06.03. | Komm zur Uraufführung von „alphabet“ im Deutschen SchauSpielHaus

Das Ensemble von »alphabet«
Das Ensemble von »alphabet« (©Katrin Ribbe)

Infos zum Event:

„die Aprikosenbäume gibt es, die Aprikosenbäume gibt es (…)“

Mit dieser Zeile eröffnet die dänische Lyrikerin Inger Christensen ihr Meisterwerk »alphabet«. Mit virtuoser Poesie und wachem Gegenwartssinn lässt die Dichterin darin Zeile für Zeile die Welt anwachsen. So präzise wie spielerisch folgt sie dabei nicht nur dem Alphabet, sondern auch der Fibonacci-Folge, mit der sich nahezu alles Wachstum in der Natur beschreiben lässt.

Drei Verse, fünf Verse, acht Verse, entfaltet sich die Welt in Richtung Unendlichkeit – vom Aprikosenbaum bis zum Narwal, vom einzelnen chemischen Element bis hin zum Halleyschen Kometen: Eine Hymne an das Leben, eine vehemente Existenzbehauptung angesichts der möglichen Auslöschung, derer sich die Menschheit befähigt hat.

Der Schweizer Theaterkünstler Thom Luz bringt mit »alphabet« eines der einflussreichsten Sprachkunstwerke des 20. Jahrhunderts auf die Bühne. Als ein von Musik durchdrungenes Klangbild – verspielt und traurig, flüchtig, voll von leisem Humor, mit magisch schönen Theaterbildern, drei Musikern und drei herausragenden Schauspielerinnen aus drei Generationen: Ilse Ritter, Julia Wieninger und Alberta von Poelnitz.

Außerdem mit den Musikern: Stephan Krause, Ling Zhang, Peter Conradin Zumthor

Regie und Bühne: Thom Luz
Mitarbeit Bühne: Malte Knipping
Kostüme: Sophie Leypold
Musikalische Leitung: Peter Conradin Zumthor
Licht: Jan Vater
Dramaturgie: Judith Gerstenberg

Uraufführung: 6. März, weitere Vorstellungen unter anderem am 12. und 25. März, 12. und 25. April, 12. Mai und 6. Juni. Weitere Vorstellungen sind in Planung.

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