27.01. | Tag des Gedenkens | Hamburger Rathaus

Die Ausstellung „Der Tod ist ständig unter uns“ erinnert zum Tag des Gendenkens an die Verbrechen des Nationalsozialismus.
Tag des Gedenkens ©Bente Stachowske.

Am 27. Januar 1945 wurde das Vernichtungslager Auschwitz von Soldaten der Roten Armee befreit. Seit 1996 ist der 27. Januar der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. „Die Erinnerung darf nicht enden; sie muss auch künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen. Es ist deshalb wichtig, nun eine Form des Erinnerns zu finden, die in Zukunft wirkt.“ sagte der damalige Bundespräsident Roman Herzog im Januar 1996.
Eine Form des Erinnerns bilden die sogenannten „Erinnerungsorte“. Einer dieser Orte in Hamburg ist der Hannoversche Bahnhof. 1941 wurden von hier 753 Hamburgerinnen und Hamburger nach Riga deportiert. Riga bildete das Zentrum jüdischen Lebens in Lettland. Mit dem Einmarsch deutscher Truppen im Juli 1941 wurde die Stadt zu einem Zielort von Deportationen und zum Tatort nationalsozialistischer Vernichtungspolitik.
Die Ausstellung „Der Tod ist ständig unter uns“ ist anlässlich des Tags des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus vom 13. Januar bis 8. Februar 2023 im Foyer des Hamburger Rathauses zu sehen. Sie will die Deportationen nach Riga und das nationalsozialistische Morden im öffentlichen Gedenken Deutschlands wie auch Lettlands verankern.
Die Hamburgische Bürgerschaft realisierte diese Ausstellung der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte.

„Der Tod ist ständig unter uns“
13. Januar bis 8. Feburar 2023, Montag bis Freitag 7 bis 19 Uhr, Samstag und Sonntag 10 bis 17 Uhr, Hamburger Rathaus
Der Eintritt ist frei 

Details
27. Januar 2023
19:06
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