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(13.5.) Premiere: Glaube Liebe Hoffnung, Schauspielhaus, 19.30 Uhr

Elisabeth erhält sie eine Geldstrafe, die sie nicht bezahlen kann und versucht deshalb ihre zukünftige Leiche für 150 Mark ans Anatomische Institut zu verkaufen.
Deutsches SchauSpielHaus Hamburg: „Glaube Liebe Hoffnung“ von Ödön von Horváth, unter Mitarbeit von Lukas Kristl, Regie: Christoph Marthaler, Bühne: Anna Viebrock, Kostüme: Sarah Schittek. Originalproduktion der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz als Koproduktion mit den Wiener Festwochen, dem Schauspielhaus Zürich, dem Théâtre de l’Odéon in Paris und dem Théâtre de la Ville de Luxembourg. Hamburger Premiere am 13.5.2016 im Schauspielhaus. Foto: Sasha Rau © Walter Mair, 2012. Das Bild darf im Rahmen der Ankündigung und Berichterstattung über die Hamburger Premiere unter Nennung des Copyrights honorarfrei genutzt werden. Bitte senden Sie uns ein Belegexemplar an presse@schauspielhaus.de. Kontakt zum Fotografen: mail@waltermair.ch

Untergang der Mittelschicht

Elisabeth arbeitet selbstständig als Vertreterin. Da sie keinen Gewerbeschein hat, erhält sie eine Geldstrafe, die sie nicht bezahlen kann und versucht deshalb ihre zukünftige Leiche für 150 Mark ans Anatomische Institut zu verkaufen. Was Elisabeth auch unternimmt, sie rutscht immer tiefer in ihre hoffnungslos prekäre Situation und landet schließlich im Gefängnis. Am Ende bleibt ihr nur der Suizid. Das Volksstück „Glaube Liebe Hoffnung“ von Ödön von Horváth aus dem Jahre 1932 basiert auf einem realen Gerichtsfall und entstand unter dem Eindruck der Weltwirtschaftskrise. Wie in seinem legendären Wurzel-Faust am Hamburger Schauspielhaus, als der Regisseur Christoph Marthaler Mephisto und Gretchen vervielfältigte, lässt er auch hier die Protagonistin Elisabeth in zwei Versionen auftreten (Olivia Grigolli und Sasha Rau). Er zeigt nicht ein individuelles Schicksal, sondern skizziert den sozialen Abstieg einer ganzen Gesellschaftsschicht. Die Inszenierung von Marthaler kommt von der Berliner Volksbühne nach Hamburg. (KAL)

Schauspielhaus
Kirchenallee
13.5., 19.30 Uhr
Ticket: ab 10 Euro

Foto: Walter Mair

Details
13. Mai 2016
22:35
#wasistlosinhamburg
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