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(22.5.) Premiere: „Ritter, Dene, Voss“, Hamburger Kammerspiele, 19 Uhr

Bernhards Hommage für drei Schauspieltitanen
Ritter, Dene, Voss Foto Anatol Kotte_quer_klein

Der österreichische Schriftsteller Thomas Bernhard hat in seinen Dramen immer wieder Schauspielern ein Denkmal gesetzt, indem er für sie kongeniale Rollen schrieb. In dem Stück „Ritter, Dene, Voss“ sind es gleich drei großartige Mimen, die er auf diese Weise verewigt hat: Ilse Ritter, Kirsten Dene und Gerd Voss, die auch in der von Claus Peymann inszenierten Uraufführung bei den Salzburger Festspielen 1986 selbst die Figuren spielten. Sie verkörpern drei Geschwister, die sich nicht aus ihren familiären Verstrickungen lösen können. Dene, die ältere Schwester, hat den Bruder nach einem Psychiatrieaufenthalt nach Hause ins Elternhaus geholt, wo die beiden Schwestern noch immer leben. Sorgfältig hat sie für den genialen Tyrannen ein Essen vorbereitet und Papier bereitgelegt, damit er jederzeit seine philosophischen Ergüsse diktieren kann. Doch schon bald eskalieren die Gefühle zwischen dem Despoten und seinen Schwestern. An den Kammerspielen inszeniert Regisseur Jasper Brandis die Bernhard’sche Untergangskomödie mit den Schauspielern Markus Boysen, Imogen Kogge und Ulli Maier. (KAL)

Hamburger Kammerspiele
Hartungstraße 9-11
22.5., 19 Uhr

Details
22. Mai 2016
22:55
#wasistlosinhamburg
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