Nachts im Museum (18.4.)

Kunstfestival: Die Lange Nacht der Museen feiert ihren 15. Geburtstag an 57 Orten mit hunderten Führungen und Musik

Die einen verspotten sie als oberflächlichen Museumsevent, die anderen stürzen sich Jahr für Jahr freudig hinein: in die Lange Nacht der Museen, die 1997 in Berlin startete, in Hamburg jetzt ihr 15-jähriges Jubiläum feiert und eine Erfolgsgeschichte ist, die für Besucherzahlen sorgt, von denen Museumsdirektoren sonst nur träumen.

Mehr als 30.000 Hamburger erkundeten im letzten Jahr 54 Museen in der Hansestadt – vom Auswanderermuseum BallinStadt über die Kunsthalle, dem Wälderhaus bis zu den Deichtorhallen, dem HSV-Museum und der MS Bleichen. Und in diesem Jahr kommen sogar noch weitere Standorte dazu.

Das Sankt Pauli Museum ist nach kurzer Pause wieder dabei und, mit dessen neuer Leiterin Katja Schroeder, erstmals auch das Kunsthaus, in dem sich die Ausstellung „Passagen“ gerade mit Hamburgs Kunst im öffentlichen Raum seit 1981 beschäftigt, die Künstlerin Michaela Melián eine Hüpfburg aufbaut und zu späterer Stunde DJ Phuong-Dan (Golden Pudel Club) auflegt. Dazu gibt es neben Hunderten Führungen, jede Menge Livemusik, Performances, Vorträge, Tanz, Lesungen und andere Aktionen.

In diesem Jahr steht die Lange Nacht der Museen unter dem Motto „Sammeln“. Das nimmt man nicht nur in der Ausstellung „Selbstjustiz durch Fehlkäufe“ in der Sammlung Falckenberg unter die Lupe. In einem Vortrag im Medizinhistorischen Museum wird die Frage „Kann man Krankheiten sammeln?“ beantwortet. Und es gibt einen brandneuen Museumssammlerpass. (Foto: Museumsdienst/Mario Sturm)

verschiedene Orte
u.a. Kunsthalle Hamburg
Glockengießerwall (Altstadt)
18.4., 18–2 Uhr

Den vollständigen Text von Kunst-Redakteurin Sabine Danek zur Langen Nacht der Museen findet man in der April-Ausgabe des Stadtmagazins SZENE HAMBURG.