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22.02. | Kunst | Katharina Sieverding | Deichtorhallen Video

Katharina Sieverding gehört zu den Pionierinnen, die früh die vielfältigen Ausdrucksmöglichkeiten von Fotografie erkannt haben und das Medium fortwährend inhaltlich und formal erweitern. Im Mittelpunkt ihrer Arbeiten stehen Transformations- und Präsentationsvorgänge, Fragen nach Identität, Gender und Race.

Bekannt geworden ist die Künstlerin durch die Konsequenz, mit der sie filmisch und fotografisch ihr zum Teil extrem vergrößertes und auf vielfältige Weise manipuliertes Porträt seit den 1960er-Jahren einsetzt.

Die Deichtorhallen Hamburg zeigen auf vier Stockwerken der Sammlung Falckenberg die bisher größte Einzelausstellung von Katharina Sieverding. Rund 120 Arbeiten spannen einen Bogen durch alle Werkphasen der Künstlerin: Von den frühen Fotografie-Montagen der 1960er-Jahre über die Selbstporträt-Serien und filmischen Werke der 1970er bis 1990er-Jahre bis hin zu gegenwärtigen Produktionen. Diese umfassen auch neue, bisher ungezeigte Arbeiten wie den dokumentarischen Film „Metroboards“ über Sieverdings Kunst im öffentlichen Raum sowie das Werk „Gefechtspause“, das sich mit dem Lockdown während der Corona-Krise beschäftigt.

Isabel Abele erklärt in einem Video auf dem YouTube-Kanal der Deichtorhallen, warum das Prinzip der Montage einen zentralen Stellenwert in Katharina Sieverdings Werk einnimmt.

/ IR

Deichtorhallen


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