(21.8.) Porgy and Bess, Hamburger Staatsoper, 14 Uhr

Liebe in Zeiten des Swings

Die Sommerbespielung in der Staatsoper ist nicht weniger interessant als während der laufenden Saison. Zu Gast ist das New York Harlem Theatre mit George Gershwins musikalischer Sozialstudie „Porgy and Bess“, die 1935 ihre Uraufführung feierte.

Ein Stück afroamerikanischer Geschichte in den 30er-Jahren, die sich in dem Mikrokosmos der ärmlichen Catfish Row in der Südstaaten-Stadt Charleston widerspiegelt:

Als die leichtlebige Bess einen Unterschlupf braucht, findet sie ein Zuhause bei Porgy, dem gutmütigen Bettler mit den verkrüppelten Beinen. Porgy liebt Bess und die beiden werden ein Paar, doch Bess, gefangen in einem Sog aus Drogen und Unruhe, verlässt ihn, um weiterzuziehen.

Gershwins Mischung aus Opernklängen und dem New Yorker Jazz-Sound der 30er-Jahre hat seinerzeit das amerikanische Musiktheater revolutioniert. Unvergessen sind die Interpretationen von Ella Fitzgerald oder Billie Holiday, die die Melodien weltweit berühmt machten.

In Hamburg stehen mehr als 50 Künstler auf der Bühne, die stimmgewaltig von Aberglaube, Religion und Unterdrückung erzählen, der Menschlichkeit, Lebenslust und Stolz entgegenstehen. (HED)


Hamburger Staatsoper
Dammtorstraße 28
21.8., 14 & 19 Uhr, noch bis 28.8.
Tickets: ab 23 Euro

Details
21. August 2016
23:33
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