19.03. | Entdecke die faszinierenden Perspektiven junger Künstler bei der Vernissage Neue Neue Romantik in der xpon-art gallery

Vernissage Neue Neue Romantik in der xpon-art gallery
(© xpon-art gallery)

Infos zum Event:

Neue Neue Romantik

Eine Auseinandersetzung mit der gegenwärtigen Flucht in die Natur �präsentiert von Liam Tanzen in der xpon-art gallery � mit Abraxas Akanho, Lola Bott, Erik Müller, Laurin Schuh und Liam Tanzen

Eröffnung 19. März 2026 um 19 Uhr. Geöffnet bis zum 29. März

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Tarps im Wald, Cottagecore auf TikTok und Wandergruppen in Techwear – in der Krise zieht es die Jugend in die Natur. Am 19.03.2026 rufen 5 junge Künstler*innen in der xpon-art gallery die Neue Neue Romantik aus. In der von Liam Tanzen kuratierten Ausstellung eröffnen Zeichnungen, Malereien, Textil- und Videoarbeiten verschiedene Perspektiven auf die gegenwärtige Flucht in die Natur.

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LIAM TANZEN hat ein zweites romantisches Revival erkannt und widmet sich dieser Gegenwartsbeobachtung in schwarz-weißen Tuschezeichnungen. Seine künstlerische Praxis ist recherchebasiert und referentiell. Mittels der Neu-Kontextualisierung von Codes werden die historische Genese, Bezüge und Verflechtungen der Neuen Neuen Romantik kritisch aufgezeigt. Großformatige Naturzeichnungen brechen die analytische Draufsicht und schreiben Tanzen selber in das Phänomen ein. Und weil sich die Natur am besten in der Gemeinschaft erleben lässt, hat Tanzen vier befreundete Künstler*innen um sich versammelt, die verschiedene Positionen zur gegenwärtigen Flucht in die Natur zeigen.

An kaum einem Ort treffen Körperideale und Naturfiktionen so konkret verbildlicht und ästhetisiert aufeinander wie in der Pferdezucht und ihrer Bildsprache. ABRAXAS AKANHO richtet in seiner Malerei-Serie „Landrasse” den symbolschwangeren Blick historischer Tierdarstellungen gegen sich selbst und macht einen sezierenden Versuch, jene Bildsprache neu leserlich zu machen.

„If you were alone in the woods, would you rather encounter a bear or a man?“ LOLA BOTT setzt männlich dominierte Survival- und Prepping Culture in Beziehung zu Praktiken von Care, Cocooning und textilem Wissen, das historisch Frauen zugeschrieben wird. Im Kontext der gegenwärtigen Sehnsucht nach Natur und Rückzug fragt sie: Für wen ist diese Flucht tatsächlich zugänglich? Wer fühlt sich in solchen Räumen sicher? Und wer darf sie für sich beanspruchen?

ERIK MÜLLER beschäftigt sich in seiner Arbeit zeichnerisch mit dem Camping. In seiner Videoarbeit „Platz” sehen die Zuschauenden ein Zeltplatz-Panorama an sich vorbeiziehen – den Handlungsort von Müllers Buch „Ballast“. Die langsame Konfrontation des Betrachters mit der Zeichnung in diesem Film steht im Einklang mit dem Thema des Buches: das Gewicht sozialer Beziehungen vor dem Hintergrund entfremdeter Individuen in der Natur.

LAURIN SCHUH zeigt Arbeiten, die von der Zeichnung ausgehen und ihre eigene Materialität in Augenschein nehmen. Tuschezeichnungen werden unter fließendem Wasser abgewaschen und die Überbleibsel mit zu Stoffbahnen geklebten, transparenten Papieren ins Verhältnis gesetzt. Dünne Hölzer zeichnen farbige Linien über die Landschaft und halten die flüchtig auf Karton aufgehängte Komposition zusammen.

Gemeinsam eröffnen Tanzen, Akanho, Bott, Müller und Schuh verschiedene Perspektiven auf die Neue Neue Romantik. Es geht um die schöne Natur, aber auch um die Gefahren ihrer Überhöhung.

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Krönenden Abschluss findet die Ausstellung in einer Wanderung, die am 29.03.2026 im Anschluss an die Finissage stattfindet und Möglichkeit bieten soll, mit den Künstler*innen ins Gespräch zu kommen.

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Der Eintritt ist frei, weil jeder Zugang zu Kultur haben soll. Wir ermöglichen Ausstellungen wie diese und betreiben diesen Raum, weil wir es wichtig finden, dass es konstante und anspruchsvolle Positionen zwischen staatlichen Museen und kommerziellen Galerien einerseits und wechselnden Plattformen für Nachwuchskunst mit oft kurzen Öffnungszeiten andererseits gibt, und die Möglichkeit gegeben ist, künstlerisch auch zeitnah arbeiten zu können – zum einen, um Kunstschaffende besser zu fördern, zum anderen, um eine lebendigere Kultur für den Dialog von Kunst und Gesellschaft zu schaffen. Die Erzählungen dieser Ausstellung wurden geschaffen von den Künstler:innen.

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Laufzeit: Donnerstag, 19. März 2026 bis Sonntag, 29. März 2026

Öffnungszeiten: Freitag bis Sonntag 16 – 21 Uhr Montag und Dienstag 18 – 21 Uhr

Vernissage: Donnerstag, 19.3.2026 um 19 Uhr

Finissage mit Wanderung: Sonntag, 29.3.2026 10 – 14 Uhr, anschliessend Wanderung ab 14 Uhr

Ort: xpon-art gallery Repsoldstraße 45 20097 Hamburg www.xpon-art.de

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Über abweichende Öffnungszeiten informieren wir Sie auf unserer Homepage, unserem Instagram Account @xponartgallery und unserer Facebook Seite facebook.com/xponart

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Mit freundlicher Unterstützung der Behörde für Kultur und Medien Hamburg

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Details
19. März 2026
19:00
xpon-art gallery
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