20.03 | Es wird fetzig, es wir galant! Komm zu der schillernd-queeren Interpretation der Oper Fête Galante von Ethel Smyth

Eine Person im Kostüm
Tamina Alex feiert ihren Regieabschluss mit der Inszenierung von Smyths Oper Fête Galante (© Paris Cassandra Scholtz)

Fête Galante
Oper von Ethel Smyth

Der Palast. Bei Nacht. Eine festliche Abendgesellschaft. Pierrot ist das bittersüße Zentrum des glanzvollen Treibens. Doch inmitten der diversen Liebeleien, Eifer- und Sehnsuchtsgeflechte droht Pierrot an den Erwartungen eines autoritären Hofstaates zu zerbrechen. In den Zwischenräumen treten Pierrots schillernde Schattierungen hervor. Mit ihrer verführerischen Sehnsucht nach einem anderen Lieben werden sie dem König ein Dorn im Auge…

Mit der Inszenierung von Smyths Oper Fête Galante macht Tamina Alex ihren Regieabschluss an der HfMT: „Die Oper aus den 1920er-Jahren ist von Ethel Smyth selbst historistisch angelegt. Gut hundert Jahre später versuchen wir, möglichst zeitlos zu bleiben und haben die Handlung in eine fiktive Zeit und einen fiktiven Raum gesetzt, zugleich einige historisierende Marker eines absoluten Hofstaats erhalten, dessen Systemik aber auch wieder an gegenwärtig erstarkende gesellschaftliche Tendenzen erinnert. Auch die Ästhetik verbindet Elemente von Vergangenem & Heutigem, z.B. im Kostümbild mit der Kombination barocker Reifrock-Silhouetten mit modernem Denim-Stoff. Die Handlung an sich ist eine relativ archetypische Geschichte aus der Commedia dell’arte, aber in meinem Regie-Verständnis bietet uns gerade das viel Spielraum zur Interpretation.“

Premiere ist am 20.3., weitere Vorstellungen am 21. und 22.3.

Empfohlen ab 14 Jahren.

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