Infos zum Event:
Krieg, autoritäre Herrschaft und humanitäre Krisen prägen weiterhin die Menschenrechtslage in Syrien und Sudan. Mit den Aktivistinnen Fadwa Mahmoud und Magda El Sayed diskutieren wir die angespannte Lage vor Ort, die Aufgaben transnationaler Netzwerke sowie die Rolle und Verantwortung Europas und dessen politische Handlungsspielräume.
Krieg, autoritäre Herrschaft und anhaltende humanitäre Krisen prägen die Menschenrechtslage in Syrien und Sudan bis heute. Schwere Menschenrechtsverletzungen, eingeschränkte Handlungsspielräume für zivilgesellschaftliche Akteure und fragile politische Strukturen stellen die internationale Gemeinschaft weiterhin vor große Herausforderungen.
Gemeinsam mit der Menschenrechtsaktivistin Fadwa Mahmoud und der Politikwissenschaftlerin Magda El Sayed diskutieren wir, wie Menschenrechtsarbeit unter diesen Bedingungen möglich ist. Fadwa Mahmoud ist Mitbegründerin von „Families for Freedom“ aus Syrien, Magda El Sayed ist Mitglied der Bana Group for Peace and Development aus Sudan.
Wir beleuchten zivilgesellschaftliche Perspektiven vor Ort und im Exil. Im Fokus stehen dabei transnationale Netzwerke sowie die Rolle Europas und dessen politische Handlungsspielräume. Welche Verantwortung trägt Europa im Umgang mit Menschenrechtsverletzungen und Exilstrukturen? Welche Möglichkeiten gibt es in der internationalen Zusammenarbeit?
Die Veranstaltung bietet Raum für Einordnung, Austausch und Diskussion über politische Handlungsmöglichkeiten und zivilgesellschaftliches Engagement.
Mai Ali Shatta musste ihre Teilnahme leider kurzfristig absagen.
Es moderiert Philip Lott, Körber-Stiftung.
In Kooperation mit dem Civil Society Forum.
Eine Veranstaltung in Deutsch und Arabisch mit Simultanübersetzung.
Gäste
- Magda El Sayed ist eine deutsch-sudanesische Politikwissenschaftlerin und Aktivistin. Sie ist Teil der Bana Group for Peace and Development und engagiert sich bei EOTO, einem community-basierten Empowerment-Projekt. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich mit antikolonialen Widerstandsbewegungen und insbesondere mit der Widerstandsgeschichte des Sudans.
- Fadwa Mahmoud ist syrische Menschenrechtsaktivistin und Mitbegründerin von „Families for Freedom“. Nachdem ihr Mann und ihr Sohn 2012 vom syrischen Regime verhaftet und verschleppt wurden, floh sie nach Deutschland. Seither kämpft sie für die Freilassung politischer Gefangener und die Aufklärung des Schicksals Verschwundener.
Moderation
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- Philip Lott ist Programm-Manager im Bereich Internationale Politik der Körber-Stiftung in Berlin. Zu seinen Themenschwerpunkten zählen die Innen- und Außenpolitik der USA sowie das transatlantische Verhältnis. Er hat einen Masterabschluss in Internationalen Beziehungen der Humboldt-Universität zu Berlin, der Freien Universität Berlin und der Universität Potsdam.

