(10.8.) Festival-Start: Internationales Sommerfestival, Kampnagel, 20 Uhr

Auf Kampnagel nehmen rund 70 internationale Künstler, Hacker und Aktivisten den gegenwärtigen digitalen Aktivismus auseinander

Musik, Performances, Theater und Lectures – alljährlich zeigt die Kulturfabrik Kampnagel im Rahmen eines großen Sommerfestivals, was außerhalb unserer Landesgrenzen in der Kunst so geht – und das ist einiges. Am 10. August eröffnet das erste Solicasino der Welt. Wer hier sein Geld verzockt, spendet gleichzeitig für die Gruppe Lampedusa in Hamburg und das Refugee Radio Network. Außerdem feiert der französische Star-Choreograf Olivier Dubois mit einer dynamischen Schwarmchoreografie seine Weltpremiere. Anschließend steht „die Afro-Disco-Rap Wunderwaffe aus Ghana“ Ata Kak auf der Bühne.

Unsere Highlights des dreiwöchigen Programms:

„I know it when I see it“ – Ein Musical über Pornografie, das garantiert nicht aus der Feder von Andrew Lloyd Webber stammt, sondern auf der Biografie der Porn-Chic-Queen Georgina Spelvin basiert. Zwischen Fakten und Fiktion werden die Auswirkungen der alltäglichen Pornografisierung auf die Gesellschaft untersucht.
11. bis 14. August

Poetisch auf einer Drehbühne: Der japanische Theaterstar Kuro Tanino lässt in „Avidya – Das Gasthaus der Dunkelheit“ die Bewohner eines traditionellen Onsen-Gasthauses in heißen Bädern ihre äußere Hülle aufweichen. Japanisch mit deutschen Übertiteln.
11. bis 13. August

Das Labelkollektiv Dial Records um Lawrence und Carsten Jost (kennt man von den legendären Changing Weather Partys im Golden Pudel Club) bringt Künstler*innen zum Sommerfestival, die nur noch am Rande mit Techno oder House zu tun haben. Darunter auch die New Yorkerin James K. (Foto).
19. August

Bestimmt abgefahren: die Performance „The End“. Hatsune Miku aus Japan ist ein digitaler Popstar mit blauen Haaren in Kostümen von Louis Vuitton. Einer ihrer größten Fans ist der bekannte Komponist Keichiiro Shibuya. In der eigens für sie geschriebenen Pop-Oper thematisiert er die Todessehnsucht einer ewig 16-jährigen virtuellen Figur – überlebensgroß projiziert auf mehrere Leinwände.
18. bis 20. August

Kampnagel
Jarrestraße 20
10.–28.8., 20 Uhr

Foto: Max Lakner

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10. August 2016
19:41
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