Tanztriennale Hamburg 2026: Programm und Highlights 

Die erste Tanztriennale Hamburg bringt im Juni 2026 internationale Stars, lokale Szene und partizipative Formate zusammen
Die Company MEK mit Gründer Muhammed Kaltuk nimmt in „Same Love“ das Publikum mit durch St. Georg  
Die Company MEK mit Gründer Muhammed Kaltuk nimmt in „Same Love“ das Publikum mit durch St. Georg   Laura Gauch)

Auftakt in Hamburg: Eine neue Bühne für Tanz in all seinen Facetten

Mit der ersten Tanztriennale setzt Hamburg im Juni 2026 ein deutliches Zeichen: Tanz soll nicht nur auf der Bühne stattfinden, sondern mitten in der Stadt und im gesellschaftlichen Diskurs. Vom 14. bis zum 21. Juni verwandelt sich die Hansestadt in einen Treffpunkt für internationale Compagnien, lokale Künstlerinnen und Künstler und tanzbegeisterte Menschen. Unter dem Motto „Brave Moves. Courageous Joy.“ geht es dabei nicht nur um Ästhetik, sondern auch um Haltung. Tanz wird als verbindende Kraft verstanden, als Ausdrucksform, die über kulturelle und soziale Grenzen hinweg wirkt.

City Parade: Tanz erobert den öffentlichen Raum

Ein besonderer Höhepunkt erwartet das Publikum gleich zur Eröffnung: Am 14. Juni zieht die erste große City Parade durch Barmbek-Nord. Hier wird der Stadtraum selbst zur Bühne. Lokale Tanzschulen, Initiativen und Communitys präsentieren ihre Vielfalt, von zeitgenössischem Tanz bis hin zu urbanen Stilen. Das Finale im Stadtpark entsteht unter der Leitung der Hamburger Choreografin Patricia Carolin Mai und setzt auf aktive Beteiligung. Gleichzeitig schlägt die Parade eine Brücke zwischen verschiedenen Kulturformaten der Stadt, indem sie direkt an den Abschluss der Triennale der Photographie anschließt.

Internationales Programm: Große Namen und starke Themen

Das Stück „Beton“ von Julien Carlier wird im iPunkt Skateland gezeigt (©Julien Carlier)

Das Line-up vereint renommierte internationale Compagnien mit spannenden künstlerischen Positionen. So bringt das CCN Ballet de Lorraine eine eigens kuratierte Triple Bill mit Werken von Twyla Tharp, Jan Martens und Marco da Silva Ferreira nach Hamburg. Auch inhaltlich setzt das Programm klare Akzente: Politische Situationen, etwa in Osteuropa, werden in Arbeiten wie „CLAP & SLAP“ aufgegriffen, Postkoloniale Perspektiven und Fragen von Identität spiegeln sich in Produktionen wie „Musseque“ und Körperbilder und Diversität stehen bei Künstlerinnen wie Chiara Bersani im Fokus. Ein zentrales Element der Tanztriennale ist die aktive Beteiligung. Projekte wie „A Human Song“ mit rund 30 Hamburgerinnen und Hamburgern oder Audiowalks durch die Stadt zeigen, wie stark Kunst und Alltag miteinander verzahnt werden können. Auch urbane Räume werden neu gedacht: Im iPunkt Skateland trifft Breakdance auf Skateboarding, während andere Produktionen ganze Stadtviertel choreografisch erschließen.

Tanz trifft Gesellschaft: Diskurs und Austausch im Forum

Neben den Aufführungen bildet das Forum vom 18. bis 21. Juni einen wichtigen inhaltlichen Kern der Triennale. Unter dem Titel „Collective Impact“ kommen internationale Gäste, Tanzschaffende und kulturpolitische Akteureinnen und Akteure zusammen. Diskutiert wird unter anderem, welche Rolle Tanz in Bildung, Gesundheitswesen oder gesellschaftlichem Zusammenhalt spielen kann. Workshops, Panels und Lecture Performances richten sich dabei bewusst nicht nur an Fachpublikum, sondern auch an interessierte Besucherinnen und Besucher.

Im Stück „Unearth“ von Jefta van Dinther sind zehn Tänzerinnen und Tänzer im Fokus  Jubal Battisti)

 

Schon lange vor der eigentlichen Festivalwoche hat sich die Tanztriennale in der Stadt verankert. Mit Formaten wie „All Moves“ oder den „Moving Meetings“ wurde ein kontinuierlicher Austausch innerhalb der Szene angestoßen. Hamburg positioniert sich damit als wichtiger Standort für zeitgenössischen Tanz, weit über die Festivalwoche hinaus.

Abonniere unser
"Heute in Hamburg"
Update per E-Mail oder WhatsApp!

Die spannendsten Events in der Stadt und das Neueste aus der Hamburger Gastro- und Kulturszene. Wir halten dich auf dem Laufenden. 😃

👉 Stattdessen via Messenger abonnieren

Wir senden keinen Spam! Erfahre mehr in unserer Datenschutzerklärung.

Abonniere unseren Newsletter!

Erhalte jeden Tag die besten Empfehlungen für deine Freizeit in Hamburg.

Unsere Datenschutzbestimmungen findest du hier.

#wasistlosinhamburg
für mehr Stories aus Hamburg folge uns auf