. (HED)

Altonaer Theater
Museumstraße 17
11.9., 19 Uhr, noch bis 23.10.

Foto: G2/Steffen Baraniak

Details
11. September 2016
10:43
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