(3.5.) Pantha du Prince, Laeiszhalle, 21.30 Uhr

Seinen Künstlernamen hat Hendrik Weber aka Pantha du Prince einst im Traum aufgegabelt, erzählt er gern – ein bedeutender Teil seines musikalischen Schaffens dürfte ebenfalls aus ähnlichen Sphären stammen. Der Techno-Musiker, Neo-Romantiker, Komponist und Glocken-Arrangeur experimentiert gerne und äußerst begabt, schichtet Klänge übereinander und baut sich blühende Soundwelten zusammen.

Als Stipendiat des Musicboard Berlins hat er nun drei Monate in der Villa Aurora in Los Angeles verbracht, die einst zu Exilzeiten von Lion Feuchtwanger und seiner Frau bewohnt und zum Künstlertreffpunkt verwandelt wurde. Als Ergebnis veröffentlichte er bereits im Februar die EP „Winter Hymn“, nun folgt das Album „The Triad“, ein Gemeinschaftswerk mit dem Panda-Bear-Gitarristen Scott Mou und Schlagzeuger Bendik Hovik Kjeldsberg. Ein paar Glocken sind geblieben, Gesangsspuren erstmalig dazugestoßen, noch mehr Klangdetails, als man es sowieso von ihm gewohnt ist – so heißt es – wurden in Kleinstarbeit dazugeschichtet.

Im Rahmen des 2. Internationalen Musikfest Hamburgs präsentiert er sein 6. Album live in der Laeiszhalle. Das dürfte höchst angenehm unter gleich mehrere Hautschichten kriechen. (MME)

Laeiszhalle
Johannes-Brahms-Platz
3.5., 21.30 Uhr