(24.1.) Bühne: „Stilles Meer“, Hamburgische Staatsoper, 18 Uhr

Diese Oper steht ganz im Zeichen des Neuanfangs an der Hamburgischen Staatsoper

Diese Oper steht ganz im Zeichen des Neuanfangs an der Hamburgischen Staatsoper: Thematisch kreist die Komposition um ein so zeitgenössisches Thema wie die verheerende Atomkatastrophe von Fukushima. Die Komposition stammt von dem renommierten japanischen Komponisten Toshio Hosokawa, der für eine neue Musiksprache zwischen westlicher Avantgarde und alter japanischer Tradition steht, Kent Nagano dirigiert die Oper.

Auf der Bühne wird es Anleihen an das klassische japanische Nô-Theater und seine geheimnisvolle Form der Reduktion geben. Freuen darf man sich auf ein kontemplatives Theater, das sich verstärkt der Darstellung von Zuständen und Atmosphären widmet und die Trauer um die Verschollenen so spürbar macht. Für alle Ästheten und avantgardistischen Opernfreunde eine Premiere im neuen Jahr, die man im Kalender ankreuzen sollte: Ein Raum zwischen Tönen und Schweigen wird ergründet, der der Atomkatastrophe Rechnung trägt und dem Unheimlichen Raum gibt. (SM)

Hamburgische Staatsoper
Hamburgische Staatsoper (Neustadt)
24.1. (Premiere), 27., 30.1.
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24. Januar 2016
01:05
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