(18.9.) Film, „Glücklich wie Lazzaro“, 3001 Kino, 19 Uhr

Regisseurin Alice Rohrwacher übt mit dem zauberhaften, realmagischen Märchen „Glücklich wie Lazzaro“ Kritik daran, wie Menschen unterdrückt werden.
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Der Schwächere wird ausgebeutet, das ist die menschliche Natur. So zumindest sieht Zigarettenbaronin Marquesa Alfonsina de Luna die Welt. Lange nachdem die Leibeigenschaft in Italien abgeschafft wurde, lässt sie die Bewohner eines abgeschiedenen Bergdorfes noch wie Sklaven für sich schuften. Die wiederum nutzen die Gutmütigkeit Lazzaros aus, eines jungen Mannes, der sanft lächelnd alles erledigt, was ihm aufgetragen wird.

Als die Polizei den Machenschaften auf die Schliche kommt, werden die Bewohner in die nächste Großstadt gekarrt – alle außer Lazzaro, der aufgrund eines mysteriösen Fieberanfalls erst viele Jahre später seine Familie wiedertrifft, die immer noch unter prekären Umständen vegetiert. Kunstvoll übt Regisseurin Alice Rohrwacher mit diesem zauberhaften, realmagischen Märchen Gesellschaftskritik.

/ MAS / Foto: Pfiffi Medien

3001 Kino
18.9.18, 19 Uhr

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18. September 2018
03:03
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