Infos zum Event:
Das Unbehagen an der Erinnerungskultur.
Die Ausgegrenzten und die Unerwünschten.
Seit 39 Jahren lädt das Auschwitz-Komitee im Januar zu Veranstaltungen ein, um der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz zu gedenken. Immer haben Zeitzeugen, die Überlebenden der KZ, gesprochen und immer ging es um Verfolgung, Schmerz, Trauer und die Kontinuitäten im Nachkriegs-deutschland.
Das ist auch das Thema unserer Referentin, Prof. Stefanie Schüler-Springorum.
In ihrem Buch „Unerwünscht“ konzentriert sie sich auf jene Frauen, Männer und Kinder, „die ohne ihr Zutun, aufgrund ihrer bloßen Existenz, ihrer Verfügbarkeit, ihres sozial oder sexuell devianten Verhaltens, einer Krankheit oder einer als „rassisch“ definierten Zugehörigkeit verfolgt, versehrt , eingesperrt und ausgebeutet wurden oder ihre geplante Ermordung durch Zufall überlebten: als Juden, Sinti und Roma, als „Erbkranke“ und „Asoziale“, als Zwangsarbeiter und Homosexuelle“ (Unerwünscht, S. 22).
In einem anschließenden Podiumsgespräch werden Fragen der Erinnerungskultur und des Unbehagens diskutiert. Teilnehmende auf dem Podium werden sein: Prof. Dr. Stefanie Schüler-Springorum, Historikerin, Direktorin des Zentrums für Antisemitismusforschung an der TU Berlin Shlica Weiß (angefragt), Sinteza, Nachfahrin von Holocaust-Überlebenden- und Ermordeten, Mitbegründerin des Akademischen Netzwerks der Sinti und Roma Mitglieder des Auschwitz-Komitees.
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